II
Inhaltsverzeichnis
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Abbildungsverzeichnis III
1 Einleitung 1
2 Strategische Allianzen 2
2.1 Merkmale strategischer Allianzen 2
2.2 Ziele und Risiken strategischer Allianzen 4
3 Outsourcing 6
3.1 Begriff und Entwicklung des Outsourcing 6
3.2 Chancen und Risiken des Outsourcing 7
3.3 Formen des Outsourcing 10
4 Outsourcing mittels strategischer Allianzen 12
5 Resümee und Ausblick 15
Quellenverzeichnis 16
III
Abbildungsverzeichnis Seite
Abb. 1: Kooperationsrichtungen 3 Abb. 2: Dimensionen des Outsourcing 11
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1 Einleitung
Im Zuge einer zunehmend arbeitsteiligen Gesellschaft sind Outsourcing-Maßnahmen in vielen Fällen unumgänglich. Hierdurch entstehen für die beteiligten Unternehmen jedoch nicht nur Vorteile. Um eine problemlose Zusammenarbeit zwischen outsourcendem Unternehmen und Dienstleister zu gewährleisten, gehen diese eine partnerschaftliche Beziehung, beispielsweise in der Form einer strategischen Allianz, ein. Die Gründe hierfür werden im Rahmen dieser Hausarbeit erläutert.
In Kapitel 2 wird die Kooperationsform der strategischen Allianz beschrieben. Dabei wird zunächst in Kapitel 2.1 auf den Begriff der strategischen Allianz und die Abgrenzung zur Fusion eingegangen. Danach werden die möglichen Kooperationsrichtungen und verschiedene Ausprägungsformen der Zusammenarbeit innerhalb einer Allianz dargestellt. Abschließend sollen in Kapitel 2.2 die Ziele verdeutlicht werden, die dazu führen, dass Unternehmen strategische Allianzen eingehen. Auch auf die damit verbundenen Risiken wird in diesem Kapitel eingegangen.
Kapitel 3 erläutert die Thematik des Outsourcing. Nach einer Begriffsdefinition und Darstellung der historischen Entwicklung in Kapitel 3.1 werden in Kapitel 3.2 die Chancen und somit die Gründe für ein Outsourcing vorgestellt. Die Entstehenden Risiken werden ebenfalls beschrieben. Kapitel 3.3 beschreibt die möglichen Formen des Outsourcing.
In Kapitel 4 wird geklärt, in welchen Fällen strategische Allianzen als Basis für eine Outsourcing-Beziehung gewählt werden sollten und welche Vorteile für die Beteiligten dadurch entstehen.
2
2 Strategische Allianzen
2.1 Merkmale strategischer Allianzen
Nach Sydow handelt es sich bei strategischen Allianzen um formalisierte und längerfristig angelegte Beziehungen zu anderen Unternehmen. 1 Mirow fasst den Begriff der strategischen Allianz noch wesentlich weiter, indem er darunter alles subsumiert, wofür ein Unternehmen einen Partner benötigt. Demnach ist eine lose Zusammenarbeit genauso als strategische Allianz zu verstehen, wie eine Minderheits- oder auch Mehrheitsbeteiligung am Partnerunternehmen. Weiterhin stellt er fest, dass diese Kooperationen sich auf eine bestimmte Dauer oder ein Projekt beziehen oder auf unbestimmte Zeit eingegangen werden können. 2 Jedes der an der strategischen Allianz beteiligten Unternehmen bleibt rechtlich und zumindest eingeschränkt auch wirtschaftlich selbständig. Die Eigenständigkeit wird durch die Kooperation demnach nicht aufgegeben, der Handlungsspielraum jedoch erheblich eingeschränkt. 3 Eine Fusion ist folglich nicht als strategische Allianz anzusehen, da es sich nicht mehr um zwei rechtlich selbständige, kooperierende Unternehmen handelt. Der Begriff der strategischen Allianz ist in der Literatur nicht eindeutig definiert. Einige Autoren vertreten die Meinung, dass die Kooperation auf eine bestimmte Dauer angelegt ist. 4 Andere Verfasser sehen eine zeitliche Begrenzung nicht als zwingende Voraussetzung an. 5 Die vorliegende Arbeit folgt ebenfalls dieser zweiten Auffassung mit der Begründung, dass nach Mirow eine strategische Allianz auch in einer Fusion enden kann. 6 Demnach muss von vornherein kein befristetes Vertragsverhältnis bestehen.
Uneinigkeit in der Literatur besteht weiterhin auch hinsichtlich der Kooperationsrichtung strategischer Allianzen. Vereinzelt wird definiert, dass es sich um hori-
1 Vgl. Sydow, J. 2005, S. 63.
2 Vgl. Mirow, M. 1994, S. 46.
3 Vgl. Baier, P. 2008, S. 49.
4 Vgl. z.B. Hollmann, H.H. 1992, S. 293.
5 Vgl. z.B. Piontek, J. 2005, S. 64.
6 Vgl. Mirow, M. 1994, S. 46.
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zontale Kooperationen auf der selben Wertschöpfungsstufe handelt. 7 Die Mehrheit der Autoren geht jedoch davon aus, dass strategische Allianzen sowohl in der Form von horizontalen als auch vertikalen und diagonalen bzw. gemischten Kooperationen möglich sind. 8 Die verschiedenen Kooperationsrichtungen sind in Abbildung 1 zusammengefasst.
Abb. 1: Kooperationsrichtungen Quelle: Eigene Darstellung
Während bei einer horizontalen Kooperation Unternehmen der selben Wertschöpfungsstufe zusammenarbeiten handelt es sich bei einer vertikalen Kooperation um die Zusammenarbeit von Unternehmen, die auf verschiedenen Wertschöpfungsstufen tätig sind. 9 Zudem sind die Unternehmen sowohl bei der horizontalen als auch bei der vertikalen Kooperation in der selben Branche tätig. 10 Folglich unterhalten Unternehmen auf der horizontalen Ebene Beziehungen zu ihren Wettbewerbern und auf der vertikalen Ebene zu ihren Lieferanten oder Abnehmern. Laut Pepels liegt eine diagonale bzw. gemischte Kooperation vor, wenn die kooperierenden Unternehmen unterschiedlichen Branchen und / oder
7 Vgl. u.a. Bea, F. X. et al. 2004, S. 404.
8 Vgl. u.a. Pepels, W. 2005, S. 191 ; Baier, P. 2008, S. 49.
9 Vgl. Balling, R. 1998, S. 8.
10 Vgl. Kuhn, A./Hellingrath, B., 2002, S. 51.
Arbeit zitieren:
Marc Schmidt, 2009, Bedeutung strategischer Allianzen im Rahmen des Outsourcing, München, GRIN Verlag GmbH
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