Adam Sitko Matrikel-Nr. 183492
Inhaltsverzeichnis…………………………………………………………………….…….…..I
Abk ürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung. 1
1.2 Aufbau der Arbeit 1
2. Grundlagen und begriffliche Abgrenzung 2
2.1 Definition „Unternehmensgründung“ 2
2.2 Volkswirtschaftliche Relevanz und aktuelle Entwicklung. 3
3. Ausgangssituation der Unternehmensgründer 5
3.1 Motive der Unternehmensgründung 5
3.2 Herausforderungen im Verlauf der Unternehmensgründung 6
3.3 Die häufigsten Stolpersteine / Insolvenzursachen im Gründungsprozess. 8
4. Franchising als alternative Form der Existenzgründung 9
4.1 Definition und Grundlagen des Franchising 9
4.2 Franchiseentwicklung in Deutschland. 10
5. Klassische Unternehmensgründung und Franchising im Vergleich 12
5.1 Sicherheit und Risikominimierung 12
5.2 Unabhängigkeit und unternehmerische Entfaltung 14
5.3 Gewinnmaximierung. 15
6. Fazit und Ausblick. 16
Literaturverzeichnis 19
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Adam Sitko
Abkürzungsverzeichnis
Abb. = Abbildung Aufl. = Auflage BNW = Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gemeinnützige GmbH. bzw. = beziehungsweise DFV = Deutscher Franchise Verband e.V. DIHK = Deutsche Industrie und Handelskammer e.V. = eingetragener Verein EFF = European Franchise Federation EUR. = Euro F&C = Internationales Centrum für Franchising und Cooperation GmbH. = Gesellschaft mit beschränkter Haftung Hrsg. = Herausgeber i. Allg. = im Allgemeinen i. d. R. = in der Regel IHK = Industrie und Handelskammer KFW = Kreditanstalt für Wiederaufbau p.a. = per annum u.a. = unter anderem vgl. = vergleiche WWW = World Wide Web
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Adam Sitko
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Gründerquoten in Deutschland 2000 - 2007
Abbildung 2: Motive der Existenzgründung
Abbildung 3: Vereinfachtes Prinzip des Franchising
Abbildung 4: Branchenverteilung im Franchising
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Adam Sitko
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
Unternehmensgründungen spielen eine immer stärkere Rolle in Wirtschaft und Gesellschaft. Dies liegt nicht zuletzt darin begründet, dass vor allem in der Gründung innovativer Unternehmungen ein Schlüssel zum Abbau der Arbeitslosigkeit und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit gesehen wird. In vielen Fällen scheitern neu gegründete Unternehmungen jedoch bereits nach kurzer Zeit, weil viele Gründer die Komplexität einer Existenzgründung unterschätzen. Der Weg in die Selbständigkeit ist schwierig und nur mittels detaillierter Sachkenntnisse zu bewältigen. 1
Viele tausend Jungunternehmer ersparen sich zunehmend die Fülle an Problemen und Risiken, die die Formung eines Betriebes mit sich bringt, und nutzen die Möglichkeit, ein bestehendes Konzept einer Unternehmung zu übernehmen. 2 Dieses Prinzip nennt man Franchising, das mittlerweile in vielen Branchen weltweit praktiziert wird. 3 Diese Form der Existenzgründung gilt zunehmend als besonders sicherere Variante der Gründung und wird von Seiten der Politik und von Wirtschaftsverbänden als ein möglicher Ausweg aus der aktuellen Beschäftigungskrise gesehen. 4
In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, ob Franchising im Vergleich mit einer klassischen Individualgründung überzeugen kann, welche Vor- bzw. Nachteile das Franchising dem Gründer bietet, und ob eine prinzipielle Entscheidung - pro bzw. contra - möglich ist.
1.2 Aufbau der Arbeit
Die Arbeit beginnt mit einer kurzen Auseinandersetzung mit dem Begriff „Unternehmensgründung“ sowie der Darstellung der volkswirtschaftlichen Relevanz
1 Vgl. Corsten 2002, S.403.
2 Vgl. Ditges 2001, S.5.
3 Vgl. Altmann 1996, S.1.
4 Vgl. Fröhlich 2009, S.5 f.
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Adam Sitko
und der aktuellen Entwicklung in Deutschland. Im Kapitel 3 wird die Ausgangsposition eines potenziellen Existenzgründers behandelt. In diesem Zusammenhang werden sowohl die Gründungsmotive als auch die häufigsten Insolvenzursachen untersucht. Nach einer Beschreibung der Franchisegrundlagen im Kapitel 4 werden die beiden Gründungsformen hinsichtlich Ihrer Vorteilhaftigkeit für den Gründer umfassend analysiert. Das Fazit im letzten Kapitel dient schließlich der Zusammenfassung der Ergebnisse sowie einem Ausblick in die Zukunft.
Die Arbeit basiert sowohl auf theoretischen Betrachtungen und Überlegungen, welche aus Lehrbüchern, Studien und aktuellen Pressemitteilungen resultieren als auch auf Umfragen und empirischen Erhebungen, welche den aktuellen Stand darstellen und Tendenzen der Entwicklung erkennen lassen.
2 Grundlagen und begriffliche Abgrenzung
2.1 Definition „Unternehmensgründung“
Hinsichtlich des Begriffs „Unternehmensgründung“ kann in der Literatur eine Vielzahl von verwandten Aspekten beobachtet werden, wobei die Begriffe „Existenzgründung“, „Entrepreneurship“ und „Selbständigkeit“ am häufigsten Verwendung finden. Bei einer genaueren Betrachtung kann man dabei feststellen, dass die Begriffe oftmals synonym benutzt werden und sowohl im englischen als auch im deutschen Sprachgebrauch vielfach keine einheitliche Abgrenzung gegeben ist. 5
Zu einer häufig verwendeten Begriffsabgrenzung der Unternehmensgründung wird des Öfteren der Unternehmensbegriff von Schumpeter angewendet. Ein Unternehmer ist demnach eine Person, die durch Entscheidungen und Handlungen neue Methoden und Strukturen durchsetzt. 6 Die Charakterisierung nach Schumpeter beinhaltet folgende Aspekte:
• Erzeugung und Durchsetzung neuer Produkte • Einführung neuer Produktionsmethoden • Schaffung neuer Organisationen
5 Vgl. Fallgatter 2002, S.11 ff.
6 Vgl. Schumpeter 1990, S.105.
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• Erschließung neuer Absatzmärkte & Bezugsquellen
• Durchsetzung neuer Branchenstruktur 7
Ein Unternehmer wird nach Schumpeter vom Drang nach Bestätigung und der Freunde am schöpferischen Gestalten motiviert. Der Gründer wird als Innovator und Revolutionär der Wirtschaft verstanden. 8
Nach Szyperski/Natusius kennzeichnet die Unternehmensgründung schließlich eine Situation, bei der durch einen selbständigen Unternehmer eine vollkommen neue Wirtschaftseinheit gegründet wird. Die Quelle der neuen Unternehmung ist somit kein bereits existierender Betrieb. Der Gründer steht in diesem Fall relativ isoliert dar und kann auf keiner bereits existierenden Verbindungen aufbauen. Dies bedeutet, dass ein eigenständiges Unternehmenskonzept sowie eine rechtliche Einheit erst geschaffen werden müssen. Da das Ergebnis des Gründungsvorgangs eine selbständige neugeschaffene Wirtschaftseinheit ist, sprechen
Szyperski/Nathusius in diesem Fall von einer „echten Unternehmensgründung“ im eigentlichen Sinne. 9
2.2 Volkswirtschaftliche Relevanz und aktuelle Entwicklung
„Wir brauchen in Deutschland wieder Gründerjahre, eine neue Wagniskultur, einen Mentalitätswandel hin zu mehr Risikobereitschaft, Flexibilität und Offenheit gegenüber dem Wandel. Dazu gehört auch eine Gründerwelle, damit junge und jung gebliebene Menschen mit guten Ideen den Sprung in die berufliche Selbständigkeit wagen“. 10 Diese von Roman Herzog, ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, getroffene Aussage verdeutlicht die Bedeutung von jungen Start up Unternehmen innerhalb der deutschen Wirtschaft.
Unternehmensgründungen erfüllen in einer leistungsfähigen Volkswirtschaft wichtige Funktionen. Gründerinnen und Gründer gelten als Triebfeder für die Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstum von Volkswirtschaften. In bestehenden Branchen und Märkten sorgen Gründungen für eine Effizienzsteigerung, indem
7 Vgl. Blum 2006, S.19.
8 Vgl. Schumpeter 1990, S.116 ff.
9 Vgl. Szyperski/Nathusius 1999, S.26 ff.
10 Vgl. Herzog 1997
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Arbeit zitieren:
Adam Sitko, 2009, Franchising als Alternative zur Unternehmensgründung, München, GRIN Verlag GmbH
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