Inhaltsverzeichnis
Einleitung 1
1 Metatheoretische Überlegungen 2
1.1 Theorien sind Perspektiven 2
1.2 Das Problem des ontologischen Anspruchs 4
2 Die Perspektive der Kulturstandards 6
2.1 Orientierungssysteme 6
2.2 Wissen 8
3 Die Perspektive der soziale Repräsentationen 11
3.1 Definition 11
3.2 Alltags- und Expertendiskurs 13
3.3 Die Form sozialer Repräsentationen 14
3.4 Implikationen 15
3.5 Kern und Peripherie sozialer Vorstellungen 16
3.6 Genese Sozialer Repräsentationen 18
4 Der gemeinsame Gegenstand 20
4.1 Kulturstandards aus Sicht der Theorie sozialer Repräsentationen 20
4.2 Umwelt und Ko-Akteure 21
5 Zusammenführung 23
5.1 Abrupte Änderung eines Kulturstandards 25
5.2 Stetige Änderung der Kulturstandards 27
6 Diskussion und Desiderate 30
Literatur 31
Einleitung
Diese Arbeit dreht sich um die Entstehung und Entwicklung (Genese) von Kulturstandards. Da dieser Aspekt vom Autor der Theorie der Kulturstandards, Alexander Thomas, nicht konzipiert wurde, hilft hier eine andere Theorie aus: Die Theorie der sozialen Repräsentationen von Moscovici. Zunächst wird aus einer metatheoretischen Sicht heraus die Herangehensweise für die eklektische Arbeit bestimmt: Dafür werden Theorien als Perspektiven vorgeschlagen und ein ontologischer und deskriptiver Anspruch aufgegeben. Hiernach beginnt die Arbeit der Begriffsbestimmung und des schrittweisen Abgleichs der Perspektiven - zunächst für die Theorie der Kulturstandards. An dieser Stelle wird ein erweiterter Wissensbegriff entwickelt, um beide Theorien grundlegend miteinander zu kombinieren. Alsdann wird die Theorie der sozialen Repräsentationen kurz und mit Fokus auf ihren hiesigen Zweck vorgestellt. Der Blick richtet sich danach auf den von beiden Theorien gemeinsam beleuchteten Gegenstand, der hier erarbeitet wird. In der Zusammenführung schließlich ergibt sich eine mögliche Konzeption, die Genese der Kulturstandards zu beschreiben.
Der letzte Teil »Diskussion und Desiderate« dient lediglich der Reflexion und vermittelt offen gebliebene Fragen oder solche, die Querverweise zu anderen Themen darstellen.
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1 Metatheoretische Überlegungen
Angesichts des Vorhabens, eine Theorie mit Aspekten einer anderen zu ergänzen, erscheint es m. E. notwendig den Gegenstand dieses Vorhabens - Theorien - zumindest zu reflektieren und nicht mit bloß intuitivem Eifer ein eklektisches Patchwork anzurichten.
Die ersten Überlegungen für diese Arbeit sollen also Aufbau und Funktion von Theorien reflektieren, um ihre Implikationen, Zusammenhänge und Querverweise hinreichend berücksichtigen zu können.
1.1 Theorien sind Perspektiven
Betrachtet man den Begriff »Theorie« wissenschaftstheoretisch aus dem Winkel der Kommunikationspsychologie, führt das zunächst zur Einsicht, dass eine Theorie mit wissenschaftlichem Anspruch gewöhnlich in Sprache 1 formuliert wird. Eines der grundlegendsten Muster in der Sprache wird als Metapher bezeichnet - ausführlich untersucht von Lakoff/Johnson, die einen sehr allgemeinen Begriff davon haben: »Wir haben dagegen festgestellt, daß die Metapher unser Alltagsleben durchdringt, und zwar nicht nur unsere Sprache, sondern auch unser Denken und Handeln. Unser alltägliches Konzeptsystem, nach dem wir sowohl denken als auch handeln, ist im Kern und grundsätzlich metaphorisch« (2007, S. 11). M. E. lohnt es sich für das Ziel dieser Arbeit, ihr Verständnis von Metapher und die von ihnen zusammengetragenen Redewendungen über Theorien in die Überlegungen aufzunehmen - was ich später begründen werde:
THEORIEN (und ARGUMENTE) SIND GEBÄUDE
Ist das das Fundament Ihrer Theorie? Die Theorie muss besser untermauert werden. Dieses Argument steht auf unsicherem Grund. Wir brauchen weitere Fakten, damit die Argumentation nicht in sich zusammenfällt. Wir müssen dafür ein gutes Argument konstruieren. Ich habe die Form meiner Argumentation noch nicht festgelegt. Die Theorie stützt sich noch auf weitere Fakten. Wir müssen die Theorie mit soliden Argumenten abstützen. Die Theorie steht und fällt mit der Stärke dieses Arguments. Die Argumentation fiel in sich
1 Sprache im Sinne Saussures parole - das Sprechen. Eine lohnende Reflexion dieses Begriffs findet sich
m. E. in Deleuze/Guattari (2005) Tausend Plateaus. Kapitalismus und Schizophrenie.
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zusammen. Sie brachten seine jüngste Theorie zu Fall. Wir werden beweisen, daß diese Theorie auf Sand gebaut ist. Bis jetzt haben wir nur das Gerüst der Theorie aufgebaut (Lakoff/Johnson 2007, S. 59).
In dieser Metapher wird eine Haltung des Theoretikers deutlich, die Wagner in seinen meta-theoretischen Überlegungen deskriptiv nennt: Deskriptive Modelle erheben einen ontologischen Anspruch. Dem gegenüber stellt Wagner den Begriff explanatorisch, der diesen ontologischen Anspruch nicht hat (vgl. Wagner 1994, S. 43) 2 . Da es, wie gezeigt werden wird, einfacher ist explanatorisch vorzugehen, schlage ich vor, und bitte den Leser mir zu folgen, den Begriff »Theorie« mit einer anderen Metapher zu laden: THEORIEN SIND PERSPEKTIVEN. Das impliziert einige Dinge: Zunächst einen Betrachter - also jemand der eine Theorie anwendet; Dass Theorien selektive Wahrnehmungen sind - im perzeptiven, wie auch konstruktiven Sinn! Damit existiert der Ge-genstand einer Theorie in dieser Form auch nur innerhalb dieser Theorie. Auch Wagner stieß auf ähnliche Überlegungen via Stegmüller:
Weite Bereiche des empirischen Teils eines Forschungsprogramms lassen sich demnach nur dann durchführen, wenn die Gültigkeit der überprüften Theorie bereits vorausgesetzt wird. Dadurch sind auch die konstituierenden Begriffe in einer Theorie theorie-spezifisch, wenn deren empirischer Gehalt nur durch Beobachtungs- und Meßvorschriften, die ihrerseits Teil der Theorie sind, festgestellt werden kann. Das wird in Sneeds Theoretizitätskriterium explizit angesprochen. Demgemäß ist ein Term dann »T -theoretisch«, wenn seine »Messung stets die Gültigkeit eben dieser Theorie T voraussetzt« (Stegmüller zit. nach Wagner 1994, S. 41 f.).
Das ist natürlich eine andere Sichtweise, aber das beleuchtete Phänomen ist das gleiche. Stegmüller denkt Theorien allerdings mit ontologischen Anspruch, was der Begriff »Gültigkeit« verrät - ein schwieriger Begriff in diesem Zusammenhang, denn »Gültigkeit« würde eine Art Universal-Perspektive voraussetzen. Eine Art Gott-Modus, in dem Semantik und Pragmatik dasselbe sind. Für das, was Stegmüller mit »Gültigkeit«
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Wagner will seine Ausführungen immer als explanatorisch verstanden wissen. Diese Bemerkung ist m.
E. äußerst wichtig, da es oft von seinen Formulierungen her scheint, als meine er es deskriptiv (vgl.
Wagner 1994, S. 43). Jacob lässt diese Unterscheidung vermissen und läuft dadurch mit ihren episte-
mologischen Reflexionen auf: Moscovici setze voraus, »(. . . ) daß das Verhältnis des Subjekts zur Welt
immer durch eine soziale Instanz vermittelt ist, und daß die Wirklichkeit kommunikativ konstruiert
wird, verweist auf eine erkenntniskritische Position« (Jacob 2004, S. 61). Erkenntniskritisch allerdings
nur, wenn man deskriptive und nicht explanatorische Epistemologie betreibt.
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zu beschreiben versucht, gibt es angemessenere Begriffe; Bspw. Bischofs evolutionsbzw. systemtheoretischer Begriff veridikal: »Ein Signal ist veridikal, wenn es gegenüber seinem Designat eine Reaktion auslöst, die die Adaptivität des Empfängers optimiert« (Bischof 2008, S. 129). Die Definition ist systembezogen zu betrachten (vgl. ebd. S. 130). Übertragen auf Theorien (i.S.v. Perspektiven) bedeutete dies, dass eine Theorie dann als veridikal bestimmt werden kann, wenn sie im Vergleich zu anderen Theorien adaptiv optimaleres Verhalten erlaubt. Damit ist zum einen von der Interpretation des Einzelnen abstrahiert, als auch vom Problem des Erkennens der Realität - also der Gültigkeit. An diesem Punkt stellt sich allerdings die Frage, ob Veridikalität überhaupt ein wichtiger Faktor für die Evolution einer Theorie ist.
Die Sichtweise auf Theorien in dieser Arbeit ist explanatorischer Natur im Sinne von Perspektiven. Ähnlich selektiv, wie bestimmte Kamera-Einstellungen einen bestimmten Effekt für den Zuschauer haben sollen. Die Frage, welche in dieser Arbeit beant-wortet werden soll, ist also: Wie müsste die Genese von Kulturstandards aus der Perspektive von Thomas aussehen, wenn wir sie aus der Perspektive der sozialen Repräsentationen »klar sehen« können? Dafür sollen zunächst die Perspektiven der Theorien eingenommen, dann Gemeinsamkeiten beim Beleuchten des Gegenstands gefunden werden und letztendlich eine Zusammenführung stattfinden, um die Frage der Arbeit zu beantworten.
1.2 Das Problem des ontologischen Anspruchs
Fasst man Theorien deskriptiv auf, ist ihre zunehmende Exhaustion, Berichtigung und schließlich Falsifikation nur eine Frage der Zeit oder besser der »Perspektiv-Evolution«. Im Kuhn’schen Sinne könnte man an dieser Stelle auch vom Paradigmenwechsel sprechen - einer wissenschaftlichen Revolution (vgl. Stanford University 2009). Dabei wird die Perspektive auf einen Gegenstand so drastisch verschoben, dass neue Beschreibungen möglich sind, die durch die alten Theorien nicht möglich waren. Denkt man an Lakoff und Johnson, ließe sich wohl sagen, dass der Gegenstand der alten Theorie mit einer neuen Metaphorik aufgeladen wurde - was m. E. auch Kuhns Inkommensurabilitätsbegriff stützt und schärft, der bis zuletzt Kritik ausgesetzt war und dessen
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Reichweite nicht klar wurde (vgl. Stanford University 2009). Da es in dieser Arbeit darum geht, zwei verschiedene Theorien nutzbringend zu verbinden, deren Perspektiven auf einen Gegenstand möglicherweise ähnlich verschieden sind, wie zwei Theorien zwischen denen ein Paradigmenwechsel liegt, ist es m. E. gerechtfertigt, die nichtontologische Metaphorik zu verwenden, statt bloße Begriffsvergleiche anzustellen. Wobei zu vermuten ist, dass es implizit auf dasselbe hinauslaufen würde. Und so gesehen ist es natürlich leicht, Theorien als Perspektiven zu »betrachten«dieser Gedanke lässt sich vor allem auch auf sich selbst anwenden und gibt insofern einen ontologischen Anspruch auf. Womit die Grundlage dieser Arbeit gelegt ist: Kul-turstandards als explanatorische Perspektive Thomas’ und soziale Repräsentation als explanatorische Perspektive Moscovicis (et al.) auf den Gegenstand »Genese der Kul-turstandards«.
Zuletzt soll noch die Frage beantwortet werden, warum der Gegenstand der Kultur-standards gerade aus Sicht der Theorie der sozialen Repräsentationen betrachtet werden soll und nicht umgekehrt: Moscovici konzipierte diese Theorie von vornherein »als Paradigma einer neuen, integrativen Sozialpsychologie« (Jacob 2004, S. 39). Sie beinhaltet meta-theoretische Annahmen, indem sie zwischen der Welt der Wissenschaft und der Alltags-Welt unterscheidet (siehe S. 13) und bietet sich also als Fundament der Betrachtung an.
Thomas’ Theorie hingegen ist auf die praktische Anwendung hin ausgerichtet, beinhaltet keine meta-theoretischen Annahmen und ist deshalb dafür prädestiniert durch die Brille Moscovicis betrachtet zu werden. Letztendlich ist jedoch zu erwarten, dass bei einem solchen Vergleich beide Theorien einander etwas geben können.
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2 Die Perspektive der Kulturstandards
Was sieht Thomas, wenn er von Kulturstandards spricht? Um diese Frage zu beant-worten, soll zunächst sein Kulturbegriff nachvollzogen werden: »Kultur ist ein universelles Phänomen. Alle Menschen leben in einer spezifischen Kultur und entwickeln sie weiter. Kultur strukturiert ein für die Bevölkerung spezifisches Handlungsfeld, das von geschaffenen und genutzten Objekten bis hin zu Institutionen, Ideen und Werten reicht. Kultur manifestiert sich immer in einem für eine Nation, Gesellschaft, Organisation oder Gruppe typischen Orientierungssystem« (Thomas 2005a, S. 22; Hervorh. M. Weitzmann). Beachtenswert ist die Hervorhebung: (Alle Menschen) »entwickeln sie (die Kultur) weiter«. Das soll zumindest als ein Hinweis zur Genese von Kulturstandards dienen.
2.1 Orientierungssysteme
Da Thomas darauf nicht ausdrücklich eingeht, erscheint es lohnenswert seiner Explikation von »Orientierungssystem« (die manifestierte Kultur) zu folgen: »Dieses Orientierungssystem wird aus spezifischen Symbolen (z. B. Sprache, Gestik, Mimik, Kleidung, Begrüßungsritualen) gebildet und in der jeweiligen Gesellschaft, Organisation oder Gruppe tradiert, das heißt an die nachfolgende Generation weitergegeben« (Thomas 2005a, S. 22). Da die manifestierte Kultur aus »Sprache, Gestik, Mimik, Kleidung, Begrüßungsritualen«, usw. gebildet wird, soll festgehalten werden, dass es für Thomas Menschen sind, die diese Dinge weiterentwickeln.
Doch er führt seinen Kultur-Begriff noch weiter aus: »Das Orientierungssystem definiert für alle Mitglieder ihre Zugehörigkeit zur Gesellschaft oder Gruppe und ermöglicht ihnen ihre ganz eigene Umweltbewältigung« (Thomas 2005a, S. 22). An dieser Stelle soll festgehalten sein, dass Thomas’ Kultur-Begriff hierarchisch wiederverwendet wird. Es gibt also Gesellschaftskulturen, Organisationskulturen, Gruppenkulturen, etc. (vgl. auch Abb. 2 auf S. 25).
»Kultur beeinflusst das Wahrnehmen, Denken, Werten und Handeln aller Mitglieder der jeweiligen Gesellschaft. Das kulturspezifische Orientierungssystem schafft einer-
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seits Handlungsmöglichkeiten und Handlungsanreize, andererseits aber auch Handlungsbedingungen und setzt Handlungsgrenzen fest« (Thomas 2005a, S. 22). Das hier Gesagte soll auch wieder für Sozialstrukturen (Strukturen aus soziologischer Perspektive) gelten, die eine Umwelt wahrnehmen, also Gruppen, Organisationen, etc. - auch wenn Thomas das nicht explizit sagt.
Es soll deshalb an der wahrgenommenen Umwelt festgemacht sein, weil Thomas auch die »Orientierung« daran bindet: »Dem Bedürfnis nach Orientierung wird dann entsprochen, wenn der Mensch über einen ausreichend großen Bestand an verlässlichen Wissen über seine gegenständliche und soziale Umwelt und über Erfahrungen darüber verfügt, wie mit diesem Wissen sachgerecht und effektiv umzugehen ist« (Thomas 2005a, S. 22).
Für die Theorie der sozialen Repräsentationen reserviert Wagner für solche Sozialstrukturen den Begriff reflexive Gruppe: »Unter einer reflexiven Gruppe verstehe ich eine durch das Urteil ihrer Mitglieder abgrenzbare soziale Einheit. Ist eine soziale Einheit nur durch ein durch den Beobachter definiertes Kriterium abgegrenzt, das im Bewußtsein ihrer Mitglieder nicht als Konstituens für ihre Zugehörigkeit oder Nicht-Zugehörigkeit zur Gruppe figuriert, kann man von einer nominellen, nicht aber von einer reflexiven Gruppe sprechen« (Wagner 1994, S. 275). Leider impliziert das Wort »Gruppe« eine Menge von Menschen, wobei nicht sicher ist, ob es konzeptionell klug ist diese Konnotation zu behalten, da »reflexive« Sozialstrukturen prinzipiell auch anders beschrieben werden können (vgl. bspw. Luhmanns Systemtheorie). Nichtsdestotrotz soll der Begriff »reflexive Gruppe« verwendet und mit dieser Überlegung konnotiert werden.
Zusammenfassend: Die zentrale Metaphorik Thomas’ ist die Orientierung, wobei er Kultur nicht auf der Makroebene der Gesellschaft konzipiert, sondern in dieser Dimension flexibel ist. Dabei ist der Wissensbegriff zentral: Metawissen und Wissen über die Umwelt für deren Bewältigung in Orientierungssystemen: Also mittels spezifischer Symbole »manifestierte Kultur«.
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Arbeit zitieren:
Martin Weitzmann, 2009, Kulturstandards und soziale Repräsentationen, München, GRIN Verlag GmbH
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