Inhaltsverzeichnis
VorwRUW 4
1.Die Entwicklung des 5HYROXWLRQVEHJULIIHV 6
a) 'LH QWLNH 6
b) 'DV0LWWHODOWHU 8
c) Der ReYROXWLRQVEHJULIIZLHHUKHXWH9HUZHQGXQJILQGHW 10
'LH 5HYROXWLRQVPHUNPDOH LP :HUN Ä'LH HXURSlLVFKHQ 5HYROXWLRQHQ
XQGGHU KDUDNWHUGHU1DWLRQHQ 13
a) Merkmale des Werkes von Rosenstock-Huessy, die nicht auf die
deutsche Revolution von 1989 übertragbar
sind
3.Die Rolle der Sprache in der deutschen Revolution YRQ 19
)D LW
5.Literaturverzeichnis 28
6.Anhang 32
3
Vorwort
Revolution ± ein vielfach gesagter und oft fälschlicherweise benutzter Begriff um eine Krise bzw. Krisen zu charakterisieren. Die vorliegende Arbeit soll dem Leser im ersten Kapitel die Entwicklung der Semantik des Begriffs Ä5HYROXWLRQ³QlKHUEULQJHQ+LHU]Xist eine kurze Darstellung des Begriffs und seiner Bedeutung aus der Antike bis in die heutige Zeit vonnöten. Im zweiten Kapitel werden die Merkmale einer Revolution mit Bezug zu Eugen Rosenstock-+XHVV\V :HUN Ä'LH HXURSlLVFKHQ 5HYROXWLRQHQ XQG GHU &KDUDNWHU GHU 1DWLRQHQ³ GDUJHVWHOOW Ausgehend von dem Merkmal der Ä6SUDFKH³ 1 , versucht das dritte Kapitel eine Antwort zu finden auf die Frage, welche Sprache(n) charakteristisch in der deutschen Revolution von 1989 sich ihren Weg in die Öffentlichkeit bahnten und von der Gesellschaft okkupiert wurden. Im vierten Kapitel wird daraufhin ein kurzes Fazit gezogen. Die vorliegende Arbeit beruht auf dem Auswerten von Sekundärliteratur. HierEHL ELOGHW GDV :HUN Ä'LH HXURSlLVFKHQ 5HYROXWLRQHQ XQG GHU &KDUDNWHU GHU 1DWLRQHQ³ LQ GHU $XVJDEH YRQ YRQ (XJHQ Rosenstock-Huessy die Basisgrundlage. Unter dem oben bereits genannten Merkmal wird dann weitere Forschungsliteratur hinzugezogen, um eventuelle Gemeinsamkeiten und/oder Unterschiede aufzuzeigen. Es werden zwar die ausgemachten Merkmale und Bedingungen einer Revolution kurz skizziert, das HauptaugenmHUN OLHJW MHGRFK DXI GHU (WDEOLHUXQJ HLQHU Ä]ZHLWHQ bzw. neuen 6SUDFKH³ ZHOFKH LQ HLQHU 5HYROXWLRQ HLQHQ QHXHQ 6WHOOHQZHUW HUKlOW und weiterhin als Legitimationsgrundlage für die Herrschaftssicherung herangezogen werden kann.
Diesen Aufbau der Hausarbeit hält der Verfasser für sinngemäß, um erstens einen Überblick zu geben, wie VLFK GLH%HGHXWXQJGHV%HJULIIVÄ5HYROXWLRQ³ im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Zweitens soll dargestellt werden, inwieweit die Merkmale von Revolution, die Rosenstock-Huessy ausmacht, auf die deutsche Revolution von 1989 anwendbar sind oder nicht. Dazu
1 'HU%HJULIIÄ6SUDFKH³ZLUGYHUZHQGHWLP6LQQH5RVHQVWRFN-Huessy´s als Ä$XIWDXchen einer DQGHUHQ /RJLN 2SHULHUHQ PLW DQGHUHQ %HZHLVHQ³ und seiner wirklichen Bedeutung der gesprochenen Sprache. Vgl. Rosenstock-Huessy, Die europäischen Revolutionen und der Charakter der Nationen, Moers, 1987, S. 24 und 110.
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gehört der zum Beispiel bei Rosenstock-Huessy verwendete
Sachsenspiegel 2 . Dieser bildet die Meinung heraus, dass nach der 5XVVLVFKHQ 5HYROXWLRQ QXU QRFK Ä5HYROXWLRQVXQIlKLJH³ 3 übrig bleiben würden. Diesen Umstand gilt es zu überprüfen. Und drittens besitzt die ÄSprache³ das ungeheuerliche Machtpotenzial selbst Regierungen und Institutionen hinwegzufegen.
Die eben aufgezählten Punkte zwei und drei bilden den Anreiz zu dieser Hausarbeit aus Sicht des Verfassers. Der Forschungsstand über die deutsche Revolution von 1989 ist durch viele Publikationen gut kommentiert. Dennoch werden durch den Verfasser gewisse Gruppen der Revolution, wie zum Beispiel die Intellektuellen in dieser Ausführung nicht mit berücksichtigt, obwohl sie ihre Rolle während der Revolution innehatten. Eine Kombination des Forschungsstandes mit dem Werk von Rosenstock-Huessy ist aber, bis auf eine bekannte Ausnahme, 4 gänzlich ausgeblieben.
2 Vgl. Rosenstock-Huessy, Eugen, Die europäischen Revolutionen und der Charakter der Nationen, Moers, 1987, S. 3-111, hier 71, siehe auch Anhang.
3 Vgl. ebenda. Im Folgenden wird, wenn auf das Werk von Rosenstock-Huessy verwiesen
ZLUGGLH$ENU]XQJÄ(5+³YHUZHQGHW
4 Ich beziehe mich hier auf die mündliche Aussage des Dozenten, der mir in seiner Sprechstunde mitteilte, dass er einen Aufsatz über ebendiese Konstellation geschrieben hätte, der kürzlich erscheinen soll bzw. eventuell schon ist.
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1.Die Entwicklung des Revolutionsbegriffes
a) Die Antike
Der Begriff der Revolution ist zurzeit der Antike, nach heutigen Kenntnissen, nicht so auszumachen in seiner Bedeutung. Allerdings kannten die Griechen Umbrüche, mit denen einer breiteren Bevölkerungsschicht der Zugang zur Macht wenigstens offiziell gestattet schien. Die Forschung geht davon aus, dass sich zwischen 600 und 450 v. Chr. diese revolutionären Prozesse konstatieren lassen. Das Resultat sollte praktisch zu politischer Gleichheit führen. Innerhalb dieser Demokratien herrschten trotz dessen Minoritäten. Das eigentliche Novum war, dass auch ärmere Bürger Positionen innerhalb des Machtapparates mit einnehmen konnten. 5 Wird heutzutage dem Revolutionsbegriff unterstellt mit Gewalt einen politischen Umsturz herbeizuführen, VR GLHQWH LQ GHU $QWLNH Ä8QUXKH XQG *HZDOW >«@ LP =XVDPPHQKDQJ GLHVHV 3UR]HVVHV >«@ >]XU@ 9Hrteidigung des hEHUNRPPHQHQ >«@.³ 6 Mit anderen Worten Gewalt wurde dazu verwendet die bestehende Herrschaftsordnung aufrechtzuerhalten. Sicherlich konnten durch die gewaltsame Herrschaftssicherung auch Veränderungen etabliert werden. Diese wider rum betrafen meist nur die eigene Polis und nur gewisse Bevölkerungsschichten. Damit lässt sich sagen, dass dem antiken Revolutionsbegriff bei den Griechen eine andere Bedeutung beigemessen werden kann, als heutzutage. Ein weiterer Punkt ist, dass die Griechen dem Ä1HXHQ³ NULWLVFK JHJHQEHUVWDQGHQ 'DV %HVWH %HLVSLHO, um das zu verdeutlichen, ist ein Blick auf die Hegemonialmacht Sparta, in der sich über Jahrhunderte, bis auf einige Reformen, nichts verändert hat. Um es mit den Worten von Christian Meier zu sagen: Ä6R EOLHEHQ EHL GHQ *ULHFKHQ Veränderung und Umsturz Mittel zum Zweck und allgemein gesagt: 8QUHJHOPlLJNHLWHQ>«@³ 7
5 Vgl. Meier, Christian, Art. Revolution in der Antike, in: Geschichtliche Grundbegriffe ± Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland, Stuttgart, 1984, S. 656 f.
6 Vgl. a.a.O., S.658.
7 Vgl. a.a.O., S.662.
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Zwischen Römern und Griechen verlaufen Parallelitäten. Das Römische Reich wurde jedoch nur durch den römischen Adel regiert. Der Zugang für breitere Schichten zu diesen Positionen musste hart erkämpft werden, was sich in den Kämpfen zwischen Plebejer und Patrizier niederschlug. Den adligen Patriziern gelang es sich zu Roms Führungsmacht zu machen. Die nichtadligen Plebejer fühlten sich daraufhin von dem Zugang zur Macht abgeschnitten. Es kam zu Unruhen, aber nicht zu einer Revolution. Diese wurden erst durch Zugeständnisse der Patrizier an die Plebejer beendet, indem ihnen mehr Befugnisse zu Teil wurden, an der Regierung mit teilzuhaben. 8 Selbst die Etablierung der Monarchie durch Augustus schildert Meyer, stellt keine Revolution dar, da eine neue Ordnung eine alte Ordnung zwar abgelöst hatte, dass aber bereits geschah, als die alte Ordnung durch jahrelange Bürgerkriege zermürbt war. 9
Die Semantik des Revolutionsbegriffes unterliegt bereits in der Antike einer Mehrdeutigkeit, die dem heutigen Verständnis von Revolution ebenfalls zu Teil wird. So zeigt sich, dass Revolution für Verfassungsänderung (Platon, Aristoteles und Thukydides) stehen kann. Im fünften Jahrhundert v. Chr. JHVHOOHQ VLFK GLH :RUWH Ä1HXHUXQJ³ Ä8QUXKHVWLIWXQJ³ XQG Ä*HZDOWDNWLRQHQ³ zur Semantik dazu. Spätestens seit Solon bezeichnet Revolution auch Ä6WLOOVWHKHQ³ RGHU PLW DQGHUHQ :RUWHQ Ä6LFK-$XIVWHOOHQ³ +HURGRW JHEUDXFKW die Bezeichnung um Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten zu charakterisieren. Des Weiteren kann der Begriff Revolution, seit Herodot, DXFK HLQH Ä*UXSSH³ RGHU Ä3DUWHL³ in bürgerkriegsähnlichen Zuständen kennzeichnen. 10
Mit der lateinischen Sprache übernahm Rom teilweise die Bedeutung der griechischen Definition von Revolution. Überdies entwickelten sich im LatinuP ZHLWHUH %HGHXWXQJHQ Ä6HGLWLR³ EH]HLFKQHW Ä8QERWPlLJNHLW³ XQG Ä$XIUXKU³ XQWHU %UJHUQ 'DEHL ZLUG GLHVH %H]HLFKQXQJ NHQQ]HLFKQHQG IU GLH *HZDOW YRQ XQWHQ 1HEHQ Ä6HGLWLR³ ZLUG GHUZHLOHQ DXFK ÄWXPXOWXV³ LQ gleichem bzw. ähnlichem Sinn verwendet. Es tauchen noch weitere Bedeutungen im Verlauf des römischen Imperiums auf, die sinngemäß eine Revolution, Aufruhr oder Bürgerkrieg (zum Beispiel Bellum civile)
8 Eine ausführliche Darstellung bietet Gehrke, Hans-Joachim, Kleine Geschichte der Antike, München, 1999, S.84 f. .
9 Vgl. Meier, Christian, Art. Revolution in der Antike, S. 663.
10 Vgl. a.a.O., S.664 ff.
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kennzeichnen. Für Meier erscheint daV :RUW ÄUHYROXWLR³ HUVW LQ christlicher Literatur der Spätantike. Allerdings ist der Gebrauch nicht auf die politische Ebene bezogen. 11 Diesen Ansichten folgt auch Karl Griewank in seinem :HUNÄ'HUQHX]HLWOLFKH5HYROXWLRQVEHJULII³ 12
Es wird deutlich, dass bereits in der Antike sinnverwandte Bedeutungen auftauchen, um eine Krise zu bezeichnen. Da aber zum Beispiel den Griechen die Institution Staat nicht geläufig war, dürften sich diese Umwälzungen auf eher lokalem Boden abgespielt haben. Weiterhin wird sichtbar, inwieweit die heutige Bedeutung von Revolution noch antike Überreste der antiken Definitionen aufweist. Welchen Veränderungen der Begriff im Mittelalter unterlag, steht daher im Fokus des nächsten Unterkapitels.
b) Das Mittelalter
Ä'DV 0LWWHODOWHU NHQQW NHLQ bTXLYDOHQW ]XP PRGHUQHQ 5HYROXWLRQVEHJULII ZHGHU XQWHU GLHVHU QRFK XQWHU HLQHU DQGHUQ %H]HLFKQXQJ³ 13 , schreibt Jörg Fisch in seinem Aufsatz. Daher könne nur nach dem Ausmaß und der Weise gefragt werden, die später im Revolutionsbegriff eine Verbindung eingegangen sind, heißt es dort weiter. Um Unterschiede auszumachen zwischen der Geschichte des Wortes Revolution und dem nachträglich zugesprochenen Sachverhalt sind zwei Elemente zentral. Erstens die unrechtmäßige Gewaltanwendung zwischen rechtlich nicht gleichgestellten Parteien, mit dem Ziel teilweise einen Umsturz der Machtverhältnisse herbeizuführen. Und zweitens die Umwälzung des gesamten politischsozialen Gefüges, kurzfristig oder langfristig. Hier zeigt sich bereits, wie in der Antike, dass die moderne Semantik des Wortes Revolution das Produkt eines in der Geschichte der Zeit gereiften Prozesses darstellt. Dieser Prozess unterlag dabei den jeweiligen Definitionen und Interpretationen aus der Sicht der entsprechenden Protagonisten. Nunmehr rückt das Verständnis
11 9JODD26'HU%HJULIIÄUHYROXWLR³ZLUGDXIGDV:HJZlO]HQGHV6WHLQHVYRP*UDE Christi, für den geordneten Umlauf der Sterne, die Wiederkehr und die Seelenwanderung verwandt.
12 Siehe hierzu Griewank, Karl, Der neuzeitliche Revolutionsbegriff, Frankfurt/Main, 1969, S. 17.
13 Vgl. Fisch, Jörg, Art. Mittelalter, in: Geschichtliche Grundbegriffe ± Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland, Stuttgart, 1984, S. 670.
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der astronomisch-astrologischen Bedeutung im lateinischen Sprachgebrauch in den Vordergrund, während die christlichen Bedeutungen in den Hintergrund gedrängt werden. Wichtig für die weitere Semantik des Revolutionsbegriffes ist, dass jetzt zur eher räumlichen Komponente einer Revolution, durch den Bezug zur Wiederkehr der Gestirne und der daraus möglichen Zeitmessung, eine zeitliche Komponente hinzukommt. Noch während des Bezuges auf die räumliche Bedeutung, spricht Jörg Fisch, auch YRQGHUÄUHYROXWLRPXQGL³ 14 .
Rosenstock-Huessy beginnt im frühen Mittelalter mit seiner Darstellung der Gänge der Revolutionen über den europäischen Kontinent. Auffällig hierbei ist, das mit der Schilderung der Papstrevolution (ausgelöst durch den Investiturstreit, Anm. d. Verf.)) und der daraus resultierenden Gewaltenteilung in Kaisertum und Papsttum, die katholisch-römische Kirche, die zeitliche Komponente überwinden wollte, um die räumliche zu erobern. 15 Dies kann auf die politische Ebene bezogen werden. Da mit der Übernahme des Lehenswesens, durch den Papst über Süditalien, er in die weltliche Politik des Kaisers hinein intervenierte. 16 Nach diesem kurzen Exkurs widmen wir uns wieder der Semantik des Revolutionsbegriffes.
Ä,P /DWHLQLVFKHQ ]HLJWH GHU :RUWJHEUDXFK LP 6SlWPLWWHODOWHU NHLQH JUXQGOHJHQGHQ Veränderungen. Seit dem 12. Jahrhundert ist das Wort auch in den westlichen Sprachen nachgewiesen, nicht jedoch im Deutschen, wo es erst in der Neuzeit HUVFKHLQW³,
schreibt Jörg Fisch. 17 Er datiert die Übertragung auf den politischen Bereich auf das frühe 14. Jahrhundert in Italien. 18 Mit anderen Worten die Bedeutung des bis zu diesem Zeitpunkt verwendeten Wortes Revolution oder seiner Synonyme gelang der Auftritt auf der politischen Bühne, um allgemein Umstürze zu kennzeichnen. Allerdings nicht unter der Bedeutung, mit der der Begriff Revolution heutzutage verbunden wird.
14 Vgl. a.a.O., Fußnote 78, S. 671. Er bezieht sich dabei auf Thomas von Aquin, In libros physicorum 2,7,6. Opera omnia, t.4 (1980), 72: revolutio mundi, et morus stellarum. Was so YLHO EHGHXWHQ NDQQ ZLH Ä5HYROXWLRQ GHU :HOW RGHU (UGH +LPPHO DEHU DXFK 0HQVFhen) und die Bewegung der Gestirne (Eigene Übersetzung, Anm. d. Verf.).
15 Vgl. ERH, S. 136-142. Hier besonders S. 137 und S. 141.
16 Vgl. ERH. S. 133 f. .
17 Vgl. Fisch, Jörg, Art. Mittelalter, S. 671.
18 9JODD26.RQNUHWVSULFKWHUKLHUYRQÄULYROWXUH³LQGHQHQVLFKYHUVFKLHGHQH6WlGWH Italiens und auch Frankreich befinden.
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Arbeit zitieren:
Thomas Kreuder, 2010, Der moderne Revolutionsbegriff und die Rolle der Sprache der Revolution von 1989, München, GRIN Verlag GmbH
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