Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Das Problem der Begriffsbestimmung von Bilingualität 3
2.1. Unterschied zwischen Beherrschung und Anwendung 4
2.2. Die sechs Typen der Bilingualität 5
2.3. Bilinguale Situationen 7
3. Vor- und Nachteile der bilingualen Erziehung 8
3.1. Vorteile der Bilingualität 8
3.2. Nachteile und potentielle Probleme der Bilingualität 10
4. Was ist bei Problemen zu tun? 11
5. Fazit 11
6. Literaturverzeichnis 12
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1. Einleitung
In der Arbeit zum Thema Bilingualität als Chance werden zentrale Fragen zur Bilingualität ins Zentrum gestellt und erläutert.
Die verwendete Literatur hat einen aktuellen Hintergrund: Müller, Natascha/Cantone, Katja Francesca/Kupisch, Tanja/Schmitz, Karin: Einführung in die
Mehrsprachigkeitsforschung und Colin Baker: Zweisprachigkeit zu Hause und in der Schule. Ein Handbuch für Erziehende aus dem Jahre 2007. Die Arbeit soll als eine Einführung in das umfangreiche Thema betrachtet werden und soll die Komplexität des Themas anschaulich machen.
Als erstes soll geklärt werden, was unter Bilingualität zu verstehen ist und die damit verbundenen Probleme sollen in Kürze erläutert werden. Desweiteren wird im nachfolgenden Abschnitt der Unterschied zwischen Beherrschen und Anwenden kurz vorgestellt denn hier wird der Bezug zu den Problemen bei der Entstehung der Definition hergestellt.
Daraufhin folgt eine umfangreiche Erklärung der sechs Typen von Bilingualität, da es wichtig zu verstehen ist, dass sich Bilingualität aus mehreren Faktoren zusammensetzten lässt.
Die sechs Typen der Bilingualität werden an kurzen verständlichen Beispielen charakterisiert und dadurch eingrenzt.
Der nachfolgende Abschnitt zeigt die Vor-und Nachteile der Bilingualität etwas näher auf, da diese eine gewichtige Rolle in der bilingualen Erziehung spielen. Am Ende zeigt sich der Versuch eines Leitfadens in Bezug auf die Probleme die durch Bilingualität zustande kommen können und abschließend wird das Thema durch ein Fazit abgerundet.
2. Das Problem der Begriffsbestimmung von Bilingualität
Der Begriff der Bilingualität kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Zweisprachigkeit. Jedoch ist es damit nicht definiert, denn hinter Bilingualität verbirgt sich ein komplexes Konstrukt.
Sofort entstehen Fragen wie: Ist der Ausdruck Bilingual auch für diejenigen anwendbar, die zwei Sprachen sprechen können, aber es trotzdem nicht tun? Gilt der
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Ausdruck Bilingual auch für diejenigen, die eine Sprache verstehen, aber nicht sprechen können? Das sind nur einige der Fragen die zu dem Thema entstehen können.
Dadurch wird deutlich, dass es nicht sehr einfach ist den Begriff zu definieren und aus dem Grund gibt es keine einheitliche Definition von Bilingualität. Es zeigt sich, dass eine Sprache nicht eindimensional betrachtet werden darf sondern es müssen mehrere Dimensionen und zwar im Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben berücksichtigt werden.
Ebenso müssen verschiedene Kompetenzstufen für die Beherrschung von zwei Sprachen berücksichtigt werden und auch vorhanden sein. Denn bilingual zu sein ist nicht nur die Beherrschung von zwei Sprachen, denn es lässt sich wiederum unterschieden, ob die Sprache beherrscht oder angewendet wird. 1
2.1. Unterschied zwischen Beherrschung und Anwendung
Der Unterschied zeigt sich darin, dass wenn eine Person zwei Sprachen fließend beherrscht, jedoch eine der beiden Sprachen nie anwendet somit nur bilinguale Fähigkeiten besitzt und nicht bilingual aktiv ist.
Ganz anders ist es bei der Person die die beiden Sprachen in einem regelmäßigen Abstand anwendet. Auch wenn diese Person stockend spricht oder grammatikalisch Fehler macht kann man diese als bilingual bezeichnen, da die Steigerung der Sprachkompetenz gegeben ist.
Genau dieser Unterschied zwischen Beherrschung und Anwendung zeigt ein weiteres Mal die Komplexität der Bilingualität und dass es nicht ganz einfach ist eine einheitliche Definition aufzustellen.
1 Vgl. Baker, 2007, S. 15.
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Arbeit zitieren:
Christoph Staufenbiel, 2010, Bilingualität als Chance, München, GRIN Verlag GmbH
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