Inhalt
1 Einleitung. 3
1.1 WasistUsability? 3
2 Warum sollte sich jedes Unternehmen mit der Benutzerfreundlichkeit seiner
Webpr äsenzauseinandersetzten? 4
3 WelcheAspekte/KriterienumfasstdieBenutzerfreundlichkeit? 5
4 EvaluationsmethodenderBenutzerfreundlichkeit. 6
4.1 UsabilityHEvaluationdurchExperten. 6
4.2 UsabilityEvaluationdurchUserTesting 7
5 DieRollederWahrnehmungspsychologie 8
6 PraktischerVergleich. 9
6.1 PortalA„Paris“ 9
6.1.1 Vorgehensweise 9
6.1.2 PositiveundnegativeEindrücke 10
6.1.3 Kategorien 11
6.1.4 Zielgruppe. 12
6.1.5 Benutzerfreundlichkeit. 12
6.1.6 Verbesserungsvorschläge. 13
6.2 PortalB„Berlin“ 13
6.2.1 Vorgehensweise 13
6.2.2 PositiveundnegativeEindrücke 14
6.2.3 Kategorien 15
6.2.4 Zielgruppe. 16
6.2.5 Benutzerfreundlichkeit. 16
6.2.6 Verbesserungsvorschläge. 16
7 VergleichderBenutzerfreundlichkeit 17
8 Quellenverweise. 18
2
1 Einleitung
Nach der VerbrauchsH und Medienanalyse 2008 VuMa nutzen 50% der Befragten das Internet, um zum Beispiel Buchungen für Bahn, Flugzeug, Hotel, Kartenreservierung/H Bestellung zu realisieren. 1 Im Jahr 2007 erwirtschaftete die deutsche Tourismusbranche alleine 14,81 Milliarden Euro Umsatz über das Internet. Eine Studie des Münchner WebH ForschungsinstitutesUlyssessprichtvom„BoomimOnline-Tourismus“. 2 Angesichtsdieser Zahlen und Entwicklungen wundert es nicht, dass das Thema Benutzerfreundlichkeit oder Usability der Webpräsenz eines Unternehmens immer wichtiger wird. Aber was ist BenutzerfreundlichkeitimWeb?NachwelchenKriterienkannmanUsabilitybewertenund nach welchen Methoden wird dies realisiert? Und welche Rolle spielt die Wahrnehmungspsychologie beim Design von Webpages? Auf diese Fragen werde ich im Folgenden eingehen und einen Überblick über die theoretische Seite der BenutzerfreundlichkeitimWebgeben.DerzweiteTeildieserHausarbeitbeschäftigtsichmit der praktischen Anwendung des Konzeptes der Usability. Ich werde zwei verschiedene Websites aus der Tourismusbranche miteinander vergleichen und hinsichtlich ihrer Benutzerfreundlichkeit bewerten. Dabei handelt es sich um die Webpräsenzen der Landeshauptstadt Berlin und der europäischen Metropole Paris. Beide Städte bieten auf ihren Websites verschiedene Tools zur Planung eines Aufenthaltes und versuchen potenzielle Touristen von dem jeweiligen touristischen Angebot der Destination zu überzeugen.
"Stimmtes,dassdieArbeitamComputerdummmacht?"H"Siehabennichtszubefürchten.
1.1 Was ist Usability?
Usability oder Benutzerfreundlichkeit im Internet sind die großen Herausforderungen des Webs 2.0.Im alltäglichen Leben helfen Straßenschilder, Bedienungsanleitungen oder Servicepersonal mehr oder weniger verlässlich weiter, in der interaktiven Welt des Webs allerdings ist der Nutzer auf sich allein gestellt. Usability im Sinne des EHCommerce soll es
1 statista.com
2 webHtourismus.de
3 zitate.de
3
dem bestimmten Benutzer einer Website ermöglichen, diese zu verwenden, um seine konkretenZielemöglichsteffektiv,effizientundzufriedenstellendzuerreichen. 4 EinSystem das benutzerfreundlich ist, soll demnach leicht erlernbar, effizient benutzbar sein, eine
Des Weiteren ist ein anderer Aspekt der Benutzerfreundlichkeit die Barrierefreiheit, da Millionen von Internetnutzer unterschiedlichen Einschränkungen unterliegen. Unter AnderemzählenzudiesenEinschränkungenverschiedeneFähigkeitenundderWissenstand derNutzerdesOnlineangebots,altersbedingteBeeinträchtigungen,dieSchnelligkeitender benutztenInternetverbindungoderauchdieNutzungvonwebfähigenMobiltelefonen. 6
2 Warum sollte sich jedes Unternehmen mit der Benutzerfreundlichkeit seiner Webpräsenz auseinandersetzten?
Die Autoren Himmelweiss und Ball nennen in ihrem Artikel „ Zehn gute Gründe für Usability“ 7 verschiedene Gründe und Argumentefür die Implementierung und Nutzung einer benutzerfreundlichen Webpräsenz.Auf die wichtigsten dieser zehn Argumente möchteichimFolgendeneingehen:
Usability spart Geld, vor allem in der Entwicklung einer Webpräsenz. Durch eine genaue Kenntnis des potenziellen Nutzers vermeidet das Unternehmen Fehlinvestitionen in die teure Implementierung einer Website, die nicht den Anforderungen des realen Nutzers entspricht. Usability bringt Geld, die Anwendung der Nutzeranalyse stellt sicher, dass das Webprojekt die Bedürfnisse des Nutzers befriedigt.Wenn das der Fall ist, kann der potenzielle Kunde die Angebote nutzen und dadurch der Firma zu höheren Umsatzzahlen verhelfen.
Usability schafft Loyalität in der großen Menge von verfügbaren Angeboten. Was in der klassischen Situation der „Einkaufstrasse“ das Geschäft, der Service, die angebotene Ware und die Freundlichkeit des Personals sind, nennt sich in der Welt des EHCommerce User
4 uniHsb.de
5 usabilityHforum.com
6 usability.de
7 contentmanager.de
4
Experience. Wenn der Nutzer der Webpräsenz sich auf der Website wohl fühlt und ein positivesErlebnismitdemKaufverbindet,wirderwiederkommen.
Usability schafft Vertrauen. In der Unübersichtlichkeit des Internets sind eine fehlerfreie FunktionundeinübersichtlicherAufbauderWebpagesehrwichtig.SchlechtesDesignund unerwarteteEffekteverwirrendenNutzerundlassenihnmisstrauischwerden.
Usability birgt einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, da die meisten Websites nicht benutzerfreundlich sind. Webpages mit einer höheren Nutzfreundlichkeit als der Durchschnitt werden mehr Besucher haben und somit auch ihre Zielgruppe effektiver erreichen.
3 Welche Aspekte/Kriterien umfasst die
Benutzerfreundlichkeit? 8 9 10
DieDIN66234definiertverschiedeneKriterienanhandderersichdieBenutzerfreundlichkeit einer Website beurteilen lässt. Besonders wichtig erscheinen mir die folgenden Aspekte: Aufgabenangemessenheit ist das erste Kriterium für die Bewertung von Usability. Ein interaktives System muss den Benutzer dabei unterstützen, seine konkreten Ziele vollständig,korrektundmitangemessenemAufwandzuerledigen.
Die Selbstbeschreibungsfähigkeit bedeutet, dass ein interaktives System so gestaltet sein muss,dassseinBenutzerinjedemMomentweiß,woersichimDialogbefindet,wieerdort hingekommen ist undwie er von dort aus weiter navigieren kann. Der Nutzermuss in der Lagesein,zujederZeiteinenÜberblicküberweitereHandlungsmöglichkeitenundSchritte zuhaben.DernächsteAspektistdieErwartungskonformitäteinesinteraktivenSystems. Dies wird erreicht, wenn es die „Sprache“ und die „Arbeitsgebräuche“ der Benutzer im Dialog berücksichtigt. Die Vorgänge entsprechen den Erwartungen und den bisherigen Erfahrungen des Nutzers und überraschen ihn nicht durch unvorgesehene Reaktionen des Systems. Ein System muss gegenüber seinem Benutzer Fehlertoleranz beweisen. Dies bedeutet, dass es ihn einerseits vor Fehlern bewahrt, den Benutzer aber im Fehlerfall konstruktiv dabei unterstützt, den gemachten Fehler ohne großen Aufwand zu beheben.
8 homepageHtotal.de 9 intuitive.ch 10 fitHfuerHusability.de
5
Eingaben des Benutzers dürfen nicht zu undefinierten Systemzuständen oder Systemzusammenbrüchenführen.AußerdemmusssicheininteraktivesSystemvonseinem Benutzersteuernlassen.Buttonswie„Zurück“odereineübersichtlicheAnordnungvonIcons amSeitenrandalsÜbersichtfürmöglicheweitereSchritteoderAktionenimDialogsindim Sinne der Steuerbarkeit. Aufgrund der bereits genannten verschiedenen Fähigkeiten und Kenntnisse der Nutzer muss ein System die Möglichkeit zur Individualisierung bieten. Die MöglichkeitzurVergrößerungderSchriftisteingängigesBeispielfürdiesenGrundsatzder Individualisierbarkeit. Als letztes Kriterium für Benutzerfreundlichkeit möchte ich die Lernförderlichkeit nennen.
Ein interaktives System sollte den Benutzer beim Erlernen des Umgangs mit ihm unterstützenundanleiten.DieskannzumBeispieldurcheine„GuidedTour“geschehen.
4 Evaluationsmethoden der Benutzerfreundlichkeit 11
Um die Benutzfreundlichkeit einer Website zu bestimmen, bieten sich verschiedene Methoden an. Der Einsatz dieser hängt stark von der Größe des Projekts, den finanziellen Möglichkeiten und dem Ziel der Bewertung ab. Im Folgenden ein Überblick über die verschiedenenEvaluationsmethodenundihreVorHundNachteile:
4.1 Usability-Evaluation durch Experten
Diese Form der Bewertung wird auch heuristische Evaluation genannt. Eine Gruppe von ExpertenüberprüftdasSystemaufdieÜbereinstimmungderBenutzerschnittstellenmitden Heuristiken, den Prinzipien der Usability. Dabei werden meist anhand von Checklisten die verschiedenen Kriterien der Nutzerfreundlichkeit abgearbeitet und bewertet. Die heuristischeEvaluationistimVergleichzuanderenMethodenrelativkostengünstig,schnell und ist einfach in der Vorbereitung und Durchführung. Allerdings ist zu beachten, dass es sich bei dieser Methode nicht um den potenziellen Nutzer handelt, der die Website bewertet. Durch ihr Wissen und ihre Vorkenntnisse können die Experten allenfalls die Situation des Endnutzers simulieren, was gegebenenfalls dazu führt, dass potenzielle ProblemebeiderUsabilityübersehenwerdenkönnen.
11 markant.de
6
Arbeit zitieren:
Svenja Lis, 2009, Usability - Vergleich zweier Tourismusportale, München, GRIN Verlag GmbH
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