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Inhaltsverzeichnis
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2.3.2. Spät- XVVLHGOHU 6HLWH
2.3.3. V OEHZHUEHU 6HLWH
2.3.4. UJHUNULHJVIO FKWOLQJH 6HLWH
2.3.5. ,OOHJDOH0LJUDWLRQ 6HLWH
2.3.6. EU- LQQHQPLJUDWLRQ 6HLWH
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3. Deutschland im internationalen VerJOHLFK 6HLWH
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'DWHQXQG)DNWHQ]XU,QWHJUDWLRQLQ'HXWVFKODQG««««««6HLWH 4.3.1.Einige Daten zur InWHJUDWLRQVI|UGHUXQJ««««««««««««««6HLWH %LOGXQJ«««««««««««««««««««««««««««6HLWH
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Tabellenverzeichnis
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1.Vorwort
ÄMan is of all sort of luggage the most difficult to be WUDQVSRUWHG´ (SMITH 1776/1993, 74)
In Zeiten der Globalisierung, des technologischen Fortschritts und der zunehmenden Öffnung von Staatsgrenzen, wurde die Mobilität der Bevölkerung nachhaltig erhöht. Weltweit betrachtet besitzen momentan, nach Angaben der Vereinten Nationen, mehr als 190 Millionen Menschen einen Wohnsitz welcher sich außerhalb ihres ursprünglichen Geburtslandes befindet. (BMI 2008, 2) Dies entspricht ungefähr 3% der gesamten Weltbevölkerung. (ZIMMERMANN/ HINTE 2005, 1)
Dieser Prozess gilt jedoch hiermit noch lange nicht als abgeschlossen oder endgültig. Täglich wird die Welt Zeuge tausender Migrationsbewegungen, aus unterschiedlichsten Gründen heraus resultierend und zumeist hinter den Grenzen demokratischer, wirtschaftlich weiter entwickelter Staaten endend. (BMI 2008, 2) Oftmals steht die Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen im Vordergrund. Sei es ein lukrativerer Arbeitsmarkt, eine Steigerung des persönlichen Einkommens oder der Wunsch, Teil der westlichen Wohlstandsgesellschaft zu sein, Luxus zu erlangen, materiell oder ideell, am besten gleich beides, der eine Einzelperson oder ganze Familien zur Wohnsitzänderung im großen Stil bewegt. Häufig sind es jedoch auch Faktoren wie beispielsweise Unterdrückung, Gewalt, Krieg und Verfolgung im Heimatland, die Bevölkerungsgruppen ins Exil verfrachten oder zur Flucht zwingen können. Große internationale, wirtschaftliche Differenzen sowie katastrophale Umweltbedingungen tragen ihren Teil dazu bei. Aufgrund jener verschiedener Beweggründe, welche besagte Wanderungsprozesse aktivieren, werden Migranten von den Gesellschaften der Aufnahmeländer in unterschiedliche Gruppen unterteilt. So wird mittlerweile im alltäglichen Sprachgebrauch zwischen Arbeitsimmigranten, Aussiedlern, Asylbewerbern, Bürgerkriegsflüchtlingen, Vertriebenen und legalen sowie illegalen Einwanderern unterschieden. (KAWAMURA-REINDL/ KEICHER/ KRELL 2002, 7)
Seit Ende des Zweiten Weltkriegs und der Gründung der Bundesrepublik 1949, entwickelte sich Deutschland zu einem der weltweit wichtigsten Zuwanderungsländer in dem Millionen von Menschen eine neue Heimat erhielten. Jene Einwanderer trugen entscheidend zum Anstieg der deutschen Wirtschaft bei, halfen dem Staat die kriegsbedingten Schäden und Problematiken zu überwinden und legten gemeinsam mit der ansässigen Bevölkerung die Grundlage zur heutigen Wohlstandsgesellschaft sowie zur Etablierung Deutschlands zu einer immer noch führenden Industrienation. (BMI 2008,
2) Derzeit leben ungefähr 7 Millionen ausländische Mitbürger in Deutschland, was einem prozentualen Anteil von mehr als 8%, in Bezug auf die Gesamtbevölkerung, entspricht. (ÖZCAN 2007, 1) Zudem besitzen momentan ungefähr dreißig Prozent aller Kinder und Jugendlichen innerhalb der Bundesrepublik einen Migrationshintergrund, was den Wandel zu einer multikulturellen Gesellschaft, was von Seiten der Politik oftmals bestritten wird, zunehmend beschleunigt. (KAWAMURA- REINDL/ KEICHER/ KRELL 2002, 7)
Anhand dieser Daten wird offensichtlich, dass eine zahlenmäßig so große Menge an Zuwanderern einen Staat nicht ausschließlich bereichert und interne Problematiken lösen kann, sondern ihn ebenfalls vor große Herausvorderungen stellt. Wenn viele Nationalitäten innerhalb eines begrenzten Raumes aufeinander treffen und ohne große Vorbereitungszeit gezwungen sind miteinander zu leben und zwischenmenschlich zu agieren, so kann dies nicht ohne Reibungen und einer mehr oder weniger langen Phase des Kennenlernens und gegenseitigen Verstehens sofort funktionieren. Zu groß sind häufig die kulturellen und sprachlichen Barrieren, die Diskrepanz innerhalb der Tradition, Religion und des Lebensstils zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen. So bedarf es ständiger Arbeit und Zeit bis sich Verständnis gegenüber dem jeweiligen Fremden entwickelt und Vorurteile abgebaut oder entkräftet werden können. Somit hängt es nicht nur von der Bereitschaft der Migranten ab, in wiefern sie sich anpassen und Verständnis für neue Gesetzte und Verhaltensweisen innerhalb der neuen Heimat aufbringen können und wollen, sondern auch von der Bereitschaft der einheimischen Bevölkerung sich mit den Fremden auseinander zusetzen und dies mit Offenheit und Toleranz, statt mit Misstrauen und Ablehnung.
Diese unterschiedlichen Faktoren liefern zunächst nur die Grundlage für einen erfolgreichen Integrationsprozess, welcher im Idealfall mit der Einbürgerung des Einwanderers, nach dessen mehrjährigem Aufenthalt im Staat, beendet und abgeschlossen wird. Vorraussetzung für jenen genannten Prozess ist zweifelsohne eine sinnvoll geregelte Steuerung, gegebenenfalls eine Beschränkung der Migration. Die Integrationsfähigkeit einer Gesellschaft, in diesem Fall der deutschen, ist sicherlich abhängig von der Menge der Zuwanderer. Diese Erkenntnis ist seit dem 1.Januar 2005 im Aufenthaltsgesetz in Paragraph 1 festgehalten. (BMI 2008, 2) Doch wie wirkt sich nun die große Anzahl an Zuwanderern auf die Gesellschaft in Deutschland aus? Kann von einem gelungenen Integrationsprozess gesprochen werden oder eher von einem fehlgeschlagenen Konzept? Die folgende wissenschaftliche Arbeit soll Aufschluss über die verschiedenen Arten der Zuwanderung, deren Entwicklung und die Verteilung der Migranten innerhalb der Bundesrepublik geben, Vorteile und Probleme aufzeigen und gegebenenfalls Unterschiede zwischen verschiedenen Regionen erörtern.
Arbeit zitieren:
Julian Hofmann, 2009, Regionale Unterschiede der Migration in Deutschland, München, GRIN Verlag GmbH
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