Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Island - Der lange Weg in die NATO. 4
2.1 Island im Zweiten Weltkrieg. 4
2.2 Keflavik - Vereinbarung. 7
2.3 Der NATO - Beitritt 9
3. Island als NATO - Mitglied. 12
3.1 Verteidigung Islands durch die USA 12
3.2 Das Krisenjahr 1956 - Kommunisten in der Regierung Islands 14
3.3 Reaktionen der NATO 19
4. Fazit. 23
5. Literaturverzeichnis. 26
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1. Einleitung
„Um die Ziele dieses Vertrages besser zu verwirklichen, werden die Parteien einzeln und gemeinsam durch ständige und wirksame Selbsthilfe und gegenseitige Unterstützung die eigene und die gemeinsame Widerstandskraft gegen bewaffnete Angriffe erhalten und fort-
entwickeln.“ 1
Artikel 3 des NATO - Vertrages verpflichtet die Mitgliedstaaten, ihre eigene und die kollektive Sicherheit zu stärken. 2 Island nimmt in dieser Formulierung eine Sonderstellung unter den nordischen Staaten ein. Zum einen durch seine geografische Lage, als Insel im Nordatlantik, zum anderen durch seine demographischen Gegebenheiten. Island hat eine Fläche von 103000 km 2 , allerdings leben auf dieser Fläche nur 240000 Menschen. 3 Dieses verhältnismäßig kleine Land gilt es nun im Folgenden in seiner Funktion für den Kalten Krieg zu beleuchten. Dabei wird zu klären sein, in welcher Weise Island versucht die politischen Gegebenheiten der Zeit für seine eigenen Interessen zu nutzen und ob das kleine Land auch gleichzeitig eine untergeordnete Stellung im Weltbündnis NATO einnimmt. Es wird ebenso zu klären sein, ob Island seine 1918, nach der Abspaltung von Dänemark, erklärte immerwährende Neutralität behaupten kann, 4 oder ob wirtschaftliche und politische Zwänge es zum Umschwenken seiner Politik zwingen. Ausgehend vom Zweiten Weltkrieg wird die Arbeit sich mit der Aufnahme Islands in die NATO beschäftigen. Es soll der Weg dorthin skizziert werden, um von diesem Ausgangspunkt die Rolle der USA im Verteidigungswesen des Landes genauer zu betrachten. Darauf aufbauend wird es dann darauf ankommen, das Krisenjahr 1956, im besonderen Bezug auf Island, genauer zu betrachten. Damit steht auch der zeitliche Rahmen der Arbeit fest. Sie wird sich vom Ende des Zweiten Weltkrieges, bis in das internationale Krisenjahr 1956 erstrecken. 5 Eine zeitliche Ausdehnung würde die vertiefte Beschäftigung mit den angesprochenen Problemfeldern verhindern. Außerdem wird die innenpolitische Entwicklung der Parteienlandschaft nur am Rand eine Rolle spielen und ausschließlich im Zusammenhang mit dem Krisenjahr 1956 Erwähnung finden, denn das Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt auf der Einbettung Islands in die internationalen Verflechtungen dieser Zeit.
1 Woyke, Wichard, Die NATO in den siebziger Jahren, Eine Bestandsaufnahme, Opladen 1994, S. 21.
2 Woyke, Wichard, Die NATO in den siebziger Jahren, S. 21.
3 Bomsdorf, Falk, Sicherheit im Norden Europas, Die Sicherheitspolitik der fünf nordischen Staaten und die
Nordeuropapolitik der Sowjetunion (Aktuelle Materialien zur internationalen Politik, Bd. 6), Baden - Baden 1989, S. 35.
4 Whitehead, Thor, Die Außenpolitik Islands 1946 - 1956, in: Nationale Außen- und Bündnispolitik der NATO - Mitgliedstaaten (Entstehung und Probleme des Atlantischen Bündnisses bis 1956 , Bd. 2), München 2000, S. 41.
5 Neben dem Islandproblem spielen 1956 noch die Ungarn - Krise und die Suez - Krise eine wichtige Rolle.
3
Die Arbeit ist im Rahmen des Hauptseminars Skandinavien und Finnland im Kalten Krieg im Sommersemester 2008 an der Ernst - Moritz - Arndt - Universität - Greifswald ent-standen. Sie soll die Rolle Islands im Kalten Krieg unter den genannten Gesichtspunkten genauer betrachten. Durch den diskursiven Charakter der Arbeit wird auf eine chronologische Darstellung der Ereignisse verzichtet.
2. Island - Der lange Weg in die NATO
2.1 Island im Zweiten Weltkrieg
Die Situation Islands im Zweiten Weltkrieg ist kaum mit der auf dem europäischen Fest-land zu vergleichen. Die Auswirkungen treten für Island erst mit dem neunten Mai 1940 zutage. An diesem Tag überfällt Nazideutschland zu Lande, zu Wasser und aus der Luft, in der sogenannten Weserübung, Dänemark und Norwegen und übergeht dabei deren Neutralität. 6 Damit war die neutrale Außenpolitik beider Länder gescheitert. Dies hatte für Island weitreichende Konsequenzen. Die Besetzung Dänemarks verhinderte, dass es seinen Pflichten gegenüber Island weiterhin wahrnehmen konnte, die aus der Personalunion der beiden Länder seit 1918 resultierten. „Denmark was also responsible for protecting the fishery limits around Iceland and the Danish supreme court remained the highest court for Iceland too until such time as the Icelanders had developed institutions capable of 7 Im Althing 8 wählten die Isländer einen Interimsbeauftragten, der
performing these tasks”
sich um die Aufgaben des dänischen Königs in Island kümmern sollte. Damit begann Island am 10. Mai 1940, einen Tag nach dem Überfall auf Dänemark und Norwegen, erstmals selbstständig Außenpolitik zu betreiben. 9 Dies zeigt, dass Island nicht gewillt war, erneut andere Entscheidungsträger zu akzeptieren, sondern selbst die absolute Führung ihres Staates zu übernehmen. Bereits während des Krieges musste Island erkennen, dass es im Interessenbereich beider Kriegsparteien lag. Zunächst bekundete Nazideutschland sein Interesse an der Insel im Nordatlantik. 10 Zu dieser Zeit stand Island durch verfehlte Wirtschaftspolitik und Verlust von Handelspartnern in Südeuropa am Rande des wirtschaftlichen Zusammenbruchs. Der Versuch Hitlers diese Situation auszunutzen und einen
6 Putensen, Gregor, Außen- und Sicherheitspolitik der Staaten Nordeuropas von 1945 - 1990, Ein Überblick, Hamburg 1994, S. 23.
7 Loftsson, Elfar, The Disguised Threat, Iceland during the Cold War, in: Scandinavien Journal of history, Vol. 10, No. 3, Stockholm 1985, S. 227.
8 Parlament Islands, dass erstmals 930 tagt, aus: Bomsdorf, Falk, Sicherheit im Norden Europas, Die Sicherheitspolitik der fünf nordischen Staaten und die Nordeuropapolitik der Sowjetunion (Aktuelle Materialien zur internationalen Politik, Bd. 6), Baden - Baden 1989, S. 35.
9 Bomsdorf, Falk, Sicherheit im Norden Europas, S 23.
10 Hjalmarsson, Jon R., Die Geschichte Islands, Von der Besiedlung bis zur Gegenwart, Reykjavik 1994, S. 156.
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Tauschhandel mit Island zu inszenieren, um im Gegenzug Luftwaffenstützpunkte zu bekommen, scheiterte am Misstrauen Islands aufgrund des aggressiven Vorgehens Deutsch-lands auf dem europäischen Festland. 11 Deutsche Spione hatten inzwischen die Gegebenheiten für Schiffe und Flugzeuge ausgekundschaftet, sowie Kontakte und Unterstützung in der Bevölkerung gefunden. Aber die isländische Regierung lehnte die Kontaktaufnahme ab. 1939 verweigerte Ministerpräsident Hermann Jonasson 12 der deutschen Lufthansa die Landeerlaubnis. Island wahrte an dieser Stelle seine Neutralität und misstraute den Deutschen. Sie sollten schließlich recht behalten, was die Besetzung der skandinavischen Nachbarn Dänemark und Norwegen deutlich machte. Doch nach dem Überfall wird Island am zehnten Mai 1940 durch Großbritannien, zum Schutz vor einer Invasion durch die Deutschen, besetzt. Die Royal Marines landeten am Morgen in Reykjavik. 13 Die Besetzung der Insel erfolgte kampflos. Die Inbesitznahme bedeutet einen gewissen Bruch mit der Neutralität, die Island seit 1918 proklamiert hatte. 14 Allerdings schien die internationale Sicherheit für neutrale Staaten nach dem Überfall auf Dänemark und Norwegen nicht mehr gegeben zu sein. Andererseits macht die Besetzung auch die Bedeutung klar, die Island vonseiten der Alliierten beigemessen wurde. Island, das seit Kriegsbeginn in Großbritannien einen Hauptabnehmer für seine Fischereiprodukte gefunden hatte, 15 bekam wegen der Besetzung Handelskonzessionen durch London zugesprochen, was letztendlich auch zur Akzeptanz der Soldaten auf der Insel dienen sollte 16 . Zwar war die Besetzung ein harter Schlag gegen die Neutralität des Landes, trotzdem arbeiteten die Regierungen eng zusammen, da man in Reykjavik der Überzeugung war, dass die Fortführung der Neutralitätspolitik maßgeblich vom Erfolg der alliierten Truppen abhing . Island hatte also eine strategisch wichtige Lage, die auch später noch einmal eine wichtige Rolle spielen wird. Ministerpräsident Hermann Jonasson richtet sich in einer Ansprache an das Volk und forderte es auf, die Soldaten als Freunde zu behandeln und ihnen nicht mit Argwohn zu begegnen, gleichzeitig versicherte England, sich nicht in die isländische Politik einzumischen und nach Kriegsende die Insel schnellstmöglich zu verlassen 17 Das musste den Vorstellungen der Isländer entsprechen, denn somit bestand berechtigte Hoffnung, nach dem Krieg zur Neutralitätspolitik zurückzukehren. Groteskerweise brachte der Zweite
11 Whitehead, Thor, Die Außenpolitik Islands 1946 - 1956, S. 41.
12 Ministerpräsident von 1934 - 1942 und 1956 - 1958. aus: Hjalmarsson, Jon R., Die Geschichte Islands, Von der Besiedlung bis zur Gegenwart, S. 152.
13 Whitehead, Thor, Die Außenpolitik Islands 1946 - 1956, S. 41.
14 Bomsdorf, Falk, Sicherheit im Norden Europas, S. 35.
15 Whitehead, Thor, Die Außenpolitik Islands 1946 - 1956, S. 43.
16 Whitehead, Thor, Die Außenpolitik Islands 1946 - 1956, S. 43.
17 Hjalmarsson, Jon R., Die Geschichte Islands, S. 157.
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Weltkrieg, insbesondere für Island, etwas Positives mit sich. Da Island selbst nicht in Kampfhandlungen verstrick war und keine eigenen Truppen unterhielt und bis heute nicht unterhält, bedeutete die Landung der Soldaten auf der Insel wirtschaftlichen Aufschwung, denn dadurch wurde die Industrie angekurbelt. 18 Es mussten Unterkünfte und Wehranlagen für die Soldaten gebaut werden, dies lies in der Folgezeit die Arbeitslosigkeit sinken und die Löhne steigen. 19 Nachdem Frankreich 1940 fiel, stand Großbritannien in Westeuropa isoliert da. Daraufhin übernahmt auf Vermittlung Londons ab dem 7. Juli 1941 die damals noch nicht direkt im Krieg involvierte USA 20 die Verteidigung Islands. 21 Durch den Wechsel der Besatzung wurde die strategische Bedeutung Islands noch mal unterstrichen, denn es erleichterte die Truppenversorgung und Nachschubregelung in Europa sowohl auf dem Seeweg, als auch auf dem Luftweg. 22 Sowohl die USA, als auch Großbritannien gaben Island die Garantie der völligen Unabhängigkeit, Sicherheit und der Außenhandelsbeziehungen. 23 Der Freiheitsgedanke der Isländer blieb in der Folgezeit bestehen. Island verzichtet auf die Verlängerung des Unionsvertrages mit Dänemark von 1918. 24 Das Parlament beschloss eine Republik zu gründen und es wählte Sveinn Björnsson 25 zum Präsidenten. Es wurde nicht bis zur Befreiung Dänemarks gewartet. 26 Im Jahre 1944 wurde die Auflösung des Unionsvertrages beschlossen und in einer Volksabstimmung im Frühjahr 1944 stimmten 97% der Isländer für die Republik, welche schließlich am 17. Juni 1944 ausgerufen wurde. 27
Der Krieg brachte für Island also nicht Zerstörung und Not, sondern wirtschaftlichen Aufschwung und die endgültige Unabhängigkeit des Landes. Die Verletzung der Neutralität wurde anscheinend billigend in Kauf genommen, um sich vor einem gewaltsamen Übergriff zu schützen. Dies sollte die spätere Politik des Landes kennzeichnen, in der der nationale Schutz und die wirtschaftliche Absicherung immer an erster Stelle standen.
18 Hjalmarsson, Jon R., Die Geschichte Islands, S. 158.
19 Hjalmarsson, Jon R., Die Geschichte Islands, S. 158.
20 USA tritt erst im Dezember 1941 nach dem Überfall Japans auf Pearl Harbour offiziell in den Krieg ein, aus: Putensen, Gregor, Außen- und Sicherheitspolitik der Staaten Nordeuropas von 1945 - 1990, S.24.
21 Whitehead, Thor, Die Außenpolitik Islands 1946 - 1956, S. 43.
22 Putensen, Gregor, Außen- und Sicherheitspolitik der Staaten Nordeuropas von 1945 - 1990, S.27
23 Whitehead, Thor, Die Außenpolitik Islands 1946 - 1956, S. 43.
24 Hjalmarsson, Jon R., Die Geschichte Islands, S. 159.
25 Ehemaliger Botschafter in Dänemark und dann 1944 - 1952 Staatsoberhaupt, aus: Hjalmarsson, Jon R., Die Geschichte Islands, S. 159.
26 Hjalmarsson, Jon R., Die Geschichte Islands, S. 159.
27 Hjalmarsson, Jon R., Die Geschichte Islands, S. 159.
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2.2 Keflavik - Vereinbarung
1942 übernahm die USA die Verteidigung Islands unter der Bedingung, dass nach Kriegsende sämtliche Truppen die Insel wieder verlassen. 28 Aber 1944 hatten die Vereinigten Staaten beschlossen sich für den Erhalt der Militärbasen einzusetzen. 29 Dies sollte vorzugsweise über einen langen Pachtvertrag für den Großflughafen Keflavik, den Wasserflugplatz bei Reykjavik und den Marinestützpunkt bei Hvalfjördur geschehen. Geplant waren diese Basen als Außenposten des eigenen Sicherheitsnetzes und als Ausgangspunkt zur Wahrnehmung der internationalen Sicherheitsaufgaben. 30 Für die USA wurde deutlich, dass die Flugverbindung über den Atlantik ohne Island nicht mehr sicher war. Deshalb machten die Vereinigten Staaten im Herbst 1945 den Vorschlag die Basen für 99 Jahre von den Isländern zu pachten. 31 Betrachtet man die politischen Ambitionen des Landes, musste dieser Vorschlag allerdings unannehmbar sein, denn es war keine direkte Bedrohung für das Land mehr zu sehen. Der Krieg war beendet und Island hatte keinen Grund mehr, weiterhin vor einer Kontinentalmacht beschützt zu werden. Hinzu kommt das Schutzabkommen, welches den Abzug der Truppen nach dem Krieg garantierte. Island zeigt in diesen Tagen konsequente Politik auch und vor allem gegenüber der Schutzmacht USA. Island hatte zudem im Zweiten Weltkrieg absolute Selbstständigkeit und wirtschaftlichen Aufschwung erreicht, sodass die Anwesenheit fremder Truppen zunächst nicht mehr dringend notwendig erschien. Der Vorschlag der USA brachte auch in der Bevölkerung große Ablehnung und schließlich wies die Regierung den Vorschlag zurück. 32 Premierminister Olafur Thors 33 dachte eher an eine Verlängerung des Schutzabkommens von 1941 mit Garantie der Sicherheit und des Außenhandels. 34 Dies bot er den USA auch inoffiziell an. Demnach hätten die Soldaten auf der Insel bleiben dürfen, wenn das Schutzabkommen verlängert worden wäre. Für die USA war dies nicht akzeptabel, man setzte die isländische Regierung weiter unter Druck und bestand auf lange Pachtverträge. 35 Allerdings gestaltete sich der Tauschhandel zwischen den USA und Island mittlerweile problematisch, da die Trumanregierung 36 keinen Bedarf mehr an isländischen Fisch hatte und Island auch nicht
28 Hjalmarsson, Jon R., Die Geschichte Islands, S. 171.
29 Whitehead, Thor, Die Außenpolitik Islands 1946 - 1956, S 45.
30 Whitehead, Thor, Die Außenpolitik Islands 1946 - 1956, S. 45.
31 Putensen, Gregor, Außen- und Sicherheitspolitik der Staaten Nordeuropas von 1945 - 1990, S. 27.
32 Putensen, Gregor, Außen- und Sicherheitspolitik der Staaten Nordeuropas von 1945 - 1990, S. 27.
33 Ministerpräsident 1942, 1944 - 47, 1949 - 1950 und 1959 - 1963, aus: Hjalmarsson, Jon R., Die Geschichte Islands, S. 166.
34 Whitehead, Thor, Die Außenpolitik Islands 1946 - 1956, S. 47.
35 Whitehead, Thor, Die Außenpolitik Islands 1946 - 1956, S. 47.
36 Harry S. Truman, amerikanischer Präsident 1945 - 1953, Nachfolger des verstorbenen Roosevelts. Zeigte sich sehr ablehnend gegenüber sowjetischen Machtansprüchen in Ost-, Südost- und Mitteleuropa. Befahl im August 1945 den umstrittenen Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. Sucht nach Ausbruch
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Arbeit zitieren:
Harald Kocks, 2008, Island - Der lange Weg in die NATO, München, GRIN Verlag GmbH
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