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I
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung. S.1
2. Definitionen. S.1
2.1 Prozesskostenrechnung. S.1
2.2 Differenzierung Kostenrechnung und
Kostenmanagement. S.2
3. Grundlagen Prozesskostenrechnung. S.2
3.1 Entstehung und Entwicklung der Prozesskosten-
rechnung. S.2
3.2 Zielsetzung der Prozesskostenrechnung. S.3
3.3 Abgrenzung zur flexiblen Plankostenrechnung. S.3
4. Eignung der Prozesskostenrechnung als Verfahren des
Kostenmanagement. S.4
4.1 Anwendung der Prozesskostenrechnung im
Kostenmanagement. S.4
4.2 Kritische Beurteilung. S.5
4.3 Schließendes Fazit. S.6
5. Literaturverzeichnis und Quellenangabe S 8
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1. Einleitung
Im Rahmen dieser Arbeit, welche ergänzend zur Vorlesung ‘Kostenanalyse‘ bei PD Dr. Clemens Werkmeister erstellt wird, soll das Verfahren der Prozesskostenrechnung als Kostenmanagementinstrument betrachtet werden. 1997 wurde in einer Pressemitteilung zum Thema ‘Kostenmanagement statt Kostenrechnung‘ verkündet, dass „die meisten Unternehmen [...] erkannt [hätten], daß [!] [...] bloße Ermittlung und Verrechnung der Kosten über den Einsatz der traditionellen Kosten[rechnung] [...] zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr ausreich[e]“. 1 Nach Möglichkeiten suchend Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und effektives Kostenmanagement zu gewährleisten, sind unter anderem mit Target Costing, Benchmarking, Outsourcing und Prozesskostenrechnung eine Vielzahl von Methoden entwickelt worden um den zunehmenden Anforderungen an das Kostenmanagement gerecht zu werden. Mit dem Fokus auf der Prozesskostenrechnung wird zunächst eine Begriffsbestimmung erfolgen, sowie eine Abgrenzung von Kostenrechnung und Kostenmanagement vorgenommen. Im Anschluss wird auf die Grundlagen der Prozesskostenrechnung eingegangen und die Eignung als Verfahren für das Kostenmanagement untersucht. Abschließend soll eine kritische Analyse der Prozesskostenrechnung im Rahmen des Kostenmanagements erfolgen, sowie ein Fazit ausgesprochen werden.
2. Definitionen
2.1 Prozesskostenrechnung
Die Prozesskostenrechnung zielt darauf ab Gemeinkosten von Vorgängen, also Prozessen und Aktivitäten, konsequent über direkte Bezugsgrößen (Cost Driver) zu verrechnen. Ein Merkmal von Prozessen ist deren repetitiver Charakter. Cost Driver dienen als Maßgrößen für die Vorgangsmengen. Dabei kann eine kostenstellenspezifische Abgrenzung der Prozesse und ihrer Cost Driver vorgenommen werden. Man spricht in diesem Fall von Teilprozessen. Teilprozesse werden in leistungsmengeninduzierte und leistungsmengenneutrale Prozesse unterteilt.
1 Hardt, Rosemarie: Pressemitteilung bei Informationsdienst Wissenschaft: Kostenmanagement statt
Kostenrechnung. Online im Internet: http://idwonline.de/pages/de/news687. Abfrage: 01.11.2009,
11.16 Uhr.
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Oftmals erfolgt eine kostenstellenübergreifende Zusammenfassung zu Hauptprozessen. 2
2.2 Differenzierung Kostenrechnung und Kostenmanagement
Unter dem Begriff der klassischen Kostenrechnung versteht man eine Vielzahl von Systemen zur Ermittlung realisierter und Prognose zukünftig erwarteter Kosten. Sie ist eine kalkulatorische Rechnung, deren Wertansatz rechnungs- beziehungsweise entscheidungszielabhängig sein soll. 3 Während bei der Kostenrechnung die tatsächlichen Kosten im Vordergrund stehen, wird im Kostenmanagement die zukunftsgerichtete Frage gestellt, was Leistungen Kosten dürfen. Steht die „Ermittlung und Zurechnung der Kosten auf die Bezugsobjekte im Rahmen gegebener Kapazitäten, Produktionsverfahren und Produktionsspezifikationen“ 4 im Vordergrund, zieht man die traditionelle Kostenrechnung in Betracht. Sieht man Kosten als „Gegenstand von Kostenbeeinflussungsmaßnahmen“ 5 an, spricht man von Kostenmanagement. Dieses überquert die Grenzen der Kostenrechnung. So basiert ein erfolgreiches Kostenmanagement auf einer zuverlässigen Kostenrechnung. Der Umkehrschluss gilt jedoch nicht. 6 Mittels Kostenrechnung erhält man also Basisregelgrößen. Die Erweiterung zum Kostenmanagement erfolgt über Verknüpfung dieser mit Regelstrecken wie auch Führungsgrößen. 7
3. Grundlagen Prozesskostenrechnung
3.1 Entstehung und Entwicklung der Prozesskostenrechnung
In Folge der innerbetrieblichen Dynamik und Entwicklung, insbesondere in Bezug auf zunehmende Automatisierung und Rationalisierung im Zuge der Globalisierung und raschen technologischen Entwicklung, ebenso wie der Zunahme der
2 vgl. Werkmeister; Clemens: Skript zur Vorlesung Internes Rechnungswesen. Universität Tübingen
2009. S. 60.
3 vgl. Schweitzer, Marcell und Küpper Hans-Ulrich: Systeme der Kosten- und Erlösrechnung. 8.
Auflage, Tübingen/München 2003. S.41.
4 Hardt, Rosemarie: Kostenmanagement: Methoden und Instrumente. 2. Auflage, München/Wien
2002. S.7.
5 Hardt, Rosemarie: Kostenmanagement: Methoden und Instrumente. 2. Auflage, München/Wien 2002. S.7.
6 vgl. Posluschny, Peter und Treuner, Felix: Prozesskostenmanagement: Instrumente und
Anwendungen-mit Fallbeispielen und Übungen. München, 2009. S.5.
7 vgl. Löcker, Markus: Integration der Prozesskostenrechnung in ein ganzheitliches Prozess- und
Kostenmanagement. Berlin 2007. S.33.
Arbeit zitieren:
Philip Sipos, 2009, Prozesskostenrechnung im Kostenmanagement, München, GRIN Verlag GmbH
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