AVWL- Seminar SS 03 : Opportunistische Konjunkturzyklen bei rationalen Erwartungen Stephan Wolter
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Theorie der politische Konjunkturzyklen 1
3 Modellrahmen opportunistisch-rationaler Konjunkturzyklen 3
3.1 Modellmechanismus: Zusammenhang zwischen Ökonomie und Wahlergebnis 3
3.2 Politisches und ökonomisches System im Grundmodell 4
4 Herleitung opportunistisch- rationaler Konjunkturzyklen 6
4.1 Lösung des statischen Spiels 6
4.2 Dynamisches Spiel mit Reputationsmechanismus 8
4.3 Signalspiele und Kompetenzzyklen 10
4.3.1 Erweiterung des Grundmodells 11
4.3.2 Signalgleichgewichte und daraus resultierende Konjunkturzyklen 12
4.3.2.1 Separierendes Gleichgewicht 13
4.3.2.2 Poolendes Gleichgewicht 15
5 Kritische Bemerkungen 16
5.1 Modellformulierung 16
5.2 Empirische Evidenz 18
6 Zusammenfassung und Ausblick 19
Literaturverzeichnis 20
AVWL- Seminar SS 03: Opportunistische Konjunkturzyklen bei rationalen Erwartungen Stephan Wolter
1 Einleitung
Sieg (2000, S. 1 f.) zeigt anhand empirischer Forschung für Deutschland, dass einer regierungsnahen Zentralbank gerade zu den wahlstrategisch günstigsten Zeitpunkten die Geldmenge "aus dem Ruder läuft" und so ein wirtschaftlicher Aufschwung stimuliert wird. In diesem Sinne macht Buchanan (1989, S. 933) in seiner Nobellesung auf die Möglichkeit aufmerksam, dass Politiker nicht nur zum Wohle des Volkes agieren, sondern dass sie bei ihren Handlungen auch oder gerade eigene Interessen verfolgen: "Die Ökonomen sollen aufhören, politischen Rat zu erteilen, als wären sie bei einem wohlwollenden Despoten beschäftigt. Stattdessen sollten sie den Rahmen ins Auge fassen, in dem politische Entscheidungen gefällt werden."
Diese Seminararbeit betrachtet dabei insbesondere das opportunistische Ziel der im Amt befindlichen Regierung, wiedergewählt zu werden. Selbst wenn die Wähler rational agieren, sie also die Intentionen der Regierung erkennen, können eigennutzorientierte Eingriffe der Regierung in die wirtschaftliche Entwicklung unter noch zu klärenden Umständen zur Erzeugung politisch initiierter Konjunkturzyklen führen. Wesentlich für die Theorie ist dafür die Einbeziehung der Spieltheorie. In der Interaktion von Wähler und Regierung finden sich Reputations- und Signalgleichgewichte, die regelmäßige wirtschaftliche Schwankungen erklären.
Die Theorie hält zur Beschreibung politischer Konjunkturzyklen mehrere Ansätze bereit, welche man anhand der Ausgestaltung der Erwartungsbildungshypothese und der Zielfunktion der Politiker voneinander abgrenzen kann. Diese Ansätze werden im 2. Kapitel in grober Form beschrieben. Das opportunistische Erklärungsmodell unter rationalen Erwartungen soll dann vertieft werden. In Kapitel 3 werden dazu der Zusammenhang zwischen Ökonomie und Wahlergebnis allgemein betrachtet und anschließend die konkreten Grundlagen für eine mögliches Modell erarbeitet, welches im 4. Kapitel durch Lösung und Interpretation mit unterschiedlichen Annahmen und Erweiterungen auf die Erklärbarkeit von Konjunkturzyklen hin untersucht wird. 1 Der kritische Blick auf die ökonomische und politische Modellstruktur sowie auf die Ergebnisse eröffnet sich in Kapitel 5. Darin wird auch auf die empirische Evidenz eingegangen. Im letzten Kaptitel werden die Ergebnisse zusammengefasst und wird ein Fazit gezogen. Das 6. Kapitel enthält abschließend zudem einige ausblickende Bemerkungen, in denen vor allem auf die Notwendigkeit weiterer Forschungsarbeiten hingewiesen wird.
2 Theorie der politische Konjunkturzyklen
Nach Tichy (1994, S. 12) ist die Literatur zu einer grundlegenden Übereinstimmung hinsichtlich Definition und Erscheinungsformen der Konjunkturzyklen gekommen. Wenig Übereinstimmung
1 Aus platztechnischen Gründen wird in dieser Arbeit auf die graphischen Lösung nur verwiesen. Für Kap 4.1 findet man sie bei Scheuerle (1999, S. 84 ff.), für Kap. 4.2 in Scheuerle (1999, S. 92 und S. 99) und für Kap. 4.3 bei Scheuerle (1999, S. 124 ff. und S. 129 ff.)
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besteht aber darüber, welche Ursachen die beobachteten wirtschaftlichen Schwankungen haben. 2 Die in
dieser Arbeit unterstellte Erklärungsform für Konjunkturzyklen ist die bewusste, zielorientierte und eigennützig motivierte 3 Verursachung wirtschaftlicher Schwankungen durch das Verhalten der Regierung. Politische Konjunkturzyklen 4 werden in diesem Sinne nach Scheuerle (1999, S.2) und Frey
(1976, S. 95) als (zusätzliche) von der Regierung bewusst ausgelöste wirtschaftliche Schwankungen definiert.
Innerhalb der politischen Konjunkturzyklustheorie lassen sich grundsätzlich zwei Ansätze unterscheiden, die in der Formulierung der Nutzen- bzw. Zielfunktion der Regierung Berücksichtigung finden. Erfährt die Regierung einen großen Nutzen aus der Regierungstätigkeit, steht das Wiederwahlinteresse im Vordergrund. Eine Regierung wird in diesem Zusammenhang versuchen, in Wahljahren eine besonders günstig zu beurteilende Wirtschaftslage zu erzeugen, die zu einer maximalen Wählerstimmenzahl führt. In Anlehnung an Nordhaus (1989) wird diese Form erzeugter politischer Konjunkturzyklen als opportunistisch bezeichnet. Ist im Gegensatz dazu die Umsetzung ideologischer Ziele, also die Durchsetzung parteispezifischer Wirtschaftspolitik von besonderer Bedeutung, spricht man von ideologischen Konjunkturzyklen. 5 Eine Mischung beider Ansätze, wie z.B. Kirchengässner
(1984) oder Frey/ Schneider (1979) untersuchen, ist ebenfalls denkbar.
Sowohl bei den Modellen der opportunistischen wie auch der ideologischen Schule differenziert man zusätzlich jeweils nach Art der Erwartungsbildung. Werden dem Wähler adaptive Erwartungen unterstellt, so handelt dieser myopisch, da er bei der Erwartungsbildung nur vergangene Informationen ( ) 0
δ π π δ π π > − + = e e e einbezieht und z.B. seine Inflationserwartungen mechanisch mit ,
− − − 1 1 1 t t t t ( ) E π π = e berechnet. Ist der Wähler rational, kann er z.B. seine Inflationserwartungen mit als / − I
1 t t t
Erwartungswert der kommenden Inflationsrate unter allen ihm zur Verfügung stehenden relevanten Informationen bestimmen. 6 Dabei begreift er die Modellstruktur und etliche Aktionsparameter. Wie in
dieser Arbeit gezeigt wird, können aber selbst unter dieser Annahme Konjunkturzyklen nachgewiesen werden.
2 Tichy (1994, Kap 2.2) gibt eine Übersicht über mögliche Ursachen, aus denen Konjunkturschwankungen resultieren.
3 Die Abgrenzung erfolgt hier zu unbewusst erzeugten Konjunkturzyklen, welche vor allem von den modernen Monetaristen, wie z.B. Brunner (1973), vertreten werden. Zusätzliche konjunkturelle Schwankungen werden dabei unbewusst aus Unfähigkeit seitens der Regierung, eine angemessene Stabilisierungspolitik durchzuführen, erzeugt.
4 Der Begriff des 'politischen Konjunkturzyklus' wird üblicherweise auf Kalecki (1943) zurückgeführt. In seinem Modell bezeichnet er mit dem 'Political Business Cycle' Konjunkturzyklen, die durch das Verhalten der Politiker ausgelöst werden. Sein Modellrahmen und das unterstellte Demokratieverständnis unterscheiden sich allerdings fundamental von den in der neueren Literatur und in dieser Arbeit dargestellten Ansätzen.
5 Die daraus resultierenden Modelle heißen Klientel- oder Partisanenmodelle; zum Begriff siehe Kirchengässner (1996, S. 402).
6 Der Begriff der rationalen Erwartungen geht auf Muth (1961, S. 316) zurück.
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In Abb. 1 findet sich eine Übersicht über die wichtigsten und grundlegenden modellerarbeitenden Beiträge politischer Konjunkturzyklen. 7 Im Folgenden wird den Gedanken von Rogoff, Siebert, Persson, Tabellini und Scheuerle gefolgt.
3 Modellrahmen opportunistisch-rationaler Konjunkturzyklen
3.1 Modellmechanismus: Zusammenhang zwischen Ökonomie und Wahlergebnis Ausgangspunkt der Überlegungen im Hinblick auf den Zusammenhang zwischen Ökonomie, Wahlentscheidung und Wirtschaftspolitik ist die Annahme einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung, die insbesondere sicherstellt, dass die Regierung in freien, periodisch wiederkehrenden, allgemeinen und geheimen Wahlen gewählt wird. Abb. 2 zeigt der Grundmechanismus opportunistischer Konjunkturzyklen bei rationalen Er wartungen. Allen Modellen ist eine Zweiteilung in ein ökonomisches und ein politisches System, die jeweils miteinander verbunden sind, immanent.
Abb. 2: Grundschema der Modelle opportunistischer Konjunkturzyklen unter rationalen Erwartungen; Quelle: in Anlehnung an Scheuerle (1999, S. 9)
Das ökonomische System ist in typischer Weise durch eine konfliktäre Beziehung zwischen zwei ökonomischen Größen gekennzeichnet. Beim hier gewählten Philips-Trade-off beschreibt die Philipskurve den Zusammenhang zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit 8 , wobei rationales Agieren der Wähler in der Inflationserwartungssetzung wie auch der Regierung bei der Inflationsratensetzung unterstellt wird. Als Input gehen die Ergebnisgrößen des ökonomischen Systems wie z.B. Arbeitslosenquote, Inflationsrate, Steuerlast, Transfers, Staatsverschuldung, verfügbares Einkommen oder Wachstum des Sozialproduktes in das politische System ein. Die Wähler ziehen diese Größen zur Beurteilung der ökonomischen Leistung der Regierung heran. Über eine aggregierte Präferenzfunktion
7 Zusätzliche Übersichtsbeiträge liefern u.a. Frey (1996), Gärtner (1994), Hibbs (1992), Nordhaus (1989), Drazen (2000).
8 Natürlich sind auch andere Konfliktbeziehungen denkbar, die sich beispielsweise in einer Budgetrestriktion oder in ganzen Makromodellen niederschlagen können
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wird das Ansehen der Regierung oder das Wahlergebnis bestimmt. 9 Die Regierung ist sich dieser Tatsache bewusst und versucht somit gezielt durch den Einsatz fiskal- oder/ und geldpolitischer Instrumente, das ökonomische Systems zu beeinflussen, so dass es positiv zu beurteilende Ergebnisse hervorbringt. Als vorrangiges Ziel der Regierenden wird hier der Machterhalt unterstellt. Zur tieferen Analyse des Verhaltens der Wähler und der Regierung sei an dieser Stelle insbesondere auf die Arbeiten von Schumpeter (1972) und Downs (1957) verwiesen.
3.2 Politisches und ökonomisches System im Grundmodell
Nach der allgemeinen Darstellung des Modellmechanismus sollen in diesem Abschnitt konkrete Grundannahmen zu einem möglichen Modell aufgezeigt werden. Die folgenden Ausführungen basieren auf der Arbeit von Scheuerle (1999, Kap. B). Ausgangspunkt der Theorie mit rationalen Erwartungen ist das Modell der Schlagseite zur Inflation von Kydland/ Prescott (1977) und dessen Weiterentwicklung von Barro/ Gordon (1983a, 1983b). Das Modell wird für diese Arbeit wie folgt interpretiert: Als Spieler stehen sich die Regierung und die Wähler gegenüber, welche jeweils über eine Menge von Strategien verfügen, deren Anwendung in Abhängigkeit der Strategiewahl des Gegenspielers zu unterschiedlichen Erträgen oder Kosten führt. Die Steuerungsvariable der Regierung ist die Inflationsrate, die Wähler setzten ihre Inflationserwartungen entsprechend strategisch ein. Die Inflationsrate bzw. das Geldmengenwachstum und die Arbeitslosenquote sind in diesem geldpolitischen Modellrahmen die ökonomischen Größen, die im politischen System ausgewertet werden. Im Vergleich zu den Modellen von Rogoff/ Siebert (1988) und Rogoff (1990) wird hier davon abgesehen, zusätzliche ökonomische Größen wie z.B. Steuern oder Transfers und damit ein fiskalpolitisches Instrumentarium der Regierung in den Formalismus einzubeziehen. Scheuerle (1999, Kap. B.2.1.2) zeigt dazu die geldpolitische Instrumente der Regierung auf, selbst bei anscheinend unabhängigen Zentralbanken durch öffentlichen und parlamentarischen Druck sowie personelle Einflussnahme die Geldpolitik zu beeinflussen. Das ökonomische System wird durch eine modifizierte erweiterte Phillipskurve 10 mit der Hypothese einer nicht inflationsbeschleunigten Arbeitslosenquote (NAIRU) beschrieben: (1) n e n π π π − − = − − = ˆ ) ( ) ( w a u a u u t t t t t 1 1
u entspricht dem natürlichen Niveau n Die Arbeitslosenquote t u solange, wie die erwartete π ist, der Reallohn sich also nicht ändert. Bei π gleich der realisierten Inflationsrate t Inflationsrate e t
rationalen Erwartungen wirkt sich der Trade-Off zwischen Arbeitslosigkeit und Inflationsrate nur
9 Die Präferenzfunktion ist so formuliert, dass sie die eintretenden Ausprägung bestimmter ökonomischer Größen bewertet. Nach Scheuerle (1999, S. 15 f.) unterscheidet man dabei die Popularitätsfunktion, welche die aktuelle Popularität der Regierung oder Opposition anzeigt, von der Wahlfunktion, welche die am Wahltag für die Regierung abgegebenen Stimmen bzw. Stimmenanteil misst. Ein Überblick über Schätzungen von Wahlfunktionen findet sich u.a. bei Mueller (1989, Tab. 15.1, S.
280 ff.).
10 Siehe hierzu Phillips (1958), Friedman (1968), Phelps (1967), Alesina/ Roubini (1992, S. 665)
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a bestimmt die Steigung der kurzfristigen Phillipskurve und wird vereinfachend im kurzfristig aus. 1
Rahmen dieser Arbeit mit dem Wert 1 versehen. Zur Interpretation: Die privaten Wirtschaftssubjekte
setzen unkoordiniert den Nominallohn, wobei sie sich bei den Tarifverhandlungen an den
Inflationserwartungen orientieren. Um Reallohnsenkungen zu vermeiden, fordern sie demnach, dass die
Wachstumsrate der Nominallöhne w ˆ zumindest gleich der erwarteten Inflationsrate ist. Mit der
γ Hypothese rationaler Erwartungen ist es dabei durchaus vereinbar, dass es auf Grund von Schocks t
oder unvollständiger Informationen zu Erwartungsfehlern kommen kann. Systematische Fehler werden
allerdings ausgeschlossen.
( )
(2) 2 e δ γ γ π π π + = = = ˆ , 0 ~ ; ) / ( N I E w γ − 1 t t t t t t
Will eine Regierung im Sinne einer wahltaktischen Maßnahme eine Senkung (Erhöhung) der
Arbeitslosenquoten erreichen, so muss sie eine unerwartete Inflation (Deflation) hervorrufen.
Im politischen System wird in Analogie zu Barro/ Gorden (1983b, S. 593) eine gesellschaftliche
Kostenfunktion formuliert, bei der jede von Null verschiedene Inflationsrate Kosten verursacht,
wohingegen eine Verringerung der Arbeitslosenquote unter das Niveau des NAIRU die Kosten
reduziert:
11 (3) 2 n π β > ⋅ + − ⋅ = 0 , ; ) 2 / ( ) ( ß ß ß u u K
2 1 2 1 t t t
Durch Einsatz der Phillipskurvengleichung (1) in (3) ergibt sich die Kostengleichung (4), in der der erste
Term als Kosten und der zweiter Term als Nutzen der Inflation interpretiert werden kann.
(4) 2 e π π π − ⋅ − ⋅ = ) ( ) 2 / ( ß ß K
1 2 t t t t
Verhält sich die Regierung stimmenmaximierend, ist sie bestrebt, die gesellschaftliche Kostenfunktion
zu minimieren, so dass diese mit der Kostenfunktion der Regierung R K gleichgesetzt werden. Ziel der
t
ρ 12 diskontierten erwarteten Periodenkosten zu Regierung ist es damit, die Summe der mit t
minimieren:
( min π = t 0
Ziel der Wähler ist es ebenfalls, ihre Kosten zu minimieren. Dazu versuchen sie rational die von der
Regierung gesetzte Inflationsrate möglichst genau zu antizipieren.
(6) 2 e W π π − = ) ( min min K t t t π π
Während die gesellschaftliche Kostenfunktion die langfristigen Präferenzen nach geringer
Arbeitslosenquote und Inflationsrate wiedergibt, nach der die Wahlentscheidung getroffen wird, ergibt
sich kurzfristig für den Wähler nur die Möglichkeit, über adäquate Nominallohnforderungen
11 Die graphische Darstellung der Funktion findet sich in Scheuerle (1999, Abb. B.3.2-1/2, S. 59).
12 Je geringer der Diskontierungsfaktor desto weniger werden zukünftige Ereignisse von der Regierung berücksichtigt.
5
Quote paper:
Stephan Wolter, 2003, Opportunistische Konjunkturzyklen bei rationalen Erwartungen, Munich, GRIN Publishing GmbH
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Wertorientierte Entlohnungssysteme
Business economics - Personnel and Organisation
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