Welten(w)ende 2012? 2
Abstract
Diese Arbeit untersucht das ‚Phänomen 2012‘ innerhalb des ‚New Age‘ mit den Aspekten der Ideenrezeptionen, Interpretationen und Handlungsempfehlungen zunächst theoretisch und dann empirisch anhand eines Fallbeispiels. Der Komplex des ‚New Age‘ vertritt einen epochalen Wandel im Sinne eines ‚Neuen Zeitalters‘, das sich durch eine neue Weltsicht, ja ein neuartiges durch Holismus, Monismus und Pantheismus, Gegenwärtigkeit, Bewusstseinsevolution und Gnosis sowie der Verschmelzung von Wissenschaft und Religion geprägtes ‚Paradigma‘ auszeichnet. Dieses ‚Wassermann-Zeitalter‘ gründet sich ideell aus (zyklischen) astrologischen Zeitalterlehren, astronomischen Ereignissen und neuerdings auch aus dem Maya-Kalender, der am 21. Dezember 2012 enden soll (was wissenschaftlich gesehen nicht stimmt, da der Kalender einerseits weitergeführt werden kann und andererseits die Daten ungenau und umstritten sind) sowie weiteren Prophezeiungen (u.a. Nostradamus). Es wird meist interpretiert, dass uns deshalb eine ‚Weltenwende‘, also die Erneuerung der Welt, die aber verbunden ist mit Katastrophen apokalyptischen Ausmasses, bevorsteht. Als Handlungskonsequenzen werden vor allem spirituelle Praktiken wie Meditation und das Leben nach dem ‚Neuen Paradigma‘ vorgeschlagen. Möglichst viele Individuen sollen an dieser ‚friedlichen Revolution von innen‘ teilhaben und - verschont von den Katastrophen - eine ‚Neue Welt‘ kreieren. Als Ergebnis zeigen sich somit theoretisch und empirisch typische Momente des ‚New Age‘ wie die Betonung von individueller und globaler Bewusstseinsentwicklung oder Synkretismen.
Welten (w)ende 2012? 3
Inhaltsverzeichnis
1.
Einleitung 4
2.
Der New-Age-Komplex: Übersicht und Spezifikation 5
3.
Das Phänomen 2012 : Theoretische Überlegungen 7
3.1 Ideenrezeptionen 7
3.1.1 Zeitalterlehren und Astrologie 7
3.1.2 Der Maya-Kalender 9
3.1.3 Das galaktische Ereignis 11
3.1.4 Weitere Prophezeiungen und Lehren 11
3.2 Interpretationen: Weltenende oder Weltenwende? 11
3.3 Handlungsempfehlungen 13
3.3.3 Paradigmenwechsel 14
3.3.1 Zwischen Religionspsychologie und Religionsökonomie 15
3.3.2 Esoterische Handlungskonzepte 15
4. Forschungsdesign 16
5.
Fallbeispiel 17
5.1 Ideenrezeptionen 17
5.1.1 Zeitalterlehre und Astrologie 17
5.1.2 Maya-Kalender 18
5.1.3 Das galaktische Ereignis 18
5.1.4 Weitere Prophezeiungen 18
5.2 Interpretationen: Zwischen Weltenende und Weltenwende 19
5.3 Handlungsempfehlungen 20
6.
Schlussfolgerungen 22
7.
Literatur - und Quellenverzeichnis 25
7.1 Primärquelle 25
7.2 Sekundärquellen 25
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1. Einleitung
Endzeit-Erwartungen haben eine lange Geschichte - insbesondere im Christentum. 1 In den letzten Jahrzehnten wurden solche Prophezeiungen sehr zahlreich, was nicht zuletzt dem vermehrten Aufkommen von ‚Neuen Religiösen Bewegungen‘ und deren kühnen Prognosen und apokalyptischen Geschichtsdeutungen zuzurechnen ist. Doch das Jahr 2012 scheint anders zu sein: Viele Voraussagen aus unterschiedlichen Quellen, Zeiten und Kulturen sollen auf ein weltveränderndes Ereignis hindeuten. Und spätestens seit Roland Emmerichs apokalyptischem Katastrophenfilm ‚2012‘ wissen auch viele nicht an Esoterik und ‚New Age‘ Interessierte von diesem ‚Mysterium‘.
Tatsächlich wurden im New-Age-Diskurs solche Ideen schon länger aufgenommen, gedeutet und weitergedacht - unter anderem in zahlreichen Büchern, welche das aktuelle Bild von Esoterik-Abteilungen in Buchläden prägen. Auffällig ist vor allem der Rückbezug auf den Maya-Kalender und dessen angebliches Ende am 21. Dezember 2012. Was erwartet uns also an diesem Datum? Der Weltuntergang? Oder der Aufstieg der Menschheit in eine ‚neue spirituelle Dimension‘?
Fernab von solchen Spekulationen unterzieht diese Arbeit das ‚Phänomen 2012‘ innerhalb des
New-Age-Konglomerats einer religionswissenschaftlichen Analyse. 2 Es wird versucht, (a) die Ursprünge der entsprechenden Ideen, (b) deren Interpretationen sowie (c) die vorgeschlagenen Konsequenzen für das Handeln des Menschen bzw. der Menschheit deskriptiv aufzuzeigen. 3 Die zentrale Forschungsfrage kann somit formuliert werden: Welche Ideen werden von New-Age-Autoren bezüglich 2012 rezipiert, wie interpretiert und zu welchen konkreten Handlungsanleitungen weiterentwickelt? 4
Der Versuch einer Antwort gliedert sich in sechs Schritte. Erstens wird der Begriff des ‚New Age‘ geklärt und für die Arbeit spezifiziert (Kapitel 2). Zweitens werden theoretische Überlegungen zu den drei Aspekten der Fragestellung angestellt (Kapitel 3). Drittens wird die Methodik erläutert (Kapitel 4), um dann die Untersuchung anhand eines ausgewählten Fallbei-
1 Sieheexemplarisch die (nicht-wissenschaftliche) Auflistung „Die Chronik der (verpassten) Weltuntergänge“ unter http://www.unmoralische.de/weltuntergang.htm (Zugriff: 10.3.2010).
2 Das ‚Phänomen 2012’ ist eine sehr markante, aber ungenügend untersuchte Erscheinung, so dass es unbedingt ‚zeitgeschichtlicher Religionsforschung’ bedarf. Es gibt zwar schon einige Bücher deren Titel Ähnliches vermuten lassen (z.B. Koller 1999). Religionswissenschaftliche Untersuchungen zum ‚Phänomen 2012’ sind mir aber bis jetzt nur zwei bekannt: Eine Master-Arbeit von Defesche (2007) mit spezifischem Fokus auf New-Age-Bücher sowie einen Artikel von Sitler (2006) mit Fokus auf den Maya-Kalender. Zudem wird das Feld des ‚New Age‘ durch theologische Sekundärliteratur dominiert, was eine religionswissenschaftliche Untersuchung noch wichtiger macht.
3 Diese Bereiche sind natürlich als Analyseeinheiten konstruiert und in Wirklichkeit nicht immer trennscharf.
4 Die Analyse ist daher eher breit als tief und hat Überblickscharakter. Nicht beachtet wird die Diskussion um die Beziehungen von ‚New Age‘ mit Phänomenen wie Postmoderne und Säkularisierung, die zwar relevant sind, aber dennoch nicht nur den Rahmen der Arbeit sprengen, sondern auch den intendierten Fokus verwischen würden. Zu diesem Bereich wurde denn auch schon einiges publiziert (z.B. Hanegraaff 2000; Bochinger 1994: 405ff.).
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spiels empirisch zu vertiefen (Kapitel 5). Schliesslich soll eine Abschlussdiskussion die Ergebnisse zusammenführen (Kapitel 6).
Die Arbeit ist dadurch, dass erst wenig zum Thema geforscht wurde und nur ein Fallbeispiel kurz dargestellt wird, eingeschränkt. Es besteht deshalb kein Anspruch auf Vollständigkeit. Es soll vielmehr ein Versuch sein, das ‚Phänomen 2012‘ in einen religionswissenschaftlichen Zusammenhang zu stellen.
2. Der New-Age-Komplex: Übersicht und Spezifikation
Um das ‚Phänomen 2012‘ zu beschreiben, muss zunächst dessen Einbettung in den facettenreichen Bereich des ‚New Age‘ geklärt werden. Die Bezeichnung ‚New Age‘ ist ein breiter Sammelbegriff 5 für eine Gruppe sehr heterogener, amorpher und nicht klar abgrenzbarer religiöser Phänomene, denen ein scharfer dogmatischer Kern fehlt (vgl. Knoblauch 2009: 109). ‚New Age‘ ist ein „zusammenfassendes Etikett der öffentlichen Diskussion für eine Reihe disparater Themen“ (Bochinger 1994: 515) und weder einer einheitlichen religiösen Bewegung zuzuordnen noch auf eine zusammenhängende Weltanschauung zu reduzieren. Knoblauch (2009: 100) benennt ‚New Age‘ trotzdem als „Neue Religiöse Bewegung“. Bochinger (1994: 23) hingegen spricht von einer „neuen religiösen Szenerie“, deren Phänomene
distinkt von üblichen Religionen sind. 6 Ich benutzte für dieses Gebiet die Bezeichnung ‚New-Age-Komplex‘ (NAK), mit der aber nie eine singuläre Entität gemeint ist. Im NAK besteht vielfach ein Rückbezug zu esoterischen und östlichen Traditionen (z.B. Theosophie 7 und Buddhismus), die mit neuen Elementen (u.a. der modernen Psychologie und Physik) auf synkretistische Weise oft sehr beliebig und ‚flexibel‘ kombiniert werden 8 (vgl. Hock 2002: 69f.; Knoblauch 2009: 108f.). Der NAK ist somit nicht einfach als Weiterführung von esoterischen Traditionen zu sehen; zusätzlich muss hier der Kontext des Aufbruchs von 1968 mit einbezogen werden. 9
5 Die Diskussion um die Begrifflichkeiten ist in vielen Publikationen zu finden (spezifisch z.B. Klippenstein 2005). Für eine sehr umfassende Darstellung des gesamten Themenbereiches sei stets auf das Standardwerk von Bochinger (1994) verwiesen.
6 Bochinger (1994) betrachtet den NAK ferner nicht als eigene Religion bzw. eigenen Bereich, sondern als Ausdruck der modernen abendländischen Religionsgeschichte. Chryssides (2007: 19) meint sogar, dass ‚New Age‘ bestimmt keine Religion sei, womit er bei einer engen Religionsdefinition sogar Recht haben könnte. Der NAK ist jedenfalls kein klassischer Gegenstand für die Religionswissenschaft, was methodische Schwierigkeiten mit sich bringt (siehe Kapitel 4).
7 Als geistesgeschichtlicher Anknüpfungspunkt der Theosophie kann (neben der Rezeption östlicher Traditionen) William Blake und seine Rezeption von Emanuel Swedenborg genannt werden, wobei Sweden-borgs Vision im Kontext des spiritualistischen Traditionsstroms der christlichen Religionsgeschichte steht und bei Blake vorchristlich-antike Elemente hinzukommen (vgl. Bochinger 1994: 520).
8 Kennzeichnend dafür sind zahlreiche Publikationen von ‚klassischen‘ New-Age-Autoren wie z.B. Fritjof Capra oder Marilyn Ferguson bis hin zu neueren Vertretern wie z.B. Eckhart Tolle oder Neale Donald Walsch.
9 Beispiele für weitere Vorreiter sind das kalifornische Esalen-Institut und die schottische Findhorn- Kommune (beide 1962 gegründet; vgl. Knoblauch 2009: 101).
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Charakteristisch für die Lehren des NAK sind die Betonung von Holismus und Ganzheitlichkeit, Monismus und Pantheismus, individueller Autonomie und erfahrungsorientierter Selbstverwirklichung, der Idee der Bewusstseinsevolution sowie der Transformation des Individuums und dadurch der Gesellschaft hin zum Einklang mit dem Kosmos und der Natur. Dies soll im ‚New Age‘, also im ‚Neuen Zeitalter‘ (Synonym ‚Wassermann-Zeitalter‘) verwirklicht werden.
New-Age-Vertreter grenzen sich selbst als ‚alternativ‘ und ‚spirituell‘ (‚alternative Spirituali-
tät‘ 10 ) zu herkömmlich etablierten religiösen und wissenschaftlichen Institutionen und Paradigmen ab, ja kritisieren die Gegenwart der westlichen Zivilisation als männlich dominiert, rein analytisch denkend und naturfeindlich (vgl. Hock 2002: 46; Knoblauch 2009: 109) und weisen sowohl auf die Möglichkeit wie auch die Notwendigkeit (und manchmal sogar die Unausweichlichkeit) eines grundlegenden ‚globalen Bewusstseinswandels‘ hin. Im NAK gibt es „weder einen Schriftkanon noch festgefügte Sozialstrukturen und Institutionen“ (Bochinger 1994: 23). Das Selbstverständnis beruht stattdessen auf der Idee eines weltweiten, organisatorisch flachen Netzwerks, das - von modernen Kommunikationstechnologien begünstigt - ein transformatives Moment in sich tragen soll. 11 Die Identifikation mit der wörtlichen Bedeutung der Bezeichnung ‚New Age‘ (‚Neues Zeitalter‘) ist bei Vertretern/Anhängern sehr unterschiedlich. So lassen sich gemäss Hanegraaff (1996: 97) zwei Bereiche des NAK definieren, nämlich (a) das ‚New Age sensu stricto‘, welches auf einer imminenten apokalyptisch-millenniaristischen 12 Erwartung eines epochalen Wandels hin zum ‚Wassermann-Zeitalter‘ basiert und damit eine Subgruppe im NAK darstellt sowie (b) das ‚New Age sensu lato‘, welches komplexer, unschärfer und breiter ist. 13 Für diese Arbeit ist Ersteres zentral, da es um die konkrete Erwartung einer End- oder Wendezeit geht. Insbesondere esoterische Buchtitel mit expliziter Referenz zu ‚2012‘ stehen für diese Richtungen, die unter anderem auf Konzeptionen von Weltzeitaltern zurückgehen, diese neu auslegen und durch vorgeschlagene Handlungskonsequenzen erweitern. Innerhalb dieses relativ spezifischen ‚Phänomens 2012‘ als Unterbereich des ‚New Age sensu stricto‘ wird sich diese Arbeit also bewegen.
10 Spiritualität kann als innerer, freigeistiger Weg im Umgang mit religiösen Themen verstanden werden. Weitere Begriffsklärungen von ‚Esoterik‘ und ‚Spiritualität‘ bei Bochinger (1994: 371ff.).
11 Es gibt zahlreiche entsprechende ‚spirituelle‘ Institute, Zentren, Kleingruppen, Verlage, Zeitschriften, etc. Der NAK manifestiert sich auch als stark ausgeprägtes Phänomen des Buchmarktes.
12 Mehr zu Millenniarismus bei Bochinger (1994: 223) und Melton (2007).
13 Dies sind natürlich Idealtypen, die in Wirklichkeit die Extrempunkte eines Kontinuums darstellen.
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3. Das ‚Phänomen 2012‘: Theoretische Überlegungen
3.1 Ideenrezeptionen
Im NAK ist der Rückbezug zu östlichem Gedankengut markant. Es mag daher auf den ersten Blick erstaunen, dass bei ‚2012‘ auch andere Ausgangspunkte wie der Maya-Kalender eine Rolle spielen. Dies ist einerseits ein Zeichen für die - positiv formuliert - enorme Flexibilität und Diversität der New-Age-Inhalte, welche solche Rückgriffe möglich machen. Wir werden jedoch sehen, dass dies aufgrund der Affinität der Esoterik zur Altertumskunde gar nicht so verwunderlich ist.
Als Fundament der Ideenrezeptionen rund um ‚2012‘ 14 werde ich zunächst auf Aspekte der Zeitalterlehren und die damit zusammenhängende Astrologie eingehen. Dann folgen eine Erklärung des berühmt gewordenen Maya-Kalenders sowie eines antizipierten galaktischen Ereignisses und schliesslich noch ein kurzes Statement zu weiteren Prophezeiungen.
3.1.1 Zeitalterlehren und Astrologie
Aufgrund des Gedankens der Verbindung und Analogie von Mikro- und Makrokosmos (hermetisch-neuplatonische Entsprechungslehre) im NAK lässt sich ein Bezug zur Astrologie herstellen. Was aber ist Astrologie? Schöner (2002: 315) erklärt, dass Astrologie Religion mit wissenschaftlicher Astronomie verbindet. Sie sieht den Kosmos, Mensch und Natur von jenseitigen Kräften und Mächten durchwaltet. Demnach existiert ein „unsichtbares magisches Band“ (ebd.), das alle Ereignisse im Kosmos mit denen auf der Erde verknüpft, ja die Welt ist beseelt durch magische und göttliche Kräfte. So mündet die Astrologie in die Esoterik. Die Ursprünge dieser Ideen liegen aber weit zurück. Der Begriff ‚Neues Zeitalter‘ ist dadurch mannigfaltiger Natur. Im Folgenden wird versucht, den roten Faden von altertümlicher Astrologie bis zu ‚2012‘ nachzuzeichnen.
„In vielen Traditionen der europäischen und asiatischen Geschichte, im alten Amerika und in Überlieferungen schriftloser Völker gibt es Vorstellungen von aufeinanderfolgenden Zeit-oder Weltaltern“ (Bochinger 1994: 208). Die ideengeschichtlichen Hauptstränge der Weltalterlehren in der abendländischen Religionsgeschichte lassen sich nach Bochinger (ebd.) in vier Kategorien ordnen: (1) jüdische und frühchristliche Apokalyptik; (2) griechische und römische Antike; (3) astrologische Vorstellungen und (4) verschiedene östliche Philosophien und Kosmologien. Diese können nach dem jeweiligen Zeitverständnis unterteilt werden, welches einzig bei (1) linear (geradliniger, teleologischer Geschichtsverlauf) und bei den anderen zyklisch ist (periodische Wiederkehr von bestimmten Zeitaltern).
14 Es geht hier also nicht um Ideenrezeptionen des NAK allgemein, sondern spezifisch um das ‚Phänomen 2012‘, wobei diese Bereiche natürlich nicht immer trennscharf sind.
Arbeit zitieren:
Samuel Schmid , 2010, Welten(w)ende2012?, München, GRIN Verlag GmbH
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