Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › World History - Early and Ancient History

Alexander der Große

Der letzte Krieg, die letzten Pläne und die Weltherrschaft

Title: Alexander der Große

Seminar Paper , 2009 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Cornelia Maser (Author)

World History - Early and Ancient History
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Alexanders letzten Pläne sind uns in den Schriften von Diodor, Curtius Rufus, Plutarch oder Arrian überliefert. Vorbild für die Diodor war vor allem die Hypomnemata.
Nach der Eroberung Indiens, schmiedete Alexander der Große bereits neue Eroberungspläne. In den noch erhaltenen Quellen ist von Eroberungszügen der arabischen Halbinsel und auch des westlichen Mittelmeerraumes die Rede. Bevor jedoch neue Gebiete erobert werden konnten, musste zunächst die Ordnung im Reich wieder hergestellt und gesichert werden.
Diese Arbeit befasst sich mit Alexanders letzten Vorhaben und Plänen nach seiner Indienreise bis zu seinem Tod.(Verschmelzungspolitik, Eroberung der Arabischen Halbinsel, Eroberung des westlichen Mittelmeerraumes)
Doch in wie weit kann man den Schriften von Diodor, Curtius Rufus, Plutarch oder Arrian Glauben schenken, sind sie doch erst einige Jahrhunderte nach Alexanders Tod entstanden? Was ist Fiktion, was Realität, und wie argumentieren die Historiker über die letzten Vorhaben?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Welt Alexanders 324 vor Christus

2. Die Ordnung im Reiche Alexanders

3. Die Pläne Alexanders zur Ausdehnung seines Machtbereichs

4. Die Baupläne Alexanders zu seiner Vergöttlichung

5. Die Realisierung der Pläne Alexanders

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen Berichte über die letzten Pläne Alexanders des Großen kurz vor dessen Tod im Jahr 323 vor Christus, wobei der Fokus auf den umstrittenen Eroberungszügen im Westen sowie den ambitionierten Bauvorhaben zur persönlichen Vergöttlichung liegt. Dabei wird analysiert, inwieweit diese Vorhaben als historische Realität oder als spätere Fiktion einzustufen sind.

  • Die politische und soziale Stabilisierung des Alexanderreiches nach der Rückkehr aus Indien.
  • Die Analyse der sogenannten Westpläne und die Debatte über Alexanders Weltherrschaftsanspruch.
  • Die Untersuchung geplanter Tempel- und Grabbaubauten als Instrumente der Machtdemonstration.
  • Die kritische Auseinandersetzung mit antiken Quellen wie Diodor, Arrian und Curtius Rufus.

Auszug aus dem Buch

3. Die Pläne Alexanders zur Ausdehnung seines Machtbereichs

Bei seiner Ankunft 324 vor Christus in Babylon erwarteten den König mehrere Gesandte aus den westlichen Regionen des Mittelmeeres, Libyer, Lukaner, Bruttier, Etrusker, Äthiopier, Karthager, Kelten, Iberer (und Römer). Die Nachricht von der Eroberung Indiens war bereits herumgeeilt und so kamen die Gesandten, um Alexander zu huldigen. Dies war auf der einen Seite ein Akt der Loyalität, um Alexander zu verstehen zu geben, dass sie seine Macht und Überlegenheit anerkannten. Auf der anderen Seite war es Angst, da heute vermutet wird, dass Alexander zuvor in Susa verkündet hat, weitere Feldzüge auch im Westen durchzuführen.

Auch wenn umstritten ist, wie weit die neuen Eroberungspläne Alexanders reichten, so entsprach es in jedem Fall seinem Wesen und Charakter, nicht in Babylon zur Ruhe zu kommen und sich ausschließlich mit innenpolitischer Ordnung zu befassen. Alexander trieb es immer wieder zu neuen Herausforderungen und zu neuen Eroberungen. Alexander war nach zwölf Jahren Regentschaft gereift. Die Pläne seinen Vaters waren längst erfüllt und die Jahre voller Eroberungen weckten in Alexander den Wunsch nach noch größerer Macht.

Der erste Schritt zur weiteren Vergrößerung seines Reiches sollte Alexander nach Arabien führen. Dieser Feldzug ist von P. Högemann in seinem Buch „Alexander der Große und Arabien“ intensiv untersucht worden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Welt Alexanders 324 vor Christus: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Ausgangslage nach dem Indienfeldzug und die Rückkehr Alexanders nach Babylon, wo bereits neue Pläne für den weiteren Ausbau seines Reiches geschmiedet wurden.

2. Die Ordnung im Reiche Alexanders: Hier wird thematisiert, wie Alexander nach seiner Abwesenheit die Stabilität seines Reiches durch harte Maßnahmen gegen abtrünnige Satrapen und die Förderung einer Verschmelzungspolitik zwischen Makedonen und Persern wiederherzustellen versuchte.

3. Die Pläne Alexanders zur Ausdehnung seines Machtbereichs: Dieses Kapitel analysiert die umstrittenen Berichte über geplante Feldzüge in den westlichen Mittelmeerraum und diskutiert die Historizität dieser Absichten im Kontext von Alexanders Charakter und Ambitionen.

4. Die Baupläne Alexanders zu seiner Vergöttlichung: Die Untersuchung konzentriert sich auf die in der Hypomnemata erwähnten Tempel- und Grabmalprojekte, die Alexander dazu nutzen wollte, seine göttliche Abstammung und seinen Status zu zementieren.

5. Die Realisierung der Pläne Alexanders: Das abschließende Kapitel reflektiert über das historische Erbe und die Frage, wie sich die europäische Geschichte verändert hätte, wenn Alexander seine weitreichenden Pläne verwirklicht hätte.

6. Literaturverzeichnis: Ein Verzeichnis der verwendeten Quellen und Sekundärliteratur, das die wissenschaftliche Basis der Seminararbeit dokumentiert.

Schlüsselwörter

Alexander der Große, Antike, Weltherrschaft, Westpläne, Arabienfeldzug, Susa, Verschmelzungspolitik, Vergöttlichung, Hypomnemata, Diodor, Arrian, Historische Forschung, Machtpolitik, Babylon, Tempelbau.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die letzten Lebensjahre und die ambitionierten Zukunftspläne Alexanders des Großen kurz vor seinem Tod im Jahr 323 v. Chr.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf den Eroberungsplänen im Westen, der innenpolitischen Konsolidierung des Reiches und der religiös-politischen Inszenierung durch monumentale Bauvorhaben.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Wahrheitsgehalt antiker Quellen zu hinterfragen und zu beurteilen, ob die überlieferten "letzten Pläne" realistische Vorhaben oder spätere literarische Fiktionen darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Autorin nutzt eine literaturgestützte Analyse antiker Geschichtsschreiber (Diodor, Arrian, Curtius Rufus) sowie deren kritische Interpretation durch moderne Historiker.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die politische Neuordnung des Reiches, die geplante Expansion nach Westen und die symbolische Bedeutung der geplanten Tempel- und Grabmalprojekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Alexander der Große, Weltherrschaft, Vergöttlichung, Verschmelzungspolitik und Hypomnemata.

Wie wurde die Massenhochzeit von Susa von der Forschung bewertet?

Die Forschung ist gespalten, ob es sich um ein echtes Projekt zur Völkerverständigung oder lediglich um eine pragmatische Maßnahme zur Schaffung einer neuen Reichselite handelte.

Warum wird der Bau einer ägyptischen Pyramide für Philipp II. kritisch diskutiert?

Historiker bezweifeln eine solche Bauform für einen makedonischen König und diskutieren stattdessen, ob dies Ausdruck von Alexanders Bestreben nach eigener göttlicher Überhöhung war.

Welche Rolle spielt die Quelle "Hypomnemata" für die Arbeit?

Die Hypomnemata dient als zentrale, wenn auch historisch umstrittene Grundlage, in der die angeblichen letzten Absichten Alexanders schriftlich fixiert sind.

Excerpt out of 15 pages  - scroll top

Details

Title
Alexander der Große
Subtitle
Der letzte Krieg, die letzten Pläne und die Weltherrschaft
College
Dresden Technical University  (Institut für Geschichte)
Course
Alexander der Große
Grade
1,3
Author
Cornelia Maser (Author)
Publication Year
2009
Pages
15
Catalog Number
V149358
ISBN (eBook)
9783640598571
ISBN (Book)
9783640598694
Language
German
Tags
Alexander Große Krieg Pläne Weltherrschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cornelia Maser (Author), 2009, Alexander der Große , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149358
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  15  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint