II
INHALTSVERZEICHNIS
1 EINLEITUNG 1
1.1 Gesellschaft und Arbeitswelt im Wandel. 2
1.1.1 Globalisierung. 2
1.1.2 Demographischer Wandel 2
1.1.3 Wissensexplosion und -veralterung. 2
1.2 Lebenslanges Lernen 3
1.2.1 Teilhabe an der Gesellschaft 3
1.2.2 Aufrechterhaltung der Beschäftigungsfähigkeit 3
2 VERGLEICH AKTUELLER LERNTHEORIEN 4
2.1 Die behavioristische Lerntheorie 4
2.2 Die sozial-kognitive Lerntheorie. 4
2.3 Die kognitive Lerntheorie. 4
2.4 Die konstruktivistische Lerntheorie. 5
3 LERNEN IM MEDIENZEITALTER. 6
3.1 Die frühe Phase des Medienzeitalters. 6
3.2 Die Neuen Medien 6
3.3 Wandel der Lernkultur. 6
4 SELBSTGESTEUERTES LERNEN 7
4.1 Die Historie des Selbstgesteuerten Lernens. 7
4.2 Kaiserslauterer Forschungsprojekt Selbstlernkompetenzen 7
4.3 Anforderungen an die Lernenden 8
4.3.1 Das Modell der Selbstlernkompetenz 8
4.3.2 Die Elemente des Modells der Selbstlernkompetenz 9
4.3.3 Kompetenz für die Wissensgesellschaft: Medienkompetenz. 11
4.4 Anforderungen an die Lehrenden 12
4.4.1 Die subjektorientierte Lerntheorie von Holzkamp 12
4.4.2 Von der Vermittlungs- zur Ermöglichungsdidaktik 13
4.4.3 Lernberatung durch die Institution 13
5 ZUSAMMENFASSUNG. 15
L I T E R A T U R V E R Z E I C H N I S 16
I N T E R N E T Q U E L L E N 17
III
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
d. h. das heißt E-Learning Electronic Learning E-Mail Electronic Mail EU Europäische Union o. a. oben angegeben Organisation for Economic Co-operation
OECD
and Development Programme for International Student
PISA
Assessment sog. so genannt
United Nations Educational, Scientific
UNESCO
and Cultural Organization u. a. unter anderem vgl. vergleiche z. B. zum Beispiel zit. zitiert
1
1 Einleitung
„Deutschland steht vor den Herausforderungen der Globalisierung, des demographischen Wandels und eines immer schnelleren Wissenszuwachses. Um diese Herausforderungen meistern zu können, brauchen wir gut ausgebildete Menschen“ (Die Bundesregierung / Die Regierungschef der Länder 2008, S. 4).
Die Zielsetzung dieser Hausarbeit besteht zum einen darin, aufzuzeigen, dass die Dynamik der technologischen Neuerungen und die große Menge des Wissens eine andere Art der Vermittlung von Kompetenzen sowie lebenslanges Lernen erforderlich machen.
Zum anderen stellen die neuen Medien einen bedeutenden Entwick-lungsmotor für diese gesellschaftlichen Entwicklungen dar. Der Einsatz dieser Medien im Unterricht erfordert neue Unterrichtsformen, die entsprechend didaktisch aufbereitet werden müssen.
Selbstgesteuertes Lernen heißt der Schlüssel zum Erfolg für den Lernenden im Medienzeitalter, um sowohl die Anforderungen des gesellschaftlichen Wandels als auch des Medienzeitalters bewältigen zu können. Unterstützt wird er dabei von den Weiterbildungsinstitutionen und von den Lehrenden, die durch geeignete didaktische Aufbereitung des Lernstoffs und durch Lernberatung Selbstlernprozesse beim Teilnehmer entwickeln und fördern.
2
1.1 Gesellschaft und Arbeitswelt im Wandel
Auf dem sog. Bildungsgipfel in Dresden veröffentlichten die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder am 22. Oktober 2008 einen Maßnahmenkatalog zur Qualifizierungsinitiative für Deutschland. In 10 Leitsätzen werden der Bund, die Länder, Unternehmen und Privatpersonen aufgefordert, durch eine gemeinsame Bildungsanstrengung sich den Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft zu stellen. Doch woraus bestehen diese Herausforderungen hauptsächlich?
1.1.1 Globalisierung
Die voranschreitende Globalisierung führt zu steigendem Konkurrenzdruck, kürzeren Produktlebenszyklen und zu einem Anstieg an Serviceleistungen. All diese Faktoren stellen erhöhte Anforderungen an Betriebe und die darin Beschäftigten dar (vgl. Deutschmann 2003, S. 10).
1.1.2 Demographischer Wandel
Der demographische Wandel hat seine Ursachen im Geburtenrückgang und in der gestiegenen Lebenserwartung aufgrund der verbesserten Lebensbedingungen. Im Jahr 2006 lag die durchschnittliche Lebenserwartung für Frauen bei 82 Jahren und für Männer bei 77 Jahren. Setzt sich dieser Trend fort, wird es im Jahr 2050 in Deutschland mehr als doppelt so viele 60-Jährige wie Neugeborene geben (vgl. Friebe / Jana-Tröller 2008, S. 4).
1.1.3 Wissensexplosion und -veralterung
Einmal erworbenes Wissen veraltet immer schneller. Wissenszyklen werden immer kürzer und das wissenschaftliche Wissen nimmt sowohl an Umfang als auch in der Verbreitungsgeschwindigkeit in Netzen und Medien immer mehr zu. Daher stellt sich die Frage, ob das vorhandene Bildungssystem, dessen Grundlagen noch auf der klassischen Industriegesellschaft beruhen, diesen Anforderungen gerecht werden kann. Es ist nicht mehr die Konzentration auf die Vermittlung materiel- len Wissens „auf Vorrat“ gefragt, sondern die Befähigung der Lernen-
3
den, sich Wissen selbst anzueignen. Die Lernenden benötigen dazu entsprechende Selbstlernkompetenzen (vgl. Lermen 2008, S. 42 ff.).
1.2 Lebenslanges Lernen
Als Lebenslanges Lernen wird „[...] das Aufnehmen, Erschließen, Deuten und Einordnen von Informationen, Eindrücken, Erfahrungen während der ganzen Lebenszeit“ (Dohmen 2001, S. 186) verstanden.
In den frühen 70er Jahren des vergangen Jahrhunderts bestimmte der Begriff des Lebenslangen Lernens die Bildungsdiskussionen in UNESCO, OECD und EU. Weltweit ist der Begriff „Lebenslanges Lernen“ spätestens 1996 zum zentralen bildungspolitischen Begriff geworden, da in diesem Jahr das „Europäische Jahr des lebenslangen Lernens“ ausgerufen wurde und die Bildungsminister der OECD-Länder „Lifelong Learning for All“ zum Leitziel der Bildungspolitik ihrer Länder bestimmt haben (vgl. Dohmen 2001, S. 186 f.).
1.2.1 Teilhabe an der Gesellschaft
Die gesellschaftliche Mitgestaltung ist Aufgabe jedes Einzelnen. Damit der Einzelne seine gesellschaftlichen Mitgestaltungsaufgaben überhaupt angemessen erfüllen kann, muss er über einen ausreichenden Kenntnisstand der gesellschaftlichen und politischen Lage verfügen und die Zusammenhänge kennen. Nur dann kann er seine im Grundgesetz garantierten Rechte wahrnehmen und seine Pflichten erfüllen (vgl. Wittpoth 2005, S. 3).
1.2.2 Aufrechterhaltung der Beschäftigungsfähigkeit
Damit der Einzelne mit den Veränderungen der Arbeitswelt Schritt halten kann, muss er seine Erstausbildung in regelmäßigen Abständen ergänzen, da sein schulisches Wissen rasant veraltet. Weiterhin erfordern neue Technologien neue Qualifikationen, die ständig aktualisiert werden müssen. Zudem erfordern der europäische Binnenmarkt und die internationale Exportwirtschaft Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Bildung. Aus diesen Gründen ist ein lebenslanges Lernen unentbehrlich, um seine Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten (vgl. ebd., S. 11).
Arbeit zitieren:
Marlies Kraus, 2009, Selbstgesteuertes Lernen, München, GRIN Verlag GmbH
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