2
Inhalt
Abk ürzungsverzeichnis 4
Abbildungsverzeichnis 5
1 Einleitung 6
1. 1 Problemstellung 6
1. 2 Gang der Arbeit. 9
2 Abgrenzung und allgemeine Definition. 11
2. 1 Mittelstand in Deutschland (Definition EU und IFM) 11
2. 1. 1 Mittelstand allgemeine Definition. 11
2. 1. 2 Definition und Abgrenzung nach der E.U 12
2. 1. 3 Definition und Abgrenzung nach dem IfM 13
2. 2. Krisenarten 15
2. 2. 1 Krise Allgemein 15
2. 2. 2 Krisenarten und ihr allgemeines Sanierungsverhalten. 15
2. 2. 3 Die Strategische Krise und das Verhalten bei dieser Krisenart 16
2. 2. 4 Ertragskrise und Verhalten bei dieser Krisenart 17
2. 2. 5 Die Liquiditätskrise und das Verhalten bei dieser Krisenart 18
2. 2. 6 Insolvenz Allgemein und die Bedeutung als Krisenart. 20
2. 2. 7 Gründe für eine Insolvenz. 20
2. 2. 8 Vorgehensweisen bei einer Insolvenz. 21
2. 2. 9 Krisenursprünge 21
2. 2. 10 Endogene Krisenursachen. 21
2. 3 Insolvenzordnung. 24
2. 3. 1 Zahlungsunfähigkeit. 25
2. 3. 2 Drohende Zahlungsunfähigkeit. 27
2. 3. 3 Schulden. 27
2. 3. 3. 1 Fortbestehungsprognose. 29
2. 3. 3. 2 Überschuldungsstatus. 30
3 Sanierungs- und Insolvenzstrategien 31
3. 1 Sanierungsvoraussetzungen 31
3. 1. 1 Sanierungsfähigkeit. 31
3. 1. 2 Sanierungswürdigkeit. 32
3. 2 Operative Maßnahmen. 33
3. 2. 1 Personelle Veränderungen 33
3. 2 1 1 Management 33
3
3. 2. 1. 2 Mitarbeiter 34
3. 2. 2 Kundschaft erhalten / vergrößern. 46
3. 2. 3 Warenlageroptimierung 50
3. 2. 4 Umfirmierung nach Eintritt der Krise 51
3. 3 Finanzwirtschaftliche Maßnahmen 52
3. 3. 1 Verkleinerung des Forderungsbestandes. 52
3. 3. 2 Sale-and-lease-back. 55
3. 3. 3 Forderungsverzicht von Gläubigern. 56
3. 3. 4 Zins- und Tilgungsverzichte 57
3. 3. 5 Außergerichtlicher Vergleich. 58
4 Fallbeispiel Papierfabrik Scheufelen. 59
4. 1 Unternehmenshistorie 59
4. 2 Spezialisierung im Papiermarkt 60
4. 3 Unternehmenskrise. 61
5 Fazit. 64
Literaturverzeichnis 67
4
Abkürzungsverzeichnis AA Agentur für Arbeit
Azubi Auszubildende/r
BA Bundesagentur für Arbeit
BetrVG Betriebsverfassungsgesetz
BGH Bundesgerichtshof
bzw. beziehungsweise
bspw. beispielsweise
ca. circa
d. h. das heißt
etc. et cetera
EU Europäische Union
evtl. eventuell
ggf. gegebenenfalls
i. d. R. in der Regel
i. H. v. in Höhe von
IfM Institut für Mittelstandsf orschung
KMU Kleine und Mittlere Unternehmen
KSchG Kündigungsschutzgesetz
MassenK. Massenkündigungen
Mio Millionen
sog. so genannte
u. a. unter anderem
usw. und so weiter
u. v. m. und vieles mehr
z. B. zum Beispiel
zw. zwischen
5
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Schäden durch Unternehmensinsolvenzen Forderungen je Insolvenz
Abbildung 2: Arbeitsplatzverluste nach Betriebsgröße.
Abbildung 3: KMU-Definition der EU (Abgrenzungswerte)
Abbildung 4: KMU-Definition des IfM Bonn (seit 01.01.2002)
Abbildung 5: Der Krisenablauf
Abbildung 6: Gefahren der endogenen Krise
Abbildung 7: Gefahren der exogenen Krise.
Abbildung 8: Status der flüssigen Mittel
Abbildung 9: Status Unterbilanz.
Abbildung 10: Aufgabenbeschreibung pro Mitarbeiter
6
1 Einleitung
1. 1 Problemstellung
In große finanzielle Schwierigkeiten oder in eine Insolvenz geraten nicht nur namenhafte Unternehmen, wie z. B. Quelle, sondern auch die oft nicht genannten mittelständischen bzw. kleinen Betriebe und Familienbetriebe. Meist geschieht dies durch eigene Fehler. Aber nicht selten ger aten Unternehmen auch durch eine Kettenreaktion in eine Krise bzw. in eine Insolvenz, bspw. aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise oder der Zahlungsunfähigkeit des Abnehmers.
Wie bedeutend die Themen Krise und Insolvenz sind, zeigt sich an den folgenden Zahlen:
Die Situation der Firmen in Deutschland hat sich im Vergleich zu dem Spitzenjahr 2003 (39.470 Insolvenz) deutlich gebessert (2007 29.150 und 2008 29.580 Insolvenz). 2009 stiegen die Unternehmensinsolvenzen aber erneut deutlich an (34.300). 1 Deutschland hat mit 18,5 % die zweithöchste Anzahl an insolventen Firmen in Westeuropa. An erster Stelle steht Frankreich mit 30,0 %. Nach Deutschland kommt Skandinavien mit 11,7 %. 2
Insgesamt hat in Europa die Anzahl an insolventen Betrieben um 21,9 % zugenommen und liegt jetzt bei 185.111 Firmen. 3
Wenn man die Insolvenz in Deutschland in vier Hauptwirtschaftsbereiche unterteilt, so kann man erkennen, dass die Branche verarbeitendes Gewerbe 2009, im Vergleich zu 2008, mit Abstand den höchsten Zuwachs (+40,0 %) an Insolvenzanmeldungen hat. Als nächstes folgt der Handel mit einem Plus von 18,8 %. An dritter und vierter Stelle kommen dann die Bereiche Dienstleistungen mit einem Plus von 15,6 % und der Bau mit
1 Vgl.
http://www.creditreform.de/Deutsch/Creditreform/Aktuelles/Cred itreform_Analysen/Insolvenzen_Neugru
endungen_Loeschungen/1_unternehmensinsolvenzen.jsp (Stand: 30.05.2010)
2 Vgl.
http://www.creditreform.de/Deutsch/Creditreform/Aktuelles/Cred itreform_Analysen/Insolvenzen_in_Eur
opa/2_Verteilung.jsp (Stand: 30.05.2010)
3 Vgl.
http://www.creditreform.de/Deutsch/Creditreform/Aktuelles/Cred itreform_Analysen/Insolvenzen_in_Eur
opa/1_Westeuropa.jsp (Stand: 30 .05.201 0)
7
2,6 %. Die meisten Insolvenzen wurden in dem Bereich Dienstleistungen (17.780 Unternehmen) angemeldet. 4
Die Schäden, die aufgrund der Krisen bzw. Insolvenz entstehen sind enorm (siehe Abbildung 1). Nicht nur die Betriebe sind durch finanzielle Ausfälle belastet, sondern auch die Gläubiger, der Staat und die Arbeitnehmer.
Abbildung 1 : Schäden durch Unternehmensinsolvenzen + Forderungen je Insolvenz
Quelle: Creditreform 2009
Oft ist dann noch eine Vielzahl von Arbeitsplätzen bedroht bzw. wird abgebaut (siehe Abbildung 2). Dies verursacht dann zusätzliche Ausgaben für den Staat, wie bspw. Arbeitslosengeld (ALG I) oder Arbeitslosengeld II (ALG II).
4 Vgl.
http://www.creditreform.de/Deutsch/Creditreform/Aktuelles/Creditreform_Analysen/Insolvenzen_Neugru
endungen_Loeschungen/5_Wirtschaftsbereiche.jsp (Stand: 30.05.2010)
Abbildung 2 : Arbeitsplatzverluste nach Betriebsgröße
Quelle: Creditreform 2009
Nicht selten führt der Arbeitsplatzverlust und das geringere Einkommen (ALG I bzw. ALG II) auch zu Zahlungsunfähigkeit der ehemaligen Arbeitnehmer. Dadurch sinkt dann erneut die Nachfrage bei den Unternehmen. 2009 wurden 98.800 Verbraucherinsolvenzverfahren angemeldet (Vergleich zu 2008: 98.450 Verfahren). Es kommt aber 5
nicht nur zu finanziellen Schäden. Bei allen Parteien entstehen auch hohe seelische Belastungen.
Doch ist eine Krise immer gleichzusetzen mit einer Betriebsschließung? Und was passiert, wenn ein Unternehmen in die Krise gerät? Gibt es irgendwelche Möglichkeiten dieser Schwierigkeit zu begegnen? Führt jede Krisensituation gleich zu einer Insolvenz? Und was hat eine Firma, die sich in so einer Situation befindet, zu beachten? Mit dieser Arbeit wird versucht die vielen Fragen zu klären und auf die Ursachen sowie die Möglichkeiten einzugehen.
5 Vgl.
http://www.creditreform.de/Deutsch/Creditreform/Aktuelles/Cred itreform_Analysen/Insolvenzen_Neugru
endungen_Loeschungen/4_Verbraucherinsolvenzen.jsp (Stand : 30.05.2010)
9
1. 2 Gang der Arbeit
Zu Beginn der Arbeit werden diverse Abgrenzungen der Mittelstandsunternehmen betrachtet und vorerst allgemein definiert. Nach einer allgemeinen Definition des Mit-telstandes werden die zwei offiziellen Abgrenzungsmodelle für den Mittelstand näher untersucht und analysiert. Die aus der EU und aus dem IfM entstammten Schwellenwerte werden dabei unter die Lupe genommen.
Nachdem die gründlichen Größenanalysen des Mittelstandes durchgeführt worden sind, werden die Krisenarten in Unternehmenskreisen beschrieben. Erst wird eine allgemeine Beschreibung definiert, dabei geht das Hauptaugenmerk überwiegend auf die Krisenarten. Die strategische Krise, die Ertragskrise und die Liquiditätskrise werden dabei geprüft und zu jeder ein passendes Verhaltensmuster erstellt. Dieser Krisenablauf wird zusätzlich mit einer Abbildung verdeutlicht.
In einem weiteren Abschnitt wird die Insolvenz beleuchtet. Dieser Punkt wird explizit in seiner Bedeutung als Krisenart beschrieben. Des Weiteren werden die Gründe für eine Insolvenz wiedergegeben und Vorgehensweisen aus der Sicht eines Insolvenzverwalters verdeutlicht. Krisenursprünge werden letztendlich definiert, dabei nehmen endogene und exogene Krisenursachen eine große Rolle ein.
Als nächstes wird die Insolvenzverordnung betrachtet. Hierbei wird auf die Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit sowie auf die Schulden eingegangen. Im Abschnitt Schulden werden die Teilbereiche Fortbestehungsprognose sowie Überschuldungsstatus näher beleuchtet.
Im Kapitel 3 werden Sanierungs- und Insolvenzstrategien erläutert. Bei dem nachfolgenden Punkt wird u. a. auf die Sanierungsvoraussetzungen eingegangen, welche die Sanierungsfähigkeit sowie die Sanierungswürdigkeit enthält. Als nachfolgender Punkt werden die operativen Maßnahmen behandelt. Aus der Vielzahl der Möglichkeiten wird zunächst auf personelle Veränderungen näher eingegangen. Dabei werden die verschiedenen Schwierigkeiten und evtl. Maßnahmen der beiden Gruppen, Management und Mitarbeiter, betrachtet. Danach wird eine weitere Personen- gruppe näher beleuchtet, die Kundschaft. Es wird dargelegt wie der Kundenstamm er-
10
halten oder vergrößern werden kann. Als nächstes folgt die Beschreibung der Warenlageroptimierung. Die Konzentration bei diesem Punkt liegt bei der Verbesserung und damit Kosteneinsparung im Warenlager.
Unter den finanzwirtschaftlichen Maßnahmen wird zunächst auf die Verkleinerung des Forderungsbestandes eingegangen und entsprechende Möglichkeiten erläutert. Des Weiteren wird das Sale-and-lease-back Verfahren vorgestellt. Als nächste finanzwirtschaftliche Maßnahme wird der Forderungsverzicht von Gläubigern erläutert, um im Anschluss den Zins- und Tilgungsverzicht näher zu betrachten. Weiterhin wird der außergerichtliche Vergleich f ür die Gläubiger dargelegt sowie auf die Umfirmierung nach dem Eintritt der Krise eingegangen.
Im vierten Kapitel wird ein Fallbeispiel anhand der Papierfabrik Scheufelen näher erläutert. Hier wird zunächst auf die Unternehmenshistorie eingegangen, um im Anschluss die Spezialisierung im Papiermarkt sowie die Unternehmenskrise zu charakterisieren.
In einem Fazit werden nochmals die wichtigsten Einschätzungen zusammengefasst.
11
2 Abgrenzung und allgemeine Definition
2. 1 Mittelstand in Deutschland (Definition EU und IFM)
2. 1. 1 Mittelstand allgemeine Definition
Häufig wird der Begriff des „Mittelstandes“ bei Behörden, Banken und öffentlichen Einrichtungen genannt, selbst regierende Bundestagsparteien führen mit diesem Begriff einen ganzen Wahlkampf.
Aber es ist häufig schwierig einen einheitlichen Definitionsrahmen für diesen Begriff zu finden.
Egal ob öffentliche Behörden, Kommunen oder andere Institutionen - all diese Einrichtungen sind von der Abgrenzungsproblematik betroffen, da es keine Gesetzgebung und keine Richtlinie gibt, die diesen Begriff unmissverständlich definiert. Daher ist eine eindeutige Definition zur genauen Bestimmung des Begriffes der Mittelstandsunternehmen notwendig.
Im Prinzip werden vorwiegend Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) als mittelständische Unternehmen bezeichnet. Anhand einer genauen Definition und einer möglichst klaren Abgrenzung soll eine zweifelsfreie Unterteilung von Unternehmungsgrößen, Kleinunternehmen, mittleren Unternehmen und Großunternehmen geschaffen werden.
Es sollte mit einem Abgrenzungskriterium gearbeitet werden, um Firmen eindeutig zu definieren bzw. zu bestimmen.
Die Beachtung von mehr als einem Kriterium führt oftmals zu Abgrenzungsschwierigkeiten, da es nicht eindeutig ist, nach welchen Gesichtspunkten das mittelständische Unternehmen einer Gruppe zuzuordnen ist. In der Betriebswirtschaft werden Betrieben diverse Abgrenzungsmethoden zugeordnet, die sich aus verschiedenen Abgrenzungskriterien bestimmen lassen. 6
6 Vgl. http://www.mittelstand-optimierung.de/definition_mittelstand.shtml (Stand: 15.05.2010)
12
2. 1. 2 Definition und Abgrenzung nach der EU
Am 6. Mai 2003 verabschiedete die EU eine Empfehlung zur Klassifizierung von Unternehmungsgrößen. Diese ersetzte, die bis dahin geltende Empfehlung vom 03. April 1996. Diese Empfehlung kategorisiert die KMU nach folgenden Kriterien: weniger als 250 Personen beschäftigt und
entweder ein Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen € erzielt oder wenn die Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Millionen € beläuft. Hinzu kommt, dass eine weitgehende Unabhängigkeit von den jeweiligen Betrieben verlangt wird.
Eine Unabhängigkeit bedeutet, dass kein KMU zu einer bestimmten Unternehmensgruppe gehören darf und somit eine bestimmte Abhängigkeit besteht. Ausnahmen sind Anteilseigner, die nicht mehr als 25 % der Anteile besitzen. 7
7 Vgl. http://www.ifm-bonn.de/index.php?id=90 (Stand: 16.05.2010)
13
Abbildung 3 KMU-Definition der EU (Abgrenzungsw erte) :
Quelle: http://ec.europa.eu/enterprise/policies/sme/files/sme_definition/sme_user_guide_de.pdf (Stand 15.05.1 0)
2. 1. 3 Definition und Abgrenzung nach dem IfM
Zum Mittelstand gehören alle Selbständigen in den freien Berufen, Handwerksbetriebe und alle gewerblichen Betriebe, die folgende Kriterien erfüllen: weniger als 500 Beschäftigte Jahresumsatz unter 50 Mio. EUR
Davon unterschieden werden noch die kleinen Unternehmen, die weniger als 10 Beschäftigte
und einen Jahresumsatz von unter 1 Mio. EUR aufweisen.
14
Neben den quantitativen Abgrenzungskriterien über Umsatz und Beschäftigtenzahl nennt das Institut für Mittelstandsforschung ( If M) auch qualitative Kriterien, die für mittelständische Unternehmen charakteristisch sind: Einheit von Eigentum, Haftung und Führung, Konzernunabhängigkeit der Unternehmen,
weitgehende Verantwortlichkeit des Inhabers für alle unternehmensrelevanten Entscheidungen. 8
Wenn man sich die KMU-Definition des IfM Bonn zugrunde legt, gehören 99,7 % der Betriebe zu den KMU. 37,5 % aller Umsätze entf allen auf diese. Zu Ihnen gehören 70,6 % aller Beschäftigten. 83,1 % aller Auszubildenden gehen auf Sie zurück 9 KMU-Definition des IfM Bonn
Unternehmensgröße Zahl der Beschäftigten Umsatz € / Jahr Klein bis 9 bis unter 1 Million Mittel 10 bis 499 1 bis unter 50 Millionen
Mittelstand (KMU) zusam-
men bis 499 bis unter 50 Millionen
Groß 500 und mehr 50 Millionen und mehr
Abbildung 4 : KMU-Definition des IfM Bonn (seit 01.01.2002)
Quelle: http://www.ifm-b onn.de/index.php?id=89 (16.05.10)
8 Vgl. O.V.
http://www.hk24.de/produktmarken/standortpolitik/mittelstandsp olitik/mittelstand_definitionen.jsp (Stand 17.05.2010)
9 Vgl. O.V. www.IfM-Bonn.de (Stand: 16.05.2010)
Arbeit zitieren:
Werner Slibowicz, 2010, Sanierungs- und Insolvenzstrategien in mittelständischen Unternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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