- Kapitel1
Begründung der ausgewählten Ausbildungsmethoden Arbeitsvorgang Patientin Schülerin Lernort Ausbildungsmittel und Begründung Geschätzter Zeitbedarf Lernziele lfd. Nummer Curriculum Feinlernziele
9.1 Kognitive; 9.2 Psychomotorische; 9.3 Affektive Einführung
Kapitel 2
1. Erarbeitende Unterweisungsmethode 1.1 Vorbereitungsphase
1.2 Erarbeitungsphase (mit Arbeitszergliederungen bd. Themen) 1.3 Kontrollphase 1.4 Übungsphase
2. Lehrgespräch (nur der „erarbeitende Teil“, da Punkt 1-10 (s.oben) für beide Methoden zusammengefasst wurden)
Kapitel 3
Zusammenfassung / Fazit
Kapitel 1: Hinführung zum Thema
1. Ausbildungsmethoden + Begründung
2. Arbeitsvorgang:
Durchführung der Blutzuckermessung und anschließende subkutane Injektion des verordneten Insulins
3. Patientin:
Frau E., 79 Jahre alt, zusammenlebend mit Ehemann
Diagnosen: insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2, Demenz, neu aufgetretene Tachyarrythmie, arterielle Hypertonie, Niereninsuffizienz, rez. Depressive Störungen
4. Schülerin:Wanda Wunderlich
Ist 19 Jahre alt und Mitte 2. Ausbildungsjahr. Sie hat in der Schule im letzten Block das theoretische Wissen erlangt (Definition Diabetes mellitus, Krankheitsbilder, Abweichungen von Normwerten, Folgeschäden etc.), was mir den Anlass gibt eine geplante Unterweisung durchzuführen. Sie hat schon öfter beim Blutzuckermessen und der s.c.-Injektion zugesehen, hat aber aufgrund der zuvor fehlenden theoretischen Kenntnisse nicht selbst gemessen oder injeziert. Da im Moment kein Patient mit s.c.-Injektion (z.B Heparingabe) zur Verfügung steht werde ich diese mittels Insulin-Einwegpen näherbringen.
5. Lernort: Büro der ***
6. Ausbildungsmittel (für beide Methoden)
7. Zeitbedarf
Für die Vorbereitungs-, Erabeitungs- und Kontrollphase der erarbeitenden Unterweisung: 1 Stunde Für das Lehrgespräch: 0,5 Stunde
Für die Übungsphase bis zur vollständigen Beherrschung des Lernstoffes: 1 Woche
8. Lernziele lt. Curriculum (zusammengefasst für beide Methoden)
3 a, b, e, g ; 4 c, d; 7 a, d, f,;
9. Feinlernziele
9.1 Kognitive
Schülerin kennt:
- den Unterstützungsbedarf der Patientin, indem sie ihn benennt - die Hygienevorschriften, indem sie sie benennt und ihre Bedeutung erklärt - die Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung der Blutzuckermessung und s.c-Injektion, indem sie sie erklärt
- die Formblätter zur Dokumentation, indem sie sie benennt - die Fehlerquellen der Blutzuckermessung, indem sie sie benennt - die Injektionsorte der s.c-Injektion, indem sie sie benennt - mögliche Komplikationen der s.c-Injektion, indem sie sie benennt 9.2 Psychomotorische Schülerin beherrscht:
- die fachgerechte Durchführung der Blutzuckermessung + s.c-Injektion, indem sie diese zuerst am Modell übt und dann am Patient durchführt
- die richtige Reihenfolge der Handlungsschritte, indem sie zuerst am personellen Medium übt und dann am Patient durchführt
- die Hygienerichtlinien, indem sie sich den Hygieneordner durchliest und dies beim Patient umsetzt - die Dokumentation der Blutzuckerwerte auf die entsprechenden Formblätter, indem sie es sich durch das Durchlesen der Dokumentationsmappe aneignet und selbstständig dokumentiert - das Aufdecken von Fehlerquellen, indem sie diese bei Bedarf beseitigt 9.3 affektive Schülerin:
- kommuniziert patientengerecht, indem sie ihre Vorgehensweise beim Patient erläutert - zeigt Einfühlungsvermögen, indem sie beschreibt, worauf sie bei der Blutzuckermessung + s.c-Injektion achtet und wie sie dies in der entsprechenden Situation umsetzt
- kontrolliert eigene Arbeitsergebnisse und reflektiert eigenes Handeln konstruktiv, indem sie erklärt
wie sie bei der Kontrolle vorgeht und worauf sie besonders achtet 10. Einführung
Das Thema lautet „Blutzuckermessung und subkutane Injektion mittels Einwegpen“ und gehört laut Curriculum ins 2. Ausbildungsjahr. Viele unserer Patienten sind insulinpflichtige Diabetiker, die sich aber selbst nicht mehr den Blutzucker messen können weil sie z.B. schlecht sehen oder mit der Technik nicht umgehen können. Es ist aber wichtig, daß dann Fachkräfte die Kontrolle übernehmen. Denn die Blutzuckerwerte geben Ausschlag über eine erfolgreiche Diabetestherapie d.h. ob der Patient „richtig eingestellt“ ist oder ob Folgeschäden vermieden werden.Nach der Blutzuckermessung folgt meistens die Insulingabe. Diese wird desöfteren nicht von den Patienten selbst durchgeführt, sondern von Fachpersonal, da es wichtig ist die Injektion der verordneten Insulinmenge sicherzustellen. Außerdem können viele die Hürde, sich selbst etwas zu injezieren, nicht überwinden.
Arbeit zitieren:
Desiree Conrad, 2010, Blutzuckermessung und subkutane Injektion eines Langzeitinsulins mittels Einwegpen (Unterweisung Pflegekraft), München, GRIN Verlag GmbH
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