Inhalt
1 A s t h m a b r o n c h i a l e 1
1 1 R e l e v a n z 1
1 2 D e f i n i t i o n 1
1 3 S y m p t o m e 2
1.4. Diagnose 2
1.5. Behandlungsmöglichkeiten 3
2 B e l a s t u n g s a s t h m a 5
2.1. Asthma im Sport 5
2.2. Regeln für Asthmatiker im Sport 6
2.3. Sport in der Schule 7
2.4. Lehrer von Asthmatikern 8
3 I m N o t f a l l 8
4. Stimmen von asthmatischen Kindern 9
5 Q u e l l e n 1 0
1. Asthma bronchiale 1.1 Relevanz
Auch wenn es oft nicht den Anschein hat als wäre Asthma eine gefährliche Krankheit sondern eher ein nur lästiges Problem, so verblasst dieser Eindruck bei 2141 Todesfällen allein im Jahr 2004 in Deutschland. Obwohl die Asthmamortalitätsrate bereits um 30% zurückgegangen ist, schneidet Deutschland im internationalen Vergleich immer noch relativ schlecht ab. Asthma ist mittlerweile auch unter Kindern weit verbreitet. So haben heutzutage ca. 10 % aller Kinder Asthma. Bei ihnen handelt es sich zumeist um allergisches Asthma im Gegensatz zu Erwachsenen, bei denen bei 30-50% keine Allergie nachgewiesen werden kann. Heilbar ist Asthma generell leider noch nicht. Dies liegt daran, dass die Ursachen für die Krankheit derzeit noch nicht bekannt sind. Wissenschaftler des Nationalen
Genomforschungsnetzes haben in einer Untersuchung mit asthmatischen Kindern mehrere Genmutationen ÄDXI HLQHP Abschnitt des Chromosoms 17 [gefunden, welche] GDV $VWKPDULVLNR XP 3UR]HQW >HUK|KHQ@³ (Homepage der Wissenschaft: Abs. 4) Sie bewirken, dass ein bisher unbekanntes Protein (ORMDL3) vermehrt gebildet wird. Wie dieses wirkt, ist jedoch noch unbekannt. Wird dieses Rätsel gelöst, könnte Asthma für alle Patienten heilbar sein. Bei 1/3 der erkrankten Kinder ist Asthma auch heute schon bis zum Erwachsenenalter heilbar, allerdings bleibt eine übermäßige
Abwehrbereitschaft weiterhin bestehen.
1.2 Definition
Asthma bronchiale wird definiert als eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, charakterisiert durch eine bronchiale Hyperreagibilität und eine variable Atemwegsobstruktion (Ukena, Fishman, Niebling, 2008, S. 385). Die von Ukena, Fishman und Niebling
genannte Atemwegsverengung tritt in den Bronchien auf. Hervorgerufen wird sie durch bestimmte Trigger wie z.B. Tierhaare, Pollen, Hausstaub oder körperliche Belastung, auf die die Asthmatiker allergisch reagieren. Löst
einer dieser Trigger die allergische Hyperreaktion aus, kommt es dazu, dass die Schleimhäute anschwellen und Schleim produziert wird, welcher die Atemwege verengt. Hinzu kommt, dass die Muskulatur der Bronchien,
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welche vom Nervus Vagus innerviert wird, sich verkrampft. Dieser Aspekt ist sehr wichtig, da er erklärt, warum Asthmatiker allein durch die Angst vor einem Anfall eine Bronchienverengung bekommen können. Die Angst bewirkt, dass der Nervus Vagus, ohne dass der eigentlich erforderliche Trigger vorhanden wäre, die Muskulatur kontrahieren lässt.
1.3 Symptome
Die Symptome von Asthmatikern sind vielfältig und beziehen sich nicht ausschließlich auf Luftnot. Ukena, Fishman und Niebling schreiben, dass das Ä.DUGLQDOV\PSWRP UH]LGLYLHUHQGH (SLVRGHQ YRQ DNXW DXIWUHWHQGHU $WHPQRW typischerweise nachts oder in den frühHQ 0RUJHQVWXQGHQ³ 8NHQD )LVKPDQ Niebling, 2008, S. 385) sind. Dieses ist natürlich ein zentraler Aspekt. Die Atemnot tritt bei Asthmapatienten oft in Form von Anfällen auf. Diese variieren in Art, Dauer und Häufigkeit stark voneinander. Ebenso zu beobachten ist, dass sie oft unter Kurzatmigkeit oder pfeifender Atmung leiden. Letztere kann bereits bei Säuglingen ein entscheidendes Indiz sein. Gerade nach körperlicher Belastung überkommt die Asthmatiker oft ein trockener Husten. Manche klagen auch über Beklemmungsgefühle in der Brust. Bei Kindern können auch Bauchschmerzen auf Asthma hinweisen.
1.4 Diagnose
Es gibt verschiedene Methoden um Asthma zu diagnostizieren. Sie lassen sich in zwei Kategorien Untersuchung und die Befragung. Zur körperlichen Untersuchung gehört auf jeden Fall ein Lungenfunktionstest. Hierzu werden unterschiedliche Geräte verwandt. Zum einen gibt es die Peak-flow-Messung, bei der gemessen wird, mit welcher Kraft der Patient ausatmen kann. Diese Messung wird auch von
vielen vorgenommen um herauszufinden, ob sie erneut ihr Medikament einnehmen müssen. Die Peakflow-Messung eignet sich hierfür besonders gut, da das Gerät klein und das Messverfahren recht einfach ist. Aufwändiger, dafür aber auch genauer, ist die Spirometrie. Dieses Gerät misst neben der Kraft, mit der man ausatmet auch die Menge der ausströmenden
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Arbeit zitieren:
Dörte Schabsky, 2008, Belastungsasthma und Sport, München, GRIN Verlag GmbH
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Richard Friedel
Asthmaheilung durch Einsicht.
In der Asthmafachwelt ist man der Meinung, dass keine Atemtechnik auf die die Krankheit so entscheidend und markant beeinflussen kann wie Medikamente. Das erscheint auch nur logisch, denn z. B. die Bauchatmung würde genau so gesund oder ungesund sein wie die Brustatmung, wenn man den Atmungsapparat als einfachen Blasebalg versteht, wo die Atemluft durch die Atemwege mittels den Atmungsmuskeln und Druckunterschiede befördert wird. Es fehlt also an einer wissenschaftlichen Erklärung für eine, sagen wir entspannende, Wirkung einer Bauchatmung auf asthmatisch verengte Atemwege. Beim Asthmaspray hingegen ist die dramatische Wirkung wissenschaftlich nachvollziehbar, aber er unterdrückt nur die Symptome und heilt nicht.
Japanische Texte wie „Die Kraft strahlender Gesundheit“ von Nobuo Shioya mit Behauptungen wie auf S. 124 "Der in den japanischen Kampfkünsten häufig benutzte Ausdruck "hara ga suwaru" (der Bauch ist fest) bezieht sich auf diesen Zustand, in dem die Aufmerksamkeit auf das seika-tanden gerichtet, im Unterbauch Kraft gesammelt und die Luft bis dort hinabgedrückt wird. Im Bauch fest zu sein, gilt besonders als idealer und vorteilhafter Zustand“ müssen doch die wissenschaftliche Neugierde erwecken, obwohl sie dem Blasebalgmodell widerlegen und trotz der Einordnung des Buches als Esoterik.
Dass von der Anspannung des Bauches eine besondere Wirkung auf die Atmung ausgeht kann man leicht beweisen, indem man mit der Hand das An- und Entspannen der Bauchmuskeln bei der Atmung abtastet. Wenn man jetzt das Anspannen bei der Einatmung bewusst verhindert, so wird die Atmung seichter und schwächer und letztendlich asthmatypisch.
Aus dieser Perspektive heraus, d. h. mit durch die Hand abgetastetem Variieren der Bauchmuskelspannung kann man die Einatmung nicht nur schwächer sondern auch kräftiger werden lassen und so mit dem Asthmaspray effektiv konkurrieren, der sonst auf lange Sicht die Atmung schwächt, denn die hier erwähnten Muskeln werden weniger in Anspruch genommen und müssen deshalb langsam einrosten. Richard Friedel
am Wednesday, September 15, 2010-