Inhaltsübersicht
1 Einleitende Vorbemerkung 4
1.1 Themenfindung. 4
1.2 Aufbau der Arbeit. 4
1.3 Probleme, Vorgehen und Rechercheabläufe. 5
2 Theoretischer Bezugsrahmen 7
2.1 Die Rolle des Massenmediums Fernsehen im politischen
Kommunikationsprozeß 7
2.1.1 Entwicklungstendenzen politischer Kommunikation 7
2.1.2 Politische Erfahrung als vermittelte Erfahrung 8
2.1.3 Zur Vermittelbarkeit des Politischen: Realitätsbegriff und Medienlogik
des Fernsehens 9
2.1.4 Funktionen der Medienrealität 11
2.2 Politisierung oder Entpolitisierung in unterschiedlichen Medienformaten 12
2.2.1 Die Modifizierung der Videomalaise-Hypothese 12
2.2.2 Verändertes Nachrichten- und Informationsangebot seit Einführung
des dualen Rundfunksystems in Deutschland 15
2.2.3 Die Vermeidbarkeit des Politischen als Trend 17
2.2.4 Kurzer Exkurs zur Konvergenzhypothese. 18
2.2.5 Phoenix - ein Sender gegen den Trend? 19
3 Phoenix - institutioneller Aspekt 21
3.1 Phoenix als Gemeinschaftseinrichtung von ARD und ZDF. 21
3.2 Organisation des Senders 22
3.3 Programmauftrag und Programmstruktur 22
4 Phoenix - Datenanalyse zur Rezeption 24
4.1 Darstellung und Interpretation der GfK-Zahlen zum Phoenix-Programm
seit Erhebung 24
4.1.1 Zielgruppen, und besonders frequentierte Sendezeiten 25
4.1.2 Empfangbarkeit von Phoenix und die Entwicklung der Marktanteile. 27
4.1.3 Entwicklung der Sendung „Phoenix/Schwerpunkt mit call-in“ 29
2
4.2 Darstellung und Interpretation der GfK-Zahlen zum Konsum von
Nachrichten und politischen Informationsprogrammen seit 1992 30
4.2.1 Einschaltquoten und Marktanteile der Nachrichten und Sendungen
mit politischen Themen bei den fünf führenden Fernsehanstalten 30
4.2.2 Seh- und Sendedauer der Nachrichten und Sendungen mit politischen
Themen bei den fünf führenden Fernsehanstalten 35
5 Zusammenfassung 39
6 Schlußbemerkung und Ausblick 42
7 Literatur- und Quellenverzeichnis: 44
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1 Einleitende Vorbemerkung
1.1 Themenfindung
„Schöne neue Welt“ so lautet der Titel eines Romans von Aldous Huxley. Das im Jahr 1932 erschiene Werk zeichnet ein scheinbar utopisches Bild über die weitere Entwicklung der Menschheit und ihrer Gesellschaft. Die Anlehnung des Titels dieser Projektkurs-Arbeit an das Szenario von Huxley ist nicht zufällig gewählt. Auch unsere Medienwelt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten rasant verändert. Der hier zu untersuchende Bereich des Fernsehens in Deutschland unterzog sich mit der Einführung des dualen Systems Mitte der achtziger Jahre einem deutlichen Wandel: Während man bis zur Einführung des kommerziellen Rundfunks in der Regel nicht mehr als drei (Teilzeit-) Programme empfangen konnte, verfügen heute die meisten Haushalte via Satellit oder Kabel über weit mehr als 30 Kanäle, die rund um die Uhr senden. 1990 besaßen nur 3% der westdeutschen Bevölkerung und nur 1% aller Ostdeutschen kein Fernsehgerät. Werden in Huxleys Roman Menschen entsprechend den gesellschaftlichen Bedürfnissen produziert, so entstehen in der „Schönen neuen Fernsehwelt“ bedürfnisgerechte TV-Programme, deren Angebot sich an der Nachfrage der Zuschauer orientiert und einer eigenen Medienlogik unterliegt. Die eigene jahrelange berufliche Fernseherfahrung führte nun zu einem Untersuchungsinteresse in diesem Bereich des Mediensystems. Die interessengeleitete Beobachtung des deutschen Fernsehmarktes einerseits und die Auseinandersetzung mit den Systemen Politik und Medien auf wissenschaftlichen Grundlagen auf der anderen Seite, führten mich zum Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD und ZDF „Phoenix“. Dieser Sender stellt aus meiner Sicht ein Unikum in der bisherigen Fernsehlandschaft dar und soll deshalb zu den bisher in der Politik- und Kommunikationswissenschaft gängigen Hypothesen und Theorien in Beziehung gesetzt werden.
1.2 Aufbau der Arbeit
Zunächst wird allgemein die Rolle des Massenmediums Fernsehen im politischen
Kommunikationsprozeß untersucht (2.1.). Es geht darum aufzuzeigen, daß für den Bürger politische Erfahrung eine zumeist medial vermittelte Erfahrung darstellt. Hier- bei soll auch nach unterschiedlichen Modellen zum Realitätsbegriff gefragt und die Logik des Mediums Fernsehen beleuchtet werden. Im folgenden Abschnitt des zwei-
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ten Kapitels (2.2.) wird die Wirkung unterschiedlicher Medienformate im Mittelpunkt stehen. Es geht also beispielsweise darum aufzuzeigen, welches Fernseh-Konsumverhalten zu einer Politisierung des Rezipienten führt. Gleichzeitig sollen der seit Einführung des dualen Systems zunehmende Trend zur Vermeidbarkeit politischer Inhalte und die daraus resultierenden Konsequenzen erläutert werden. Außerdem werden allgemeine Entwicklungen der Programmgestaltung im deutschen Fernsehen herausgearbeitet und der 1997 von ARD und ZDF gegründete Sender „Phoenix“ dazu in Beziehung gesetzt. Es gilt also zu fragen, inwieweit „Phoenix“ sich einem zu erwartenden Trend in der Programmentwicklung anschließt oder sich diesem eher entzieht. Dazu werden im dritten Kapitel die Organisation des Senders, seine Rolle innerhalb der öffentlich-rechtlichen Anstalten, der Programmauftrag sowie die Struktur des Programms vorgestellt. Im vierten Kapitel schließt sich eine Datenanalyse zur Rezeption des Programms von Phoenix und zum allgemeinen Konsum von Nachrichten- und Informationsprogrammen an. Ausgehend von den Hypothesen des zweiten Kapitels soll also ein Rückschluß auf die Wirkung beim Rezipienten und die Rolle des Senders innerhalb der bundesdeutschen Fernsehlandschaft gezogen werden können.
Eine Zusammenfassung und eine abschließende Stellungnahme zu den erzielten Ergebnissen werden am Ende dieser Arbeit stehen.
1.3 Probleme, Vorgehen und Rechercheabläufe
Ursprünglich sollte in dieser Arbeit die Rolle des Fernsehsenders „Phoenix“ im gesamten politischen Kommunikationsprozeß untersucht werden. Die Anstalt wurde in dieser ersten Konzeption als Teil eines Bezugssystems zwischen politischem Akteur, vermittelndem Medium und rezipierendem Bürger betrachtet. Dabei sollten die jeweiligen Teilsysteme und ihre ambivalenten Wechselwirkungen Untersuchungsgegenstand sein. Aus kapazitären Gründen wurde das Thema nun auf eine Untersuchung des Status quo von „Phoenix“ auf dem deutschen Fernsehmarkt eingegrenzt. Der theoretische Bezugsrahmen zum Untersuchungsgegenstand ergibt sich vorwiegend aus der einschlägigen kommunikations- und politikwissenschaftlichen Literatur. 1 Die Standardwerke von den Herausgebern Otfried Jarren, Ulrich Sarcinelli und Ulrich Saxer lieferten mit Autoren wie Heribert Schatz, Barbara Pfetsch, Christina
1 Jarren 1993, Jarren, Sarcinelli, Saxer1998
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Holtz-Bacha und Werner J. Patzelt hervorragende Ansatzpunkte zur allgemeinen Darstellung des Massenmediums Fernsehen im politischen Kommunikationsprozeß und zur Auseinandersetzung mit der Frage nach Politisierung und Entpolitisierung in den unterschiedlichen Medienformaten. Ebenso das von Michael Jäckel und Peter 2 Winterhoff-Spurk herausgegebene Werk „Politik und Medien“ aus dem unter anderem die Beiträge von Heinz Gerhard, Rüdiger Schmitt-Beck und Frank Marcinkowski herangezogen wurden. Insgesamt wurde bei der Auswahl der Texte und der Vorstellung von Theorien und Hypothesen darauf geachtet, daß sich die entsprechenden theoretischen Aspekte zum eigentlichen Untersuchungsgegenstand -dem Fernsehsender „Phoenix“- in Beziehung setzen lassen.
Der institutionelle Aspekt wurde in erster Linie in zahlreichen Telefonaten und Schriftwechseln mit dem Sender erarbeitet. Aber auch die Internet-Recherche und das Studium von offiziellen Informationsbroschüren brachten hier die entsprechenden Ergebnisse. Allerdings führte während der Sommermonate der Umzug der Phoenix-Sendezentrale von Köln nach Bonn zum Teil zu zeitlichen Verzögerungen bei der Materialbeschaffung.
Zur Datenanalyse wurden Zahlen der GfK AG herangezogen, die zum Teil über Phoenix direkt bezogen werden konnten und zum anderen Teil bei Media Control angefordert werden mußten. Der Untersuchungszeitraum ergab sich hierbei durch den faktischen Zeitraum der Datenerhebung. Phoenix wird bei den Datensätzen der GfK erst seit dem 1. Januar 2000 berücksichtigt. Für die vergleichende Darstellung und Interpretation der Zahlen zum Konsum von Nachrichten- und politischen Informationssendungen wurden Daten seit dem Erhebungsbeginn im Januar 1992 bis einschließlich Juli 2000 herangezogen.
2 Jäckel, Winterhoff-Spurk, 1994
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2 Theoretischer Bezugsrahmen
2.1 Die Rolle des Massenmediums Fernsehen im politischen Kommunikati- onsprozeß
Unter politischer Kommunikation soll hier der auf Information bezogene Interaktionsprozeß zwischen verschiedenen Akteuren des politischen Systems verstanden werden, der zugleich auch selbst Teil des politischen Handelns ist. Die Akteure der politischen Kommunikation sind das Parlament, die Regierung und die Opposition, die Parteien eines politischen Systems, die Journalisten und Medienvertreter, Interessenverbände und Vereinigungen sowie der Bürger. Obwohl politische Kommunikation zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen wie Publizistik, Rechts-, Politik-Sprach- und Wirtschaftswissenschaften berührt, ist sie dennoch ein relativ junger Untersuchungsgegenstand der einzelnen Fachbereiche. Im Folgenden werden vor allem Aspekte der Politik- und Kommunikationswissenschaft zur Untersuchung der Funktionen des Massenmediums Fernsehen herangezogen.
2.1.1 Entwicklungstendenzen politischer Kommunikation
Zum einen rückt in der Berichterstattung durch die Massenmedien -gerade im Fernsehen- die symbolische Politik immer mehr in den Vordergrund. Das heißt, die Darstellungspolitik, getragen zumeist von medienwirksamen Repräsentanten, drängt die Entscheidungspolitik immer weiter zurück. Politik wird heute zunehmend intensiver und perfekter symbolisch, öffentlich zelebriert. Komplexe Sachverhalte werden in sendefähigen 30-Sekunden-Statements für die Hauptnachrichtensendungen kompensiert, große Parteitage von Parteien werden mediengerecht inszeniert. Eine sich rasant entwickelnde Medienlandschaft führt in den Institutionen des politischen Tagesgeschäfts zum Ausbau der Öffentlichkeits- und PR-Apparate. Außerdem treten der Entscheidungs- und Darstellungszusammenhang immer weiter auseinander: Auf der Vorderbühne findet -bildlich formuliert- das politische Schauspiel als inszenierte Darstellung statt. Auf den Hinterbühnen werden die wirklichen Entscheidungsprozesse abgewickelt. Was den Journalisten noch durch ihre Beziehungen zu den Politikern als Gesamteindruck des Theaters offenbar bleibt, ist dem breiten Publikum bei weitem schon nicht mehr zugänglich. Drittens wird für den Rezipienten politischer Kommunikation, um im Bild zu bleiben, auf der Vorderbühne eine Distanz zwischen Be-
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richterstattern und Politikern postuliert, die faktisch hinter der Bühne teilweise geradezu symbiotische Züge bekommen kann. Dem möglichst exklusiven Informationsinteresse der Journalisten steht das Publizitätsinteresse des Politikers gegenüber. Somit entsteht zwischen den beiden Akteuren eine Beziehung mit dem jeweiligen Ziel, das Verhältnis möglichst im eigenen Sinne zu instrumentalisieren. Für einseitig ausgerichtete, ressourcenschwache Medienrezipienten kann dies eine zunehmende 3 Kluft zwischen politischem Wissen und Bewußtsein bedeuten. Auf diesen Umstand wird in Kapitel 2.2. weiter eingegangen.
2.1.2 Politische Erfahrung als vermittelte Erfahrung
Politische Kommunikation ist so alt, wie die Politik selbst: ausgebaute Bergpfade bei den Inkas oder eigens eingerichtete Pflasterstraßen für Botenläufe im Römischen Reich sind bereits frühgeschichtliche Zeugnisse für eine vergleichsweise leistungsfähige Infrastruktur der Politikvermittlung. Unsere heutige Gesellschaft ist komplex und hochgradig funktional differenziert. An die Stelle der antiken Boten sind längst massenmediale Informationssysteme getreten. Der Begriff der Dienstleistungsgesellschaft wurde inzwischen von dem der Informationsgesellschaft abgelöst. Allerdings bestimmen heute bei weitem nicht mehr die politischen Akteure allein, was als Botschaft übermittelt wird. Vielmehr hat das Übermittlungssystem eigene Kriterien entwickelt, nach denen entschieden wird, was zur Nachricht wird. Die Dimensionen dieser Nachrichtenfaktoren sind nach allgemeinem Forschungsstand 1. der Status, 2. die Valenz, 3. die Relevanz, 4. die Konsonanz, 5. die Dynamik und 6. der Human Interest eines Ereignisses und werden als ein Bezugssystem für die subjektive Selektionsentscheidung des Journalisten betrachtet. Weitere Kriterien beim Fernsehen sind unter anderem die Zugänglichkeit zu Informationen, ihre Visualisierbarkeit, die Dramatisierbarkeit, die Kohärenz der Information und nicht zuletzt das vom Journalisten unterstellte Publikumsinteresse. Die politische Erfahrung des Bürgers ist, abgesehen von den Netzwerken der interpersonalen Kommunikation, die an dieser Stelle jedoch nicht im Mittelpunkt der Betrachtung stehen sollen, eine durch Presse, neue Medien und Rundfunk vermittelte Erfahrung. Rüdiger Schmitt-Beck weist auf die unverzichtbare Vermittlungsfunktion der Massenmedien hin:
3 vgl.: Saxer, Ulrich: System, Systemwandel und politische Kommunikation. In: Jarren, Otfried u.a.
(Hrsg.), Opladen, Wiesbaden 1998, S. 34ff.
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„Sie überbrücken die Kluft zwischen der Mikroebene des Individuums in seinen alltäglichen Lebenszusammenhängen und der Makroebene des politischen Systems, in dem Entscheidungen getroffen
4 werden, die für die gesamte Gesellschaft konsequenzenreich sind.“
Diese politische Erfahrung verläuft im wesentlichen in eine Richtung, das heißt: der vermittelte Inhalt wird vom Sender an eine große Zahl von anonymen Adressaten gerichtet. Die Möglichkeit des Empfängers zur Reaktion und zur Kontrolle des Kommunikationsprozesses ist eher gering. Der Rezipient kann ihn entweder einseitig abbrechen, oder im Anschluß daran mit Zuschauerpost an die Redaktion auf die Sendung reagieren.
Politik ist heute aber für den Bürger und im Grunde auch für den politischen Akteur selbst in all ihren Voraussetzungen und Wirkungen nicht mehr durch direkte Teilnahme am eigentlichen Prozeß erfahrbar, sondern ihre Komplexität kann nur noch in Teilen über die Massenmedien vermittelt werden. Deshalb ist es nun um so wichtiger, das Augenmerk auf die Vermittlungsinstanz zu richten und gleichzeitig den Inhalt der vermittelten Botschaft nach den Kriterien des zugrundeliegenden Instrumentariums der Vermittlung zu untersuchen. Die Frage lautet also: Wie wird politische Realität vermittelt und welche spezifische Logik liegt dem hier zu untersuchenden Medium Fernsehen zugrunde?
2.1.3 Zur Vermittelbarkeit des Politischen: Realitätsbegriff und Medienlogik
des Fernsehens
Seit Mitte der 70iger Jahre verwendet die deutschsprachige Kommunikationswissenschaft den Begriff der Medienrealität und bezeichnet damit alle von den Medien hervorgebrachten Bilder und Texte. Die Medienrealität des Fernsehens wurde in zahlreichen empirischen Studien wie beispielsweise der von Kurt Lang und Glayds Engel Lang zum „Mac Arthur-Day“ in Chicago (1953) oder der von Wolfgang Donsbach, Hans-Bernd Brosius und Axel Mattenklott zur Wahrnehmung einer Wahlkampfveranstaltung durch Teilnehmer und Fernsehzuschauer in Mainz (1990) untersucht. Dabei wurde jeweils das Wahrnehmungsverhalten der Rezipienten als unmittelbarer Teilnehmer des Ereignisses und als Fernsehzuschauer gegenübergestellt und nachgewiesen, daß ein durch das Fernsehen vermitteltes Ereignis beim Zuschauer eine andere Wirkung vermittelt als eine direkte Teilnahme an diesem Ereignis. In den ver-
4 Schmitt-Beck,
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Helmut Schäfer, 2000, Schöne neue Fernsehwelt: Phoenix das neue Programm auf dem deutschen Fernsehmarkt, München, GRIN Verlag GmbH
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