Adam Sitko Matrikel-Nr. 183492
Inhaltsverzeichnis…………………………………………………………………….…….…..I
Abk ürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung. 1
1.2 Ziele und Aufbau 2
2. Der Mittelstand in Deutschland 2
2.1 Begriffseingrenzung Mittelstand 2
2.2 Finanzierungsstruktur und Ursache der niedrigen Eigenkapitalquote 4
2.3 Probleme des Mittelstands bei der Gewinnung von Haftungskapital. 7
3. Finanzierungsformen im Überblick 8
3.1 Private Equity 9
3.1.1 Definition und Formen 10
3.1.2 Unternehmensfinanzierung mittels Private Equity. 10
3.1.3 Kapitalbeschaffung 11
3.1.4 Vor- und Nachteile von Private Equity aus Unternehmersicht 12
3.2 Mezzanine Kapital 13
3.2.1 Eigenkapitalnahe Gestaltungsformen 14
3.2.2 Kapitalbeschaffung 15
3.2.3 Vor- und Nachteile der Mezzanine Finanzierung aus Unternehmersicht. 16
4. Mezzanine und Private Equity im Vergleich 17
5. Fazit und Ausblick. 18
Literaturverzeichnis IV
- I -
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Abkürzungsverzeichnis
Abb. = Abbildung Aufl. = Auflage BVK = Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften bzw. = beziehungsweise CVC-KG = Corporate Venture Capital Kapitalgeber Dax = Deutscher Aktien Index ERP = Enterprise Resource Planning EU = Europäische Union EUR = Euro Hrsg. = Herausgeber i. Allg. = im Allgemeinen i. d .R. = in der Regel IDW = Institut der Wirtschaftsprüfer IfM = Institut für Mittelstandsforschung Bonn KFW = Kreditanstalt für Wiederaufbau KMU = Kleine und mittlere Unternehmen M & A = Merger- and Acquisition p.a. = per annum RWI = Rheinisch - Westfälisches Institut für Wirtschaft und Forschung SME = Small an medium sized enterprises UBG = Unternehmensbeteiligungsgesellschaft vgl. = vergleiche WFG = Deutsche Wagnisfinanzierungsgesellschaft ZEW = Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
- II -
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Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Definition Mittelstand (Quantitativ)………………………………… 4 Abbildung 2: Heutige und zukünftige Bedeutung verschiedener Finanzierungsinstrumente……………………………………….…. 6 Abbildung 3: Drohender Engpass bei der Kreditvergabe, Blitzumfrage.…...….7 Abbildung 4: Finanzierungsinstrumente im Überblick……………………………9 Abbildung 5: Formen von Mezzanine Kapital……………………………………14
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1 Einleitung
1.1 Problemstellung
Die Finanzierung des Mittelstandes ist ein wichtiger Baustein für Wachstum und Beschäftigung unserer Volkswirtschaft. 1 Der Zugang zu Finanzierungsmitteln ist von existenzieller Bedeutung für alle Unternehmen.
Bislang stand bei mittelständischen Unternehmen in Deutschland die langfristige Fremdfinanzierung in Form des Bankkredits bei der Kapitalbeschaffung im Vordergrund. 2 Die aktuelle Eintrübung der Konjunktur und eine zunehmend risiko-und margenorientierte Ausrichtung der Geschäftspolitik der Banken machen es dem Mittelstand zunehmend schwerer, das benötigte Kapital zu akquirieren. Immer häufiger stehen die Unternehmen vor Aufgaben, die nicht mehr über klassische Kredite finanziert werden können. 3
Die geringe Eigenkapitalausstattung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie das veränderte Kapitalvergabeverhalten der Kreditinstitute verlangen von vielen Unternehmern den Blick von herkömmlichen Finanzierungsformen abzuwenden und sich nach neuen Möglichkeiten und alternativen Kapitalgebern umzusehen. 4 Diese neuen und innovativen Arten der Unternehmensfinanzierung gewinnen in der Praxis zunehmend an Bedeutung 5 und werden auch vermehrt nachgefragt, stellen aber gleichzeitig auch einige zusätzliche Anforderungen an die Kapital suchenden Firmen. In der Realität scheitert der Einsatz von alternativen Finanzierungsinstrumenten scheinbar oft an den hohen Fixkosten oder an einem mangelnden strategischen Abgleich mit der Unternehmensstrategie. 6
1 Vgl. Koop/Maurer 2006, S.5.
2 Vgl. Kienbaum/Börner 2003, S.5.
3 Vgl. Werner 2007, S.11.
4 Vgl. Schneck 2006, S.19.
5 Vgl. Jänisch/Moran 2005, S.78.
6 Vgl. Hoffelich 2005, S.3 f.
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Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, welche Auswirkungen veränderte Rahmenbedingungen auf die Unternehmensfinanzierung im Mittelstand haben werden, welche Finanzierungswege für dem Mittelstand künftig verfügbar sind und welche Anpassungsprozesse sich hierbei für die mittelständischen Unternehmen ergeben.
1.2 Ziele und Aufbau
Zielsetzung dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen der veränderten konjunkturellen Rahmenbedingungen - insbesondere bei der derzeitigen internationalen Bankenkrise - auf deutsche mittelständische Unternehmen, insbesondere im Hinblick auf deren Finanzierung, zu untersuchen. Hierbei sollen alternative Finanzierungsformen zur traditionellen Kreditfinanzierung aufgezeigt und primär die Möglichkeiten der Eigenkapitalbeschaffung untersucht werden.
Die Arbeit beginnt mit einer kurzen Auseinandersetzung mit dem Begriff „Mittelstand“ sowie der Darstellung der aktuellen Finanzierungssituation mittelständischer Unternehmen. In diesem Zusammenhang werden die Ursachen der traditionell niedrigen Eigenkapitalquote und die Hindernisse bei der Gewinnung von Haftungskapital genannt und analysiert. Nach einer kurzen Vorstellung der alternativen Finanzierungsformen und Beschreibung der Funktionsweise der Instrumente werden Vor- und Nachteile der einzelnen Alternativen erläutert und die wesentlichen Unterschiede gegenübergestellt. Das Fazit im letzten Kapitel dient der Zusammenfassung der Ergebnisse sowie einem Ausblick auf mögliche Finanzierungskonzeptionen für den Mittelstand
Die Arbeit basiert sowohl auf theoretischen Betrachtungen und Überlegungen, welche aus Lehrbüchern, Studien und aktuellen Pressemitteilungen resultieren, als auch auf Umfragen und empirischen Erhebungen, welche den aktuellen Stand darstellen und Tendenzen der Entwicklung erkennen lassen.
2 Der Mittelstand in Deutschland
2.1 Begriffseingrenzung Mittelstand
Für den Mittelstand - auch unter der Bezeichnung „KMU“ (kleine und mittelständische Unternehmen) oder „SME“ (small and medium sized enterprises) bezeichnet - gibt es keine gesetzliche oder allgemein gültige Definition. Hinsichtlich
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der Zuordnung zum wirtschaftlichen Mittelstand gibt es unterschiedliche quantitative und qualitative Unterscheidungsmerkmale.
Die oberste Instanz zur Definition des Mittelstandes nimmt in Deutschland das Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) ein. 7 Als mittelständisch gelten Unternehmen, die bestimmte Größenschwellen, gemessen am Umsatz und/oder Zahl der Beschäftigten, nicht überschreiten. Das IfM Bonn zählt Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten und einem Umsatz unter 50 Mio. Euro dem Mittelstand zu. 8 (Vgl. Abb. 1).
Psychologische und sozioökonomische Aspekte werden dagegen von den qualitativen Kriterien, die ebenfalls vom IfM aufgestellt werden, erfasst. Entscheidendes qualitatives Merkmal mittelständischer Betriebe ist die Einheit von Führung und Eigentum, von Gesellschaftern und Geschäftsführern, wie häufig in Familienunternehmen vorzufinden ist. Die wirtschaftliche Unabhängigkeit und die Identität zwischen Unternehmen und Unternehmer gelten als zentrale Entscheidungsinstanz. 9
Im Interesse einer europaweiten statistischen Vergleichbarkeit beschränkt sich die Europäische Kommission auf eine statistische fundierte Definition, nämlich die Zahl der Beschäftigten und den Jahresumsatz bzw. die Bilanzsumme. Zwei der drei Kriterien müssen bei der Größenbestimmung zu Grunde gelegt werden. Außerdem gehört zur EU-Definition der Beteiligungsaspekt. Ein mittelständisches Unternehmen darf höchstens zu 25% im Besitz eines anderen Unternehmens sein. 10
7 Vgl. Hofelich 2006, S.12 f.
8 Vgl. http://www.ifm-bonn.org/assets/documents/Icks-12-06-2006.pdf
9 Vgl. Hofelich 2006, S.14.
10 Vgl. http://www.ifm-bonn.org/assets/documents/Icks-12-06-2006.pdf
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Arbeit zitieren:
Adam Sitko, 2009, Alternative Finanzierungsformen mit Haftungskapital für mittelständische Unternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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