Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: oben: Klimaübersicht, unten links: Höchst- und
Abbildung 2: links: Entwicklung der Beschäftigungsstruktur, rechts:
Abbildung 3: Screenshot Mallorca Golfreise Thomas Cook
Abbildung 4: Screenshot Segeltörn-Urlaubsangebot (Quelle:o.V.
Abbildung 5: Nationalitäten der Volkszählung von der Stadt
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1. Einleitung
1. Einleitung
Der Tourismus ist seit Jahren ein Wachstumsmarkt, der zahlreiche Chancen, aber auch Risiken mit sich bringt. Touristen sind heute aufgrund wachsender Reiseerfahrung kritischer und anspruchsvoller denn je. Auch die Tourismusdestination Mallorca ist vor dem Hintergrund der Globalisierung immer mehr darauf angewiesen, Angebote und Dienstleistungen bereitzuhalten, mit denen sie, auch international, wettbewerbsfähig ist. Anhand der Angebotsanalyse soll im Folgenden das Potenzial Mallorcas als Urlaubsdestination betrachtet werden. An dieser Stelle möchte die Verfasserin gern darauf hinweisen, dass es nicht Ziel dieser Arbeit ist und sein kann, die Destination Mallorca in ihrer vollen Komplexität darzustellen und völlig frei von Werturteilen zu argumentieren. Im Verlauf dieser Arbeit werden immer wieder eigene Erfahrungswerte und Schlussfolgerungen mit in die Betrachtung einbezogen. Als Grundlage der Angebotsanalyse dient eine Definition der Begriffe touristische Destination sowie Destinationsmanagement und eine kurze Beschreibung der Destination Mallorca.
2. Theoretische Grundlagen 2.1 Verständnis von der touristischen Destination und dem Management
Touristen nehmen stets ein Leistungsbündel in Anspruch, das in einem bestimmten Raum, d. h. einem Ort oder einer Region, angeboten wird. Das touristische Leistungsbündel der Destination beinhaltet sowohl produzierte Leistungen wie Beherbergung, Gastronomie und
Transportleistungen. Aber auch grundsätzlich vorhandene Angebote wie bspw. die Landschaft oder die Bewohner der Region sind darin enthalten. Bei der Wahl seines Reiseziels vergleicht der Tourist also die verschiedenen Räume anhand ihrer Leistungsbündel. Seine Entscheidung fällt dann auf denjenigen Raum, der seine Bedürfnisse am besten abdeckt. Dementsprechend sind Destinationen räumlich definierte
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1. Einleitung
Wettbewerbseinheiten, die als Produkt oder Produktbündel verstanden
werden, welche der Gast für seinen Aufenthalt als maßgeblich betrachtet. 1
„Destinationsmanagement befasst sich mit dem Management, d.h. der Planung, Angebotserstellung, dem Marketing und der Interessens-
vertretung der Destination“ 2 . Die Destination soll demnach durch Destinationsmanagement räumlich und inhaltlich alle Bedürfnisse und Ansprüche eines Marktes oder einer Zielgruppe abdecken.
2.2 Beschreibung und Definition der Destination Mallorca
„Mallorca (von lateinisch insula maior, später Maiorica - „die größere Insel“) ist eine zu Spanien gehörende Insel im westlichen Mittelmeer, etwa
170 km vom spanischen Festland bei Barcelona entfernt.“ 3 Mallorca ist nach wie vor die beliebteste Ferieninsel im Mittelmeerraum mit knapp 8 Millionen Besuchern jährlich. Seit den 1960er Jahren lebt Mallorca vom Tourismus, der rund 80% des Bruttoinlandsproduktes erwirtschaftet. Auf Insel wird neben spanisch auch katalanisch (mit mallorquinischem Dialekt) gesprochen. Beide Sprachen sind inzwischen gleichberechtigte Amtssprachen. Neben weitläufigen Badestränden finden Touristen vor allen Dingen auch eine reiche Pflanzen- und Tierwelt, kulturelle Sehenswürdigkeiten, Sport und Spaß.
1 vgl. Bieger, Thomas (2002) ,S. 55ff
2 Fuchs & Mundt (2008), S.179
3 o.V. (2009): Mallorca, http://www.mallorcaa.com, 28.12.2009
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3. Angebotsanalyse
3. Angebotsanalyse 3.1 Das natürliche Angebot
3.1.1 Lage und natürliche Landschaft
Mallorca ist mit seinen 3.640 km 2 die größte Insel des Balearenarchipels und liegt im westlichen Mittelmeer. Die Entfernung zum spanischen Festland beträgt ca. 190 km, zu den Nachbarinseln Formentera und Ibiza ca. 80 km und zu der kleinsten Insel Menorca knapp 40 km. Auf Mallorca befindet sich zudem die Hauptstadt der balearischen Inseln - Palma. 4
Mallorca selbst tritt mit einem sehr vielfältigen Landschaftsbild in Erscheinung. Die topografische Gliederung der Insel weist eine deutliche Dreiteilung auf: Mallorcas wesentliches Bergland ist die Serra de Tramuntana, ein knapp 90 km langer Gebirgszug, der fast ein Viertel der gesamten Inselfläche abdeckt. 5 Mit ihren rauen Felshängen und stark bewaldeten Bergen prägt sie das Erscheinungsbild der Insel vom Westen über den gesamten Nordwesten entscheidend.
Parallel zur Küste verläuft im Osten die wesentlich niedrigere Hügelkette Serres de Llevant, deren höchster Berg Puig Morei ca. 562 m erreicht. Zwischen Gebirge und Meer verlaufen die meist tief in den Sandstein eingeschnittenen, für die Ostküste Mallorcas typischen, fjordartigen Buchten - die Calas. 6
Begrenzt durch die beiden Gebirgszüge liegt die Zentralebene der Insel, Es Plá. Sie besteht aus fruchtbarem Schwemmland und kann daher landwirtschaftlich intensiv genutzt werden. Von Oliven über Mandelbäume bis hin zu Wein, Reis, Getreide und Gemüse wird hier sehr vielfältig angebaut.
4 Vgl. Bockemühl, Myriam &Stapel, Elke (keine Angabe): Mallorca Geographie, http://www.las-islas-reisen.de/mallorca_geografie.html, 29.12.2009
5 Vgl. Knüpling, Jochen (1997), S 24
6 Vgl. Knüpling, Jochen (1997), S. 25
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7 3. Angebotsanalyse
Die bekannten kilometerlangen Sandbuchten Mallorcas entstanden durch die Trockenlegung von großen Lagunen und Sumpfgebieten, dort wo die Ebene im Norden und Süden ins Meer entwässert. Die Küstenlinie ist insgesamt ca. 550 km lang und umfasst sowohl flache Sandstrände, große Buchten als auch felsige und schroffe Felsenküsten. 7
3.1.2 Klima und Wetter
„Das mediterrane, gemäßigte subtropische Klima ist im Allgemeinen geprägt durch warme, trockene Sommer und milde, niederschlagsreiche Winter.“ 8 Selten kann es allerdings auch zu Schneefällen, vor allen Dingen in den Bergen, kommen. Durch die Gebirgsstruktur Mallorcas wird nicht nur das allgemeine Inselklima beeinflusst, sondern auch das tägliche Wetter. Abhängig von der Windrichtung kann das Wetter auf der einen Seite der Insel sonnig und trocken sein, während es auf der gegenüber liegenden Seite stürmt.
7 Vgl. Bockemühl, Myriam & Stapel, Elke (keine Angabe): Mallorca Geographie, http://www.las-islas-reisen.de/mallorca_geografie.html, 29.12.2009
8 Knüpling, Jochen (1997), S 28 ff.
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Arbeit zitieren:
Anne Leuschner, 2010, Angebotsanalyse der Destination Mallorca, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Sachanalyse des Unterrichtsthemas: Tourismus auf Mallorca
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