1 Problemstellung. 4
2 Ziele des Auslandseinsatzes 5
2.1 Ziele und Motivation des Mitarbeiters 5
2.2 Ziele des Unternehmens. 6
3 Hilfestellungen bei Entsendung 6
3.1 Vertragsgestaltung des Mitarbeiters 6
3.2 Kostenübernahme 7
4 Ablauf eines Auslandseinsatzes 8
4.1 Auswahlphase 8
4.2 Vorbereitung 8
4.2.1 Informationsorientierte und organisatorische Vorbereitung 9
4.2.2 Interkulturelles Training 9
4.2.3 Sprachkurse 10
4.2.4 Orientierungsbesuch 10
4.2.5 Interessenförderung des mitausreisenden Partners 11
4.3 Einsatzphase 12
4.3.1 Kulturschock 12
4.3.2 Betreuung durch das Stammhaus 13
4.4 Wiedereingliederung - Reintegration 14
5 Lösungsansätze zur besseren Vorbereitung der Rückkehr. 15
6 Fazit 16
7 Literaturverzeichnis 17
1 Problemstellung
Die neunziger Jahre sind nach wie vor eine Zeit permanenten Wandels, globale Strukturen und Wachstumsmärkte ändern sich ständig. Die Zukunft eines Unternehmens wird verstärkt davon abhängen, ob es ein Potential an international erfahrenen Führungskräften zur Verfügung stehen hat, dass sich in einer zunehmend global orientierten Wirtschaft behaupten kann. Die Internationalisierung der Firmenaktivitäten und das Erschließen fremder Märkte ist nicht nur Handlungspraxis der Großunternehmen, sondern gewinnt auch bei kleinen und mittleren Unternehmensgrößen ständig an Bedeutung. 1 Ohne Wissen um die Kultur- und Mentalitätsunterschiede, ohne Kenntnis, wie ihre ausländischen Geschäftspartner denken, fühlen und handeln, welche Kommunikations- und Konfliktlösungsmuster diese anwenden, laufen die Mitarbeiter Gefahr, ihre Geschäftspartner falsch zu interpretieren und so ihren Erfolg im Ausland zu gefährden. 2
Die internationale Personalentwicklung zwingt die Unternehmen Programme und Strategien auszubauen, um einen reibungslosen Ablauf des Aufenthaltes im Ausland zu ermöglichen. Bei auftretenden Problemen, die sich aus einem Auslandsaufenthalt ergeben, können sich Mitarbeiter oftmals nicht auf Hilfe durch ihr Unternehmen verlassen. Das Unternehmen wird dann auf dem Standpunkt stehen, eine qualifizierte Fach- bzw. Führungskraft müsse in der Lage sein, solche Probleme selbstständig zu lösen. Es können aber seitens der Unternehmen auch gezielte Maßnahmen vor und nach dem Einsatz getroffen werden, um dem Mitarbeiter den Auslandseinsatz bzw. die oftmals daraus resultierenden sozialen und kulturellen Probleme der Rückkehr zu erleichtern. 3
1 Vgl. Wieselhuber, Norbert: Mit Selbstvertrauen und Mut zu einer vernünftigen Strategie, In: unternehmermagazin, 50. Jg., 09/2002, Seite 14
2 Vgl. www.ifm.de., 22.11.2002, 18:45 Uhr
3 Vgl. Erika Regnet, Personalbetreuung bei Entsendungen ins Ausland. In: Personalmanagement in Europa, Hrsg. v. Prof. Dr. Regent, Erika; Dr. Hofmann, Laila Maija, , 2000, Seite
285
2 Ziele des Auslandseinsatzes
Drei hauptsächliche Gründe können ein Unternehmen dazu veranlassen, Mitarbeiter in das Ausland zu entsenden. 4
Ein Grund kann der Wissenstransfer, d.h. der Austausch technologischen Wissens bzw. Managementkenntnissen mit dem Ausland sein. Aber auch der Mangel an qualifizierten, einheimischen Arbeitskräften zur Besetzung vakanter Positionen oder die eigenständige Koordination und Kontrolle der ausländischen Betriebseinheiten durch das Unternehmen selbst, können in diesem Zusammenhang genannt werden. Weiterhin werden dem Mitarbeiter Auslandserfahrungen ermöglicht, die auch für das Unternehmen im Wettbewerb innerhalb der internationalen Wachstumsmärkte von Vorteil sein werden.
2.1 Ziele und Motivation des Mitarbeiters
Laut IHK-Konstanz geben Deutsche, die vorübergehend oder für längere Zeit im Ausland arbeiten, neben der Abenteuerlust, Neugier und Liebe meist die Karriereplanung, Einkommenssteigerung und Persönlichkeitsentwicklung sowie wirtschaftlicher und politischer Frust als Begründung ihres Auslandsaufenthaltes an. 5 Ein weiterer Anreiz ist unter Umständen der Wunsch in Kulturbereiche fremder Länder zu wechseln. Man möchte sich neuen Heraus-forderungen stellen, fachlich sowie persönlich und nicht in der Routine des Alltags erstarren.
Diese Beweggründe werden von Univ.-Prof. Dr. Scherm bestätigt. Untersuchungen zufolge spielen aber die Motive Abenteuerlust und Spaß für die Wahl eines Aufenthaltes im Ausland eher eine untergeordnete Rolle. 6
4 Vgl. Univ.-Prof. Dr. Scherm, Ewald; Dipl.-Ök. Süß, Stefan, Internationales Management, Eine funktionale Perspektive, 2001, Seite 238
5 Vgl. www.konstanz.ihk.de/produktmarken/aus_und_weiterbildung/bildungspolitik/news 0902jsp, 05.11.2002, 15 :46 Uhr
Vgl. www.file://E:\Junge%20sind%20grenzüberschreitend%20-%2..., 05.11.2002., 18:11 Uhr
6 Vgl. Univ.-Prof. Dr. Scherm, Ewald; Dipl.-Ök. Süß, Stefan, a.a.O., Seite 243
Arbeit zitieren:
Janine Elmendorf, 2003, Herausforderung der Globalisierung aus Sicht des Mitarbeiters, München, GRIN Verlag GmbH
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