Inhaltsverzeichnis
1. Einführung und Gang der Untersuchung 4
2. Der Shareholder - Value 6
2.1 Begriffliche Kennzeichnung des Shareholder - Value 6
2.2 Wachsendes Interesse am Shareholder - Value 7
2.3 Die unterschiedlichen Interessen und Zielsetzungen von
Management und Eigenkapitalgebern 8
3. Unzulänglichkeiten der klassischen Steuerungsgrößen zur
Unternehmensbewertung 10
4. Berechnungsmethoden des Shareholder - Values 13
4.1 Die verschiedenen Methoden 13
4.1.1 Der Shareholder - Value Ansatz nach Rappaport 13
4.1.2. Der Shareholder - Value Ansatz nach Copeland, Koller
und Murrin 16
4.1.3. Der Shareholder - Value Ansatz nach Stern und Stewart 17
4.1.4. Der Shareholder - Value Ansatz nach Lewis 18
4.2 Die Problematik der Shareholder - Value Messung 20
5. Schlussbetrachtung 24
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1. Einführung und Gang der Untersuchung
Die vorliegende Arbeit behandelt die Fragestellung „was wird (üblicherweise) unter dem Shareholder - Value (SV) verstanden, und wie wird er gemessen ?“
Im Verlauf der Untersuchung soll zunächst aufgezeigt werden was unter dem SV verstanden wird, und warum er immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dazu werden beispielhaft einige Anwendungsfelder des SV dargestellt.
Um die Bedeutung des SV in einem Unternehmen aufzuzeigen, wird auf die Problematik eingegangen, dass das Management und die Anteilseigner unterschiedliche Interessen verfolgen können. Dieser Problematik kann durch eine konsequente Ausrichtung der Unternehmenspolitik am SV entgegengewirkt werden.
Im nächsten Abschnitt werden bisherige Ansätze zur Unternehmensbewertung dargestellt. Hierzu werden die klassischen gewinnorientierten Steuerungsgrößen, wie z.B. der Gewinn, die Rentabilität des investierten Kapitals ( ROI ), der Gewinn pro Aktie (EPS ), sowie die Eigenkapitalrentabilität, aus Bilanz und GuV kurz vorgestellt. Danach soll deutlich gemacht werden, dass die vorgestellten klassischen Steuerungsgrößen einige Unzulänglichkeiten aufweisen, um den Wert des Unternehmens darzustellen. Man kann erkennen, dass mit einer Erhöhung der klassischen Steuerungsgrößen nicht unbedingt eine Erhöhung des Unternehmenswertes einhergeht. Dieser Aspekt soll die Wichtigkeit der Verwendung des SV zur Unternehmensbewertung unterstreichen.
Im letzten Teil meiner Arbeit sollen repräsentativ einige Berechnungsmethoden des SV dargestellt werden. Hierzu werden die Zusammensetzung, die Berechnung der verwendeten Erfolgsgrößen, sowie die unterschiedlichen Prognosen der zukünftigen Erfolge des zu bewertenden Unternehmens in den verschiedenen Ansätzen nach Rappaport, Copeland, Stern und Stewart, sowie Lewis untersucht. Da der Ansatz nach Rappaport als Ursprung unternehmenswertorientierter Konzepte anzusehen ist, soll ihm die meiste Aufmerksamkeit gewidmet werden.
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Nach der beispielhaften Darstellung, wie in den einzelnen Ansätzen der SV berechnet wird, soll die allgemeine Problematik, die mit den Berechnungsmethoden einhergeht, erläutert werden. Anschließend werden die Vor- und Nachteile, die sich auf die speziellen Verfahren beziehen, kurz dargestellt.
In einer abschließenden Schlussbetrachtung soll noch einmal ein kurzer Überblick über die Ergebnisse der Arbeit gegeben werden. Weiterhin wird ein Vorschlag zur Erweiterung des SV aufgezeigt.
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2. Der Shareholder - Value 2.1 Begriffliche Kennzeichnung des Shareholder - Value
Der Begriff des Shareholder - Value (SV) stammt aus dem anglo - amerikanischen Raum und gewann in den 80er Jahren an Bedeutung. Bei der Fagestellung was man unter diesem Begriff versteht, muss man beachten, dass „ein Unternehmen meist durch zwei Gruppen finanziert“ 1 wird. Dies sind zum einen die Eigenkapitalgeber ( z.B. Aktionäre ) und zum anderen die Fremdkapitalgeber (z.B. Banken ). Diese beiden Werte bilden zusammen den Unternehmenswert.
„Fremdkapitalgeber stellen zu einem bestimmten Zinssatz Kapital zur Verfügung, an den unternehmerischen Chancen oder Risiken partizipieren sie nicht oder höchstens nur dann, wenn der Kredit ausfallbedroht ist. Eigenkapitalgeber tragen hingegen in vollem Umfang die Unternehmensrisiken, ernten dafür aber auch die Früchte.“ 2
Laut Rappaport versteht man unter dem SV den Anteil des Eigenkapitals am Unternehmenswert. 3 Formal ausgedrückt bedeutet das:
Shareholder - Value = Unternehmenswert - Fremdkapitalwert 4
1 Nitzsch, v. R. ( 1998 ), S.24
2 ebenda, S.24
3 vgl. Korczak, D. ( 1999 ), S.38
4 vgl. Nitzsch, v. R. ( 1998 ), S.25
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Arbeit zitieren:
Kirstin Baltzer, 2001, Was wird unter dem Shareholder Value verstanden und wie wird er gemessen?, München, GRIN Verlag GmbH
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am Wednesday, May 18, 2005-