Gliederung
I. Übersetzung Wh. 331, 23- 333, 11. 1
II. Einordnung der Textstelle in den Gesamtkontext des Werkes
1. Vorgeschichte 9
2. Handlung 10
3. Formale Analyse 12
III. Interpretation von Einzelaspekten
1. sît iuch nu ellen man: Willehalm und die Führer des Reichsheeres 14
2. des rîches van: Reichsfahne und Reichsgedanke 16
3. Oransche, Paris, Ache, Rome: Terramers Eroberungspläne 18
4. gote minne: Religion und Frauenliebe als Kampfmotive 21
5. du solt die flühtegen haben dier: Die Rolle Rennewarts 23
6. Zur Bedeutung der Zahlen im Willehalm 25
IV. Fazit 27
V. Bibliographie 28
2
1 Mittelhochdeutscher Text nach: Lachmann, Karl, Wolfram von Eschenbach, Werke, Berlin 5. Aufl. 1891. Im Folgenden zitiert als „Wh.“
2 Superlativ des substantivierten Adjektivs hôhe mit Umlaut. Hier im Plural „die Höchsten“ im Sinne von „Anführer“. Vgl.: Paul, Hermann, Mittelhochdeutsche Grammatik. 25., neubearbeitete Auflage, neu bearbeitet von Thomas Klein, Hans-Joachim Solms und Klaus-Peter Wegera, Tübingen 2007 (im Folgenden zitiert als „P“) § 139 und vgl.: Benecke, Georg Friedrich; Müller, Wilhelm; Zarncke, Friedrich, Mittelhochdeutsches Wörterbuch. Bd. I. II, 1.2. III. Ndr. d. Ausgabe Leipzig 1854-1866, Hildesheim 1963. (Im Folgenden zitiert als „BMZ“), Bd. I, S. 697, 42a.
3 danne, abgekürzt dan als zeitliches Adverb „daraufhin“, vgl.: BMZ 1, Seite 300, 23a.
4 sît als kausale Konjunktion „da“, Vgl. BMZ II.2, Seite 321, 1b. Sît er mînen herren hât erslagen, wie mac er dar an verzagen (Iw. 60.).
5 iuwer Possessivpronomen (Akk.) „euer“, Vgl. BMZ I, Seite 752, 38b.
6 ellen Stärke mit Kühnheit verbunden, Mannheit, Vgl. BMZ I, Seite 429, 6a. Muot und ellen (Trist. 7010). muot und ellen (Trist. 7010).
7 man verkürzte Form von mane „antreiben“. Vgl. BMZ II.1, Seite 53, 50a. Die minne bit ich unde man (Msh.
1,39.h).
8 daz in Finalsätzen im Sinne von „so daß“, vgl.: BMZ I, Seite 321, 36a. Der nim dir swederz du wellest, daz du mich tôt niht vellest (Parz. 266,20).
9 sëlbec Pronominaladjektiv „selbst“, vgl.: BMZ II, Seite 248, 1a.
10 erkenne, mit transitivem Akk. Präteritum mit Rückumlaut, vgl.: BMZ I, Seite 808, 7b.
11 Hier einen Raum bezeichnend „hier her“, vgl.: BMZ I, Seite 687, 3b. Si sach dar und er sach her( Parz. 29,8).
12 wider Adverb im Sinne von „zurück“, vgl.: BMZ III, Seite 631, 19b.
13 gesende das verstärkte sende. Präteritum mit Rückumlaut, vgl.: BMZ II.2, Seite 298, 11b.
14 iwer als Possessivpronomen (Genitiv) „euer“, vgl.: BMZ I, Seite 752, 38b.
15 sælde das „Gut-sein“, „Heil“, vgl.: BMZ II.2, Seite 35, 17a. Dem volget sælde unde êre (Iw. 9.).
16 ân Präposition mit Akk. „ohne etw.“, vgl.: BMZ 1, Seite 40, 29b.
1
17 zer entstanden durch Kontraktion von ze und der „zu der“. Vgl.: P § 23.
18 krefteclich Adjektiv, „mächtig“, vgl.: BMZ I, Seite 872, 1b. Mit alsus krefteclîchen scharn (Parz. 663,28).
19 hant „Hand“. Im Ahd. und Mhd. Folgt das Wort der zweiten starken Deklination (in I) und lautet bald um, Gen. und Dat. Hende, vgl.: BMZ I, Seite 627, 31a.
20 helleporte „die Höllenpforte“, vgl.: BMZ 2, Seite 525, 23b. got mit dir zebrochen hât di vesten helleporten (Diemer 299,1).
21 urlœsunge synonym zu erlœsunge „Erlösung“, vgl.: Lexer, Matthias, Mittelhochdeutsches Handwörterbuch. Zugleich als Supplement und alphabetischer Index zum Mittelhochdeutschen Wörterbuche von Benecke-Müller-Zarncke. Nachdruck der Ausg. Leipzig 1872-1878 mit einer Einleitung von Kurt Gärtner, 3 Bde. Stuttgart, 1992 (im Folgenden zitiert als „L“), Band 1, Spalte 1037.
22 jehen mit Dativ „jemandem etwas zusprechen“, vgl.: BMZ I, Seite 512, 44b. Gyburg diz mære des frides giht (Wh. 74,30).
23 nâchkome „Nachkomme“, vgl.: BMZ I, Seite 907, 11b. Es handelt sich um einen partitiven Genitiv, vgl.: P § 204/206. In der Form nachkomn ist das unbetonte „e“ ausgefallen. Vgl.: P § 24.
24 Räumliche Präposition „durch“, vgl.: BMZ I, Seite 404, 27a.
25 hant „Hand“. BMZ I, Seite 627, 31a.
26 Impersonelles man ohne Artikel, vgl.: BMZ II.1, Seite 31, 45b.
27 sluoc mit transitivem Akk., vgl.: BMZ II.2, Seite 367, 31a.
28 ungevüege „übermäßig groß oder stark“, häufig mit dem Nebenbegriff des plumpen oder schlimmen, vgl.: BMZ III, Seite 438, 38b. Ein ungevüeger man (Iw. 26. 189. 246).
2
29 daz hier als Demonstrativpronomen.
30 helle „Hölle“, vgl.: BMZ 1, Seiten 677, 15a. Der tiuvel ûz der helle (Walth. 12,17).
31 wuocher „Ertrag an Früchten“, „Ernte“, vgl.: BMZ III, Seite 452, 11b. Wie daz lant pâre unde wilch daz wuocher wâre (Diemer 63,1. 64,6).
32 hagel „Hagelschlag“ Meint bildlich Unglück, Verderben: Das verdarb die Frucht der Hölle. Agricola Sprichw. n. 739: Einer ist des andern Hagel geworden. Vgl.: BMZ I, Seite 609, 19a.
33 an mit Akk. Hier im Sinne von „in“ ein räumliches Verhältnis bezeichnend. Vgl.: BMZ I, Seite 39, 20a.
34 zwîvel „Angst“, „Sorge, dass eine Sache schlecht ausfalle“, vgl.: BMZ III, Seite 960, 33a. Mîn zwîvel giht daz mîne mâge an mir verzagen (Wh. 149,17).
35 ê „vormals“, vgl.: BMZ I, Seite 437, 42a. Vor sibenzehen jâren ê (Gregor. 3127).
36 Hier als Plusquamperfekt zu übersetzen, um die Abgeschlossenheit des Vorgangs auszudrücken.
37 Impersonelles man ohne Artikel, vgl.: BMZ II.1, Seite 31, 45b.
38 saelde hier „Wohlgeartetheit“, vgl.: L 2, Spalte 579.
39 ellen Stärke mit Kühnheit verbunden, Mannheit, Vgl. BMZ I, Seite 429, 6a. Muot und ellen (Trist. 7010).
40 jehen mit Dativ „jemandem etwas zusprechen“, vgl.: BMZ I, Seite 512, 44b. Gyburg diz mære des frides giht (Wh. 74,30).
41 durch reht „von rechts wegen“. Vgl.: BMZ I, Seite 404, 42a. Durch sîn eines sterben starp vil maneger muoter kint (Nib. 19,4).
42 Pronominaladjektiv „jeder“, vgl.: BMZ I, Seite 971, 24b.
43 portenoys „Pförtner“, vgl.: BMZ II.1, Seite 525, 41b. Die Vorstellung von Petrus als Himmelspförtner beruht auf Matthäus 16,19: „und ich werde dir die Schlüssel des Himmelreiches geben.“ Vgl. Stellenkommentar in Wolfram von Eschenbach, Willehalm. Nach der Handschrift 857 der Stiftsbibliothek St. Gallen. Mittelhochdeutscher Text, Übersetzung und Kommentar. Mit Miniaturen aus der Wolfenbüttler Handschrift und einem Aufsatz von Peter und Dorothea Diemer, hrsg. von Joachim Heinzle, Frankfurt a. M. 1991, S. 1037.
44 tougen „Geheimnis“, Genitivus Partitivus im Plural. Vgl.: BMZ III, Seite 59, 6a. Dâ binnin got iu wunders vil liz schouwin sîner touge (Jerosch. 141, d.).
45 wâr ist hier als substantiviertes Adjektiv Bestandteil der Beteuerung für wâr. Vgl.: BMZ III, Seite 519, 10b. Für wâr und âne liegen (Parz. 557,27).
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46 heinlîche „vertraulich“, vgl.: BMZ I, Seite 654, 42a. Sine gebârten heinlîche (Parz. 176,23).
47 erkenne mit transitivem Akk. Präteritum mit Rückumlaut, vgl.: BMZ I, Seite 808, 6b.
48 manec „manches” unflektiert im Singular, vgl.: BMZ II.1, Seite 58, 18b.
49 ers Kontraktion aus er und ez „er es“. Vgl.: P § 23.
50 offenlîche „allen wahrnehmbar und verständlich“, vgl.: BMZ II.1, Seite 434, 10b. Die êre treit man offenlîchen, laster siht man in winkel slîchen (Teichn. 217).
51 sëhen „sehen“ im Sinne von Erkennen, vgl.: L 2, Spalte 851.
52 von wird hier kausal verwendet. BMZ III, Seite 371, 43b. Er hêr von zorne sluoc den hunt (Bon. 31,13).
53 Vgl. Fussnote 34.
54 Kartschoke übersetzt hier „dreimal”. Vgl.: Wolfram von Eschenbach, Willehalm. 3. durchgesehene Auflage von Werner Schröder, Übersetzung, Vorwort und Register von Dieter Kartschoke, Berlin, New York 2003.
55 geschëhen „widerfahren“, Vgl.: BMZ II.2, Seite 113, 28a. Ezn wart nie rîter mêre erboten groezer êre dan mîme hern Îweine geschach (Iw. 144).
56 verzage „an etwas verzweifeln“, „auf etwas nicht vertrauen“, vgl.: BMZ III, Seite 837, 39b. Er ist an got verzaget (Geo. 31. b).
57 hoher Prîs die höhere Geltung im Urteil Anderer, „hohes Ansehen“, „Ehre“. In diesem Kontext „(himmlischer) Ruhm“, vgl.: BMZ II.1, Seiten 532, 22a. Got hât noch mêren prîs an dich geleit (MS. 2,98. b).
58 sît als temporales Adverb „seitdem“, vgl.: BMZ II.2, Seite 320, 50b. Got schuof ein engel der sît wart ein tiuvel (Vrid. 6,3.).
59 bejage mit Akk. „sich etwas erwerben“, vgl.: BMZ I, Seite 765, 4b. An einem prîs bejagen (Parz. 302,23).
60 manheit „Tapferkeit“, vgl.: BMZ II.1, Seite 32, 51a. Sterke unde manheit (Iw. 188).
61 alsô verstärktes sô. Hier demonstrativ, messend mit Bezug auf den nachfolgenden Satz. Vgl.: BMZ III, Seite 461, 44a.
62 wert allgemein „von hohem Wert“. Vgl.: BMZ III, Seite 601, 35b.
63 Das zu dâ abgekürzte dâr „da“ verschmilzt mit dem enklitisch angelehnten Negationspartikel ne zu dane. Vgl.: BMZ I, Seite 303, 46b und P § 10.
64 mêr hier „sonst“, vgl.: L 1, Spalte 2107.
65 gein „gegen“ im feindlichen Sinn. Vgl.: BMZ I, Seite 492, 45a. Sîn kiusche gein den tievel streit (Parz. 452,28).
66 wer „Verteidigung“, „Die Handlung des Wehrens“, vgl.: BMZ III, Seite 510, 14a.
4
67 her „Heer“, vgl.: BMZ I, Seite 661, 49a. Des küneges her (Wigal. 3638).
68 in räumlich mit Akk. „zu“, vgl.: L 1, Spalte 1422.
69 helfe „Hilfe“, vgl.: BMZ I, Seite 682, 46a. Ze helfe kêren (Iw. 199).
70 kêren mit Akk. „wenden“, vgl.: L 1, Spalte 1552. Ze helfe kêren (Iw. 199).
71 sælîcheit in Analogie zum himmlischen Ruhm St. Peters (Wh. 332,8) hier „Seligkeit“ Vgl.: BMZ II.2, Seite 40, 31a. beitte der gnâden unde froiden der êwigen sêlikeit (Ludw. 60).
72 gemêre „mehr machen“, „mehren“, vgl.: BMZ II.1, Seite 157, 20b. Mîne hant hât iuwern prîs gemêret (Bon. 276).
73 Synkope des unbetonten „e“ vor dem „t“ der Vollform bindet. Vgl.: P §24. „den vanen an binden“ ist Zeichen dass man kämpfen will. Vgl.: BMZ III, Seite 235, 27a.
74 marter meint das Kreuz als Zeichen der Passion, vgl.: BMZ II.1, Seite 83, 2a.
75 des rîches van „Die Reichsfahne“. Vgl.: BMZ III, Seite 234, 47b. Des rîches vane swebt enbor (Wh. 433, 10). Vgl. Heinzle, Willehalm, S. 1037.
76 snîden hier im Sinne von „gestalten“, „schneidend verfertigen“. Vgl.: BMZ II.2, Seite 438, 16a. Beidiu geslagen unde gesniten ûf ir wâpenlîchiu kleit was Kristes tôt (Wh. 31,24).
77 an mit räumlichem Adverb dâ „woran“, vgl.: BMZ I, Seite 39, 32b.
78 heil hier „Rettung“, vgl.: L 1, Spalte 1211. Hêl unser sêlen (ARN. 54 a. 1380).
79 erstrîten „etwas durch Kampf erringen“, „erstreiten“, vgl.: BMZ III, Seite 691, 651b. Erstrîten ein ors (Parz. 357,25).
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80 dô temporales Pronominaladverb „als“, vgl.: BMZ I, Seite 374, 18a.
81 rîch „Herrschaft“, „beherrschtes Land“, hier das Römische Reich, vgl.: L 2, Spalte 417. Des rîches krône (KOL. 279,4).
82 her „Heer“, vgl.: BMZ I, Seite 661, 49a. Des küneges her (Wigal. 3638).
83 entrîten „davon reiten“, vgl.: BMZ II, Seite 735, 22b. Dô enreit ich, ine weiz selbe wie, den jagern und den hunden, die die waltstige kunden (Trist. 2698).
84 Hier ist wieder die Reichsfahne gemeint. Vgl. Fußnote 75.
85 bieten mit Dativ „jemandem etwas entbieten“, vgl.: BMZ I, Seiten 181, 18b. Er nam daz man im bôt (Iw. 207).
86 smâcheit „Verachtung“, vgl.: BMZ II.2, Seite 420, 19b. Diu schmâchait und der muotwille, den der keiser mit im getriben hâte (Zürch. Jahrb. 52,8).
87 daz als modale Konjunktion „so dass“ BMZ I, Seite 321, 36a. Alsô schône, daz er der êren krône dô truoc (Iw. 9).
88 sac „Sack“ BMZ II.2, Seite 2, 7a. Er wart gesant ûz dem satele als ein sac (Iw. 102).
89 iwer als Possesivpronomen (Genitiv) „euer”, vgl.: BMZ I, Seite 752, 38b.
90 kunft „Ankunft“, vgl.: BMZ 1, Seite 907, 24b. Si wâren sîner künfte vrô (Parz. 694,28).
91 sæligen „selig machen“, „segnen“, vgl.: L 2, Spalte 583. In wart ein gnâdenrîchez kint, des himel und erde gesælget sint (Alexius 77,38).
92 Im Sinne von „zurück bringen“. Vgl.: BMZ I, Seite 249, 9b.
93 Proklise des Artikels vor kriuce, vgl.: P § 10.
94 wërdekeit „hohes Ansehen in dem man steht“, „Ehre“, vgl.: BMZ III, Seite 604, 49b. Ir vil hôhiu werdekeit (MS. 1,32. b).
95 wider „zurück“, vgl.: BMZ III, Seite 621, 41a.
96 Vgl. Fußnote 84.
97 breit „groß“, vgl.: BMZ I, Seite 236, 32b. Min riwe ist worden breit (Erec 1227). Das attributiv gebrauchte Adjektiv ist hier nachgestellt.
6
98 sît als kausale Konjunktion „da“, Vgl. BMZ II.2, Seite 321, 1b. Sît er mînen herren hât erslagen, wie mac er dar an verzagen (Iw. 60.).
99 vehten „das Fechten“, „Kampf“, vgl.: BMZ III, Seite 311, 38a. (Parz., 419, 3)
100 bedenke mit Genitiv vehtens „einen Entschluss zu etwas fassen“, vgl.: BMZ I, Seite 345, 2b. Ich hân mich des bedâht (Parz. 402,8).
101 rottieren „sammeln“, vgl.: L 2, Spalten 507. Ze beider sît die werden sach man ir schar rottieren (Reinfr. B. 20017).
102 maht „Menge von Kriegern“, „Heeresmacht“, vgl.: L 1, Spalte 2012. Er lac mit hôher maht dervor (vor dem Kastel) (Troj. 13113).
103 zeiner „ze einer“, Proklise vgl.: P § 10.
104 schar „eine Anzahl zum Kampfe geordneter Menschen“, „Haufen“, vgl.: BMZ II.2, Seite 152, 8a. Wie manic tûsent ieslîch schar het, des wil ich geswîgen gar (Wh. 328,27).
105 krefteclich Adjektiv, „mächtig“, vgl.: BMZ I, Seite 872, 1b. Mit alsus krefteclîchen scharn (Parz. 663,28).
106 helfe „Hilfe“, vgl.: BMZ I, Seite 682, 46a. Ze helfe kêren (Iw. 199).
107 trœsten mit Genitiv „sich verlassen auf“, vgl.: L 2, Spalte 1528. Sich ûf etw.(sic) trœsten (Chr. 148,26).
108 under „unter“, vgl.: BMZ III, Seite 187, 17a. Den brunnen ich dar under sach (Iw. 32). Das unbetonte „e“ ist hier entfallen. Vgl.: P §53.
109 ein ander gleichbedeutend mit einander, vgl.: BMZ I, Seite 37, 37a.
110 Vgl. Fußnote 6.
111 manen mit Genitiv des Objekts: „Jemanden zu etwas ermahnen“. Vgl.: BMZ II, Seite 53, 50a. Er mant in Sîfrides (Nib. 1452,3).
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Arbeit zitieren:
Christian Lannert, 2009, Der "Willehalm" Wolfram von Eschenbachs , München, GRIN Verlag GmbH
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