Inhaltsverzeichnis:
Inhaltsverzeichnis. S.2.
Abbildungsverzeichnis. S.3.
Abk ürzungsverzeichnis. S4.
1.Vorwort. S.5.
2. Unterschiedliche Waldformen. S.6.
2.1. Definition. S.6.
2.2. Waldvielfalt. S.7.
2.3.Tropenwaldformen. S.8.
2.3.1. Der immergrüne Regenwald. S.10.
2.3.2. Der immergrüne Feuchtwald. S.10.
2.3.3. Der regengrüne Trockenwald. S.10.
2.3.4. Der Mangrovenwald. S.11.
2.3.5. Der Bergregenwald. S.12.
3. Kennzeichen der Regenwälder. S.14.
3.1.Klimatische Bedingungen. S.14.
3.2. Wasserkreisläufe. S.15.
3.3. Bodenbeschaffenheit. S.16.
3.4. Stockwerkbau. S.16.
3.5. Das Rätsel der Artendiversität. S.17.
3.6. Die historische Entwicklung und Ausbreitung der tropischen Regenwälder. S.20.
4. Der Regenwald- das bedrohte Paradies. S.22.
4.1. Ursachen der Zerstörung. S.23.
4.2. Hintergründe. S.25.
4.3. Der Regenwald als Spielball der Globalisierung. S.26.
4.4. Politik und Perspektiven für den Regenwald. S.28.
4.5. Beispiele für deutsche Aktivitäten zum Schutz des Regenwalds. S.30.
5. Fazit. S.33.
6. Literaturverzeichnis. S.35.
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Abbildungsverzeichnis :
Abbildung 1: Die weltweite Waldverteilung
Abbildung 2: Primär- und Sekundärwald
Abbildung 3: Eindrücke aus dem Regenwald
Abbildung 4: Weiterer Eindruck aus dem Regenwald
Abbildung 5: Der Mangrovenwald
Abbildung 6: Gebirgsregenwald in Kamerun
Abbildung 7: Klimadiagramm von
Abbildung 8: Beispiel einer Brandrodung im Regenwald
Abbildung 9: Illegale Regenwaldabholzung in Brasilien
Abbildung 10: Goldsucher im brasilianischen Regenwald
Abbildung 11: Anlage einer Palmölplantage in Indonesien
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Abkürzungsverzeichnis:
FAO = Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen UNCED = Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen GEF = Die globale Umweltfazilität WTO = Die Welthandelsorganisation
BMZ = Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung GTZ = Gesellschaft für technische Zusammenarbeit KfW = Kreditanstalt für Wiederaufbau
PPG7 = Internationales Pilotprogramm zur Erhaltung der Wälder Brasiliens NRO = Nichtregierungsorganisation DNR = Deutscher Naturschutzring
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1.Vorwort
„Die Wälder gehen den Menschen voran, die Wüsten folgen ihnen.“
(Chateaubriand)
Vernehmen wir den Begriff Regenwald, so assoziieren wir damit meist die Schönheit der Natur, wie sie innerhalb der Tropen anzutreffen ist. Sei es die Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, die Unberührtheit der Vegetation, oder die zahlreichen Mythen und Legenden, welche vom Regenwald handeln, die uns beeindrucken und immer wieder faszinieren. Zudem ist den meisten Menschen mittlerweile auch die Funktion der Ökosysteme, welche sich in Form eines breiten Gürtels zu beiden Seiten des Äquators hinziehen, durchaus bewusst.
Ungeachtet dessen ist es der Mensch, der innerhalb der Geschichte, die größte je vorhandene Bedrohung für die tropischen Wälder darstellt. Betrachten wir uns das einleitende Zitat des französischen Schriftstellers und Politikers Chateaubriand, so werden wir zugeben müssen, dass dessen Inhalt weit mehr als nur einen Funken Wahrheit enthält. Der Umgang der Menschheit mit den Regenwäldern könnte als Abbild der heutigen Gesellschaften herangezogen werden, innerhalb denen, Ideale wie Menschenrechte, Humanismus, sowie die Achtung von Lebensformen aller Art zwar als Richtlinien existieren, jedoch häufig nicht umgesetzt werden. Die Gier nach Macht und Profit überwiegt oftmals die Vernunft und den Gedanken an die zukünftigen Auswirkungen der jeweiligen Handlung.
Die folgende wissenschaftliche Arbeit soll dem Leser zunächst einen Überblick über den Aufbau, die Entstehungsgeschichte und die aktuelle Situation der Regenwälder vermitteln. Des Weiteren wird der Rückgang der tropischen Wälder, ebenso die zusammenhängenden Problematiken und zukünftig zu erwartenden Auswirkungen näher betrachtet. Dem Leser ist es selbst überlassen sich eine eigene Meinung sowohl über den Stellenwert als auch über die Brisanz des Themas zu bilden. Er soll abschließend eigenständig urteilen, ob die globalen Folgen, welche der Regenwaldverlust, nach Meinung einiger Forscher und Umweltschützer, mit sich bringen soll, der Realität entsprechen und ernst zu nehmen sind oder nur als allgemeine Panikmache eingestuft werden sollten und die Relevanz des Regenwaldes doch deutlich überbewertet wird.
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2. Unterschiedliche Waldformen
„Habt Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder, und euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen von Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnung des Einzelnen“ (Alexander von Humboldt 1769- 1859) .
Abb.1: Die weltweite Waldverteilung 2007
Quelle: Allianz Umweltstiftung 2006, Folie 2.3.
2.1. Definition
Bevor der Regenwald separat betrachtet wird, sollten wir uns zunächst einen groben Überblick über die verschiedenen Arten von Wäldern, welche auf unserer Erde vorzufinden sind, verschaffen. Es stellt sich hierbei die Frage nach einer allgemeingültigen Definition dieser global auftretenden Vegetationsform. Was ist nun eigentlich ein Wald? Was wird wissenschaftlich betrachtet darunter verstanden? Berufen wir uns auf die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), so wird Wald als ein Vegetationstyp von Bäumen charakterisiert, dessen Vertreter eine Mindesthöhe von 7m vorzuweisen haben. Ebenfalls müssen die Bäume nicht weniger als 10% der gesamten Waldfläche beschatten.
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Jene Definition trifft sowohl auf unberührten, nahezu undurchdringlichen Regenwald zu als auch auf einen wirtschaftlich genutzten Forst unserer Heimatregionen. Nach Angaben der FAO nahm im Jahr 2001 die globale Waldfläche ungefähr 38 Millionen Quadratkilometer ein, was nahezu 30 Prozent der gesamten Landfläche des Planeten entspricht (ALLIANZ UMWELTSTIFTUNG, 2008, 4).
2.2. Waldvielfalt
Je nach unterschiedlichen Klimazonen unterscheiden wir zwischen borealen, temperierten, subtropischen und tropischen Wäldern. Auf der Nordhalbkugel der Erde, innerhalb der kaltgemäßigten Klimazone, sind die borealen Wälder beheimatet. Sie befinden sich etwa zwischen 50° und 70° nördlicher Breite und nehmen eine Fläche von schätzungsweise 12,7 Millionen Quadratmetern ein.
Charakteristische Vertreter dieses Ökosystems sind in erster Linie Kiefern, Fichten, Birken und Lärchen (ALLIANZ UMWELTSTIFTUNG, 2008, 4). Die Wälder erstrecken sich über Nordamerika, Europa und dem nördlichen Teil Asiens wobei 60% der Fläche sich auf russischem Boden befinden. Im nördlichen Gebiet der Taiga sind überwiegend Permafrostböden vorzufinden, welche im Sommer lediglich in der Lage sind, oberflächlich aufzutauen. Somit können lediglich die bereits genannten Vertreter unter jenen erschwerten Bedingungen langfristig überleben, eine Artenvielfalt unter den Baumarten ist nicht entwicklungsfähig. In Teilen der Nordhalbkugel wo die Dauer der Winterjahreszeit 8 Monate oder mehr beträgt, ist es selbst diesen wiederstandsfähigen und genügsamen Vertretern nicht mehr möglich zu bestehen und das Landschaftsbild des Waldes verändert sich zur baumlosen Tundra.
In Richtung Süden wird hauptsächlich der Laub- und Mischwald der gemäßigten Breiten vorgefunden, der als temperierter Wald klassifiziert wird. Geographisch betrachtet werden unter anderem die Wälder Mittel- und Osteuropas, im Osten und Westen der USA sowie im Nordosten Asiens als jeweilige Vertreter dieser Art angesehen. Charakteristisch für diese Wälder sind ausgeprägte Jahreszeiten mit kühleren Wintern und einem Wachstumszeitraum von mindestens 4 - 6 Monaten ohne jeden Frost. Die Böden der Wälder zeichnen sich zumeist durch ihre Fruchtbarkeit aus und garantieren somit eine recht vielfältige Vegetation bestehend aus Baum- Strauch- und Krautschicht. Buchen, Eichen, Birken und Ahorn dominieren die oberste Ebene der stark horizontalen Vegetationsstruktur (www.wwf.de).
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Arbeit zitieren:
Julian Hofmann, 2009, Aufbau und Entwicklung der tropischen Regenwälder, München, GRIN Verlag GmbH
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