Maturaarbeit Präkognition
1. Einleitung
1.1 Vorwort
Tag für Tag werden wir mit unserer Umwelt konfrontiert, wir reagieren auf Reize, analysieren Vorgänge und erhalten Daten darüber, was beispielsweise exakt jetzt in diesem Moment um uns herum stattfindet. Und ja, so viel steht fest - wir nehmen weitaus mehr Informationen auf, als wir bewusst verarbeiten können! Doch warum sollten wir nicht in der Lage sein zu erfassen, was erst im Begriff ist zu passieren?
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1.2 Beweggründe zur Themenwahl
Was mich veranlasst hat sich für das Thema Präkognition zu entscheiden, war in der Tat ein starkes, persönliches Interesse. Ohne Zweifel verfügte ich über ein gewisses Vorwissen, welches sich vorteilhaft auf den Einstieg in die Arbeit auswirkte. Ferner beabsichtigte ich ein Problem in Angriff zu nehmen, auf welches mir so direkt nie eine Antwort zuteil wurde. Bedeutsam erschien mir auch meine subjektive Einschätzung des Schwierigkeitsgrades meiner Erarbeitung. Er schien mir adäquat und es reizte mich diese Arbeit zu erstellen.
Schlussendlich faszinierte mich der Gedanke, selber Forschungen im Bereich der Parapsychologie durchzuführen.
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1.3 Ziel der Arbeit und Hypothese
Mein Bestreben war es, zu erfahren, was Präkognition genau ist, was diesen ausserordentlich spannenden Begriff ausmacht, was sich dahinter verbirgt und ob wir tatsächlich bewusste oder unbewusste Zukunftsvorahnungen besitzen. Fragestellung:
Was ist Präkognition?
Um an den eigentlichen Forschungsteil anknüpfen zu können, verfasste ich eine hypothetische Aussage, für die ich einen Beweis erbringen musste. Hypothese:
Jeder Mensch besitzt präkognitive Fähigkeiten oder zumindest deren Grundzüge.
Um dieser Aussage gerecht zu werden, entschied ich mich für einen speziellen Test. Weitere Informationen folgen in den jeweiligen Unterkapiteln.
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1.4 Verfahrensweise bei der Arbeitsentstehung
Um überhaupt etwas aufbauen zu können, sind zahlreiche Informationen von Nöten. Somit las ich verschiedene Bücher, welche Ideen, Anregungen und Belehrungen meiner Maturaarbeit bezüglich lieferten. Darüber hinaus durchsuchte ich Magazine und Video-Archive, sowie das ganze Internet. Zu entscheiden, was besonders zu meinem Themengebiet gehörte, erwies sich als strapaziös und komplex. So sonderte ich die von mir als wichtig erachteten Behauptungen aus und hielt sie fest. Gleichermassen stellte ich mir anfänglich einen bestimmten Plan zusammen. Diesen Plan verfolgte ich Schritt für Schritt und beschrieb jedes einzelnes Kapitel meiner gesamten Arbeit. Mit der Zeit stellte ich unglücklicherweise fest, dass mein Konzept nicht alle Aspekte berücksichtigte. Graduell nahm ich leichte Veränderungen vor, bis das Ganze die nötige Harmonie bekam.
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2. Präkognition
2.1 Introduktion
Beim Durchschnittsmenschen ist wohl der Begriff Parapsychologie weitgehend undefiniert und minder verbreitet. Sie wird sogar in die dunklen Kammern der Esoterik eingeschlossen. Dabei gehört Parapsychologie zur modernen weltlichen Forschung. Schon 1882 begann diese sich systematisch, mit der Gründung der noch heute vorhandenen Society for Psychical Research in der englischen Hauptstadt London, auf dem parapsychologischen Gebiet weiterzuentwickeln.
In der Parapsychologie werden wissenschaftliche Studien ausgeführt, welche sich dem Paranormalen widmen. Konkretisiert bedeutet dies, dass Phänomene, welche mit der konzedierten wissenschaftlichen Ideologie bezüglich den physikalischen Möglichkeiten unvereinbar sind, analysiert und differenziert werden. Favorisiert wird zentral die Kategorie der Phänomene, in denen das Wesen (Mensch oder Tier) einbezogen wird. Dazu kommt die These, dass der Geist als Medium massgeblich
für den unerklärlichen Umstand ist, weil im anderen Falle keine Alternative in Sicht wäre. Man unterscheidet zwischen parapsychischen und parapsychologischen Erscheinungen (Englisch: psychic and psychical). Jedoch benutzt man die
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Abkürzung PSI (() zur allgemeinen Verständlichkeit. Dieser Buchstabe ist an dreiundzwanzigster Stelle im griechischen Alphabet und repräsentiert paranormale Phänomene. Dazu ist er der Anfangsbuchstabe des Wortes Psyche - Griechisch: Seele.
Die Methoden, welche gewinnbringend für die Wissenschaft erscheinen, werden in drei Sektionen zerlegt:
1.) Erfahrungsberichte über PSI-Vorkommnisse aus aller Welt
2.) Experimente mit Menschen und Tieren hinsichtlich ihrer PSI-Fähigkeiten
3.) Wahrscheinlichkeitsabhängige Experimente mit Menschen. Werden die grundlegenden Annahmen übertroffen, ist dies ein Kennzeichen für PSI.
Die zwei Hauptklassen der Parapsychologie gliedern sich in PSI-Information und PSI-Handlung auf, d.h. in ASW (aussersinnliche Wahrnehmung) und PK (Psychokinese). Nachfolgend erfolgt eine Segmentierung der PSI-Information in Telepathie, wobei eine andere Person als Bezugsquelle für Daten auftritt; und Präkognition, wo generell die Bezeichnung Hellsehen verwendet wird (Eine genaue Darlegung des Ausdrucks Präkognition reiht sich im nächsten Unterkapitel 2.2 an, derweil muss man davon ausgehen, dass das Hellsehen sich nicht nur auf die bildlichen Visionen restringiert). Folgt man nun der Vorstellung, dass die aussersinnliche Wahrnehmung
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frei von physikalisch zeitlichen und räumlichen Einschränkungen ist, kann das „gesehene“ Ereignis hypothetisch in der Zukunft, Gegenwart sowie auch Vergangenheit von statten gehen. Präkognition, Synchronität und Retrokognition sind insofern gewährleistet.
Für die gesamte Relation der PSI-Information ist folgende Tabelle gültig:
(dt. Ausgabe: Neue Wege der Parapsychologie, 1974, S. 38, Tabelle 1.1)
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2.2 Definition von Präkognition
Per definitionem charakterisiert man Präkognition als Prognose für Begebenheiten, die in der Zukunft in Kraft treten, jene aber im Augenblick der Vorausbestimmung mit keiner Kunde vorhergesagt werden konnten. Der Begriff wird vom Lateinischen abgeleitet und bedeutet: Vor der Erkenntnis. Die Präkognition ist ein Teilgebiet der ASW (aussersinnliche Wahrnehmung).
Zahlreiche Personen sind fälschlicherweise der Auffassung, dass sich die Registrierung zukünftiger Ereignisse ausschliesslich über das Hellsehen bewahrheitet. Doch dazu gibt es keine Gewissheit. Wie Pete. A. Sanders in seinem Buch: Das Handbuch übersinnlicher Wahrnehmung, 2008 schreibt, gibt es vier übersinnliche Wahrnehmungsbereiche: Mediales Fühlen, Hellhören, Hellsehen und Intuition. Zum besseren Verständnis liegt die von mir erstellte Abb.1 vor.
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2.3 Präkognitive Träume
Träume als solche, waren schon seit langem bei allen Völkern bekannt. Nicht wenige wurden auch detailliert überliefert und beschrieben. Jedoch ist es bis heute noch überaus unklar, was Träume genau sind. Eins ist jedoch deutlich, Träume beeinflussen unser Nervensystem. In der Regel träumen wir bis zu 40 Minuten pro Traum. Im Schlaf erscheinen uns zumeist mehrere Träume. Fortwährend erfolgt eine Abwechslung zwischen Tiefschlaf und Schlafphase. Von selbst treten aussersinnliche Wahrnehmungen öfter im Schlaf als bei einem normalen Wachzustand auf. In der Parapsychologie gibt man zu verstehen, dass uns Träume mehrmals einen Einblick ins Geschehen von vergangen Tagen gewähren. Diese vergangene Eindrücke charakterisiert man also als Traumauslöser oder nach der Benennung von Siegmund Freud als Tagereste.
Die Forschung besagt, dass nicht nur die Begebenheiten aus der Vergangenheit die Träume bestimmen, sondern auch gleichermassen Vorgänge in der Zukunft. Erscheinen im Traum Elemente, welche dann in der Folgezeit liegen, so bezeichnet man sie als präkognitive Träume mit lückenhafter Übereinstimmung. Aber verwendet man auch die Benennung Dune Effekt, weil J. W. Dune als erster Wissenschaftler sich mit dieser Art Träumen systematisch befasste und Untersuchungen praktizierte. So ein Dunne-Effekt ist jedoch alltäglich, da im Verlauf der Jahre viele solche Effekte registriert wurden. Es steht ausser Frage, dass die Erfassung einzelner Dunne-Effekt Fälle unser Wissen in der Forschung erweitert Nichtsdestotrotz wäre es erdenklich, dass diese Traumauslöser zufällig zusammengestellt wurden und so fälschlicherweise von einem Dunne-Effekt gesprochen wird. So werden gesammelte Berichte systematisch untersucht und statistisch ausgewertet, bevor sie als offiziell und wahr erachtet werden.
Wilhelm H. C. Tenhaeff, ein Parapsychologie Forscher, berichtete von einer Zusammenarbeit mit einem Ingenieur namens Dr. J. M. J. Kooy. Der Auslöser dafür waren Dr. Kooys Träume, welche sich in der nahen Zukunft abspielten. Ihm wurde klar, dass der Mensch folgedessen zeitliche Einschränkungen überschreiten konnte, was ihn ungemein überwältigte. Nach jahrelangen, genauen Notationen seiner Träume
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stellte Tanhaeff eines fest: tatsächlich, die Träume reflektierten nicht nur seine Vergangenheit, sondern auch seine Zukunft. Laut psychoanalytischen Beobachtungen weiss man, dass vergangene Geschehnisse unterschiedlich stark als wichtig empfunden werden und insofern gewisse Umstände sich als Traumauslöser entpuppen. Stellt man sich also die Frage warum genau dieses und jenes Ereignis Traumauslöser wurde.
Dr. Kooy verlor im September 1932 seinen Vater, der für ihn eine wichtige Person in seinem Leben darstellte. Seine Traumauslöser in der nachfolgenden Zeit hingen also alle irgendwie mit dem Tod und dem Sterben zusammen. So träumte er vom Tod eines Dr. C. P. v. R., indem er in diesem Zusammenhang Schnee sah, was für ihn erfahrungsgemäss dem Tod gleichbedeutend war. Am nächsten Tag wurde diese Person abends von einem Zug getötet. Als Kooy Informationen über 193 Dunne-Effekte veröffentlichte, deutete er darauf hin, dass präkognitive Träume mehrheitlich nach 24 Stunden Wirklichkeit wurden. Zusätzlich unterscheidet die parapsychologische Forschung zwischen präkognitiven Träumen mit lückenhafter Übereinstimmung und solchen, welche mit dem Traum prägnant übereinstimmen.
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2. 4 H ellsehen n/ Medial es Sehe n
Das He ellsehen od der auch m mediales S Sehen ist schon Ja ahrhunderte e lang auc ch unter dem N Namen C Clairvoyanc ce bekann nt, was so o viel heis sst wie kla ares Sehe en. Das Hellseh hen gehör rt zur aus ssersinnlic chen, intui tiven Wah hrnehmung g, welche e dem Mensch hen ermög glicht Bilde er, Visionen n oder Aur ren zu se hen. Oftm alig wird v versucht durch s spezielle M Meditations sübungen s sowie Atem mtechniken n jene visu uelle Einsic chten zu erlange en. Meisten ns sind wir r uns nich ht im Klare en, dass wi ir ständig u unseren m medialen Sinn de es Sehens s in Anwen ndung bring gen - seie n es plötzl iche Bilde r eines Fre eundes, der da araufhin ei ne Zeit sp päter eine en Anruf tä ätigt, oder r einen Br rief schrei bt oder alltäglic che Dinge, , die wir ü ber das in nnere, übe rsinnliche Auge sehe en. Die m moderne wissen schaftliche e Forschun ng geht ü überdies so o weit zu b behaupten n, dass es in dem Sinn ke eine Differe enzen gibt t zwischen n dem zuku unfts- oder r vergange enheitsbez zogenen Denken n. Wir seh hen unsere e Zukunft so lebens snah, dass s uns gar nicht auffä ällt, wie
en ha ben, Müh he haben , Abb. 2 2: Gehirnk kurven sich ihre Zu ukunft zu u visualis sieren.
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Medial er Bereich h des Hell lsehens:
Der kla assischen Vorstellu ng zufolge e ist das dritte Au ge mit de er Zirbeld rüse in unsere m Gehirn n verbund den. Denn noch exist tiert eine weitere Anschauu ung: im
auf el lektrischer r Ebene untersuch hte, stellt te auch er fest, dass si ch die schluss sendliche Verarbeitu ung visue eller Inform mationen im vorder ren Gehirn nlappen ereigne et. Ferner zeigte er, dass in d den Traum mphasen d es Schlafe es (REM-P Phasen) aberma als hohe Gehirnakt tivität im vorderen Gehirnbe reich anz utreffen is st, was deutlich h zur Anna ahme führt , dass wir nicht mit d en Augen träumen s sondern ge eistig.
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2.5 In ntuition
Die Me eisten stel len sich w wahrschein nlich einen n Prophete en vor, we enn sie da as Wort Intuition n hören. M Man verbin ndet Intuiti ion mit sp ontanem W Wissen. M Menschen, welche die Ga abe der Intuition besitzen, verfügen über plö ötzliche K Klarheit g ewisser Alltags umstände. . Sie sind f fortdauernd d zur recht ten Zeit am m rechten O Ort. Intuition n muss ke eineswegs s immer zu ukunftsbez zogen sein n, jedoch ist diese m mediale Gabe ( wie auch j ede ander e der vier Gaben) fü r Vorahnun ngen gebrä äuchlich.
Medial er Bereich h der Intu ition:
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2.6 Me ediales H Hören/ H ellhören n
Hellhör ren offenba art sich in mehrheitl ichen Fäll en als ein Selbstges spräch. Al les was wir inne erlich Höre en kann ge enauso gut t mediales s Hören se in. Mensch hen, deren n Stärke sich a als das H Hellhören erweist, treten a ls analyti sche Ind ividualitäte en auf. Aussch hliesslich d das absolut te und voll kommene Verständn nis einer G Gegebenhe eit bringt sie zur r Seelenru uhe. Beda auerlicherw weise fass sen sie de en Vorgan ng als ein n lautes Denken n auf und s sind schon n derart da aran gewöh hnt, dass s sie die hellh hörigen, m medialen Erfahru ungen als n normal klas ssifizieren. .
Medial er Bereich h des Hell lhörens:
Abb. 6: S Schläfenlap ppen
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2.7 M Mediales Fühlen
Sämtlic che Gefühl le und Em pfindunge n hinsichtl ich einer G Gefahr ode er möglich erweise einem schönen Ereignis zählen zu um medial len Fühlen n. Solche, , die übe r diese Fähigke eit verfüge en, nehme en oft Warn nsignale w wahr und b beurteilen alles fühle end. Als Beispie el kann ma an hier den n Mutterins stinkt nehm men, jede Mutter hat t sicherlich h schon ihr K ind vor einer G Gefährlichk keit gesc chützt. Fü ühlende Menschen n sind aussero ordentlich sensibel, wenn es um das E Empfinden anderer g geht und v verfallen somit oft in Ang gst und D Depression nen, da s sie die Ge efühle and derer nur zu gut versteh hen und üb bernehmen n.
Medial er Bereich h des med dialen Füh hlens:
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3. Präkognitionstest
3.1 Einleitung und Durchführung
Als ich mich entschied Präkognition als Thema meiner Maturaarbeit zu erwählen, war es mir schon vorgängig klar, dass ein praktischer Test ein wichtiger Bestandteil davon sein wird. Prof. Dr. J. B. Rhine entwarf in seiner Zeit einen ASW-Test, mit dem er die Existenz von PSI überprüfte. Dieser sogenannte Zenerkarten Test (zu Ehren seines Kollegen Karl Zener nannte er den Test nach seinem Namen) fand auch in der Präkognitionsforschung seine Verwendung. Dieser Test beinhaltet 25 Karten mit fünf verschiedenen Symbolen, welche jeweils fünf Mal vorhanden sind.
Es wird eine Versuchsreihe von 20 bis 100 Versuchen gestartet. Bei jedem Versuch werden fünf Karten mit unterschiedlichen Symbolen verdeckt auf den Tisch gelegt. Die Versuchsperson probiert dann zu offenbaren, welches Symbol zukünftig aufgedeckt wird. Zufälligerweise entdeckte ich ein Computerprogramm ESP Test 3.0 von Andreas Ahslund aus Schweden. Dieses Programm überprüft, wie der klassische Test, die präkognitiven Fähigkeiten der Versuchspersonen, nur dass das Aufdecken der Karten digital und computergesteuert erfolgt.
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Durchf führung:
Bei me einem Expe eriment pla ante ich dr rei Versuch hsreihen v von 20 Ver rsuchen, z zugleich sicherte e ich mir 2 20 Testpe rsonen un nterschiedl ichen Alte rs (ich fra gte meine e Eltern, Kollege en und deren El tern). Mit t
5 Zene erkarten S Symbolen. Anlässlich h der Ge efahr, dass s einige S ymbole pr räferiert un nd aus die esem Grun nde das E Ergebnis verfälsc cht werden n könnte, unternahm m ich eine präventive e Massnah hme, indem m ich in der zwe eiten Vers uchsreihe Bilder aus s der Rena aissance un nd in der D Dritten welc che aus der We elt der Wiss senschaft z zur Auswa ahl stellte.
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3.2 Auswertung
Bei der Grundauswertung von Testergebnissen gibt es eine wichtige Formel, welche das kritische Verhältnis und infolgedessen auch den Erfolg eines Tests angibt:
z = Zahl der Versuche
w = Wahrscheinlichkeit des Erfolges in jedem Versuch q = Wahrscheinlichkeit der Fehler in jedem Versuch SD = Standardabweichung (standard deviation) Unterschied zwischen
erhaltener Zahl richtiger Antworten und dem Durchschnittswert KV= Kritisches Verhältnis
(dt. Ausgabe: Handbuch der Parapsychologie, 2006, S. 362-363)
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anzeigt te, die nö ötig wären um die E Existenz v von ASW zu bestäti igen. Bei meinen Versuc chen ist die e Wahrsch einlichkeit t für einen Treffer ein n Fünftel. B Bei 20 Ver rsuchen gibt die es einen zu u erreichen nden Minde estwert vo n neun Tre effer:
Abb. 9: Wahrsc cheinlichke eitstabelle
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Daten:
Ergebnisse:
- (KV-Wert wäre 1.080250336)
- Mittelwert = 5.05 Entspricht der normalen Trefferwahrscheinlichkeit!
- Person 14 erreichte neun Treffer, sonst keine signifikante Hinweise
- Keine Anzeichen von präkognitiven Fähigkeiten
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Daten:
Ergebnisse:
- (KV-Wert = 1.06182254)
- Mittelwert = 3.85 Befindet sich unter dem Wahrscheinlichkeitswert!
- Niemand erreichte neun Treffer
- Keine Anzeichen von präkognitiven Fähigkeiten
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Daten:
Ergebnisse:
- (KV-Wert = 1.116561922)
- Mittelwert = 4.3 Befindet sich unter dem Wahrscheinlichkeitswert!
- Niemand erreichte neun Treffer
- Auffällige Anzahl von Personen im angenommenen Wahrscheinlichkeitsbereich
- Keine Anzeichen von präkognitiven Fähigkeiten
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Feststellung:
Alles in Allem steht fest, dass bei den Versuchsreihen nicht ein markantes Resultat vorliegt. Demzufolge unterliegt es keinem Zweifel, dass wir Durchschnittsmenschen, in der Form auch keine zukunftserahnende Fähigkeiten besitzen. Andererseits hätten sich gewissen Mängel und Fehler in das Experimentalverfahren einschleichen können. Die Verfassung der Testpersonen und zugleich auch die Arbeitsumgebung beeinflussten ihre Leistung.
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3.3 Mo oderne F Forschun ng
Von m einen Erg ebnissen enttäuscht t, suchte i ich dennoc ch stichha altige Bewe eise für meine Annahme e, dass j jeder befä ähigt ist, auf irgen ndeine Ar rt seine Zukunft wahrzu unehmen. I Ich stiess a auf eine br rillante Dok kumentatio on (NRW T TV, Forsch ung zur Vorahn nung), die m meine Hyp pothese für r richtig erk klärte.
Ein am merikanisch her Paraps sychologe Dr. Dean Radin (Un niversity of f Nevada) entwarf ein Ex periment, welches d die Befähi gung der Menschen n zukünftig ge Gesch ehnisse erkenn en zu kön nnen prüfe en soll. Es s nahmen n damals u ungefähr 7 70 Person nen teil. Allerdin ngs hande lte es sich h um ganz normale D Durchschn nittsmensch hen und n nicht um Individu uen, welch he der Mein nung ware n, medial b begabt zu sein.
Den Ve ersuchspe rsonen w wurden dive erse Bilde er auf eine em Monitor r angezeig gt. Jene Fotogra afien war en gewal tdarstellen nder, porn nografische er und a alltäglicher Natur. Zufällig g wählte s sie der Co omputer a aus,
Die Pr robanden erhielten lediglich die Kontrol lle über de en Augenb blick des B Bildwechse els. Ausgep prägte Rea aktionen m machten sich be esonders b ei erotisch hen und ge ewalttätigen n Bildern b bemerkbar. .
Schlies sslich konn nte Dr. De an Radin dabei etwa as sehr Ve erblüffende es feststel len. Ein Viertel bis ein Fün nftel der V ersuchspe ersonen ve ermochte d ie Bilder zu u antizipie ren.
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Millisekunden vor der Bilddarstellung, ja gar vor der computergesteuerten Auswahl reagierten sie so, wie es für jenes Bild vorgesehen war. Bat man sie den Vorgang bewusst zu wiederholen, so war das Resultat unterdurchschnittlich schlecht. Dr. Dean Radin ist also der Ansicht, dass wir auf irgendeine Weise, unbewusst unserer Zukunft kundig werden können. Auch Dirk Beirman (University of Amsterdam) wiederholte das Experiment des Amerikaners mit der niederländischen Bevölkerung und erhielt das äquivalente Ergebnis.
Offensichtlich gehört Präkognition zu den natürlichen Veranlagungen des Menschen, da der Körper achtsame Reaktionen zeigt, bevor wir die Information überhaupt visuell Aufnehmen können.
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4. Fazit
Mit grosser Gewissheit gehört parapsychologische Forschung zu den fraglichsten Forschungsgebieten überhaupt. Dennoch stellt man fest, dass allmählich Parallelen zur modernen Physik gezogen werden können, und das ganze Mysterium um das Übernatürliche gar nicht so unerklärlich ist. Doch ungeachtet dessen ist die Welt meiner Meinung nach noch nicht bereit für mannigfaltige Entdeckungen auf parapsychologischem Gebiet. Den Beweis für meine Hypothese konnte ich persönlich mit meinen Mitteln nicht erbringen, immerhin taten es professionelle Forscher für mich.
Mit dieser Arbeit konnte ich mir einen langersehnten Wunsch, intensiv im Thema Parapsychologie zu recherchieren, erfüllen. Diese Materie hat mich derart gefesselt, dass sie mir trotz der Problematik, dass ich teilweise an Informationsmangel litt, ein erhebliches Vergnügen bereitet hat und ich mich zukünftig mit grosser Sicherheit weiterhin damit beschäftigen werde.
Ob wir nun wissen, wie unsere Welt funktioniert oder nicht, spielt in dem Sinn keine Rolle, solange wir nicht aufhören, nach Antworten zu suchen.
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5. Literaturverzeichnis
Bücher:
- John, Beloff (1974), Neue Wege der Parapsychologie, London: Scientific Books
- Pete, A. Sanders (2008), Das Handbuch übersinnlicher Wahrnehmung, Aitrang: Windpferd Verlagsgesellschaft
- Hans Bender (1966), Parapsychologie: Entwicklung, Ergebnisse, Probleme, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft
- J.B. Rhine/ J.G. Pratt (1962), Parapsychologie - Grenzwissenschaft der Psyche, Bern: A. Franke AG Verlag Bern
- Armando Pavese (1992), Handbuch der Parapsychologie, Augsburg: Weltbild Verlag GmbH
- Prof. Dr. Milan Ryzl (2006), Handbuch - Parapsychologie, Kreuzlingen/ München: Heinrich Hugendubel Verlag
- Ortrud Neuhof (2002), Hellsehen, Telepathie, Präkognition in neuen religiösen Bewegungen und aus der Perspektive der neuen psychoanalytischen Forschung, Norderstedt: GRIN Verlag (Studienarbeit)
Zeitschriften:
- P.M. Magazin 09/2009, Warum die Seele niemals Stirbt
Internet:
- http://www.parapsychologische-beratungsstelle.de/Historischer_Abriss/ (20.07.2009)
- http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Parapsychologie.html (20.07.2009)
- http://www.babylon.com/definition/Präkognition/German (20.07.2009)
- http://sphinx-suche.de/okkultismus/psi.htm (20.07.09)
- http://www.psizentrumbasel.ch/index.php?traeume (21.07.09)
- http://www.youtube.com/watch?v=-T4B3kueX8I (29.08.09)
- http://www.reinhard-fokuhl.de/hellhoeren.html (29.08.09)
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6. Abbildungsverzeichnis
- Abb. 1: Präkognition (Selber erstellt)
- Abb. 2: Gehirnkurven (Von P.M. Magazin 09/2009 Seite 74) Abb. 3: Shiva kopf - (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e3/Shiva_Musée_Guimet_2 2971.jpg) (19.09.09)
- Abb. 4: Gehirnregionen
(http://www.brainworker.ch/Denkwerkstatt/brainlobesmap.jpg) (19.09.09)
- Abb. 5: Kronenchakra (http://www.dietrich-polenz.de/KronenChakra.jpg) (19.09.09)
- Abb. 6: Schläfenlappen
(http://www.kuratoriumns.de/img/db/ruhAbbildung1Rindenfelder_450_333_80.j pg) (19.09.09)
- Abb. 7: Solar Plexus Chakra(10.10.09) (http://www.dietrich-polenz.de/SolarPlexusChakra.jpg)
- Abb. 8: Zenersymbole, Renaissance- und Wissenschaftsbilder (ESP Test 3.0)
- Abb. 9: Wahrscheinlichkeitstabelle (dt. Ausgabe: Handbuch der Parapsychologie, 2006, S. 366)
- Abb. 10: Experiment
(http://www.youtube.com/watch?v=-T4B3kueX8I)(10.10.09)
Titelblatt:
- http://www.drjasper.de/Cache/cImages/420x311-
frau_auge_72dpi.jpg(11.10.09)
ESP Test 3.0:
- Andreas Ahslund, Enskede Gard, Sweden WWW: http://paranormality.cjb.net
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Arbeit zitieren:
Artiom Christen, 2010, Präkognition, München, GRIN Verlag GmbH
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ddd ddd
Guten Tag Herr Christen
Dies ist wirklich eine unglaublich tolle Arbeit! Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so eine gut verfasste und erforschte Arbeit gelesen; Hut ab!
Freundliche Grüsse
am Friday, February 11, 2011-