Inhaltsverzeichnis:
0. Einführung 3
1. Definition Gedächtnis 3
2. Außergewöhnliche Fähigkeiten des Gedächtnisses 4
3. Zweck des menschlichen Gedächtnisses 4
4. Gedächtnisaktivitäten 5
5. Informationsspeicherung als Wesensbildender Aspekt 5
6. Das Dreispeichermodell 6
6.1 Das Sensorische Gedächtnis 6
6.2 Das Kurzzeitgedächtnis 7
6.3 Das Langzeitgedächtnis 8
7. Fazit 8
Appendix:
Die Vergessenskurve nach Ebbinghaus 10
Das Mehrspeichermodell 10
Literaturverzeichnis
Graphikverzeichnis
„Aller Dinge Hort ist das Gedächtnis.“ (Cicero) Die vorliegende Arbeit schildert die Funktionsweise des menschlichen Gedächtnisses an Hand des Dreispeichermodells von Atkinson & Shiffrin (1960). Meine Motivation diesen Gegenstand zu untersuchen lag schlicht in der Faszination dieses Aspektes als Seins- bildende Instanz des menschlichen Daseins. Im weiteren Verlauf werde ich versuchen die Funktionsweise des Gedächtnisses anhand des Dreispeichermodells zu veranschaulichen um somit die Relevanz für die individuelle, menschliche Persönlichkeit aufzuzeigen.
Zunächst werde ich den Begriff Gedächtnis für den Gebrauch in dieser Arbeit definieren um dann auf Phänomene und Kuriositäten des Untersuchungsgegenstandes hinzuweisen.
Nachdem der Sinn und Zweck des Gedächtnisses für das menschliche Dasein in Kürze geschildert wurde geht es im Hauptteil der vorliegenden Arbeit um die Arbeitsweise des Gedächtnisses, sowie um die Schilderung der Gedächtnisfunktion (hier exemplarisch) anhand des
Dreispeichermodells. Ein nachfolgendes Fazit schließt die Arbeit ab.
1. Definition Gedächtnis
Im Laufe dieser Arbeit wird das Gedächtnis als die Instanz betrachtet, die in der Lage ist, lebenslang, sämtliche Prozesse des Lernens zu erfassen. (frei nach Myers Psychologie, 2005)
„Lernen ist nur möglich, wenn der Organismus die Fähigkeit zum „Speichern“ besitzt.“ (Nolting, Paulus, 2005, 69) Lernen und Gedächtnis gehören also unmittelbar zusammen, dennoch liegt der Fokus dieser Arbeit auf dem Gedächtnis.
Gedächtnis meint also hier ein psychologisches Konstrukt - anatomische Bezüge verschiedener Gedächntisregionen wurden bewusst ausgeklammert.
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2. Außergewöhnliche Fähigkeiten des Gedächtnisses
Das Gedächtnis ist unser täglicher Begleiter und im Regelfall sind wir mit unserem Gedächtnis zufrieden es sei denn wir „vergessen“ etwas. Es versetzt uns hingegen immer wieder in Erstaunen wenn wir von herausragenden Gedächtnisleistungen hören.
So gibt es beispielsweise die hohe Kunst des Simultanschachspiels in der ein Spieler mehrere Partien zugleich spielt, was nur deshalb möglich ist, weil er in der Lage ist sich sämtliche Bewegungen der einzelnen Figuren zu merken. „Hat man dann einmal erlebt, dass ein Meister dieses Spiels wie SÄMISCH in einer Vorstellung 12 Partien simultan spielte, von denen er 10 gewann, 1 remis machte und nur 1 verlor, und dass SÄMISCH dann im Anschluss noch die 10 gewonnenen Partien aus dem Gedächtnis wiederholte, um seinen Gegnern zu zeigen wo sie Fehler gemacht hattendann steht man vor einer Gedächtnisleistung, die die Grenzen der Vorstellung übersteigt.“ ( Flechtner, 1979, S.78) Dies sind natürlich außergewöhnliche Leistungen, nichtsdestotrotz lassen sich mittels bestimmter Gedächtnistechniken Resultate erzielen die für gewöhnlich, die individuell - normale Gedächtnisleistung erheblich steigern können. Der interessierte Leser sei hier beispielsweise an W.Metzig/M.Schuster verwiesen.
3. Zweck des menschlichen Gedächtnisses
Was aber ist der Zweck des Menschlichen Gedächtnisses? Zunächst einmal die „Abspeicherung von Erlebnisinhalten“(Balz 2008), daraus resultierend erleben wir Kontinuität, welche uns in die Lage versetzt unser eigenes Handeln zu reflektieren. Die Reflexion von Handlung ist Basis für die „Herausbildung eines Bezugsystems von Handeln und Bewerten.“ (Balz, 2008)
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Arbeit zitieren:
Markus Kühnel, 2008, Die Funktionsweise des Gedächtnisses anhand des Dreispeichermodells von Atkinson und Shiffrin, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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Studyguide for Management Accounting by Atkinson, ISBN 9780130082176
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