Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis II
Tabellenverzeichnis. III
Abk ürzungsverzeichnis. IV
1 Einleitung. 1
1.1 Bedeutung der Information für das Unternehmen. 1
1.2 Aufbau der Arbeit. 2
2 Grundlagen und Bewertung des SAP Business Warehouse 3
2.1 Definition und Ziele 3
2.2 Die Architektur des Systems. 4
2.3 Bewertung des SAP Business Warehouse. 8
2.3.1 Stärken der Anwendung. 8
2.3.2 Schwächen der Anwendung. 9
3 Erstellung eines Sollkonzeptes für ein Einzelhandelsunternehmen 12
3.1 Zielsetzung an ein Kennzahlenpool 12
3.2 Anforderungen an die Business Warehouse Technologie 14
3.3 Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz des SAP BW. 15
4 Die Datenbereitstellung und -verarbeitung durch das SAP BW. 16
4.1 Die Datenbeschaffung 16
4.2 Klassifikation der Daten 18
4.3 Die Komponenten zur Datenverarbeitung und Erstellung eines
Kennzahlenpools. 21
4.3.1 Der SAP Business Explorer (BEx) 21
4.3.2 Der SAP Business Explorer Query Designer 22
4.3.3 Der SAP Business Explorer Web Application Designer 23
4.3.4 Der SAP Business Explorer Query Analyzer. 24
5 Erstellung eines Kennzahlenpools mit der SAP Business Warehouse
Technologie 26
5.1 Queryerstellung und Queryausführung. 26
5.2 Ergebnisanzeige der Query im Business Explorer Web 30
5.3 Queryauswertung in Form vom Web Items 32
5.3.1 Die Komponenten des Web Application Designers. 33
5.3.2 Resultatsanzeige des Web Items im Webbrowsers 35
5.4 Vorteile der Berichterstattung in Form von Web Items 36
6 Schlusswort 37
Literaturverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 01: Die integrierte Data-Warehouse Architektur des SAP BW
Abbildung 02: Relevante Systeme für ein einheitliches Reporting im SAP BW
Abbildung 03: ETL-Prozess
Abbildung 04: ETL-Prozess ohne InfoCube
Abbildung 05: ETL-Prozess ohne ODS-Objekt
Abbildung 06: Metadata Repository
Abbildung 07: Funktionsbereiche des
Abbildung 08: Navigationsleiste des Business Explorer Query Analyzer
Abbildung 09: Bereiche des Query Designers
Abbildung 10: Queryausführung im Web
Abbildung 11: Grafische Darstellung Query
Abbildung 12: Web Application Designer
Abbildung 13: Ergebnis im Webbrowser
Tabellenverzeichnis III
Tabellenverzeichnis
Tabelle 01: Ziele des SAP BW Einsatzes Tabelle 02: Maßnahmen für den erfolgreichen Einsatz des SAP BW
Abkürzungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis
BEx Business Explorer BW Business Warehouse DV Datenverarbeitung ETL Extraktion, Transformation & Laden HTML Hypertext Markup Language ODS Operational Data Store PSA Persistent Staging Area SAP R/3 betriebswirtschaftliches Standardsoftwarepaket SAP Systeme, Anwendungen, Produkte in der Datenverarbeitung UIS Utilities Information System WWW World Wide Web XML Extensible Markup Language
Einleitung 1
1 Einleitung
1.1 Bedeutung von Informationen für das Unternehmen
Entscheidungsträger haben die ernorme Bedeutsamkeit von Informationen zur positiven Beeinflussung der Wettbewerbsposition des Unternehmens im Einzelhandelssegment erkannt. Somit ist die Versorgung des Managements mit aktuellen und relevanten Informationen zur Wahrnehmung von Führungs-, Steuerungs- und Kontrollaufgaben zu einer wichtigen Aktivität im Unternehmen geworden. Laut Heinrich sind Informationen „handlungsbestimmtes Wissen über historische, gegenwärtige und zukünftige Zustände der Wirklichkeit und Vorgänge in der Wirklichkeit. Mit anderen Worten: Information ist Reduktion von Ungewissheit“. 1 Werden den Entscheidungsträgern also alle für sie relevanten Daten zur Verfügung gestellt und können sie jederzeit problemlos auf diese zugreifen, so können sie kurzfristig Strategie entwickeln und Entscheidungen treffen, damit sich das Unternehmen gegenüber seinen Mitbewerbern auf dem Segment des Einzelhandels abheben und durchsetzen kann. Die Forderung nach integrierten Informations- und Kommunikationssystemen, welche aus unternehmensinternen und unternehmensexternen Datenquellen entscheidungsrelevante Daten mit einem hohen Maß an Automatisierung zusammentragen und aufbereiten, ist sehr hoch. 2 Seit vielen Jahren wurden somit diverse Konzepte für Informationsverarbeitungsprogramme erstellt, aber meist blieben sie hinter den Anforderungen des Managements. Doch in den 90er-Jahren haben sich in den Unternehmen Data Warehouse Lösungen durchsetzen können. Hierunter fällt auch die SAP Business Information Warehouse Technologie. Die SAP-Technologie konnte sich behaupten, da diese nachweislich zu einer erhöhten Qualität und Aktualität der Informationsbereitstellung für die Entscheidungsträger beiträgt. 3 Im Kern dieser Programme stehen nicht nur die auf numerische Werte beschränkte Auswertungen und Analysen, sondern sie ermöglichen auch die grafische Darstellung der Daten. Hierdurch werden auch kritische Aspekte eines Sachverhaltes aufgezeigt und hervorgehoben.
Damit das laufende Geschäft von dem Management analysiert werden kann, werden für wiederkehrende oder periodische Analysen vorgefertigte Berichte eingesetzt (Reporting). Individuell gestaltete und flexible Anfragen werden mittels Queries definiert, gespeichert und sind jederzeit wieder mit aktuellen Daten befüllbar. So können die richtigen Informationen an den richtigen Personenkreis gelangen.
1 Entnommen aus Heinrich, Informationsmanagement, 2002, S. 7
2 vgl. Gómez/Rautenstrauch/Cissek/Grahlher, Einführung in SAP Business Information Warehouse, 2006, S. 3-7
3 vgl. Gómez/Rautenstrauch/Cissek/Grahlher, Einführung in SAP Business Information Warehouse, 2006, S. 3-7
Einleitung 2
Die folgende Arbeit wird daher aufzeigen, wie eine individuelle Anfrage für eine bestimmte Zielgruppe erstellt wird, so dass diese mit den relevanten Informationen versorgt wird.
1.2 Aufbau der Arbeit
Um für das Einzelhandelsunternehmen den gewünschten Kennzahlenpool mit Hilfe der SAP Business Information Warehouse Technologie erstellen zu können, ist es erst einmal relevant, bestimmte Grundkenntnisse über das System zu erhalten. Im Gliederungspunkt zwei wird das SAP Business Warehouse kurz erläutert und die Architektur mit den einzelnen Ebenen aufgezeigt. Anschließend wird das Datenlager kritisch beäugt und die Stärken und Schwächen werden beleuchtet.
Anschließend sollen im Abschnitt drei die Fragen beantwortet werden, welche Zielsetzungen ein Unternehmen überhaupt an ein Kennzahlenpool hat und welche Anforderungen an die SAP Business Warehouse Technologie gestellt werden. Diese können zwar von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich sein, aber es lassen sich bestimmte Aspekte verallgemeinern. Nachdem diese Fragen beantwortet wurden, soll aufgezeigt werden, welche Vorraussetzungen geschaffen bzw. erfüllt werden müssen, um das Datenlager erfolgreich in das Unternehmen zu implementieren. Denn die Einbettung des Systems in das Unternehmen stellt sich als nicht ganz einfach heraus und weist einige Risiken auf, die aber vermieden werden können.
Der vierte Punkt dieser Ausarbeitung widmet sich ganz dem Thema „Daten“. Hier wird geklärt, wie die Daten beschafft werden, um diese in das System zu laden und in welche Klassen sich die Daten überhaupt einteilen lassen. Dieses ist relevant für das System, da diese unterschiedlich behandelt werden.
Nachdem dann erläutert wurde, wie die Daten in das System gelangen und diese in dem Datenlager angepasst werden, so können diese für die Unternehmenszwecke genutzt werden. Dazu stellt die SAP Business Information Warehouse Technologie verschiedene Werkzeuge zur Verfügung, um die Informationen zu bearbeiten.
Der Abschnitt fünf stellt dann den Kern dieser Arbeit dar. Hier soll an einem praktischen Beispiel aufgezeigt werden, wie ein Kennzahlenpool für einen Report erstellt wird. Hier werden als erstes Queries geschaffen und ausgeführt, diese werden dann bearbeitet und als Ergebnis angezeigt. Anschließend werden die Queries ausgewertet und für die weitere Nutzung bearbeitet.
Grundlagen und Bewertung des SAP Business Warehouse 3
2 Grundlagen und Bewertung des SAP Business Warehouse
2.1 Definition und Ziele
Das SAP BW ist die Data-Warehouse Anwendung der SAP AG. Ein Data-Warehouse bzw. Datenlager ist eine zentrale Datensammlung, deren Inhalt sich aus Daten unterschiedlicher Quellen zusammensetzt.
Das SAP BW ist also die entscheidungsorientierte, zeitbezogene und dauerhafte Sammlung, Aufarbeitung und Darstellung geschäftsrelevanter Informationen zur Analyse, Planung und Steuerung. 1
Es ist ein Datenbank basierendes System, welches Informationen in überschaubaren Datenstrukturen wiedergibt.
Typische Einsatzgebiete in einem Einzelhandelsunternehmen sind u. a. folgende Bereiche:
• Rechnungswesen, Controlling und Unternehmensführung,
• Marketing und Vertrieb,
• Logistik und Supply Chain Management,
• Personaladministration. 2
Mit dem Business Warehouse offeriert die SAP AG eine anspruchsvolle Systemlösung, die sowohl alle benötigten Komponenten für eine unfassende Data-Warehouse-Architektur aufweist als auch vordefinierte Bausteine zur Unterstützung typischer unternehmerischer Entscheidungssituationen beinhaltet. 3
1 vgl. Mummert Consulting AG, Unternehmenssteuerung mit SAP Business Intelligence (SAP BI), 2005, S. 8
2 In Anlehnung an Herrn Brinkmeier (Tchibo GmbH)
3 vgl. Gómez/Rautenstrauch/Cissek/Grahlher, Einführung in SAP Business Information Warehouse, 2006, S. 41
Grundlagen und Bewertung des SAP Business Warehouse 4
Die Ziele des SAP BW Einsatzes werden in folgender Matrix aufgezeigt und kurz definiert:
Tabelle 01: Ziele des SAP BW Einsatzes
Quelle: Herr Brinkmeier (Tchibo GmbH)
2.2 Die Architektur des Systems
Das SAP Business Information Warehouse ist ein komplexes System mit vielen Schichten und dazu untergeordnete Unterebenen. Im Großen setzt sich das System aber aus folgenden drei Komponenten bzw. Schichten zusammen:
• die Datenhaltungsschicht,
• die Administrationsschicht und
• die Analyseschicht. 1
1 vgl. Gómez/Rautenstrauch/Cissek/Grahlher, Einführung in SAP Business Information Warehouse, 2006, S. 47 f.
Arbeit zitieren:
Dennis Witt, 2008, Konzeptionelle Entwicklung eines Kennzahlenpools für ein Einzelhandelsunternehmen mittels der SAP Business Information Warehouse Technologie, München, GRIN Verlag GmbH
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