Inhaltsverzeichnis
Einleitung 3
1. Überblick über die Spracherwerbsforschung 3
2. Erklärungstheorie des Spracherwerbs 4
2.1. Spracherwerb nach Piaget 5
2.2. Spracherwerb nach Wygstki 6
2.3. Spracherwerb nach Lenneberg 6
2.4. Spracherwerb nach Skinner 7
2.5. Spracherwerb nach Noamchomsky 7
3. Die Lautentwicklung 8
4. Die Lautrezeption 8
5. Die Entwicklung des Wortschatzes 9
6. Der Syntaxerwerb 10
7. Fazit 11
8. Literatur 12
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Einleitung
Das Kind erlebt in seinem Alter eine ständige Veränderung in seiner Psychologie und Physiologie. Dieser Altersabschnitt kann man im Vergleich zu anderen Altersabschnitten sehr deutlich erkennen und beobachten. Diese Arbeit beschäftigt sich in der ersten Hälfte mit Erstsprachtheorien nach Piaget, Wygostki, Lenneberg, Skinner und Noamchomsky. Es ist hinzuweisen, dass die Arbeit nicht den Anspruch der Vollständigkeit erhebt. Es gibt sicher weitere Erklärungsversuche und theoretische Modelle des Erstspracherwerbs. Die zweite Hälfte der Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, „ welche Fortschritte zeigt das Kind in der Laut -entwicklung und -rezeption, in dem Wortschatz und in dem Syntaxerwerb?“
1. Überblick über die Spracherwerbsforschung
Schon vor vielen Jahren (485 v. Chr.) gab es Spracherwerbforschung. Ein ägyptischer König namens Psammetichos und sein Volk glaubten, dass ihre Sprache die Älteste sei. Um diese Aussage zu bestätigen hat er einem Hirten zwei Neugeborene gegeben. Der Hirte sollte die Neugeborenen zur Herde bringen um sie dort unter Ziegen aufwachsen zu lassen. Er durfte mit ihnen nicht reden und andere Leute sollten mit den Kindern keinen Kontakt haben. Seine Aufgabe bestand darin, die Kinder mit den Notwendigsten zu versorgen. Der König wollte wissen, welches Wort die Kinder ohne menschliches Sprach - Input sagen werden. Nach etwa zwei Jahren haben sie das erste Wort gesprochen. Sie haben „Bekos“ geschrieen, als der Hirte zu ihnen wie jeden Tag kam. Der Hirte ging sofort mit den beiden Kindern zu seinem König. Als er es hörte, wollte er sofort herausfinden, welches Volk dieses Wort verwendet. Es wurde festgestellt, dass die Phryger dieses Wort für Brot benutzen (vgl. Stephan Merten 1997:10). Ein anderes Experiment wurde von Stauferkaiser Friedrich II 1194-1250 durchgeführt. In diesem Experiment sollten Ammen Kinder aufziehen, ohne mit ihnen ein Wort zu reden und ohne menschliche Zuneigung und Wärme zu zeigen. Friedrich II wollte herausfinden, ob sich die Kinder allein die Sprache ihrer Eltern aneignen. Das Experiment konnte leider ohne Ergebnisse zu Ende kommen, da die Kinder starben (vgl. Stephan Merten 1997:10). Die Wissenschaftler beschäftigen sich seitdem mit solchen Forschungen. 1769 hat Herder an einem Wettbewerb an der Preußischen Akademie teilgenommen. Er hat den Wettbewerb mit einem Essay gewonnen. Seine Theorie war, dass die Sprache kein göttliches Geschenk war, sondern, dass die Menschen die Sprache entwickelt haben (Dieter E Zimmer 1997:8). Mit
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seiner Theorie fängt die Suche nach der Erklärung der Sprachentstehung an. Herder nahm an, dass die Sprachen durch die Nachahmung der Laute der Natur entstanden sind. Nach und nach entstanden mehrere Theorien wie die Wauwau-Theorie, Aua-Theorie, Hauruck-Theorie, Dingdong-Theorie, Tata-Theorie, Trarabumm-Theorie, Singsang-Theorie. Die Wauwau-Theorie besagt, dass die Menschen mehrere Naturlaute nachahmten. Die Aua-Theorie stellt die Sprache durch Lautgefühle dar. Die Hauruck-Theorie sagt „Am Anfang aller Sprachen stünden die Ausrufe bei anstrengender gemeinsamer Körperarbeit“ (Dieter E Zimmer 1997:8). Die Dingdung-Theorie bedeutet „sowie jedes Ding eine natürliche Resonanz habe, so bringe auch jeder Eindruck im Kopf einen Charakteristischen Laut hervor“ (Dieter E Zimmer 1997:8). Die Tata-Theorie besagt „ die Zunge mache die Handbewegung der Gebärdensprache (etwa des Winkels) nach“ (Dieter E Zimmer 1997:8). Die Trarabumm-Theorie besagt „ Sprache habe mit Rituellen Tänzen und Beschwörungen begonnen“ (Dieter E Zimmer 1997:8). Die Singsang-Theorie besagt „Sprache sei aus Gesängen hervorgegangen“ (Dieter E Zimmer 1997:9). Diese und andere Theorien bauten die Basis für weitere Sprachforschung auf.
Seit dem suchen Wissenschaftler nach Antworten auf die Frage, welche Sprache die Älteste sei. Im 19. Jahrhundert haben sich erstmals Mediziner, Psychologen, Pädagogen und Philosophen mit der Kindersprachforschung beschäftigt. Die Sprachwissenschaftler widmeten zu dieser Zeit dieser Forschung keine Aufmerksamkeit (Vgl. Klann - Delius 1999:1).
2. Erklärungstheorie des Spracherwerbs
Augustinus hat im Jahr 400 n. Chr. schon beschrieben, dass der Spracherwerb nichts Neues mehr sei. „Das Sprechen lehrten mich nämlich nicht die Erwachsenen, indem sie mir nach einer bestimmten Lehrordnung beibrachten, so wie sie es später mit den Buchstaben gemacht haben, sondern ich lehrte es mich selbst mit dem Verstand.“ ( nach Merten 1997:1). Hat Augustinus mit seiner Aussage den Erstspracherwerb geklärt oder gibt es noch andere Aussagen, Annahmen, Hypothesen die den Erstspracherwerb anders erklären? Dazu möchte ich ein paar Hypothesen kurz darstellen um zu wissen, was andere Wissenschaftler unter den Erstspracherwerb verstehen. Es gibt zahlreiche Hypothesen und Theorien, die den Erstspracherwerb erklären.
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Arbeit zitieren:
Soudki Elwan, 2008, Erstspracherwerb - Überblick über die Spracherwerbsforschung, München, GRIN Verlag GmbH
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