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Table of Contents FTAA
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1. EINLEITUNG
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2. VERTRAGSPARTEIEN DES ABKOMMEN
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3. STATIONEN DES FTAA PROZESS
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3.1. HISTORIE: ZUSTANDEKOMMEN DES ABKOMMENS
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3.2. DIE VERHANDLUNGSPHASE
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4. PROTAGONISTEN UND ANTAGONISTEN
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4.1. GEMEINSAMES ZIEL
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4.2. INTERESSENSKONFLIKTE
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5.HERAUSFORDERUNGEN DES FTAA ABKOMMENS
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6. AUSSICHTEN: SZENARIENANALYSE
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7. SCHLUSSFOLGERUNG
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LITERATURVERZEICHNIS
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ALBA Alternatia Bolivariana de la Américas AU Afrikanische Union ASEAN Association of Southeast Asian Nations BIP Bruttoinlandsprodukt CAN Comunidad Andina de Naciones CARICOM Caribbean Community and Common Market CSN Comunidad Sudaméricana de Naciones EFTA European Free Trade Association FTA Free Trade Agreement FTAA Free Trade Area of the Americas (ALCA) DR-CAFTA Central American Free Trade Agreement IDB Interamerikanische Entwicklungsbank MCCA Mercado Común Centroamericano MERCOSUR Mercado Común del Sur NAFTA North American Free Trade Agreement OAS Organisation Amerikanischer Staaten PTA Preferential Trade Agreement WTO World Trade Organisation
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„The Wealth creation process is an everyday changing process on our american continent.“ Milton Friedman
Ein Interesse haben alle Volkswirtschaften dieser Erde gemein: Das kollektive Interesse nach Sicherheit und Wohlstand. Zielsetzung ist deshalb langfristig Wohlstand zu schaffen, sich zu entwickeln und trotz stetig wachsender, internationaler Wettbewerbsfähigkeit kontinuierliches Wachstum zu generieren.
Globalisierungswellen geben die Möglichkeit, sich in seinen komparativen Vorteilen zu spezialisieren, so dass durch Handel ein beidseitiger Mehrwert entsteht.
Denn Globalisierung bedeutet grundsätzlich internationale Verflechtung, welche maßgeblich durch wirtschaftliche Integration entsteht. Dieser wirtschaftliche Integrationsweg vollzieht sich in verschieden Stufen. 1 Die erste Stufe ist z.B. das Bestreben einer Freihandelszone für den gesamtamerikanischen Kontinent. Bestrebungen dieser Art können prinzipiell durch das multilaterale Verhandlungsforum der WTO entstehen oder, wie im Fall des FTAA Abkommens, durch einen offenen Regionalismus. 2
1 Vgl. Blank 2000, S.123 ff
2 Schaffung und Einsetzung von Institutionen auf Grundlage einer geographischen Region;
Vgl. Rodrick 2004, S.56
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Im Folgenden werde ich das historische Zustandekommen des FTAA Abkommens schildern, um mich anschließend auf den Verhandlungsprozess zu konzentrieren. Darauf aufbauend werden die wirtschaftlichen Interessen der einzelnen Blöcke durchleuchtet und die aktuellen Herausforderungen skizziert, an deren Nichtbewältigung 2004 letztendlich das panamerikanischen Freihandelsabkommen scheiterte. Abschließend werden über eine Szenarienanalyse die Perspektiven des FTAA Projekts beurteilt und die Aussichten auf wirtschaftlichen Wohlstand und Sicherheit auf dem amerikanischen Kontinent eingeschätzt.
2. Vertragsparteien des Abkommen
Nach dem Vorbild der nordamerikanischen Freihandelszone NAFTA, trafen sich 1994 alle 34 Staats- und Regierungschefs des gesamtamerikanischen Kontinents (außer Kuba). Ziel des Treffens war die Erweiterung des NAFTA Abkommens zu einer einheitlichen panamerikanischen Freihandelszone. Der durch das FTAA Abkommen entstehende Wirtschaftsraum würde 2005 eine Bevölkerung von 847,29 Millionen Menschen umfassen und somit ein gemeinsames BIP von 13,819 Billionen US-Dollar erwirtschaften. Dieser potentielle Integrationsraum wäre jedoch vor allem durch die quantitative, sowie qualitative Diskrepanz der Vertragsparteien geprägt. Die Vereinigten Staaten erwirtschaften mit 275 Millionen Menschen ungefähr drei Viertel des gesamtamerikanischen BIP. Dieses Ungleichgewicht
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bestätigt die USA unwiderruflich in ihrer Führungsrolle und birgt die Gefahr, dass diese Hegemonie zwangsläufig einseitig zum Vorteil ausgenutzt wird. Von entscheidender Bedeutung sind auch die qualitativen Exportunterschiede bezüglich Agrarprodukten, Rohstoffen und Hightechgütern der USA und Kanada. Auffallend ist auch, dass die Vertragsparteien durch verschiedenste Wirtschaftsbündnissen miteinander verbunden sind. Von Norden nach Süden aufgelistet, gibt es die NAFTA, DR-CAFTA (bald auch mit Costa Rica), MCCA, CARICOM und die CSN. Auf dem südamerikanischen Kontinent besteht zusätzlich das CAN Abkommen, welches ein Assoziationsabkommen mit dem MERCOSUR verbindet. Bilaterale Abkommen (FTA, PTA) mit einzelnen Mitgliedern oder subregionalen Abkommen werden von den USA zusätzlich ständig erweitert. Dieses Phänomen ist auch als „Spaghetti Schalen Regionalismus“ 3 bekannt, welches mit Intransparenz und hohen Verhandlungs-, Transaktions- und Verwaltungskosten verbunden ist.
Die Idee einer gesamtamerikanischen Freihandelszone ist eine Vision, die schon seit über zwei Jahrhunderten existiert 4 .
3 Vgl. Rockefeller 2004, S.448
4 vgl. Mace 1999, S.20
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Arbeit zitieren:
M.Sc Josué Manuel Quintana Díaz, 2008, Free Trade Area of the Americas - Die panamerikanische Freihandelszone, München, GRIN Verlag GmbH
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Regionale Wirtschaftsintegration in Nordamerika - das NAFTA
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