Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
1.1 Zielstellung 1
1.2. Begriffsklärung. 1
2. Ursachen der Entstehung. 1
3. Die Entstehung von Zyklonen. 3
4. Zusammenfassung. 5
5. Literatur 6
1. Einleitung
1.1 Zielstellung
Im Rahmen des mir aufgetragenen Referates und der daran anschließenden Ausarbeitung, geht es um die Erschließung des Begriffes Zyklone durch die Aufarbeitung derer Entstehung und Entwicklung. Dabei sollen die ablaufenden Wirkungszusammenhänge und Entstehungsprozesse im Speziellen erschlossen werden.
1.2. Begriffsklärung
Zyklone kann man allgemein als wandernde Tiefdruckwirbel mit ausgeprägter Warm-und Kaltluftfront bezeichnen. Sie entstehen vorrangig im Gebiet der mittleren Breiten. Als mittlere Breiten bezeichnet man das Gebiet zwischen dem Polar- und dem Wendekreis.
2. Ursachen der Entstehung
Die Ursache der Entstehung von Zyklonen liegt in der allgemeinen bzw. planetarischen Zirkulation der Atmosphäre begründet. Dieses Zirkulationssystem kann man auf den Bereich der Troposphäre festlegen.
Die Zirkulation von Luftmassen wird im Wesentlichen durch die Kugelgestalt der Erde und der dadurch im weiteren Sinne unterschiedlichen Einstrahlungsverhältnisse der Sonne hervorgerufen. Denn durch diese unterschiedlich intensive Einstrahlung ist die Energiezufuhr auf der Erdoberfläche sehr verschieden. Es kommt deshalb zu unterschiedlich starken Erwärmungsprozessen von Luftmassen. An den Polen, wo die Einstrahlungsintensität durch den geringeren Einfallswinkel der Sonnenstrahlung logischerweise geringer ist als in südlichen äquatornahen Gebieten, existieren kältere Luftmassen. In den äquatornahen Gebieten demzufolge wärmere. Diese kalten Luftmassen zwischen 65°N und 90°N stehen den warmen äquatornahen Luftmassen zwischen 35° N und S gegenüber und bilden die planetarische Frontalzone. Diese Zone bezeichnet den Übergangsgürtel zwischen der relativ stabil geschichteten warmen Äquatorluft und der relativ stabil geschichteten kalten Polarluft. In dieser Zone sind also größere Temperaturgegensätze konzentriert.
Dem barometrischen Höhengesetz zufolge vergrößert sich mit dem Temperaturgefälle in der Höhe auch das Druckgefälle. Dadurch werden Höhenwinde verursacht, die durch
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die Corioliskraft auf der Nordhalbkugel nach rechts und auf der Südhalbkugel nach links abgelenkt werden. Somit entsteht sowohl auf der einen als auch auf der anderen Halbkugel ein Westwindgürtel.
Die Windströmug der Höhenwestwinde verläuft jedoch nicht parallel zu den Breitenkreisen. Wäre dies der Fall, würde der Energieaustausch zwischen den Luftmassen höherer als auch niederer Breiten, infolge der unterschiedlich intensiven Einstrahlungsenergie, verhindert werden. Der Gegensatz zwischen dem Energieüberschuß der warmen Luftmassen aus den Tropen und dem Energiedefizit der kalten Luftmassen von den Polen, würde sich dann immer weiter vergrößern. Das ganze System würde auf Dauer zusammenbrechen.
Aus diesem Grunde sind die Höhenwestwindströmungen nicht breitenkreisparallel., sondern verlaufen mäanderförmig und schlagen große Wellen mit Wellenlängen bis zu 1000km. Deswegen werden solche Erscheinungen in die Klasse der Makroturbulenzen eingeordnet.
Dabei kommt es zur Ausprägung von Höhenrücken, die polwärts gerichtet sind und zu Höhentrögen, die äquatorwärts gerichtet sind.
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Arbeit zitieren:
Ron Klug, 2003, Die Entwicklung von Zyklonen in den mittleren Breiten, München, GRIN Verlag GmbH
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