Die Kapitalmarktforschung hat in den vergangenen Jahrzehnten stark an
Bedeutung gewonnen. Sowohl auf der theoretischen Seite, als auch im
Bereich der empirischen Kapitalmarktforschung wurden große Fortschritte
gemacht, um Gestaltungsaufgaben im Bereich der Kapitalanlagen oder der
Risikostreuung besser ausfüllen zu können. Das Wirtschaftsleben wird davon
geprägt wie man sinnvoll Geld anlegen kann, wie sich bei einer Geldanlage
die Renditen entwickeln können und wie hoch das Risiko ausfällt.
Um diesem Thema näher zu kommen, sind im Bereich der empirischen
Kapitalmarktforschung Methoden und Ansätze entwickelt worden, die zur
Bewältigung dieser Aufgaben dienen sollen.
Diese Arbeit soll einen Einblick in die empirische Kapitalmarktforschung
geben und einige Bereichsfelder darstellen. So werden im zweiten Kapitel
zunächst grundlegende Begriffe der Statistik dargestellt, um einen generellen
Einblick in das Thema zu finden. Im dritten Kapitel wird dann konkret
auf einige Bereiche der empirischen Kapitalmarktforschung eingegangen.
Insbesondere stehen hier die Schätzungen, Schätzfehler, Modellfehler,
Schiefe und Kurtosis im Fokus der Arbeit, die im weiteren Verlauf dargestellt
und erläutert werden. Das Fazit fasst die zentralen Punkte dieser Arbeit
zusammen und gibt einen kleinen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen
im Bereich der empirischen Kapitalmarktforschung.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Grundlegende Begriffe der Statistik
- Varianz und Standardabweichung
- Kovarianz
- Erwartungswert
- Bereichsfelder der empirischen Kapitalmarktforschung
- Schätzungen
- Das Urnenmodell
- Daten
- Schätzung des Erwartungswertes
- Schätzung von Varianz und Kovarianz
- Schätzfehler
- Konfidenzintervalle
- Stichprobengröße
- Modellfehler
- Realitätsnähe von Rendite-Modellen
- Normalverteilung
- Schiefe
- Kurtosis
- Schätzungen
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit zielt darauf ab, einen Einblick in die empirische Kapitalmarktforschung zu geben und einige wichtige Bereiche zu beleuchten. Sie dient als Einführung in die Methoden und Ansätze, die in diesem Forschungsfeld Anwendung finden.
- Grundlegende statistische Begriffe wie Varianz, Standardabweichung und Kovarianz
- Schätzungen und Schätzfehler in der empirischen Kapitalmarktforschung
- Modellfehler und deren Einfluss auf die Genauigkeit von Prognosen
- Die Konzepte der Schiefe und Kurtosis in Bezug auf die Verteilung von Renditen
- Praktische Anwendungen der empirischen Kapitalmarktforschung in der Finanzwelt
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel führt in das Thema der empirischen Kapitalmarktforschung ein und erläutert die Bedeutung dieses Forschungsfeldes. Es werden die Herausforderungen und Chancen der Kapitalmarktforschung im Kontext der Finanzmärkte beleuchtet.
Das zweite Kapitel behandelt grundlegende statistische Begriffe, die für die empirische Kapitalmarktforschung von Bedeutung sind. Es werden die Varianz, Standardabweichung und Kovarianz als wichtige Streuungsparameter vorgestellt und ihre Bedeutung für die Analyse von Finanzdaten erläutert.
Das dritte Kapitel befasst sich mit den Schätzungen und Schätzfehlern in der empirischen Kapitalmarktforschung. Es werden verschiedene Schätzmethoden vorgestellt und die Auswirkungen von Schätzfehlern auf die Genauigkeit von Prognosen diskutiert. Außerdem werden Konfidenzintervalle und die Bedeutung der Stichprobengröße für die Qualität von Schätzungen behandelt.
Das dritte Kapitel geht auch auf Modellfehler ein, die in der empirischen Kapitalmarktforschung auftreten können. Es werden die Realitätsnähe von Rendite-Modellen und die Bedeutung der Normalverteilung für die Modellierung von Finanzdaten diskutiert.
Das dritte Kapitel behandelt außerdem die Konzepte der Schiefe und Kurtosis, die die Form der Verteilung von Renditen beschreiben. Es werden die Auswirkungen von Schiefe und Kurtosis auf die Interpretation von Finanzdaten und die Konstruktion von Portfolios erläutert.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die empirische Kapitalmarktforschung, Schätzungen, Schätzfehler, Modellfehler, Schiefe, Kurtosis, Varianz, Standardabweichung, Kovarianz, Rendite-Modelle, Normalverteilung, Konfidenzintervalle, Stichprobengröße, Finanzmärkte, Kapitalanlagen, Risikostreuung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der empirischen Kapitalmarktforschung?
Ziel ist es, Methoden zu entwickeln, um Renditen und Risiken von Kapitalanlagen besser einzuschätzen und Portfolios effizient zu steuern.
Was bedeuten Schiefe und Kurtosis bei Renditen?
Schiefe beschreibt die Asymmetrie der Renditeverteilung, während Kurtosis (Wölbung) angibt, wie häufig extreme Ausreißer (Fat Tails) im Vergleich zur Normalverteilung vorkommen.
Warum sind Schätzfehler in der Finanzwelt problematisch?
Schätzfehler können zu falschen Annahmen über künftige Renditen führen, was das Risiko einer Geldanlage unterschätzt und zu hohen Verlusten führen kann.
Was ist der Unterschied zwischen Varianz und Kovarianz?
Die Varianz misst die Streuung einer einzelnen Anlage, während die Kovarianz beschreibt, wie sich zwei verschiedene Anlagen im Verhältnis zueinander bewegen.
Sind Renditen immer normalverteilt?
In der Realität weichen Renditen oft von der Normalverteilung ab (Modellfehler), was durch Konzepte wie Kurtosis und Schiefe in der Forschung berücksichtigt wird.
Was sagt das Urnenmodell in der Statistik aus?
Es dient als theoretisches Modell, um Wahrscheinlichkeiten und Stichprobenziehungen zu veranschaulichen, was auf die Schätzung von Marktdaten übertragen wird.
- Arbeit zitieren
- Christina Schröder (Autor:in), 2010, Empirische Kapitalmarktforschung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149891