1. Situationsanalyse
Mein geeignetes Verfahren absolviere ich in der Kindertagesstätte „F.“. Dort werden ca. 200
überarbeitet wird, teiloffen und mit den Grenzsteinen der Entwicklung. Ich bin in der Vorschulgruppe „K.“, in der zwölf Kinder von einer Erzieherin betreut werden. Die Kinder sind im Alter von 5 bis 6 Jahren. Es sind sieben Mädchen und fünf Jungen.
Die präoperationale Stufe erstreckt sich laut Jean Piaget etwa zwischen zwei und sieben Jahren. In dieser Stufe der kognitiven Entwicklung wird das Denken anschaulich. Zu Beginn dieses Entwicklungsabschnittes, sind die Kinder in der Lage über Erlebnisse nachzudenken, damit benötigen sie für bestimmte Denkweisen nicht mehr die direkte Beobachtung. Die Fähigkeit des logischen Denkens verbessert sich schrittweise und stetig. Es entwickelt sich das anschauliche Denken, wodurch ein präziserer Gebrauch der Sprache entsteht. Kinder in diesem Alter wissen, dass es zu jedem Objekt eine bestimmte Bezeichnung gibt (Objektpermanenz). Außerdem lernt das Kind den Umkehrschluss anzuwenden, denn es weiß, dass jeder Begriff ein zugehöriges Objekt hat. Die Sprache ist auch eine Voraussetzung für die Entwicklung der kognitiven Leistungen. Das präoperationale Denken ist durch Zentrierung charakterisiert, denn die Aufmerksamkeit richtet sich auf einen einzigen Gegenstand oder ein einzelnes Merkmal. Das Kind kann nicht mehr als eine Sache gleichzeitig berücksichtigen. Die Zentrierung ist ein Teil des Egozentrismus, dies ist die Schwierigkeit, sich das Geschehene aus der Sicht eines anderen Menschen vorzustellen.
Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren sprechen fließend und wenden die Muttersprache weitgehend an. Der Sprachschatz erweitert sich fortlaufend. Gedankengänge und Geschichten können ausgedrückt werden. Durch den ständigen Gebrauch der Sprache wenden sie Grammatik und Syntax richtig an.
Bei Denise, F1, C1, F2, L1 und F3 konnte ich während der Hospitationswoche keine Defizite erkennen, was mir die Erzieherin auch bestätigte. S1 kommt aus der Ukraine und hat daher leichte Probleme, die deutsche Sprache anzuwenden. J1, T1 und A1 haben Defizite in der Sprache, denn sie können Sätze nicht immer grammatikalisch korrekt bilden und ihnen unterlaufen Fehler im Satzbau. Diesen Kindern fällt es schwer, Sachverhalte logisch wieder zugeben, was auch bei T2 und I1 zutrifft.
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Für meine Aktion ist wichtig, dass die Feinmotorik der Kinder ausgeprägt ist, denn sie müssen nach den Kleidungsstücken greifen und sie einer Puppe anziehen können. Dies stellt für die Kinder keine Schwierigkeiten dar.
In der Hospitationswoche ist mir in den beobachteten Angeboten aufgefallen, dass die meisten Kinder dieser Gruppe Schwierigkeiten hatten, logische, immer wiederkehrende Sachverhalte in korrekter Reihenfolge wiederzugeben. Sie konnten beispielweise ihren morgendlichen Ablauf nicht in logischer Reihenfolge aufzählen (vom Aufstehen bis Kindergarten). Daher entschied ich mich, die kognitiven Fähigkeiten anzuregen.
2. Sachanalyse
2.1 Der Morgenkreis
Der Morgenkreis ist in vielen Einrichtungen ein Ritual, das die Kinder zu sprachlichen Aktivitäten anregt, was auch gleichzeitig den Wortschatz erweitert. Er bietet die Möglichkeiten bei den Kindern Sprachfreude, Sprachinteresse, Sozialkompetenz, Vertrauen, Bewegung und Selbstbewusstsein zu wecken und zu fördern. Der Morgenkreis ist eine sehr gute Gelegenheit, schüchternen und sprachlich weniger guten Kindern eine Chance zur Kommunikation zu geben. Im Morgenkreis kann mit den Kindern Lieder gesungen, gemeinsam musiziert, gesprochen, Pläne für den Tag besprochen, aktuelle Ereignisse diskutiert und miteinander gereimt werden. Das Alles gibt den Kindern Sicherheit und Orientierung, fordert und fördert sie, schafft Anregungen, organisiert den Tag und motiviert zum Sprechen.
Um den Morgenkreis abwechslungsreich zu gestalten, benötigt er wiederkehrende Rituale, Abwechslung, Spannung und Bewegung.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder im Morgenkreis folgende Dinge lernen und erfahren:
dass sie zur Gruppe gehören und akzeptiert werden; dass sie Mitbestimmungs- und Mitentscheidungsrecht haben; freies Sprechen vor der ganzen Gruppe; sie ihre eigene Meinung äußern dürfen; Entwicklung von Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein; Zuhören, Konzentration und Ausreden lassen.
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2.2 Der Gesang
Es wird vermutet, dass Gesang eines der ursprünglichsten und ältesten musikalischen Äußerungsform des Menschen ist. Es ist die Ausübung von Musik mit der menschlichen Stimme.
2.3 Das Lied
Ein Lied eignet sich zum Singen von Texten und besteht meistens aus gleich gebauten und gereimten Strophen. Es gibt verschiedene Liedertypen, die man nach ihrer Entstehung unterscheidet, wie zum Beispiel Volks-, Kirchen-, Liebes- und Kinderlieder. Die ursprünglichste und schlichteste Form der Lyrik ist das Lied. Eine Ausdrucksmöglichkeit von Stimmungen und Beziehungen menschlicher Gefühle finden sich im Lied wieder.
2.4 Die Kleidung
Kleidung gibt es in verschiedensten Formen und aus unterschiedlichsten Materialien zur Körperbedeckung, einschließlich Unterkleidung, Fußbekleidung und Kopfbedeckung zum Schutz gegen Wetter, Verletzungsgefahren, auch zum Verhüllen und zum Schmuck. Sie Schützt vor Unterkühlung/ Erfrierung sowie vor Hitzeschäden/Sonnenbrand, gleichzeitig muss sie atmungsaktiv und nicht einengend sein.
Für jeden Menschen hat Kleidung eine individuelle Bedeutung, was vom gesellschaftlichen Umfeld abhängt. Es gibt Menschen, die machen Kleidung zum wichtigen Bestandteil ihres Lebens und andere wiederum, sehen in Kleidung nur einen Gebrauchsgegenstand. Kleidung wird aus unterschiedlichen Aspekten gekauft, für den Einen spielt die Marke eine wichtige Rolle, für Andere wiederum ist der Nutzen und der Wohlfühlfaktor am wichtigsten. Kleidung unterliegt immer der Mode.
2.5 Das Spiel „Ich packe meinen Koffer“
Bei dem Spiel wird das Gedächtnis angesprochen. Die Mitspieler setzen sich in einen Kreis. Ein Mitspieler beginnt, und sagt: „Ich packe meinen Koffer und nehme Schuhe mit“. Der nächste Mitspieler muss den Satz und den Begriff des vorhergehenden Spielers wiederholen. Zum Beispiel „Ich packe meinen Koffer und nehme Schuhe und Strümpfe mit“. Der dritte
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Arbeit zitieren:
Mandy John, 2010, Planung eines Morgenkreises im Kindergarten mit dem Spiel "Ich packe meinen Koffer...", München, GRIN Verlag GmbH
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