1. Einleitung
Im Zuge der Entwicklung zu einer Freizeit- und Erlebnisgesellschaft hat sich Sport, vor allem innovative Bewegungskulturen, als prägendes Feld der Freizeitbeschäftigung, herauskristallisiert. Ein immer größer werdender Teil der Bevölkerung und besonders der Jugendlichen geht so genannten Trend- und Funsportarten nach und integriert diese als Teil ihres Lifestyles. Die Verbindung von Spaß und Fitness lassen Trendsportarten über alle Altersstufen hinweg zur Massenbewegung werden. Mit 84 Prozent steht der Spaßfaktor an der Spitze der Motivationsgründe für sportliche Aktivitäten, gefolgt von dem Wunsch nach körperlicher Fitness (80 Prozent) und der Förderung der Gesundheit (68 Prozent) (Studie Sport + Markt 2004). In dieser Arbeit wird die Trend-Sportart „Beachvolleyball“ vorgestellt und eine Eventidee für einen passenden Sponsor erläutert.
2. Die Sportart Beachvolleyball
2.1. Sportmodell
Beachvolleyball erfüllt als Breitensportart nach Heinemann alle konstitutiven Merkmale des Sports:
- Körperliche Bewegung
- Wettkampf
- Sportartenspezifisches Regelwerk
- Unproduktivität
Seit der Entstehung hat sich die Sportart aber zunehmend vom Breitensport zu einem „Traditionellen Sportmodell“, also Wettkampfsport im klassischen Sinne, bzw. zu einem „Showsportmodell“ entwickelt. Das heißt, dass bei dieser Form des Sports die Unproduktivität nicht mehr gegeben ist, weil der Zuschauersport, der durch Spitzensportler produziert wird, Teil der Unterhaltungsprogramme in den Medien ist. Beispielsweise überträgt RTL eine Reihe von Beachvolleyball-Turnieren in ihrem Programm.
Abbildung: Geschichte des Beachvolleyball Quelle: Beachvolleyball-Verband e. V.
2. 3. Bewegungsformen
Führt man eine Analyse der spielrelevanten Bewegungsformen durch, so wird schnell deutlich, dass die Schnellkraft den bedeutendsten Faktor der drei Hauptkraftformen für das Beachvolleyball-Spiel darstellt (vgl. Hömberg/Papageorgiou 1994, 267). Beim Beachvolleyball darf mit allen Körperteilen gespielt werden. Ganz unanstrengend ist der Ballsport im Sand allerdings nicht. Eine gute Koordinationsfähigkeit und reichlich Ausdauer sind gefragt. Vor allem auf eine gute Spieltaktik und gut platziertes Spielen kommt es an. Trainiert werden die Reaktionsfähigkeit, die Sprung- und Schlagkraft und die Schnelligkeitsausdauer. Und das alles ohne die klassischen Verletzungsrisiken wie beim Joggen oder Basketball. Denn der Sand federt den Körper regelrecht ab und Stürze
Arbeit zitieren:
MBA Nicole Hübscher, 2007, Die Trendsportart Beachvolleyball und dazu passendes Eventmarketing, München, GRIN Verlag GmbH
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