Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 4
2. Das Psychodrama 4
2.1 Die Entstehung und der Begründer des Psychodramas 5
2.2 Die Technik des Psychodramas 6
2.2.1 Die Bühne 7
2.2.2 Der Protagonist 8
2.2.3 Der Leiter 8
2.2.4 Die Hilfs-Ichs 8
2.2.5 Das Publikum 8
2.3 Die Phasen des Psychodramas 9
2.3.1 Die Erwärmungsphase 9
2.3.2 Die Handlung 10
2.3.3 Die Abschlussphase 10
2.4 Die Methoden des Psychodramas 11
2.4.1 Der Doppelgänger 11
2.4.2 Die Spiegelmethode 11
2.4.3 Der Rollentausch 12
3. Eine kurze Einführung in die Supervision 12
4. Psychodrama im Kontext der Supervision 13
2
4.1 Der Ablauf einer Psychodrama-Supervision 14
4.2 Die Methoden des Psychodramas angewendet auf die Supervision 16
4.2.1 Der Rollentausch 16
4.2.2 Der Doppelgänger 16
5. Zusammenfassung 17
6. Literaturverzeichnis 18
7. Abbildungsverzeichnis 18
3
1. Einleitung
Als Thema hatte ich zunächst, für meine Seminararbeit die Supervision gewählt, bis ich zufällig auf Moreno und seine Methode des Psychodramas gestoßen bin. Mein Interesse wurde schnell geweckt, da sehr viele psychologische Aspekte in seiner Theorie eine Rolle spielen. Zunächst werde ich im ersten Teil der Arbeit auf das Psychodrama eingehen, die Definition, den Schöpfer Moreno sowie auf Aufbau und Ablauf dieser Methode. Im zweiten Teil meiner Arbeit beschäftige ich mich näher mit der Supervision, der Definition, den Besonderheiten und den Zielen der Supervision. Dieser Teil meiner Arbeit soll hauptsächlich einen Überblick und ein Basiswissen über die Supervision herstellen um anschließend, im letzten Teil der Seminararbeit, darauf zu kommen, welche Rolle das Psychodrama in der Supervision spielt. Ich werde auf den Ablauf einer Psychodrama-Supervision eingehen und versuchen die Anwendung der Methoden des Psychodramas in der Supervision zu verdeutlichen.
In der Zusammenfassung werde ich noch einmal auf die Bedeutung des Psychodramas eingehen und die herausgestellten Punkte abschließend betrachten.
2. Das Psychodrama
„Psychodrama kommt von dem griechischen Psyche (Seele) und Drama (Handlung, Verwirklichung)“ (Schützenberger-Ancelin, S. 22). Dem Namen nach lässt sich darauf schließen, dass das Psychodrama das Innere eines Menschen, in irgendeiner Art und Weise, nach Außen bringt.
Es gibt verschiedene Definitionen, Moreno, der Begründer des Psychodramas selbst definiert sein Psychodrama „als eine Wissenschaft […], die nach der Wahrheit forscht, indem sie sie durch dramatische Methoden darstellt, d.h. durch Aktionsmethoden, durch das In-Frage-Stellen und durch das In-Szene-setzen“ (ebd., S.23). Desweiteren sagt Moreno selbst über seine Methode: „Psychodrama kann als diejenige Methode bezeichnet werden, welche die Wahrheit der Seele durch Handeln ergründet“ (Burkart & Zapotoczky, S. 16). Eine weitere, sehr aktuelle Definition: „Das Psychodrama ist ein Verfahren für die szenische Darstellung, Erforschung und Veränderung der subjektiv erlebten Wirklichkeit von
4
Individuen und Gruppen“ (Ameln, Gerstman & Kramer, S. 5). Ziel dieser Methode ist es laut dieser Autoren „neue Handlungsimpulse [zu] entwickel[n] und neue Handlungsweisen [zu] erprob[en]“ (ebd., S. 6).
Heutzutage kommt das Psychodrama in verschiedenen Anwendungsbereichen zum Tragen. Als Beispiele zu nennen wären: „Psychotherapie, Unterricht, betriebliche und außerbetriebliche Erwachsenenbildung, Sozialarbeit, Supervision, Coaching“ (ebd., S. 6) und viele mehr.
2.1 Die Entstehung und der Begründer des Psychodramas
Die Anfänge des Psychodramas lassen sich bis in die Antike zurück verfolgen. Immer wieder sind ähnliche Methoden erwähnt worden.
„Das Gestalten von konfliktbelasteten Szenen, das Ausspielen und Wiedererleben emotional geprägter Erlebnisse schafft eine Distanz, welche die Realität in anderem Licht erscheinen läßt“ (Burkart & Zapotoczky, S. 9).
In dem Buch von Burkart und Zapotoczky werden verschiedene Szenen beschrieben. Ein Beispiel aus dem 18. Jahrhundert nach Hülsdorff:
Ein Patient bildete sich ein er wäre tot und da Tote nichts essen, hatte er auch damit aufgehört Nahrung zu sich zu nehmen. Er war nach einiger Zeit durch seine stringente Nahrungsverweigerung dem Tod nahe. Da verkleideten sich einige Menschen als Tote und traten vor seinem Krankenbett, mit einer Tafel, die reichlich mit allerlei Speisen gedeckt war. Dann nahmen sie an der Tafel Platz und begannen zu essen und zu trinken. Die „Toten“ schauten den ausgehungerten Kranken verwundert an, fragten ihn warum er nicht am Essen teilnehme. Letztendlich konnten sie ihn davon überzeugen, dass Tote mindestens genauso viel essen würden wie ein lebendiger Mensch. Nach diesem „Schauspiel“ begann der Kranke wieder zu essen und kam langsam zu Kräften (vgl. Burkart & Zapotoczky, S. 9). Um das Konzept des Psychodramas nachvollziehen zu können ist es wichtig, sich mit den Überlegungen des Begründers des Psychodramas, Jakob Levy Moreno, vertraut zu machen (zum Folgenden vgl. ebd., S.12 bis 17).
5
Arbeit zitieren:
Julia Viehweg, 2010, Das klassische Psychodrama im Kontext der Supervision, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Julia Viehweg hat einen neuen Text hochgeladen
Gute Beratung von Organisationen / Supervision und Beratung 2
Auf dem Weg zu einer Beratungs...
Gerhard Fatzer, Maria Michels-Kohlhage
Supervising Psychotherapy: Psychoanalytic and Psychodynamic Perspectiv...
Edward Martin, Christine Driver
Supervising Psychotherapy: Psychoanalytic and Psychodynamic Perspectiv...
Edward Martin, Mary Banks, Christine Driver
Supervision of Art Psychotherapy: A Theoretical and Practical Handbook
Joy Schaverien, Caroline Case
Supervision of Art Psychotherapy: A Theoretical and Practical Handbook
Joy Schaverien, Caroline Case
0 Kommentare