Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Die humanistische Entwicklungspsychologie 3
2.1 Begriffsbestimmung, Geschichte und Vertreter 3
2.2 Leitgedanken der humanistischen Psychologie 4
2.3 Die humanistische Entwicklungstheorie 5
2.4 Selbsthilfe zum Wachstum 6
3. Zen-Buddhismus 8
3.1 Begriffsbestimmung und Hintergrundgeschichte 8
3.2 Leitgedanken des Zen-Buddhismus 8
4. Gegenüberstellung / Fazit 10
5. Literaturverzeichnis 11
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1. Einleitung
Theorien, welche die menschlische Entwicklung aus psychologischer Sicht zu beschreiben versuchen, gibt es viele. Die einen sehen das Leben eines Menschen in mehrere Phasen der Entwicklung geteilt, während andere wiederum zum Beispiel das ganze Leben als eine einzige Entwicklung betrachten. Es gibt eben jene Theorien, die eher aus der psychoanalytischen Idee heraus entwachsen sind und ebenso solche Theorien, die Entwicklung eng in einem Verbund mit dem verhaltensorientierten Ansatz interpretieren. Als dritte Kraft sieht sich zwischen ihnen ein weiteres Modell, das sich humanistische Entwicklungspsychologie nennt. Obwohl es die gleichen Phänomene wie ihre „Mitspieler“ zu erklären versucht, grenzt sie sich doch ein Stück weit von ihnen ab.
Demgegenüber entstand aus dem indischen Buddhismus eine Strömung, die sich kurz „Zen“ nennt und ihre Wiege im feudalen Japan hat. Wenngleich es strittig ist und bleibt, ob bei Zen-Buddhismus nun von einer Philosophie, einer Religion oder einfach nur von einer Haltung gesprochen werden kann, liefert auch das Zen mehr oder weniger „ungewollt“ Erklärungen und hauptsächlich Ratschläge, wie sich ein menschliches Wesen ihrer Natur gemäß angemessen entwickeln kann, obwohl dies absolut nicht der so genannte „Hintergedanke“ ist.
Aufgabe dieser Ausarbeitung soll es nun sein, die wissenschaftlich ausgelegte humanistische Entwicklungspsychologie und die eher intuitive Anschauung des Zen-Buddhismus als Weg der Selbsterfahrung gegenüberzustellen und so eventuelle Gemeinsamkeiten oder Kontraste zu illustrieren.
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2. Die humanistische Entwicklungspsychologie 2.1 Begriffsbestimmung, Geschichte und Vertreter
Unter der humanistischen Entwicklungspsychologie versteht man „[...] in erster Linie eine Persönlichkeitspsychologie [...]“ und „[...] eine Haltung, in der die Würde des einzelnen Menschen und das Vertrauen in seine Selbstorganisation einen hohen Stellenwert […]“ einnimmt (Flammer, 2007, S. 115). Sie dient darüber hinaus aber auch als Basis für Therapien und Beratungen (vgl. Flammer, 2007, S. 115). So sind zum Beispiel die Schulen der nondirektiven Therapie, der Gestalttherapie und der themenzentrierten Interaktion aus ihr erwachsen (vgl. Flammer, 2007, S. 116). Ihren Ursprung sieht Flammer in dem Humanismus des 18. und 19. Jahrhunderts von Goethe, Herder, Schiller und Humboldt, wodurch er sie als eine Art Weiterentwicklung des europäischen Erbes beschreibt (vgl. Flammer, 2007, S. 115). Die Personen, die als Begründer der modernen humanistischen Psychologie gelten, sind vor allem Charlotte Bühler, Abraham Maslow und Carl Rogers (vgl. Flammer, 2007, S. 116).
2.2 Leitgedanken der humanistischen Psychologie
Die folgende Darstellung illustriert die Kernaussagen der humanistischen Psychologie: 1.) Autonomie des Individuums
Das Individuum entwickelt erst im Laufe seines Lebens Unabhängigkeit von der vorherigen biologischen und emotionalen Abhängigkeit von seiner Umwelt. 2.) Streben nach Selbstverwirklichung
Der Wunsch nach Selbstverwirklichung wird als höchste Stufe innerhalb einer Hierarchie von Bedürfnissen angesehen, die erst nach der minimalen Befriedigung der unteren Bedürfnisse aktuell wird.
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Arbeit zitieren:
Daniel Wehnhardt, 2009, Humanistische Entwicklungspsychologie und Zen-Buddhismus: eine Gegenüberstellung, München, GRIN Verlag GmbH
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