Inhalt
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1 Einleitung 3
2. Verbände und Verordnungen. 3
2.1 FISA 3
2.2 DRV 5
2.3 Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (BinSchStro) 5
2.4 Vereinsverordnungen 6
3 Verhaltensweisen 6
3.1 Auf dem Wasser. 6
3.2 Bei einem Unfall. 7
3.3 Bei heißem Wetter 8
3.4 Im Winter. 8
4 Sicherheit und Gefahren auf dem Wasser. 8
4.1 Kollision 9
4.2 Fehleinschätzung der Witterungsbedingungen. 9
4.3 Schleusen und Schiffsverkehr 10
5 Verkehrsregeln 12
5.1 Ausweichen und Verkehrsverhalten. 12
5.2 Allgemeine Sorgfaltspflicht. 12
5.3 Der Schifffahrt ausweichen 13
5.4 Manöver des letzten Augenblicks. 17
5.5 Regatten. 17
5.6 Zusammenfassung zur Verkehrsregelung. 17
6 Die wichtigsten Schifffahrtszeichen und Schallsignale. 20
6.1 Schifffahrtszeichen 20
6.2 Wichtige Schallsignale 21
7 Schlussbetrachtung 21
8 Literatur 22
8 22
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1 Einleitung
Sicherheit im Rudersport sollte ganz groß geschrieben werden. Schließlich befindet sich der Mensch in einem Element, dem Wasser, welches ihm bei mangelnden Ruderkenntnissen, Unaufmerksamkeit und fehlenden
Verantwortungsbewusstsein zur Gefahr werden kann. Aber auch schlecht gewartetes oder minderwertiges Material, können Gefahrenquellen darstellen. Die Hauptgefahren auf dem Wasser stellen Kollisionen mit anderen Wasserfahrzeugen oder Hindernissen auf dem Wasser dar. Um solche Kollisionen zu vermeiden, ist es wichtig, dass alle Aufgaben- und Zuständigkeitsbereiche im Boot eindeutig verteilt und Kompetenzen nicht überschritten werden. So ist es gerade bei kleinen Steuerleuten wichtig, dass sich der Bugmann relativ häufig umsieht. Denn für den kleinen Steuermann entsteht oft durch den großen Ruderer ein „toter Winkel“, den er nicht einsehen kann. Eine weitere Unfallgefahr entsteht durch die Fehleinschätzung der Witterungsbedingungen und dem damit verbunden Verhalten des Wassers. Um solche Fehleinschätzungen zu korrigieren, sollten Ratschläge einheimischer Ruderer, unbedingt Beachtung geschenkt werden. Welchen Richtlinien im einzelnen Folge zu leisten ist, damit ein sicherer und gefahrloser Rudersport betrieben werden kann, soll Gegenstand dieser Hausarbeit sein. Um Sicherheit im Rudersport zu gewährleisten, hat der Dachverband der Rudernationen über die Landesverbände bis zu den Vereinen mit ihren Vereinsordnungen Richtlinien aufgestellt.
2. Verbände und Verordnungen
2.1 FISA
Die FISA „Fédération Internationale des Sociétés d’Aviron“ ist der Dachverband der Rudernationen weltweit. Sie richtet Ruder-Weltmeisterschaften oder Weltcups aus und legt Wettkampfregeln fest und beschäftigt sich darüber
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hinaus mit Sicherheitsregeln für Rudersportler. Sicherheitsregelungen zu:
1. Benötigte Elemente
• verbandsverantwortliche Durchsetzung von Sicherheitsstandards
• verbandsverantwortliche Ernennung eines Sicherheitsobmanns
• Sicherheitshandbuch
• Sicherheitsausrüstung und Erste-Hilfe-Ausrüstung
• sichere Ruderausrüstung
2. Verhaltensregeln und Verantwortungen
• Ruderer
• Steuerleute
• Trainer
3. naturbedingte Beeinträchtigungen
• Kaltwasser-Richtlinien (Umweltbedingungen, Kleidung, Vorsichtsmaßnahmen, Erste-Hilfe-Maßnahmen)
• Richtlinien für heißes Wetter
4. Grundlegende medizinische Fragen
• Austrocknung
• Erschöpfung
• Hitzeschlag
Alle vorgenannten Sicherheitsregeln sind minimale Richtlinien für die sichere Ausübung im Rudersport (vgl. www.rish.de/download/fisa-sicherheit-beimrudern.pdf).
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2.2 DRV
Der Deutsche Ruderverband ist der größte und einer der erfolgreichsten Ruderverbände der Welt. Der DRV wurde 1883 in Köln gegründet und ist der älteste Fachverband des deutschen Sports. Dabei ist der DRV ein Verband der Vereine. Er ist Interessenvertretung des deutschen Rudersports, seiner Vereine und Verbände sowie deren sowie deren Mitglieder. Um den Schutz der Mitglieder zu gewährleisten, beschäftigt der DRV sich auch mit der Sicherheit. Ähnlich wie der Dachverband FISA werden auch hier Sicherheitsfragen zum Thema Boot, Ausrüstung und Ruderrevier angesprochen (vgl. www.rudern.de).
2.3 BinnenschifffahrtsstraßenOrdnung (BinSchStro)
Die BinSchStro gilt auf fast allen Bundeswasserstraßen und wird von den Wasser- und Schifffahrtsdirektionen und deren ausführende Organe (Wasserschutzpolizei) durchgesetzt.
Regelungen zu:
(vgl. http://www.elwis.de/Schifffahrtsrecht/downloads/index.html)
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2.4 Vereinsverordnungen
Es gibt in den einzelnen Vereinen sehr unterschiedliche Ruderordnungen (Fahrtenordnungen). Begründet ist dies, darin dass die Ordnungen auf verschiedene örtliche Rudergegebenheiten angepasst sind. Was die Ruderordnung in einem Verein regeln sollte, ist in folgende Bereiche gegliedert:
1. Bootsbenutzung, Verantwortung
2. Bootsausrüstung
3. Verkehrsregeln
4. Vereins-Ruderordnung
5. Wanderfahrten (vgl. DRV, 1992, 97 ff)
3 Verhaltensweisen
3.1 Auf dem Wasser
Im Boot sind folgende Zuständigkeiten zu beachten:
• Schlagmann gibt die Schlagfrequenz vor
• Bugmann ist (außer wenn der Schlagmann steuert) für Kurskorrekturen, Vermeidung von Kollisionen sowie für Landemanöver zuständig
• an verschiedenen Orten am See sind Sturmwarnvorrichtungen aufgestellt → sind zu beachten
• Vorsichtsmeldung blinkt pro Minute ca. 40 mal und macht auf die Gefahr des Aufkommens von Sturmwinden aufmerksam → Ruderboote in Ufernähe bleiben, Wetter beobachten
• Sturmwarnung blinkt pro Minute ca. 90 mal und kündet eine unmittelbare Gefahr an → Ruderboote suchen den nächsten Hafen auf, bzw. bewegen sich sorgfältig in Richtung Ufernähe
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Arbeit zitieren:
Tobias Isenhuth, 2009, Sicherheit im Rudersport, München, GRIN Verlag GmbH
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