Inhalt
Abbildungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
1.1. Problemstellung 2
1.2. Zielsetzung 3
1.3. Forschungsfrage 3
1.4. Hypothesen 3
1.5. Aufbau 4
2. Tourismus 6
2.1. Begriffserklärung 6
2.2. Der touristische Markt 7
2.3. Anbieter 7
2.4. Nachfrager 8
2.5. Das touristische Produkt 10
3. Hotel-Marketing 12
3.1. Begriffserklärung 12
3.2. Marketing-Management-Prozess im Hotel-Marketing 14
3.2.1. Informations- und Analysephase 15
3.2.2. Strategisches Marketing 15
3.2.3. Operatives Marketing (Marketing-Mix) 15
3.2.3.1. Produkt 16
3.2.3.2. Preis 17
3.2.3.3. Distribution 17
3.2.3.4. Kommunikation 19
3.2.4. Umsetzung 19
3.2.5. Controlling 20
4. Die Zielgruppe LoHaS 21
4.1. Zielgruppendefinition 21
4.2. LoHaS 22
4.2.1. Begriffserklärung 22
4.2.2. LoHaS und Tourismus 24
4.2.3. LoHaS und Kommunikation. 26
4.2.4. LoHaS als Zielgruppe für die Hotellerie? 27
I
5. Website-Marketing 28
5.1. Begriffserklärung 28
5.2. Mehrwert von Website-Marketing 29
5.3. Nutzungshindernisse. 30
5.4. Marketing-Management-Prozess im Website-Marketing 31
5.4.1. Analysephase 32
5.4.2. Konzeptphase 32
5.4.3. Entwicklungsphase 33
5.4.3.1. Produkt und Preispolitik 33
5.4.3.2. Preis 34
5.4.3.3. Distribution 34
5.4.3.4. Kommunikation 34
5.4.4. Einführungsphase 35
5.4.5. Evaluation 35
5.5. Einflussfaktoren 36
5.5.1. Content / Information. 36
5.5.2. Customer Relationship 40
5.5.3. Distribution 43
5.5.4. Design Usability 45
5.5.5. Vertrauen 49
6. Schlussbetrachtung 51
6.1. Hypothesenüberprüfung 51
6.2. Darstellung der Erfolgsfaktoren für Webseiten in der Hotellerie 53
6.3. Fazit 54
6.4. Kritische Reflexion der Arbeit 55
6.5. Ausblick 55
Literaturverzeichnis 56
Anhang A1
Definition Tourismus A2
Definition Marketing A3
Definitionen LoHaS A4
Evaluation von Erfolgskriterien für Webseite A6
II
Abbildungsverzeichnis
EELOGXQJ 'HUÄQHXH 7RXULVW
Abbildung 2: Der Marketing-Management-Prozess im Hotel-Marketing
Abbildung 3: Der Marketing-Mix
Abbildung 4: Marketing-Management-Prozess im Website-Marketing
III
1. Einleitung
Durch die rasante technologische Entwicklung und die sinkenden Kosten ist die Anzahl der Internetnutzer in den letzten Jahren drastisch angestiegen. (vgl. Egger, 2005, S. 158) Laut Statistiken sind weltweit ungefähr ein Viertel der Bevölkerung und in der EU sogar um die 60% aktive Internetnutzer. (vgl. Internet World Stats, 2009 a, online, vgl. Internet World Stats, 2009 b, online) Das Angebot im Internet steigt stetig an. Das Internet bietet eine Vielzahl neuer Möglichkeiten und Wege um Angebot und Nachfrage zu vereinen. Besonders für den Vertrieb von informationsintensiven Produkten und Dienstleistungen, also auch für den Tourismus, kann das Internet als Online-Marktplatz einen großen Mehrwert, sowohl für Anbieter als auch für Nachfrager darstellen. (vgl. Egger, 2005, S. 158) Durch das Internet erweitern sich auch die Möglichkeiten des Marketings für Unternehmen. Es entsteht ein Dialog zwischen Anbieter und Nachfrager, wodurch Vorteile für beide Seiten entstehen. Der Anbieter erhält durch das Verhalten des Kunden wertvolle Informationen über dessen Wünsche und kann somit individueller auf den Kunden eingehen. (vgl. Fritz, 2004, S. 214f)
Der thematische Aufbau und die Gestaltung einer Website steht für Unternehmen im Mittelpunkt des Internet-Marketing. Wie auch bei allen anderen
Marketingmaßnahmen, ist auch beim Einsatz einer Website auf die zielgruppenspezifische Ausrichtung zu achten. (vgl. Freyer, 2009, S. 624) In dieser Arbeit wird von einer Ausrichtung auf die Zielgruppe der LoHaS ausgegangen. Diese Zielgruppe definiert sich durch den Wunsch nach Nachhaltigkeit. Ein besonderes Merkmal der LoHaS ist deren überdurchschnittliche Internetaffinität. Dadurch eignet sich diese Zielgruppe besonders für die Ansprache über das Medium Internet. (vgl. Schmidt, & Littek, & Nickl, 2007, S. 6)
1
1.1. Problemstellung
³,FKNDQQIUHLOLFKQLFKWVDJHQREHVEHVVHUZLUGZHQQHVDQGHUVZLUG Aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es besser werden soll!³ (Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), deutscher Naturwissenschaftler) ÄDass heutzutage beinahe jedes Hotel seine eigene Website besitzt, beschreibt eindrucksvoll, wie rasch das Internet seinen Einzug in die Hotellerie gehalten hat. >«@ :HQQJOHLFK GHU 0DUNW EHLQDKH JHVlWWLJW ]X VHLQ VFKHLQW VR LVW EHL JHQDXHUHU Betrachtung festzustellen, dass nur ein kleiner Anteil der Websites den 4XDOLWlWVDQIRUGHUXQJHQHQWVSULFKW>«@³ (Egger, 2005, S. 110) Das Versäumnis hat besonders im Tourismus schwerwiegende Folgen. Die touristische Dienstleitung ist ein Produkt, welches im Vorhinein nicht getestet werden kann. Aus diesem Grund muss die Informationsbereitstellung des Anbieters dem Kunden einen besonderen Mehrwert bieten. Der Kunde muss das Gefühl haben, alles über das Produkt zu wissen, um es mit anderen vergleichen und bewerten zu können. (vgl. Freyer, 2009, S. 94)
Nicht nur die technischen Möglichkeiten haben sich weiterentwickelt, auch das Kundenverhalten hat sich mit der Digitalisierung verändert. Wie bereits erwähnt nutzen bereits über ein Viertel der Weltbevölkerung die Angebote des Internets. (vgl. Internet World Stats, 2009 b, online) Auf Grund von Erfahrung verlangt der internetaffine Kunde einen qualitativ hochwertigen Internetauftritt. (vgl. Alby, 2007, S. 10)
Ein Großteil der Konsumenten informiert sich vor Kauf sehr intensiv über Produkte und Dienstleistungen, insbesondere auch über den geplanten Urlaub. Gerade die Zielgruppe der LoHaS ist besonders informationshungrig. (vgl. Wenzel, & Kirig, & Rauch, 2008, S. 204) Oft findet diese Recherche im Internet statt. Mehr als 30 % benutzen das Internet als Hauptrecherchemittel bei der Urlaubsplanung. (vgl. ADAC Verlag GmbH, 2010, online)
Dies kann der Anbieter nutzen und über seine Internet-Präsenz, besonders durch die professionelle Gestaltung einer Website, eine Kaufentscheidung herbeiführen. (vgl. Alby, 2007, S. 10ff)
2
1.2. Zielsetzung
Ziel dieser Arbeit ist es, zu analysieren, welche Anforderungen an das Website-Marketing von Tourismusbetrieben gestellt werden, um insbesondere die Zielgruppe der LoHaS anzusprechen, beziehungsweise welche Kriterien Websites erfüllen müssen, um der Zielgruppe der LOHAS gerecht zu werden. Aufbauend darauf soll ein Katalog von Handlungsanweisungen für eine möglichst effektive Gestaltung von touristischen Websites entwickelt werden, um das gesamtheitliche Marketing zu unterstützen.
1.3. Forschungsfrage
Welche wesentlichen Anforderungen werden an das Website-Marketing von Hotelbetrieben gestellt und wie kann die Website auf die Zielgruppe der LoHaS ausgerichtet werden?
1.4. Hypothesen
Folgende Hypothesen sollen zur Beantwortung der Forschungsfrage herangezogen werden:
1.5. Aufbau
Als Einleitung werden die Ausgangslage sowie die Problemstellung formuliert. Folgend werden die Zielsetzung sowie die Forschungsfrage und die zu bearbeitenden Hypothesen erläutert.
'D GLHVH %DFKHORUDUEHLW LP =XJH GHV 6WXGLHQJDQJV Ä8QWHUQHKPHQVIKUXQJ LQ Ger Tourismus- )UHL]HLWZLUWVFKDIW³ YHUIDVVW ZLUG EH]LHKW VLFK GLHVH $UEHLW ausschließlich auf das Website-Marketing von Tourismusbetrieben ± im spezifischen auf Hotelbetriebe. Aus diesem Grund wird in Kapitel 1 dieser Arbeit der Tourismus erläutert. Innerhalb dieser Einführung wird ein Überblick über den touristischen Markt gegeben. Eingegangen wird auf die Anbieter und Nachfrager des Tourismus und deren Zusammentreffen am touristischen Markt. Zum besseren Verständnis dieser Arbeit wird außerdem das touristische Produkt mit all seinen Besonderheiten beleuchtet.
In Kapitel 2 bekommt der Leser eine Einführung in das Marketing von Hotelbetrieben. Nach einer Begriffserklärung wird auf den Marketingprozess eingegangen. Vertieft wird der Marketing-Mix, da sich der weitere Teil dieser Arbeit hauptsächlich in diese Teilaspekt des Marketingprozesses eingliedern lässt. Da diese Arbeit auf das Website-Marketing von Hotelbetrieben, welche die Zielgruppe der LoHaS ansprechen wollen, ausgerichtet ist, wird im folgenden Kapitel zuerst die Wichtigkeit von Zielgruppen-Marketing und aufbauend darauf die Zielgruppe der LoHaS untersucht. Besonderes Augenmerk wird auf das Verhalten in Bezug auf Tourismus und Medien gelegt.
Kapitel 4 beschäftigt sich mit dem Hauptthema dieser Arbeit ± dem Website-Marketing. Die Begriffserklärung gibt einen Überblick über Website-Marketing. Um zu zeigen, welchen Einfluss professionelles Website-Marketing hat, wird der Mehrwert von Website-Marketing in Hinblick auf den Anbieter (das Hotel) und den Nachfrage (den Reisenden) aufgezeigt. Dann wird die Autorin den Marketing-Management-Prozess auf Website-Marketing umlegen um zu veranschaulichen, dass auch Website-Marketing strategisch geplant werden muss.
4
1. Einleitung
Sobald die Rahmenbedingungen geklärt sind, wird auf die Einflussfaktoren des
Website -Marketings im Detail eingegangen. Nach Meinung der Autorin kristallisieren
sich 5 Faktoren besonders heraus Content, Customer Relationship, Distribution,
Design Usability sowie Vertrauen.
Als Ergebnis dieser Arbeit sollen Handlungshinweise zur professionellen Gestaltung
von touristischen Webseiten erstellt werden. Dieser Katalog soll eine Hilfestellung
zu Website-Optimierung für Tourismusbetriebe, welche sich auf die Zielgruppe der
LoHaS ausgerichtet haben bzw. spezialisieren wollen, darstellen.
Im letzten Teil dieser Arbeit, der Schlussbetrachtung, werden die Ergebnisse
zusammengefasst , die Hypothesen gegebenenfalls falsifiziert, die Arbeit kritisch
reflektiert , und ein Ausblick in die Zukunft gewagt.
5
2. Tourismus
Der Begriff Tourismus stammt ursprünglich von dem griechischen Wort Ätornos³, welches für ein zirkelähnliches Gerät steht. Das Verlassen eines Ortes (Wohnort) mit der Absicht wiederzukehren wird durch einen Kreis symbolisch gut dargestellt. (vgl. Mundt, 1998, S. 2f) Die Anfänge des Tourismus können bereits in der Antike ausgemacht werden. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelt sich die Tourismusökonomie allerdings derart schnell, dass der Tourismus heute den weltweit größten Industriezweig ausmacht. (vgl. Schmidt, 1998, S. 59; vgl. O´Connor, 1999, S. 1; vgl. Scherer, 1995, S. 21)
2.1. Begriffserklärung
Der Tourismus wird als keine eigene Wissenschaft, sondern als eine Querschnittsdisziplin angesehen. Durch die Komplexität des Tourismus und die mit ihm in Verbindung stehenden Phänomene sind Erkenntnisse aus den unterschiedlichsten Wissenschaften zu verknüpfen und einzusetzen. (vgl. Kaspar, 1996, S. 11; vgl. Keller, 1999, S. 16)
Eine einheitliche Theorie des Tourismus konnte sich bis heute nicht durchsetzen. Die Autorin hat Definitionen der bedeutendsten Autoren touristischer Literatur zusammengetragen welche im Anhang zu finden sind und ist zu dem Schluss gekommen, dass die Definition der World Tourism Organisation (UNWTO) für diese Arbeit am passendsten ist. Diese Definition wurde 1991 auf der Internationalen Konferenz über Reise- und Tourismusstatistik der UNWTO in Ottawa/Kanada in Zusammenarbeit mit der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaft (SAEG) verabschiedet. (vgl. Opaschowski, 2002, S. 21f) Für diese Arbeit wird daher festgelegt, dass ÄTourismus die Aktivitäten von Personen, welche sich an Orte außerhalb ihrer gewohnten Umgebung begeben, und sich dort nicht länger als ein Jahr zu Freizeit-, Geschäfts-, und anderen Zwecken aufhalten, wobei der Hauptreisezweck ein anderer ist als die Ausübung einer Tätigkeit, die vom EHVXFKWHQ2UWDXVYHUJWHWZLUG³ist. (UNWTO, 1991, online; Opaschowski, 2002, S. 21f)
6
2.2. Der touristische Markt
Der Tourismus ist ein global vorhandenes und international ausgerichtetes Phänomen. Sowohl auf der Anbieter- als auch der Nachfrageseite ist der Tourismus stark von der Globalisierung beeinflusst. Die Globalisierung ist vor allem in der dynamischen Erschließung und Diffusion touristischer Märkte durch die Nachfrageseite sowie die weltweite Ausweitung von touristischen Destinationen auf der Angebotsseite. Der Ausbau touristischer Infrastruktur sowie deren Vernetzung ist daher eine logische Entwicklung. (vgl. Vorlaufer, 2000, S. 51-80) Der steigende Druck durch die Konkurrenz fordert touristische Betriebe international zu handeln. Sowohl Nischen- und Differenzierungsstrategien als auch Expansions- und Konzentrationsstrategien können in Erwägung gezogen werden. (vgl. Freyer, 2000, S. 13-50)
Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus wird durch Statistiken der World Tourism Organisation (UNWTO) sowie des Word Travel and Tourism Council (WTTC) belegt. Laut WTTC waren im Jahr 2009 rund 8,8 Prozent aller Arbeitsplätze dem Wirkungsfeld des Tourismus zuzuordnen. Der durchschnittliche Anteil am BIP lag bei ca. 9 Prozent. Der tatsächliche Einfluss des Tourismus auf eine Volkswirtschaft ist jedoch kaum berechenbar und weit stärker. (vgl. WTTC, 2010, online)
2.3. Anbieter
In folgendem Kapitel wird ein Überblick über die grundlegenden Anbieter im Tourismus gegeben. Auf die Hotellerie wird näher eingegangen, da diese Arbeit auf diesen Wirtschaftszweig ausgerichtet ist.
Zu den Verkehrsträgern werden der Flugmarkt, das Schiffsgewerbe, Eisenbahnen sowie das Busreisegewerbe und der Individual-Automobilverkehr gezählt. (vgl. Dettmer, 1998, S. 59f)
Als lokale Leistungsträger werden jene Betriebe bezeichnet, welche die örtlich gebundenen Komponenten der gesamttouristischen Leistung anbieten. (vgl. Dettmer, 1998, S.59) Zu unterscheiden ist zwischen der touristischen Infrastruktur und der touristischen Suprastruktur. Zur Infrastruktur werden unter anderem Kongress- und Tagungszentren, Skilifte und Informationsdienste gezählt. Als
7
Suprastruktur werden Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe angesehen. (vgl. Egger, 2005, S. 71)
Hierzu zählt auch die Hotellerie, auf welche nun auf Grund der Ausrichtung dieser Arbeit näher eingegangen wird.
Die Beherbergungsindustrie wird in zwei Bereiche unterteilt, nämlich in die klassische Hotellerie und in die Para-Hotellerie. Ferienwohnungen, Privatzimmer, Campingplätze, Jugendherbergen sowie Kuranstalten werden unter dem Begriff Para-Hotellerie zusammengefasst. Als klassische Hotellerie werden neben dem Hotel auch das Hotel garni, Pensionen und Gasthöfe bezeichnet. Die Hotellerie kann sich in einer Vielzahl von Ausprägungen äußern. Faktoren wie Standort, Größe, Besitzverhältnisse, Preise und Ausrichtungen auf Zielgruppen spielen hier eine Rolle. (vgl. Camisòn, 2000, S. 125-143)
Destinationen bilden geografisch abgegrenzte Gebiete, welche für den Touristen ein einheitliches Gebilde darstellen. Von Touristen sind Destinationen nicht klar bestimmbar, da je nach geografischer Entfernung vom Zielort und ausgehend von der Bedürfnislage etwas anderes als Destination verstanden wird. Eine Destination kann ein Land, eine Region oder einen Ort ausmachen. (vgl. Mundt, 1998, S. 287f) Reiseveranstalter kombinieren verschiedene Dienste von Leistungsträgern und kreieren somit ein neues Gesamtprodukt. Im Normalfall entsteht somit ein Leistungsbündel aus Verkehrs- und Unterkunftsleistung ± die Pauschalreise. (vgl. Mundt, 1998, S. 312)
Reisemittler fungieren als Mittler zwischen dem Dienstleistungsunternehmen und dem Touristen.
2.4. Nachfrager
Die unterschiedlichen Charakterisierungsmöglichkeiten von Touristen sind vielschichtig und können u.a. von der Reisemotivation, den Bedürfnissen, den Einflussfaktoren für die Reiseentscheidung sowie der Reiseart, dem Reiseziel und der Aufenthaltsdauer ausgehen. Weitere wichtige Kriterien stellen die soziodemografischen Faktoren dar. (vgl. Egger, 2005, S. 70)
8
Durch den soziodemografischen Wandel in der Bevölkerung hat sich eine Vielzahl an unterschiedlichen Lebensstilen ausdifferenziert. Auch im Reise- und Freizeitverhalten haben sich einige grundlegende Veränderungen vollzogen. (vgl. Merl et al., 2001, S. 40f)
Aufgrund der Vielzahl an charakteristischen Unterschieden ist eine Vereinheitlichung nicht sinnvoll. Je nach Ausprägung lassen sich Touristen jedoch typologisieren und dadurch marketingtechnisch leichter bearbeiten. (vgl. Egger, 2005, S. 70) 'HUÄQHXH³7RXULVW
In der Literatur ILQGHQ VLFK LPPHU ZLHGHU $XVVDJHQ ]XP ÄQHXHQ³ 7RXULVWHQ 'LH Veränderungen von Reisenden und deren Reiseverhalten werden in folgender Grafik dargestellt. Abbildung 1'HUÄQHXH³7RXULVW
Modifiziert in Anlehnung an Freyer, 2009, S. 195 und Bieger, 2008, S. 14 Als veränderte Kriterien werden Kompetenzen, Wertevorstellungen/Lifestyles, soziodemografische Veränderungen, verändertes Konsumentenverhalten sowie Individualisierung genannt. Insbesondere die gewachsene Reiseerfahrung beeinflusst die Ansprüche an die Qualität des Reiseangebots. Auch die Veränderung der Wertevorstellungen lassen den Touristen von heute ein anderes
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Ariane Gollia, 2010, Website-Marketing in der Hotellerie ausgerichtet auf die Zielgruppe der LoHaS, München, GRIN Verlag GmbH
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