1. Wissen wir wirklich mehr?
2. Speichermedien
2.2.
2.3.
2.4. 3. Wissensbeschaffung
3.2.
3.3.
3.4.
3.5.
4. Speicherung von Wissen
4.2.
4.3. 5. Datenspeicherung
5.2.
6. Datenansammlung
6.2.
6.3.
6.4.
7. Fazit
7.2.
7.3.
7.4. 8. Glossar
9. Quellenverzeichnis
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1. Wissen wir wirklich mehr?
Den Größen von Datenträgern sind heutzutage scheinbar keine Grenzen mehr gesetzt. Was gestern DOV ÄQHX³ JDOW XQG viel Speicherkapazität hatte, kann morgen schon einer Technik von gestern angehören. So lässt sich immer mehr Wissen auf Datenträgern aufbewahren. In der Kombination mit dem Internet wird daraus sozusagen ein Lexikon mit einem unbegrenzten Wissensangebot. So ist die Frage nicht weit hergeholt, ob unbegrenztes Wissen durch neue Speichermedien möglich ist.
Wissen wird erst einmal benötigt. Es gibt jedoch Möglichkeiten an Wissen zu gelangen. Ob Fernsehen, Internet oder Bücher jedes dieser Speichermöglichkeiten hat seine Vor-und Nachteile. Die Speichermöglichkeiten haben sich in den Jahren rasend weiterentwickelt.
Wie ein Datenträger, hat sich in den Jahren auch unsere Gesellschaft verändert. Es dreht sich alles um Schnelligkeit, um konkurrenzfähig zu bleiben. Es kann zu Problemen führen, wenn man Daten abspeichern möchte. Man stößt auf Sicherheitslücken und versucht daher Daten langlebiger zu machen.
Wo sich Daten ansammeln, stößt man auf Probleme. Es ist wichtig, unbrauchbare und brauchbare Informationen voneinander unterscheiden zu können. Ist die Menge an Wissen schon zu viel? Hat man wirklich Zugang zu unbegrenztem Wissen, z.B. durch das Internet? Ist das Internet wirklich ein Segen oder doch ein Fluch? Und gibt es wirklich das ideale Speichermedium, um unbegrenztes Wissen verfügbar zu machen? Diese Fragen soll diese Dokumentation in den nachfolgenden Seiten beantworten.
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2. Speichermedien 2.1. Kassette/Diskette
Kassetten und Disketten sind ohne Frage veraltet, da sie einen hohen Verschleiß und wenig Speicherplatz haben. Für die junge Generation sind diese Speichermedien fremd. Höchstens Videokassetten auf denen noch Sendungen aufgenommen wurden, sind bekannt - zumal dann auch ein Videorekorder vorhanden sein sollte. Bei Audiokassetten ist der Bekanntheitsgrad noch höher, da man auch heute noch ein Kassetten-Laufwerk in Radiorekordern, Stereo- oder Mikroanlagen findet. Bei Kassetten ist ein Kassettenband, welches magnetisierbare Teilchen enthält, auf zwei Rollen gewickelt. Die Speicherung erfolgt durch die Ausrichtung dieser Teilchen. Wird die eine Seite abgewickelt, so wird die andere aufgewickelt. Das Band wird von den Führungsrollen und den Bandführungen unter den Lesekopf geführt. Die hier aufgezählten Bestandteile befinden sich im Kassettengehäuse, welches an der unteren Kante für den Lesekopf geöffnet ist und Löcher zur Drehung der Rollen besitzt [PONSBilWö].
Disketten haben ebenfalls ein Gehäuse, jedoch befindet sich darin eine, wie der Name )ORSS\ 'LVN DXFK EHVFKUHLEW ÄZDEEHOLJH 6FKHLEH >«@ Diese Scheibe ist mit einem magnetisierbaren Material, meistens Eisenoxid EHVFKLFKWHW³ [Wiki_Diskette] Wie oben bereits erwähnt, LVW GHU 9HUVFKOHL UHFKW JUR GD GHU Ä6FKUHLE-/Lesekopf bei Disketten GLUHNW DXI GHU EHVFKLFKWHWHQ PDJQHWLVLHUEDUHQ 2EHUIOlFKH³ [Wiki_Diskette] schleift. Ä$XHUGHP VFKOHLIW DXFK GLH 0DJQHWVFKHLEH GLUHNW DQ GHU >«@ Hülle. Daher wird diese Hülle auf der Innenseite mit Teflon-beschichtetem (oder ähnlichem) Gewebe ausgestattet, XPGLH5HLEXQJ]XPLQLPLHUHQ³>:LNLB'LVNHWWH@'HUYHUIJEDUH3ODW]DXI'LVNHWWHQZLUG HLQJHWHLOW ÄLQ GLH EHLGHQ *UXQGHLQKHLWHQ 6SXUHQ XQG 6HNWRUHQ 'LH 6SXUHQ HLQHV Laufwerks bestehen aus eng nebeneinanderliegenden, konzentrischen Kreisen; Sektoren VLQG GLH HLQ]HOQHQ $EVFKQLWWH LQ GLH HLQH 6SXU XQWHUWHLOW LVW >«@ 'LH 6SXUGLFKWH >«@ ist sowohl von der mechanischen und elektronischen Spezifikation eines Laufwerks abhängig als auch von der Version des YHUZHQGHWHQ%HWULHEVV\VWHPV³ [PC-Hardw]
2.2. CD/DVD/Blu-Ray Disc
Die Familie der Scheiben ± die Disks ± die Compact Disc (CD), Digital Versatile Disc (DVD) und die Blue-Ray Disc. Alle haben dieselben Maße, der Durchmesser beträgt 12 cm. Das ist eine recht praktische Größe ± bereits recht klein und doch eine inzwischen enorme Speicherkapazität. Der Name Äkompakte Scheibe³ sagt bereits aus, dass der Vorteil dieses Speichermediums darin liegt, problemlos mitgenommen werden zu können. Dieses gilt auch für die Nachfolger. 1989 wurde von Jörg Schieb erkannt, dass die 1981 vorgestellte &'ÄXQEHVWUHLWEDUGDV'DWHQPHGLXPGHU=XNXQIW³ >+''%XFK@LVWÄ(VELHWHWYRUDOOHPIU
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KHXWLJH 9HUKlOWQLVVH XQYRUVWHOOEDU YLHO 6SHLFKHUSODW] DXI NOHLQVWHP 5DXP >«@ 'LH Speicherkapazität einer CD in Größe der Audio-CDs beläuft sich auf ungefähr 300 bis 550 0%\WH³ [HDDBuch] Heute haben herkömmliche CD-Rohlinge eine Speicherkapazität von 700 MB.
Es gibt verschiedene Sonderformen von CDs, DVDs und Blu-Rays, die wiederbeschreibbar oder beidseitig beschreibbar sind.
Eine CD besteht aus Kunststoff, in dem sich eine reflektierende Metallscheibe befindet, DXIZHOFKHUGLH'DWHQJHVSHLFKHUWZHUGHQÄ:lKUHQGEHLPDJQHWLVFKHQ'DWHQWUlJHUQGLH Ausrichtung von magnetischen Partikeln für die Datenspeicherung verantwortlich ist, sind es bei den optischen Speichermedien so genannte Pits. Mit einem schwachen Laserstrahl wird die Oberfläche der CD-ROM abgetastet. Eine Einkerbung, ein Pit, reflektiert das Laserlicht auf eine andere Art als an einer vergleichbaren Stelle, die keine Einkerbung DXI]XZHLVHQ KDW 'HU UHIOHNWLHUWH /DVHUVWUDKO >«@ ZLUG GDQQ LQ HLQHU /LFKWHPSILQGOLFKHQ Einheit gemessen. Der Unterschied der beiden möglichen Reflektionen wird dabei erkannt und in entsprechende Signale umgesetzt. Pits stehen für ein gesetztes Bit und HQWVSUHFKHQG GLH $EZHVHQKHLW HLQHV 3LWV IU QLFKW JHVHW]WHV %LW³ >+''%XFK@ ÄDie Pits haben eine Länge von 0,833 bis 3,054 µm und eine Breite von 0,5 P³ [Wiki_CD] Die Größe bzw. die Abstände zwischen den Pits sind also entscheidend für die Speicherkapazität.
Die DVD löste durch enger gesetzte Pits die CD ab. Sie hat in der normalen Ausführung eine Speicherkapazität von 4,7 GB. Die Nachfolger besitzen noch enger gesetzte Pits.
Blu-Ray Discs mit einem Speicherplatz von 25 GB haben noch kleinere und dichter beieinander liegende Pits. Ä0LWWOHUZHLOH ZLUG Blu-ray Disc als Nachfolger der DVD beworben, das sich gegen das Konkurrenz-Format HD DVD ab März 2007 durchsetzen konnte. Dabei werden durch Abtastung der noch enger gesetzten Pits und Lands mit einem blau-violetten Laserstrahl noch höhere Datenmengen untergebracht. Sie sollen vor allem hoch aufgelöste Videoinhalte speichern, die eine wesentliche höhere Speicher-
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NDSD]LWlWEHQ|WLJHQDOVHLQH'9'ELHWHQNDQQ³ [Wiki_DVD] Um die Dateien auslesen zu können, benötigt man spezielle Lichtstrahlen und eine exakte so genannte Fokussierungsoptik, um einen kleineren Punkt lesen zu können. Wie man hier sehen kann, befindet sich die Datenschicht auch näher am Laser. [Wiki_Blu-Ray]
2.3. Festplatte (Harddisk)
Festplatten spielen als Datenträger in Computern eine große Rolle. Auch alle Server verwenden sie, um die Unmengen von Daten zu speichern, die im Internet zugänglich sind. Heute haben wir bereits Festplatten mit enorm großer Speicherkapazität. In Festplatten befinden sich Platten, auf denen Daten, wie in 2.2 bereits erwähnt, durch die Ausrichtung magnetisierbarer Teilchen gespHLFKHUWZHUGHQÄ(LQH)HVWSODWWHEHVWHKWPHLVW aus mehreren auf einer Achse übereinander angebrachten Aluminiumscheiben, die mit magnetisierbarem Material beschichtet sind. Zu jeder Platte gehört ein Schreib-Lese-Kopf. >«@'LH6FKUHLE-Lese-Köpfe sind ElektURPDJQHWH%HLP6FKUHLEHQZLUG>«@GLH2EHUIOlFKH der genau unter ihnen rotierenden Scheibe magnetisiert. Nullen und Einsen werden durch unterschiedliche Anzahlen von Wechseln der Magnetisierungsrichtung pro Zeiteinheit GDUJHVWHOOW>«@+HXWHZHUGHQDOOHUGings kompliziertere Verfahren zur Darstellung von Bits YHUZHQGHW6LHEHQ|WLJHQZHQLJHU8PPDJQHWLVLHUXQJHQSUR%LW³ [D_B]
Die Spuren sind klein und liegen eng beieinander. Heute sind diese so stark auf der Platte komprimiert, dass wir einen Speicherplatz von mehreren Terabytes* erhalten.
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Festplatten besitzen viele bewegliche Teile, weshalb sie sehr stoßanfällig sind. Auch größere Temperaturschwankungen halten sie nicht besonders gut aus, da sich das Material minimal ausdehnt oder zusammenzieht; dann sind sie störanfälliger, doch dies ist bei neueren Festplatten eigentlich nicht mehr der Fall.
2.4. Flashspeicher
In sämtlichen Speicherkarten, allen USB-Sticks, Handys, Mp3-Playern und anderen kleinen Geräten, in denen Daten gespeichert werden, sind Flashspeicher verbaut. Das Besondere und sehr fortschrittliche an diesem Speichermedium ist, dass es ohne bewegliche Teile, wie sie Festplatten besitzen, auskommt und deshalb extrem klein ist. Dieser Speicher ÄEDVLHUW >«@DXI+DOEOHLWHU-7HFKQRORJLH³ [c´t PlatPow]. Das hat angenehme Nebeneffekte. Auch SSDs (Solid-State Disks), das sind Platinen auf denen mehrere Flashspeicher miteinander verknüpft sind, benötigen weniger Strom, als Festplatten und arbeiten zudem geräuschlos und vibrationsfrei, da sich nichts bewegt. Folglich sind auch die Lage des Speichers oder Erschütterungen kein Problem. Und es gibt noch einen Vorteil. Sie sind um einiges schneller. Die Geschwindigkeit wird nur GXUFKÄGLH$UEHLWVgeschwindigkeit von Flash- Chips und SSD-&RQWUROOHU³ [c´t PlatPow] begrenztÄ=ZLVFKHQ$QIRUGHUXQJXQG Auslieferung eines Datenblocks vergehen normalerweise nur zirka 0,1 Millisekunden. Gängige Desktop-)HVWSODWWHQLQ³-Bauweise gehen in dieser Disziplin um ein Vielfaches langsamer zu Werke und erreichen je nach Modell und Konfiguration des AAM (Automatic $FRXVWLF 0DQDJHPHQW PLWWOHUH =XJULIIV]HLWHQ ]ZLVFKHQ XQG 0LOOLVHNXQGHQ ³)HVWSODWWHQ IU 1RWHERRNV VLQG QRFK HLQ ZHQLJ ODQJVDPHU³ [c´t PlatPow] Dieser Unterschied entsteht durch die Dauer der Bewegungen von Schreib-Lese-Köpfen bei Festplatten.
'LH HLQ]LJHQ 1DFKWHLOH VLQG GHU 3UHLV XQG GHU YHUIJEDUH 6SHLFKHUSODW] Ä%HL Speicherkapazität und den Kosten pro Gigabyte kann es die neue Speichertechnologie GHU]HLW EHL ZHLWHP QLFKW PLW GHU HWDEOLHUWHQ DXIQHKPHQ³ [c´t PlatPow] Wenn man beispielsweise auf www.amazon.de nachsieht, findet man heraus, dass man eine 32 GB 66' IU XQWHU ¼EHNRPPW $OOHUGLQJV EHNRPPW PDQ LQGLHVHU 3UHLVNODVVH DXFK HLQH gute 1,5 Terabyte Festplatte damit sind SSDs beinahe 50 mal teurer, als herkömmliche Festplatten. Das ist der Grund dafür, dass SSDs noch nicht so sehr verbreitet sind. Wenn man sich dafür entscheidet, eine Flash-Disk anzuschaffen, ist es, vom Verhältnis zwischen Preis und Speicherkapazität aus betrachtet, am sinnvollsten, ein 128-Gigabyte-Modell zu kaufen. Die Kosten hierfür OLHJHQEHLUXQG¼
Nun fragt man sich wie dieser Speicher funktioniert, wenn er solch eine Vorteilvielfalt besitzt. ÄSämtliche Funktionen der mechanischen Komponenten bei der Harddisk
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übernehmen bei Flash-Speicherkarten Halbleiter, also elektrotechnische Bauelemente. Diese müssen in der Lage sein, Daten persistent, also nichtflüchtig zu speichern. Das bedeutet, dass Informationen aus den Speicherbausteinen auch dann nicht verloren gehen, wenn keine Spannung mehr anliegt.³ [Flash] Wegen Abweichungen in den Zugriffszeiten gibt es vermutlich verschiedene Bauarten des Flashspeichers. Es gibt Äunterschiedliche Flash-Typen: SLC-Flash (Single Level Cell) oder MLC-Flash (Multi-Level &HOO³ [c´t FlotteFli] ÄJe nachdem ob die Flash-Zellen in einem Speicherbaustein parallel in einem Gitter angeordnet sind oder seriell in einer Reihe, spricht man von NOR- oder NAND-Flash. Der parallele NOR-Flash verfügt über geringere Speicherdichte und ist vergleichsweise teuer, führt Abrufvorgänge aber prinzipiell schneller aus. NOR-Speicher wird auch MLC [...] genannt und kann aufgrund seiner Gitterstruktur flexibel angesprochen werden. NAND-Speicher oder SLC >«@ Flash besitzt eine höhere Speicherdichte, ist günstig in der Herstellung >«@. Der generelle Nachteil von NAND besteht darin, dass man, um an die Information einer einzelnen Flash-Zelle KHUDQ]XNRPPHQ DOOH LQ GHU 5HLKH YRUJHVFKDOWHWHQ =HOOHQ ]XQlFKVW DXI Ä'XUFK]XJ³ schalten muss. Damit lassen sich die höheren Zugriffszeiten von NAND-Speicher erklären.³ [Flash]
ÄhEHU GLH SUDktische Lebensdauer von Mainstream-SSDs gibt es noch keine /DQJ]HLWHUIDKUXQJHQGD]XVLQGVLHVFKOLFKWZHJ]XMXQJ³ [c´t FlotteFli]
3. Wissensbeschaffung
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, sich Informationen, welche zu mehr Wissen führen zu beschaffen. 3.1. Verbale Konversation
Speichermedien ermöglichen zwar, dass Wissen gespeichert wird, jedoch wird dafür erst einmal Wissen benötigt. Dieses Wissen erlangt ein Mensch z.B. durch verbale Konversation, die hauptsächlich zur Verständigung dient. So können wir uns mit einem Gesprächspartner austauschen, mit ihm eine Thematik aufgreifen oder Informationen mitteilen. Dass wir uns durch verbale Konversation weiterbilden, erkennt man schon im Kindesalter. Als Säugling wird einem durch die Gestik und Mimik der Eltern Sprache beigebracht. So lernt ein Kind sprechen. Da dieses Kind später aber noch nicht lesen kann, muss man bei ihm nur durch Gespräche oder Zeichensprache einen Lernprozess anregen.
Auch in ihrem Leben werden sie auf Dokumente, Schriften und Filme treffen, die zwar vorhanden, sogar lückenhaft beschrieben sind, die Sie aber trotzdem nicht verstehen. Meistens verstehen wir sie nicht, da ein Vorwissen benötigt wird und viele Fremdwörter
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vorhanden sind. Um die Thematik jedoch zu erfassen wird meistens eine Person benötigt, die sich damit gut auskennt. Diese Person kennt das Problem und kann ihnen dabei helfen das Thema zu begreifen. Oft sind diese Personen Lehrer, Nachhilfelehrer und Freunde. ÄEs gibt weiterhin einen Nachhilfe-%HGDUI >«@ Vor allem Mathe, auch Deutsch und (QJOLVFK³ [West_NachH]
Jeder von uns hat so einen Dienst bestimmt schon in Anspruch genommen und so reichlich an Erfahrung gesammelt.
Jedoch kann es auch von Vorteil sein, ein Gespräch mit mehreren Personen zu führen, wie es in Vereinen praktiziert wird. Damit können auch noch unbeachtete Sichtweisen aufgenommen werden. Durch ein Protokoll in Form von einem Aufschrieb bzw. digitalen Medium wie Videoaufnahme sind diese Gespräche auch für die nicht anwesenden Personen verfügbar. Wir können uns auch als Unbeteiligter eine Gesprächsrunde im Fernsehen ansehen und eine eigene Meinung zu dem Gesagten entwickeln. Durch solche Denkprozesse entwickeln wir uns weiter. Bei einem Problem wird oft ein Gespräch gesucht, damit auch andere Aspekte und Sichtweisen in Betracht bezogen werden können.
Das Gesprächsverhalten hat sich jedoch im Laufe der Jahre verändert. Menschen reden ZHQLJHU PLWHLQDQGHU Ä(OWHUQ VFKWWHOQ RIW PLW GHP .RSI ,KU 6SU|VVOLQJ ZRKQW QXU 200 Meter von seinem besten Freund entfernt - trotzdem treffen sich die beiden nicht zum Plausch, sondern kommunizieren via Internet PLWHLQDQGHU³ [JugHeute]. Es werden immer häufiger Gespräche über einen Chat im Internet oder über eine WebcamÜbertragung geführt. Der Vorteil an solchen passiven Formen ist, dass es einfacher ist eine schwierige Thematik aufzugreifen, da man nicht direkt mit dem Gegenüber konfrontiert wird. Man kann im Falle einer unangenehmen Gesprächs einfach die Verbindung trennen.
Früher suchten auch oft Künstler den realen Bezug zu ihren Kunden um auf Resonanz zu treffen. So ließ sich das Produkt besser vermarkten. Diese verbale Konversation wird heutzutage zu Teilen nicht mehr benötigt, da eine schnellere Vermarktung durch das Internet die Arbeit erheblich erleichtert. Umso wichtiger sind daher Datenträger, die die Daten abspeichern und im Internet erhältlich machen (dazu 2.3). Ein direktes Gespräch hat seine Vorteile und Nachteile, um an Wissen zu gelangen. Man muss sich immer im Klaren sein, dass man bei einem Dialog immer nur die Aussage einer Person hört, die auch keinen Bezug zur Wahrheit haben muss. So können die Aussagen falsch sein und das Wissen unnötig sein. (Siehe dazu [Gespräch]) So sollte man bei Gesprächen genau aufpassen, ob es glaubwürdige Quellen gibt.
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Durch Gespräche lassen sich viele Sachen klären. Eine wirkliche Alternative zu verbalen Konversationen wird es wohl nie geben, da ein Gespräch in den meisten Fällen benötigt wird. Nur so wird eine direkte Konfrontation möglich, die Gegenreaktion und Mimik, Gestik ermöglicht. So treffen sich auch noch Politiker im Bundestag und führen keinen Ä%XQGHVWDJVFKDW³
3.2. Forschung/Versuche/Expedition
Speicher und Verbale Konversation bringen gar nichts, um an Wissen zu gelangen, wenn nicht eine Quelle vorhanden ist, aus der man Informationen beziehen kann. Glaubhaft wird das Wissen nur, wenn es eine Bezugsquelle gibt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Forschungen, Versuche, Expeditionen müssen unternommen werden, um an Wissen zu kommen.
Der Ursprung des Wissens muss erst einmal entdeckt werden. Das ist nichts Neues. Was sich jedoch verändert hat, ist die Glaubwürdigkeit. Es ist heute einfacher ein erfolgreiches Forschungsergebnis zu verbreiten, da es unser heutiger Speicher zulässt, Videos aufzuzeichnen und die Ergebnisse öffentlich zu präsentieren. Hatte man früher wenige Möglichkeiten (wie z.B. Briefe, Bücher oder verbale Konversation) sein Ergebnis jemanden mitzuteilen, so sind dem Repertoire an Möglichkeiten heute keine Grenzen mehr gesetzt. Auch ein Grund dafür ist die Erreichbarkeit, die durch Mobiltelefonie weitgehen ermöglicht ist.
Interessant ist auch, dass die Forschung erst im 20. Jahrhundert große Fortschritte machte [F_MSteine]. Es gab niemals zuvor solch eine Entwicklung der Forschung. Erst als sich das Wissen durch Speichermedien abspeichern ließ, war es möglich die Daten weitgehend zu verbreiten. So konnten gleich mehrere Entwickler, Forscher und Hobbybastler sich damit beschäftigen und daran weiterarbeiten.
3.3. Bücher/Zeitung/Briefe/sonstige Schriften
Viele Menschen möchten beim Lesen lieber etwas in der Hand halten, als in einen Monitor schauen zu müssen. Wo sieht man heute einen E-Book*-Leser, der beispielsweise auf seinen Zug wartet oder damit fährt? Wenn hier gelesen wird, ist es ein Buch, eine Zeitschrift, oder, ganz traditionell, die Tageszeitung auf dem Weg zur Arbeit, um schon morgens das Neuste, das einen auch selbst betreffen könnte, zu erfahren. Ä/DXW6WDWLVWLN ³HUUHLFKWHQ³ 7DJHV]HLWXQJHQ Mio Menschen in Deutschland. Dazu werden dann aber alle im Haushalt lebenden Personen gerechnet, die zwar Zugriff haben, die Zeitung aber QLFKW XQEHGLQJW DXFK OHVHQ .HQQW MHPDQG GLH =DKO GHU WDWVlFKOLFKHQ =HLWXQJVOHVHU"³ [gFr_Zeitung]
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In Foren, die theoretisch von Menschen, die sich mehr im Internet informieren, besucht werden, kann man von vielen lesen, die auch im Zeitalter des Internets gerne und auch viele Bücher und Zeitschriften lesen, um Wissen zu erlangen und Spaß zu haben. Dies ist beispielsweise im Yahoo Forum [YahFor] zu lesen. Es zeigt sich auch, dass das Ansprechen verschiedener Sinne und die Mobilität mit Büchern etc. für den Großteil eine, wie oben bereits erwähnte, große Rolle spielen. Nutzerin Äcloudy³ ist auch Verfechterin von Büchern. SLH VFKUHLEW ÄViele Informationen die sie z.B. auch im Studium brauchen finden sie so im Internet nicht sondern benötigen die entsprechende Fachliteratur dazu. >«@ Und wenn sie etwas Interessantes im Internet finden, dann druckt man es doch eh DXV «³ [YahFor]. Für viele ist es auch einfach zu anstrengend für die Augen, alles am Bildschirm zu lesen.
Briefe wurden früher vor allem genutzt, um Informationen an Andere zu überbringen. Heute werden Briefe laut [gFr_Briefe] von Banken, Versicherungen etc. und privat aus speziellen Anlässen, der Persönlichkeit halber, aus Spaß oder weil es schlicht, nicht anders möglich ist, verschickt.
Vermutlich verbringen Rentner mehr Zeit mit Lesen von Texten außerhalb des Bildschirms, als jüngere Menschen. Dies findet Bestätigung durch das Statistische %XQGHVDPW 'HXWVFKODQG ZHOFKHV EHNDQQW JDE ÄDeutsche verbringen täglich eine 6WXQGH LKUHU )UHL]HLW PLW /HVHQ >«@³ 0HQVFKHQ ÄELV ]XP $OWHU YRQ -DKUHQ OHVHQ >«@ in ihrer Freizeit rund eine halbe Stunde pro Tag. In den nachfolgenden Altersgruppen VWHLJHQ GLH /HVH]HLWHQ DQ >«@ Die meiste Zeit mit Lesen verbringen die Bundesbürgerinnen und -bürger ab 65 Jahren: Durchschnittlich 1 ¼ Stunden am Tag >«@³>6WDWB%$PW@
3.4. Fernsehen
Was war das nur für ein Gefühl, als es den ersten Fernseher zu kaufen gab. Nun war es möglich Nachrichten zu sehen und von weit aus der Welt zu erfahren, wie Menschen dort leben. Damals diente der Fernseher nicht der Unterhaltung, sondern der Wissensbeschaffung. Vergleicht man das Fernsehprogramm von heute mit damals, so fällt auf, dass wir viel mehr Sender haben mit weniger wissenschaftlichem Inhalt. Statt Dokumentationen laufen Daily-Soaps oder Talkshows. Der Fernseher dient aber heute noch als Quelle für das Wissen.
Reportagen, Dokumentationen, Interviews und Nachrichten beinhalten Wissen und geben uns durch Bilder und Videos Eindrücke von den Ereignissen. Jedoch ist es nicht einfach, Wissen zu speichern, da eine Wiederholung nicht möglich ist. Man muss viele Informationen in geringer Zeit aufgreifen, da Zurückspulen nicht möglich ist. Für dieses
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Problem gibt es schon Abhilfe wie das ZDF-Archiv im Internet. So ist der Bericht jederzeit abrufbar.
Es ist ein Vorteil des Fernsehens, dass topaktuelle Themen aufgegriffen werden können und einer breiten Masse zugänglich gemacht werden. Diese Art der Verbreitung geht zwar nicht schneller als das Internet, ist aber weitgehend verfügbar. Ein Kabel wird auch nicht benötigt, benutzt man Satellitenempfang. Der Fernseher dient nur um Informationen zu empfangen. 0LWÄLKP³LVWNHLQ*HVSUlFKP|JOLFK.
Das Fernsehen bietet eine große Anzahl an Programmen, aber es laufen leider nicht nur Sendungen die dem Konsumenten Wissen vermitteln wollen. Außerdem muss man sich an Sendezeiten halten, sodass das Wissen nicht jederzeit verfügbar ist. Es gibt bessere Möglichkeiten an Wissen zu gelangen. Den Informationen aus dem Netz sind meistens jederzeit verfügbar.
3.5. Internet
Das Internet bietet viele Möglichkeiten, an Informationen zu gelangen, ob nun per E-Mail oder im BrowsHU Ä'LH DP PHLVWHQ JHQXW]WHQ 'LHQVWH VLQG DOOHUGLQJV 6XFKPDVFKLQHQ³ [InfoNet] 3.5.1. E-Mail
Per E-Mail lässt sich mit entsprechender Software vieles schnell und einfach versenden. Ä(OHNWURQLVFKH3RVW± Electronic Mail oder E-Mail ± >«@,P1RUPDOIDOOWauschen damit zwei Personen Informationen aus, ähnlich wie mit einem Brief. Der wichtigste Unterschied zur normalen Post liegt in der Geschwindigkeit, die sich aus der elektronischen Übertragung HUJLEW³ [In8sWelt] Wie beim Briefverkehr gibt es Absender und Empfänger, beide besitzen eine E-Mail-Adresse. Außerdem kann man Texte und Bilder mit verschicken, aber auch andere Dateien, die man als so genannter Anhang der E-Mail beifügen kann. Man kann durch E-Mail-Verkehr mehr Wissen durch Kommunikation mit anderen Menschen, beispielsweise Fachleuten, zu deren Spezialgebiet sie etwas wissen möchten, erlangen. Wenn nun andere Dateien mitgeschickt werden können, dann kommt die Frage auf ± ist die Größe von E-Mails begrenzt oder von was hängt die Größe ab? Diese Frage stellt sich DXFK )UDQN 5LFKWHU XQG GHU KDW HLQH Ä(LQIDFKH $QWZRUW (LJHQWOLFK QLFKW DEHU >«@ 'LH Begrenzung liegt in der Übertragungsfähigkeit der Netze, in den Speichermöglichkeiten der beteiligten Mailserver und in administrativen Beschränkungen. Diese Bedingungen sind netzweit sehr XQWHUVFKLHGOLFK³ >0D[*U(0DLO@ 'LH 6WDWLVWLN ]HLJW GDVV Ädie allermeisten E-Mails kurze Nachrichten unter 5 kBytes sind, die wenigen großen Mails MHGRFKIUGDVPHLVWH'DWHQDXINRPPHQVRUJHQ³ [MaxGrEMail].
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Es werden sehr viele E-Mails versandt ± Ä>«@ 97 Mrd E-Mails >«@MHGHQ7DJ >«@ 0LOOLDUGHQGDYRQVLQG6SDPDOVRXQDQJHIRUGHUWH:HUEXQJ³ [AnzEMails] ±, aber nur ein geringer Anteil davon wird privat zur Kommunikation oder zu Geschäftszwecken z.B. für Bestellungsbestätigungen etc. verwendet. Der Rest ist Spam ± ÄODXWQHXVWHU6WXGLH>«@ Prozent des gesamten E-Mail-Aufkommens weltweit. China, Russland und die USA versenden die meisten dieser ungewollten E-0DLOV>«@³ [SpamNeu].
3.5.2. Suchmaschinen
Suchmaschinen sind nicht weg zu denken. Wer benutzt keine? Sie sind die am meisten verwendete Möglichkeit, Informationen im Internet zu beschaffen. Es gibt verschiedene $UWHQ YRQ 6XFKPDVFKLQHQ Ä1HEHQ GHQ QRUPDOHQ 6XFKPDVFKLQHQ JLEW HV DXFK VR genannte MetasuchmDVFKLQHQ³ [InfoNet]. Google ist die am häufigsten genutzte 9ROOWH[WVXFKPDVFKLQH +LHU ZHUGHQ ÄWlJOLFK EHU 0LOOLRQHQ $QIUDJHQ YRQ VXFKHQGHQ %HQXW]HUQ³ [InfoNet] verarbeitet. In solchen Suchmaschinen kann man Dokumente, Bilder und andere Informationen sXFKHQ Ä'DV %HWUHLEHQ HLQHU 6XFKPDVFKLQH HUIRUGHUW leistungsfähige Rechner und eine hohe Bandbreite, um die Vielzahl an Anfragen YHUDUEHLWHQ ]X N|QQHQ³ [InfoNet] Jetzt fragt man sich natürlich, wie solch eine 6XFKPDVFKLQH DUEHLWHW Ä6XFKPDVFKLQHQ DUEHLWHQ indexbasiert, d.h. sie verfügen über HLQH'DWHQEDQN>«@,QUHJHOPlLJHQ=\NOHQGXUFKVXFKHQVRJHQDQQWHÄ%RWV³Ä&UDZOHU³ Ä6SLGHU³GDV,QWHUQHWQDFKQHXHQ9HUOLQNXQJHQXQG:HEVHLWHQXQGQHKPHQGLHVHLQLKUH 'DWHQEDQN DXI 'LHVH Ä%RWV³ VLQG YROODXWRPDWLVFhe Informationssammler, die nach EHVWLPPWHQ .ULWHULHQ :HEVHLWHQ DXIQHKPHQ >«@ 'DEHL ZHUGHQ >«@ DXFK EHVWHKHQGH ,QIRUPDWLRQHQ LQ GHU 'DWHQEDQN VWlQGLJ DNWXDOLVLHUW³>,QIR1HW@ 'LHVH ,QIRUPDWLRQV-VDPPOHU EHODVWHQ GXUFK VWlQGLJH 6XFKH QDFK QHXHP GDV 1HW] Ä/Dut Untersuchungen beträgt der verursachte Traffic der Suchroboter 7% des gesamten Netzwerkverkehrs. Metasuchmaschinen sind nur durch die anderen Suchmaschinen realisierbar, da sie deren 'DWHQEDQNHQ YHUZHQGHQ Ä'LH 6XFKDEIUDJHQ ZHUGHQ LQ GHQ 'DWHQEDQNHQ GHU normalen Suchdienste abgearbeitet und in einer eigenen Ergebnisliste dargestellt. Dabei können Metasuchmaschinen auf über 15 Datenbanken >«@ ]XJUHLIHQ XQG VHOEVW GLH UHOHYDQWHQ (UJHEQLVVH VRUWLHUHQ XQG GDUVWHOOHQ³ [InfoNet] Sinnvoll ist die Verwendung solcher Suchmaschinen vor allem, wenn man bei einer einzelnen Suchmaschine wenig Erfolg für einen Suchbegriff hat.
3.5.3. Browsersuchfunktion
Die Browsersuchfunktion ist eine sehr nützliche Funktion. Sie sucht auf der Seite im aktuell geöffneten Tab oder Fenster nach einem Buchstaben, einer Zahl oder einem Wort,
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das man in der Suchleiste eingegeben hat. Es kann auch nach einem ganzen Satz gesucht werden. Dieser muss jedoch genau so im Text auf der Seite stehen. Diese Funktion erleichtert die Suche nach bestimmten Themen oder Stellen in einem langen, unübersichtlichen Text. Die Standardbelegung, um die Browsersuchfunktion aufzurufen ist F3 oder Strg + F. Alle Funde werden farbig im Text markiert. Es spart Zeit bei der Recherche, da man nicht so viel durchlesen muss, um eine Stelle zu finden.
3.5.4. Online Lexikon/Wörterbuch
Onlinenachschlagewerke haben den Vorteil, dass man die gesuchte Information schneller findet, als in einem gedruckten Buch. Außerdem kostet es weniger oder nichts und man hat bei Onlinewörterbüchern sehr viel mehr Wörter zur Verfügung. Ein sehr gutes Onlinewörterbuch ist meiner Meinung nach www.leo.org.
Wer hat noch nicht Wikipedia genutzt? Wikipedia ist die freie Enzyklopädie schlechthin. Man hat das Gefühl, es steht zu jedem Thema etwas darin. Nachteil ist hier, dass jeder etwas ändern kann und sich deshalb Fehler einschleichen können. Wenn Onlinenachschlagewerke kontrolliert werden, eignen sie sich hervorragend, um Dinge zu lernen.
4. Speicherung von Wissen
4.1. Menschliches Erinnerungsvermögen
Der Mensch speichert von Beginn seiner Geburt Informationen, die mehr oder weniger verwendet werden. Dabei wird das Erinnerungsvermögen immer wieder erweitert und von unwichtigen Informationen bereinigt. Dies stellt kein Phänomen dar, sondern entspricht unserem Alltag. Bei einem normalen Supermarkteinkauf speichert das Gehirn sich die Einkaufsliste ab, jedoch ist die Reihenfolge, der gekauften Sachen, nicht von Bedeutung und wird spätestens bei der Autofahrt nach Hause vergessen. Der Kassenzettel dient dabei als nichttechnische Speicherung und als Denkanstoß.
Informationen werden in unserem Gehirn nicht einfach gelöscht, sonder geraten in eine Unordnung und müssen daher wieder gefunden werden. Dabei arbeitet unser Gehirn in 4 Gedächtnisschritten. Wir nehmen Reize akustisch und ikonisch wahr. Unser Ultra-Kurzzeit-Gedächtnis unterscheidet zwischen brauchbaren und unbrauchbaren Informationen und speichert diese lediglich für etwa 20 Sekunden. Entstehen daraus brauchbare Quellen so werden diese im Kurzzeit-Gedächtnis eingeprägt. Nur durch mehrmaliges Wiederholen gelangen diese dann ins Langzeit-Gedächtnis. Diese Speicherung benötigt daher mehrere Stunden. Jedoch können Informationen, die weniger stark gebraucht werden, auch wieder im Kurzzeit-Gedächtnis landen oder sogar, wenn kein Bedarf besteht, ganz verschwinden. Teile dieser Erinnerungen können auch wieder durch Reize geweckt werden und wieder auftauchen. So kann eine alte Grußkarte längst vergessene Ereignisse wecken, die bei der Lagerung der Daten in unserem Gehirn verschollen waren. So können auch neue Reize mit alten verknüpft werden. Interessant dazu sind [Wissen_G] und [PC_Mensch]. Unsere Erinnerungen sind außerdem sehr instabil, d.h. sie sind oft nicht vergleichbar mit der erlebten Situation. ÄSo verzerren Emotionen, Einstellungen oder Vorurteile, das, woran wir uns erinnern³ [Gedächtnis]
Unser Gehirn lässt sich zwar nicht erweitern, jedoch trainieren. So können Denkaufgaben und eine gesunde Lebensweise unserem Gehirn langzeitig auf Trab halten. Ein digitales Gedächtnis lässt sich sogar aufrüsten und durch Mobiltechnologie, digitale Kameras und unbegrenzter Speicher als ein Langzeit-Gedächtnis nutzen, das aber auch nicht eine lebenslängliche Haltbarkeit gewährt.
4.2. Nichttechnische Speicherung
Wenn man Bücher mit einem digitalen Speichermedium vergleicht, fällt auf, dass die Beständigkeit von Daten viel länger gewährt wird. Die geschriebenen Inhalte bleiben auch nach längeren Zeiträumen nicht völlig unleserlich. So bleiben Bücher sehr lange haltbar. Wer jedoch denkt, dass ein Buch ein ideales Speichermedium ist, dass sein Lieblingsbuch auch noch in späteren Jahren für die Nachwelt erhalten bleibt, der sollte hoffen, dass sein Buch vor 1845 gedruckt wurde. Durch den maschinelle Herstellung von Papier wurde das Material und die Tinte verändert. Die Tinte ist nun eisenhaltig. So kann das Buch zu rosten beginnen oder durch die Säuren im Papier zerfallen. ÄHeute schon sind 12 Prozent des Bestandes von Deutschlands wissenschaftlichen Bibliotheken unbenutzbar. Mithilfe der Entsäuerung versucht man zu retten, was noch zu retten ist, dieser Prozess braucht aber zu viel Zeit, um mehr als nur das Allerwichtigste rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.³ [Uni_kl]
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Ein Vorteil zu den digitalen Speicherungen besteht trotzdem, da nichttechnische Speicherungen keinen Strom benötigen und so immer aufrufbar sind. Sie dienen oft als Denkansporn, um vergessen Informationen im Gehirn zu erneuern. Dies stellt nur eine Speicherung dar, die auch mit Ihrer Beständigkeit Probleme aufweist. Daher sollte man auch andere Datenspeicherungen in Betracht ziehen.
4.3. Beständigkeit von Speichermedien
Ein Blatt Papier verrottet mit der Zeit. Man vergisst Dinge und was passiert mit Speichermedien wie der Festplatte, der CD oder dem Flashspeicher? Wann werden hier Dateien unlesbar oder gelöscht?
Selbstverständlich hängt die Lebensdauer der Speichermedien von der Sorte, der Lagerung, der Qualität und dem Umgang ab. Wer seine Festplatte extremen Temperaturschwankungen oder Stößen aussetzt, beschädigt sie. Bei CDs, DVDs und Blue-Rays sind Schwachstellen die Gussnaht und die kratz- und schmutzanfällige Oberfläche. Wenn zu tiefe Kratzer vorhanden sind, wird das Lesen unmöglich, da die Reflektion abgelenkt wird. Wenn zu viel Wasser in die Gussnaht eindringt hat das Folgen. Ä'LH 6LOEHU$OX MH QDFKGHP-Schicht oxidiert und ändert ihre Reflektionseigenschaften. Keine Reflexion, keine Daten³ [CDoxi] Man sollte sie deshalb kühl, trocken und im DXQNHOQ ODJHUQ ÄDer Medienhersteller Imation gewährt auf CD-R, CD-5: '9'í5 '9'í5: '9'5 '9'5: '9'-5$0 GHU]HLW HLQH *DUDQWLH YRQ ]HKQ -DKUHQ³ [Wiki_DVD].
ÄAufgrund seiner Funktionsweise ist Flash-Speicher nicht unbegrenzt haltbar. Jeder Schreib- und Löschzyklus verursacht einen gewissen Verschleiß in den Oxidschichten der Zellen, so dass die Hersteller von Speicherkarten eine Art Mindesthaltbarkeit für ihre 3URGXNWH DQJHEHQ GLH DXI GHU $Q]DKO GHU GXUFKJHIKUWHQ /|VFK]\NOHQ EDVLHUW³ [Flash] Dieser Wert hängt von der Bauart (siehe 2.4.) ab und liegt deshalb bei 10.000 Zyklen bzw. 100.000 Zyklen, wobei bei letzterem der Speicher durchaus auch nach 1.000.000 Zyklen noch funktionsfähig ist. Ä=XVlW]OLFK VROO HLQH $UW 'HIHNWPDQDJHPHQW GLH Lebensdauer der Flash-Speicherkarten deutlich erhöhen: sobald der Verschleiß innerhalb eines Blocks die Integrität der Daten beeinträchtigt wird dieser Block als defekt markiert und die dort abgelegten Daten auf einen Reserveblock umgelagert. Diese Blockverwaltung kümmert sich zudem von Anfang an um eine gleichmäßige Verteilung der Schreibzugriffe, damit die Blöcke möglichst einheitlich verschleißen.³ [Flash]
Bei Festplatten spielt das Alter, der Hersteller und das Modell die Hauptrolle. Die Qualität des verwendeten Materials ist entscheidend. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 5 Jahre. Google hat eine Studie zur Lebensdauer von Festplatten durchgeführt.
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Ä,KUHP (UJHEQLV QDFK KDEHQ %HWULHEVWHPSHUDWXU XQG %HDQVSUXFKXQJ GHU 'LVNV ZHQLJHU (LQIOXVV DXI GLH +lXILJNHLW YRQ 'HIHNWHQ DOV +HUVWHOOHU XQG 0RGHOO³ [GoogleStudi] Außerdem sollte die Temperatur laut [ErgStudi] optimaler weise zwischen 20 und 35 °C liegen.
5. Datenspeicherung
5.1. Technische Speicherung
Um Daten zu Speichern sollte man erst einmal wissen, welche Möglichkeiten es gibt, Daten zu speichern. Welche davon ist die Beste, um Wissen unbegrenzt erhaltbar zu machen? Bei der technischen Speicherung werden durch technische Hilfsmittel Daten abgespeichert. Dies kann analog oder digital erfolgen. Die Datenspeicherung ist durch verschiedene Speicherungen möglich.
5.1.1. Fotografische Speicherung
Durch chemische Verfahren lassen sich Daten in Form von Lichtbildern speichern. Diese Methode speichert die Daten langhaltig und stellt eine sichere Speicherung dar. Sie lässt sich vergleichen mit den nichttechnischen Speicherung, da die Aufzeichnung auf einen Papier landet. Sie sind auch ohne Abspielgerät teilweise zu bewundern. Beispiele dafür sind Fotoaufnahmen auf Papier (z.B. Fotoleien).
5.1.2. Mechanische Speicherung
Bei der dieser Speicherung spricht man von einem Vorgang, der mechanisch erfolgt. So wird mechanisch ein Zustand erzeugt, der das Speichern ermöglicht. Durch Pressen oder Bearbeiten des Datenträgers lassen sich durch Vertiefungen bzw. Erhebungen Daten speichern. Die Daten können nur ausgelesen werden. Früher erfolgte die Speicherung durch Schallplatten und Lochkarten bzw. Lochstreifen. Heutzutage benutzt man CD-ROMs und DVDs. Lochkarten waren damals robuster als Rolllinge. Es gibt zwar eine Schutzschicht bei CDs und DVDs, jedoch ist diese nicht groß genug, sie vor großen Schäden zu bewahren.
5.1.3. Optische Speicherung
Die optische Speicherung erfolgt ausschließlich digital durch einen Laser. Zu Ihnen gehören auch die oben genannten CD-Datenträger. Jedoch können die Daten geschrieben und gespeichert werden. Durch die Reflexion und Bewegungseigenschaften des Speichermediums lassen sich Daten auslesen und beschreiben. Eine mechanische Speicherung ist langlebiger als eine optische. Die mechanische Variante presst die Daten
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auf den Rolling. Durch digitale Speicherung ist der Rolling schwächer vor Sonnenbestrahlung, Beschädigung geschützt. (Siehe dazu [HDDBuch])
5.1.4. Magnetische Speicherung
Durch einen Schreibkopf lassen sich Daten auf einen magnetischen Träger speichern. Heutzutage benutzen wir Magnetkarten nach diesem Verfahren und speichern Daten auf Festplatten. Ist der Magnetstreifen beschädigt oder wird er mit einem anderen starken Magnet in Kontakt gebracht, kann es sein, dass die Daten gelöscht werden. Nur bei einem geschlossenen System (z.B. im PC-Gehäuse) ist eine Sicherheit gewährt. Weitere magnetische Speicherungen sind Musik- und Videokassetten.
5.2. Nichttechnische Speicherung
Eine nichttechnische Speicherung erfolgt ohne Hilfsmittel. Der Mensch speichert Informationen in seinem Gehirn. Natürlich lassen sich die Daten auch auf Hilfsmittel abspeichern. Diese Daten sind wiederabrufbar. Materialien auf denen Informationen gespeichert werden können sind z.B. Papier (Bücher), Stoffe oder Steinwände einer Höhlenmalerei. Es wird kein Strom benötigt, sodass diese Methode vorteilhaft ist. Auch sind die meisten Nichttechnischen Speicherungen sicherer, da sie bei einem Fall oder Sturz robuster sind und nicht auseinander fallen können (Ergänzend zur Datenspeicherung siehe [Wiki_DSP]).
6. Datenansammlung
6.1. Gefahren/Einschränkungen bei der Recherche
Bei der Suche kann es vorkommen, dass man auf Internetseiten stößt, die momentan nicht erreichbar sind. Ursachen können sein, dass der Server gewartet wird oder eine fehlerhafte Übertragung stattfindet und der Browser die Seite gar nicht anzeigt. Man ist auch in der Mobilität eingeschränkt, da man seinen PC nicht einfach mitnehmen kann und man nicht automatisch überall einen Internetzugang hat. Inzwischen machen es Notebooks mit einem UMTS-Stick (Universal Mobile Telecommunications System) und Handys jedoch durchaus möglich, auch unterwegs online zu sein. Es gibt viele Gefahren im Internet. So kann man auf falsche Meldungen (siehe 6.2) oder Internetseiten, die einem schaden wollen, VWRHQÄIm Internet kann jeder seine Meinung und Ansichten verbreiten. Wie im wirklichen Leben sind eine Vielzahl der Informationen, die Sie im Internet vorfinden, schlichtweg falsch, unvollständig und durch die persönlichen $QVLFKWHQ,KUHV9HUIDVVHUVJHIlUEW³ [GefRech] Es gibt auch so genannte ÄSpam-Seiten³. 'LHVH ELHWHQ YRU DOOHP 'LQJH DQ XQG PDFKHQ :HUEXQJ ÄIhr Inhalt besteht aus einer
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sinnlosen Aneinanderreihung von besonders oft gesuchten Begriffen.³ [GefRech] Deshalb wird solch eine Seite von Suchmaschinen, da diese nur die Wörter und nicht den Sinn erfassen, als Ergebnis für viele Suchanfragen präsentiert. Es gibt ÄDXFK 6HLWHQ GLH IU Ihre Benutzung bezahlt werden wollen. Wenn Sie sich umschauen, werden Sie in sehr vielen Fällen feststellen, dass es vergleichbare oder gar bessere Angebote kostenlos an DQGHUHU 6WHOOH JLEW³ [GefRech] Auf vielen Seiten muss man sich anmelden um Informationen zu bekommen. So bekommen die Anbieter Ihre Daten und können Ihnen beispielsweise Spam-0DLOV VHQGHQ ÄBei jedem Besuch einer Internetseite tritt Ihr Computer in Kontakt mit einem anderen Computer. In seltenen Fällen wird auf einer Internetseite versucht, Zugriff auf Ihren Computer zu erhalten, indem dort ein Programm installiert wird.³ [GEfRech] Man muss einfach vorsichtig sein dann hat man weniger zu befürchten.
6.2. Sicherheitsrisiko/Fälschung
Es gibt viele Möglichkeiten Wissen zu speichern. Wissen findet man überall auf Datenträgern, in Büchern, Zeitschriften oder auf riesigen Servern im Internet. Die Frage ist nur wie lange bleibt das Wissen erhalten? Ist es geschützt und handelt es sich dabei um den Originalartikel?
Ä'LH 9HU|IIHQWOLFKXQJ GHU JHIlOVFKWHQ +LWOHU-Tagebücher geht als eine der größten MRXUQDOLVWLVFKHQ )HKOOHLVWXQJHQ LQ GLH 3UHVVHJHVFKLFKWH HLQ³ [Stern] Die Veröffentlichung des 60-seitigen Tagebuchs von Hitler war nur eine reine Fälschung. Es handelte sich also um historisches Wissen, das unnötig ist, da es nicht der Realität entsprach. Solche Fälschungen sind keine Seltenheit. War es damals noch einfacher das Original von Schriften, Büchern und Zeitschriften von der Fälschung zu unterscheiden. So sind der Kriminalität in dieser Hinsicht heutzutage alle Türen geöffnet. Die Fälschungen können einer breiten Masse im Internet präsentiert werden. Viel schwieriger wird es auch das Original von der Fälschung zu unterscheiden. Mit der heutigen Technik lässt sich jedes Dokument nachbearbeiten und somit möglichst echt erscheinen lassen. Was damals ein Skandal war, ist heute Alltag im Internet. Man findet News und Schlagzeilen im Internet, die schon nach einem Tag editiert werden oder als wahr verkauft werden. Somit ist ein Konsumentenaustausch von Nöten, um zu erfahren ob diese Daten stimmen. Erkennbar wird das schon an einem Aprilscherz von Radiosendern ZLH6:5Ä-HGH E-Mail kostet 1 Cent³ [Radio]. Solche Lügen werden von den Menschen aufgenommen. Nur nach der Recherche im Internet wird eine, klar, dass diese Angaben nicht stimmen können. Doch nicht jeder macht sich die Mühe. Die meisten Menschen erachten diese Aussagen als wahr.
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Solche Artikel bleiben im Internet noch ewig erhalten. Gibt man bei Google den Begriff ÄMHGH(PDLO&HQW³VRODQGHWPan immer noch auf dem gleichen Artikel. Flugblätter und Schriften konnten damals noch verbrannt werden, auch leben Schriften und Bücher keine Ewigkeit (Siehe dazu 4.2). Das Internet wird jedoch täglich abgespeichert (Vergleich dazu [Google]). So sind die Daten für eine lange Zeit erreichbar. Was einmal im Internet steht, kommt so schnell auch nicht mehr raus. Vorteilhaft wenn man bedenkt, dass man so Zugriff auf ein riesiges Wissensarchiv hat, das aber ohne Strom, PC und Internetverbindungen keinen großen Nutzen hat. Als Abspeicherung von Wissen dient es aber allemal. Ob dieses Wissen auch richtig ist und es sich nicht um Fälschungen handelt, muss immer angezweifelt werden.
Restauration und Vervielfältigung der Daten ist eine gute Vorsichtsmaßnahme. Denn umso mehr Dokumente es gibt, umso öfter das Dokument auf einem Datenträger, Buch vorhanden ist, umso größer ist die Chance, dass das Wissen für spätere Generationen erhalten bleibt. Keinem bringt Wissen etwas, wenn es im Schrank verstaubt und nicht erneuert wird. Google speichert das Internet auch komplett ab, damit Daten niemals verloren gehen können. Auch wenn die Internet-Seite nicht mehr existiert, ist sie trotzdem aufrufbar, dank Google [Google2].
6.3. Verbreitung der Daten
6.3.1. Weitergabe an Dritte
Meistens ist es schwer Wissen aus erster Hand zu bekommen. Durch Wiedergabe der Daten und Schriften schleichen sich aber oft auch Fehler ein oder der Zustand lässt zu wünschen übrig. Jeder kennt das Problem, dass man ein ausgeliehenes Buch an einen Freund wohl möglich nicht in dem Zustand zurückbekommt, indem es ausgeliehen wurde. Nicht anders verhalten sich da auch CDs, und andere Speichermedien. Ohne gewisse Sorgfalt schleichen sich Fehler ein, die schwer zu korrigieren sind. Fällt ein Buch einmal von einem Regal runter, wird dies wohl kaum die Lesbarkeit einschränken, anders verhalten sich da Speichermedien (siehe dazu 4.3.). Aus diesem Grunde sollte man auch in Betracht ziehen, wie sich Daten bei der Weitergabe an Dritte verhalten. Anhand eines einfachen Beispiels merkt man schon, dass Wissen bei der Weitergabe an andere Personen verändert werden kann. Im Kindesalter hat man sich schon damals JHZXQGHUW GDVV EHL GHP 6SLHO Ä6WLOOH 3RVW³ LPPHU HLQ DQGHUHU 6DW] UDXVNDP, als der Erste geflüstert hatte. Nicht anders verhalten sich da neue Speichermedien. Werden Daten weitergeschickt, kann am Ende keiner mehr eindeutig feststellen, ob es die unveränderte Datei ist. Darum ist ein es wichtig einen originalen Quellennachweiß zu haben (dazu 6.4.2).
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Diese Veränderung an der Weitergabe war damals ein kleineres Problem, da Bücher schwerer veränderbar waren und die Lesbarkeit lang erhalten blieb. Die Weitergabe an Dritte ist also kein Problem, handelt es sich nicht um ein digitales Medium. Deshalb sollte man darauf achten, dass die Daten mit Sorgfalt gepflegt werden und am besten immer den Quellennachweis zum Originalartikel beinhalten. Vorteile hat die Weitergabe von digitalen Medien aber trotzdem. Die Daten werden immer als Kopie weitergeschickt. Somit gibt es mehrere Exemplare. Außerdem wird ein schneller Datenaustausch ermöglicht.
6.3.2. Verbreitungsgeschwindigkeit
Hatte man früher noch das Problem, dass eine Veröffentlichung oder Vervielfältigung viel Zeit in Anspruch nahm, ist es heute keine Sache der Unmöglichkeit mehr. Erinnert man sich an die weiße Rose zurück, wird einem klar was für ein Aufwand es war so viele Flugblätter zu drucken. Das Internet löst diese Probleme. Die Verbreitung der Daten finden in einer ganz anderen Dimension statt. Daten können schneller als je zuvor ausgetauscht werden.
Es wird nicht mehr benötigt als einen Finger zu regen. Reicht es doch vollkommen das Internet zu durchstöbern. Wer denkt, dass die Verbreitung im Internet kein Problem darstellt, sollte einmal die chinesische Regierung beobachten. Dort ist das Internet nicht freizugänglich wie bei uns. Eine Verbreitung von Daten, die nicht mit der Regierung übereinstimmen, stellt sich dort als Problem dar. Schriften bieten da den Vorteil dass die Verbreitungsgeschwindigkeit zwar seine Zeit braucht, jedoch schwer zurück zu verfolgen ist (keine IP-Adresse* wie im Internet). So kann man ein anonymes Dokument unter das Volk bringen und Wissen freigeben. Dieses Wissen kann aber wieder zerstört werden. Im Gegenteil das Internet das Wissen behält und die Übertragung schneller erfolgt. Allgemein kann man sagen, dass sich die Verbreitungsgeschwindigkeit erheblich erhöht. Bevor es das Telefon gab, war es schwieriger an Wissen zu gelangen, das man brauchte, um den gleichen Fortschritt als ein anderes Land zu haben, sind wir heute durch das Internet doch alle auf dem gleichen Wissenstand, wenn wir uns mit Themen auseinandersetzen. Durch den technischen Fortschritt lassen sich Güter um die ganze Welt schicken. Bei digitalen Datenwegen ist die Zeitspanne noch geringer. So wird die ganze Welt mit Wissen versorgt, da der Wissensflut keine Grenzen mehr gesetzt sind.
6.4. Was bringt diese Wissensflut mit sich?
6.4.1. Brauchbare und unbrauchbare Informationen
Es gibt extrem viele Informationen, die für das Erlangen von mehr Wissen absolut belanglos sind. Es gibt Vieles, das beispielsweise zur Belustigung des Lesers oder
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Benutzers dient. Ein gutes Beispiel ist YouTube.com. Hier gibt es verschiedene Kategorien von Videos, doch ist der Anteil lustiger Clips, wie ÄComedy³ oder ÄUnterhaltung³ sehr groß ± im Gegensatz zu ÄBildung³. Grund hierfür ist, dass der Mensch gerne lacht und sich amüsiert. So kommen witzige Dinge besser an und werden deshalb auch häufiger hochgeladen. 6.4.2. Richtigkeit der Quelle
Man kann sich nie wirklich sicher sein, dass eine Quelle richtig ist. Es kann immer vorkommen, dass sich Menschen irren oder Fehler machen. Selbst viele in dieser Dokumentation verwendete Quellen sind beispielsweise oft gespickt mit Rechtschreibfehlern. Vertrauenswürdigere Quellen sind meist gut strukturiert und organisiert, denn man benötigt eine vernünftige Organisation, um bei vielen Informationen nicht durcheinander zu geraten und möglicherweise falsches Wissen zu vermitteln. Die Richtigkeit einer Quelle lässt sich durch Vergleichen mit anderen Quellen zum gleichen Thema prüfen.
7. Fazit
7.1. Internet und neue Speichermedien ± Segen oder Fluch?
Die Entwicklung des Internets und der Speichermedien ist scheinbar unermesslich. Nun ist es möglich Daten auf riesigen Speichern aufzubewahren. Weitgehend zugänglich werden diese Daten im Internet gemacht. Bringen diese neuen Technologien uns nur Vorteile oder haben sie auch einen negativen Einfluss auf unsere Gesellschaft? Hat sich etwas verändert, als es auf einmal diese Möglichkeiten gab, um an Wissen zu gelangen? Ein Einfluss des Internets ist in unserer Gesellschaft schon lange erkennbar. Menschen reden weniger miteinander, da es dafür digitale Formen gibt z.B. Chat oder Email. Gespräche kann man so durch selbst veröffentliche Dokumente im Internet überflüssig machen. Dadurch wird aber ein weiterer negativer Aspekt offenbart. Dieses Dokument kann bei der Verbreitung gefälscht werden und seine Richtigkeit verlieren. Möchte man noch die Identität der Person erfahren, die den Bericht geschrieben hat, kann man durch Recherche im Internet auch herausfinden über wen es sich handelt, wo diese Person wohnt. Die Abspeicherung des Internet durch Speicher wird wie beschrieben schon durchgeführt. Solche Daten können dann zum Beispiel an unbefugte Leute gelangen, die die Daten dann weiterverkaufen können.
Auch wenn diese Beispiele dem neuen Speichermedien und dem Internet einen Fluch aufdrehen, so sind auch genug Vorteile zu finden. Zwar ist die Nutzung des Internets meist unpersönlich, bietet dafür eine Schnelligkeit, die nicht ohne die heutige Speichermöglichkeit zustande käme und eine einfache Bedienung gewährt. Diese
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Informationen lassen sich aufrufen und dienen als eine Art Bibliothek für jedermann. Man hat Zugriff auf eine Menge an Wissen, das früher nie vorhanden war. Informationen die auch durch Suchmaschinen gebündelt werden. Forschungsergebnisse sind auch im Internet nachzulesen (z.B. www.wissen-news.de). Wir sind so immer topaktuell informiert. Sozusagen ein Langzeitgedächtnis das in einer technisierten Gesellschaft immer frei zugänglich ist.
Im Allgemeinen kann man sagen, dass es heute wichtiger denn je ist richtige von falschen und brauchbare von unbrauchbaren Informationen voneinander zu unterscheiden. Internet und neue Speichermöglichkeiten bieten uns eine Abspeicherung der Daten, die aber mit Sorgfalt und gewissen Vorsichtsmaßnahmen verbunden sind. Unsere Ansicht ist, dass das Internet eine Bereicherung ist, da Zugang zu Wissen ermöglicht wird. Genauso ist es mit Speichermedien. Die Übertragung und die Langlebigkeit lassen uns Wisser immer besser in größeren Mengen absichern.
7.2. Gibt es das beste Speichermedium?
Welches der hier genannten Speichermedien ist am besten oder kann man überhaupt mit Sicherheit sagen welches Speichermedium das Beste ist?
Für den Gebrauch in Computern etc. ist, so denken wir, Flashspeicher nicht wegzudenken, da er die unter Punkt 2.4 bereits erläuterten Vorteile mit sich bringt. So ist er sehr viel schneller, als Festplatten. Der Lesekopf muss sich bei Festplatten zuerst über der gesuchten Stelle befinden um sie auslesen oder löschen zu können. Die mit SSDs erreichbare Geschwindigkeit ÄHUP|JOLFKW HLQ GHXWOLFK IOVVLJHUHV $UEHLWHQ³ [c´t PlatPow] mit dem PC und den Anwendungen. Bereits das Booten geht deutlich schneller durch verkürzte Zugriffszeiten. Dieser Vorteil wird in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen, um benutzerfreundlichere PCs zusammenzustellen. Sie können mit der neuen Generation Festplatte auch ruhiger betrieben werden, da sich keine Scheiben mehr drehen und so Brummen, Pfeifen und Vibrationen erzeugen. SSDs werden aber erst einen Platz in unserem Alltag finden, wenn die Preise fallen. Seit man einen USB-Stick sehr preiswert erwerben kann, hat praktisch jeder, der mit Computern zu tun hat, einen Ä6WLFN³.
Wir denken, Bücher werden nicht komplett durch E-Books ersetztREZRKOÄPLWELV Dollar [...] die meisten BesWVHOOHU >«@ LPPHU QRFK JQVWLJHU DOV GLH KLHU]XODQGH YHUIJEDUHQ 3ULQWDXVJDEHQ³ [c´t Tinkill] sind. Grund ist die unter Punkt 3.3 angesprochene Wahrnehmung. Sie ist sehr wichtig, damit wir Menschen uns wohlfühlen. Etwas nicht nur zu sehen, sondern auch zu spüren, ist ein bedeutender Unterschied und außerdem machen nicht bei allen Menschen die Augen lange am Bildschirm mit. Doch
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beispielsweise der E-Book-Reader ÄKindle 2³ hat ein augenfreundlicheres Display, das zudem noch wenig Strom benötigt, allerdings auch ± wie echte Printware ± nur bei Helligkeit gut zu lesen ist.
Wir halten es jedoch durchaus für möglich, dass sich die Nachrichten auf E-Book-Reader und Smartphone verlagern, da z.B. beim ÄKindle 2³ DERQQLHUWHÄ=HLWXQJHQXQG0DJDQ]LQH >«@ DXWRPDWLVFK DXI GDV *HUlW JHODGHQ³ [c´t Tinkill] werden. Vor allem aber spart man einiges. Man muss die Zeitungen nicht mehr drucken ± keine Druckmaschinen, keine Tinte, kein Papier. Gerade deshalb wäre die Verbreitung via Internet auch viel schneller und dadurch auch aktueller.
6HOEVW JDQ]H Ä(-%RRNV VLQG LQ GHU 5HJHO LQ XQWHU HLQHU 0LQXWH KHUXQWHUJHODGHQ³ [c´t Tinkill]
Das Gehirn kann nicht ersetzt werden durch einen großen Speicher, da es Informationen verarbeitet, Bezüge zu anderen Erinnerungen herstellt, verknüpft und Probleme versteht und löst, oder es zumindest versucht. Um sich besser an Dinge zu erinnern, kann man das Gehirn fit halten, indem man es trainiert.
Wegen den unterschiedlichen Gründen für eine Speicherung gibt unserer Auffassung nach kein einzelnes Äbestes Speichermedium³. Um Informationen zur direkten Verwendung zu speichern, verwendet man in der Regel Papier. Man kann auch verschiedene Speichermedien kombinieren, um die Informationen besser in Wissen umzuwandeln. Man kann sie beispielsweise über das Internet erlangen, sie auf der Festplatte des Computers speichern oder sie ausdrucken, wenn es einem dann leichter fällt, sie sich zu merken.
7.3. Menge an Wissen ± Zuviel Information?
Wissen abzuspeichern ist heutzutage kein Problem mehr. Datenträger gibt es wie Sand am Meer. Das Gleiche gilt für Informationen. Es ist schwer einen Überblick zu behalten, da es so viele Informationen gibt. Ist diese Mengen an Wissen schon zu viel Information für den Menschen?
Denkt man an eine unbegrenzte Quelle von Wissen erkennt man daran, meist nur positive Eigenschaften. Mehr Wissen bedeutet auch gleichzeitig mehr Auswahl. Das Wissen, das benötigt wird, kann damit für jeden selbst gewählt werden. Auch kann man nie genug Informationen in der Medizinforschung brauchen. Mehr Wissen bedeutet gleichzeitig auch eine Verbesserung und Verlängerung des menschlichen Lebens. Leider ist, wird dieser Informationsfluss in China gestoppt. Deutschland verhält sich auch nicht anders mit der Löschung von Kinderpornographie [Netzpoli]. Dies könnte erst der Anfang sein um Inhalte von Seiten zu entfernen, die der Regierung nicht gefallen.
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Wir sind aber dennoch der Ansicht, dass es zu viele Informationen gibt. Fakt ist, dass es keinen allwissenden Menschen gibt. Diese Tatsache lässt darauf schließen, dass diese Informationsflut nicht gebraucht wird. Auch wenn das Wissen auf Datenträgern vorhanden ist, kann ein Mensch so viele Informationen nicht verarbeiten. Er wird auch noch durch seine Lebenszeit eingeschränkt. Im privaten Bereich werden auch zu viele Daten abgespeichert. Umfragen dienen meistens dazu um Daten zu erhalten [Gutef]. So könnten Unternehmen bald alles über uns wissen und dieses Wissen ausnützen. Dieses Wissen ist eindeutig zu viel.
Ein Lösungsansatz wäre es eine Prüfstelle einzurichten, die nach einem Internetrecht, das erst einmal erstellt werden müsste, handelt und so z.B. doppelte und unbrauchbare Informationen und fehlerhafte und beschädigte Daten entfernt. Genauso wäre ein Datenträger mit einer künstlichen Intelligenz geschickt, der Informationen sortieren kann und so übersichtlicher macht. Durch ein User-Rating* bei Google könnte man auch Internetartikel bewerten lassen, damit der User das bestmögliche Ergebnis bekommt.
7.4. Hat man Zugriff auf unbegrenztes Wissen?
Wir sagen, man hat Zugriff auf unbegrenztes Wissen, da es zwar nicht unbegrenzt und auch nicht zu ÄDllem³ Informationen gibt, es aber viel zu viel Informationen für einen HLQ]HOQHQ0HQVFKHQVLQG(VJLEWQLHPDQGHQGHUDOOZLVVHQGLVW+LHU]XDXFKÄMenge an Wissen ± Zuviel Information?³(LQ0HQVFKN|QQWHVFKRQDXVZeitmangel nicht ÄDlles³ lernen, da er dafür zu schnell altert. Außerdem nützt einem der Zugriff auf unbegrenztes Wissen nichts, wenn man es nicht begreifen kann und kein Lernprozess stattfindet. Keinen Zugriff auf dieses Wissen hat man, wenn man von der Außenwelt abgeschnitten ist ± z.B. auf einer Insel lebt, auf der die technisch erforderlichen Gegebenheiten fehlen. Wenn nichts dagegen unternommen wird, hat in naher Zukunft jeder Zugriff auf die privaten Daten anderer Nutzer, die diese zumeist selbst, oft über soziale Netzwerke, ins Netz gestellt haben. Man kann bereits heute Persönlichkeitsprofile von Menschen erstellen, ohne diese kennen zu müssen.
Künftig werden die Kapazitäten von Festplatten weiterhin steigen. Somit werden auch immer mehr Informationen abgespeichert. Ein Großteil wird nicht zu mehr Wissen führen, da es sinnlose Daten sind, die nur nicht gelöscht wurden, weil man nicht mehr sorgsam mit Speicherplatz umgehen muss, wenn es ihn im Überfluss gibt. Dadurch kann man auch bei der Suche nach einem bestimmten Thema leichter auf falsche oder durch unzählige Quellen sehr umfangreiche Daten stoßen, die man nicht bzw. einfach verwenden kann.
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Wir glauben, dass wir mehr wissen ± oder es zumindest könnten ± als die Menschen früher wussten, da Wissen heute praktisch für jeden verfügbar ist ± man muss es sich nur noch aneignen. Man benötigt heute nicht mehr so viel Zeit für die Suche, da die Informationen einfacher zugänglich sind.
Unbegrenztes Wissen, also Äallwissend³ zu werden, ist durch neue Speichermedien nicht möglich, da der Mensch für die Inhalte, welche deshalb auch oft falsch sind, verantwortlich ist und es von Nöten wäre, sich das ganze Wissen anzueignen. Dazu ist eine Person alleine nicht im Stande!
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Florian Seel, Thomas Kühnast, 2010, Unbegrenztes Wissen - durch neue Speichermedien möglich?, München, GRIN Verlag GmbH
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