Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG 3
2. BIOGRAPHISCHE ENTWICKLUNG 3
2.1 KINDHEIT 3
2.2 DER WEG ZUR SELBSTÄNDIGKEIT 5
3. DAS LEBEN IM KAUKASUS. 6
3.1 ANFÄNGLICHE SCHWIERIGKEITEN. 6
3.2 POLITISCHE SITUATIONEN BEEINFLUSSEN DAS LEBEN. 6
3.3 DIE ERSTEN SCHRIFTEN WERDEN VON BERTHA VERFASST 7
4. DIE RÜCKKEHR AUS DEM KAUKASUS. 7
4.1 ERSTE ANNÄHERUNGEN ZUM THEMA DER FRIEDENSBEWEGUNG. 8
4.2 IDEEN WERDEN UMGESETZT UND ZWEI WERKE ENTSTEHEN-DER SCHRITT ZUR
FRIEDENSBEWEGUNG. 8
5. RESÜMEE. 9
LITERATURVERZEICHNIS 11
2
1. Einleitung
Wenn man den Namen ‚Bertha von Suttner’ hört, assoziiert man häufig das Thema der Friedensbewegung oder erinnert sich an den Erfolgsroman, ‚Die Waffen nieder!’, den sie 1889 veröffentlichte. Doch Bertha von Suttner war viel mehr als nur eine Autorin. Sie schaffte es, sich in einer Zeit, wo Frauen keinerlei Rechte in der Politik besaßen, zu etablieren. Sie setzte sich so für den Frieden ein, wie es bis dahin keine weitere Frau getan hatte. Für ihre herausragenden Leistungen für die Friedensbewegung und für ihr erfolgreiches Werk ‚Die Waffen nieder!’ erhielt Bertha von Suttner als erste Frau den Friedensnobelpreis. Durch diese Tatsachen kommt die Frage auf, wie es dazu kam, dass eine Frau im 19. Jahrhundert den Mut besaß, solche revolutionären Wege und Schritte zu gehen und damit dermaßen Erfolg zu haben?
Diese Arbeit wird sich deswegen mit den Anfangszeiten ihrer Kindheit und ihrem Leben im Kaukasus beschäftigen, um zu diskutieren, was sie dazu führte, ihre Stimme zu so einem brisanten Thema, wie der Friedensbewegung, zu erheben.
Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit ihrer Kindheit und den ersten Schritten in die Selbständigkeit, um aufzuzeigen, welche Ereignisse sie erfahren musste, um eine selbstbewusste Frau zu werden. Der zweite Teil beschreibt ihre Jahre im Kaukasus und damit verbunden ihre Annäherung an die Friedensbewegung. Hier wird ein Hauptaugenmerk darauf gelegt, was Bertha in dieser Zeit erlebte und ihr Leben beeinflusste. Daraus soll sichtbar werden, was sie dazu brachte der Idee der Friedensbewegung weiter nachzugehen. Ein kurzer dritter Teil lässt einen Einblick gewähren, wie ihr Leben weiter verlief und wie ihre Person die Zeit, in der sie lebte, beeinflusste. Denn Bertha war nicht nur Friedensnobelpreisträgerin, sondern sie galt als eine Frau, die eine revolutionäre Idee weiter vorantrieb.
2. Biographische Entwicklung
2.1 Kindheit
Zunächst wird in diesem Abschnitt Bertha von Suttners Kindheit und Jugend beschrieben, um einen Einblick in das Leben einer späteren erfolgreichen Frau zu erhalten. Bertha Sophia Felicita Gräfin von Kinsky von Chinic und Tettau wurde als Tochter von Franz Joseph Kinsky von Chinic und Tettau in Prag am 9. Juni 1843 geboren. Ihr Vater war durchaus adlig und unter anderem Feldmarschall-Leutnant und „kaiserlich-königlicher
3
Kämmerer“ 1 . Berthas Vater erlebte nicht mehr ihre Geburt, denn er starb kurz vorher im Alter von 76 Jahren.
Berthas Mutter, Sophia Wilhelmine (eine geborene Körner) war zur Zeit der Geburt ihrer Tochter lediglich 28 Jahre alt und stammte aus guten, jedoch nur aus dem niedrigen Adel. Die Mutter erzog die Tochter am Hofe und somit durchlebte Bertha v. S. eine strenge Erziehung. Sie lernte das Leben in der gehobenen Gesellschaft kennen und wurde diesbezüglich auch erzogen. 2 So erlernte sie viele Sprachen, wie Französisch, Italienisch, Englisch und später auch Russisch. 3 Schon damals galt B.v.S. als ein sehr „wissbegieriges und lesehungriges junges Mädchen“ 4 . Sie beschäftigte sich in ihren jungen Jahren schon mit klassischen Texten und modernen Romanen. 5
Doch ihre Kindheit erhielt durchaus nicht nur fördernde Augenblicke. Ihre Mutter liebte das gesellschaftliche Leben. Deshalb reiste sie mit Bertha und deren älterem Bruder in verschiedene europäische Metropolen. Dort besuchte sie Casinos, Luxusbäder und Salons. Sie lebten im Trubel und Glanz der Städte. Deshalb verfiel Berthas Mutter dem Glückspiel, sie erhoffte sich durch das Spielen ihren Reichtum zu vergrößern und damit ihren Kindern mehr bieten zu können.
Doch der Wunsch nach Reichtum scheiterte kläglich. Nach dem Berthas Mutter viel Geld verspielt hatte und die Enttäuschung nicht ausblieb, versuchte sich Bertha als Sängerin publik zu machen. Von 1867-1868 6 lebte sie deswegen in Paris und ging dort einem Gesangsstudium nach. Doch auch dieser Wunsch von Mutter und Kind erfüllte sich nicht wie gewollt. Bertha hatte keine großen Erfolge mit ihren musikalischen Talenten.
Berthas Jugend verlief weiterhin wie ein Auf und Ab. Nachdem ihre Mutter schließlich das ganze Geld des Vaters verspielte hatte und Berthas Gesangskarriere ebenfalls gescheitert war, gab es lediglich ein Wechselspiel zwischen Hoffnungen und Enttäuschungen. In dieser Zeit entwickelte sich aus den vielen Niederlagen bei Bertha trotzdem Ehrgeiz und Hartnäckigkeit. Doch eine Enttäuschung blieb in ihr tief bestehen. Bertha litt weiterhin unter ihrem ständigen Problem nicht hoffähig zu sein. Diese „Nicht- Hoffähigkeit“ blieb bis zum hohen Alter bestehen, da bei der Familie Kinsky der Nachweis über mindestens 16. hochadlige Ahnen fehlte. 7 Bertha war zwar nicht hoffähig, trotzdem lebte sie ein Liebesleben. Bis zu ihrem
1 Zit. nach Gisela Brinker-Gabler, Bertha von Suttner. Kämpferin für den Frieden, Frankfurt am Main 1982, S.
18.
2 Vgl. ebd.
3 Vgl. ebd., S.21.
4 Zit. nach ebd.
5 Vgl. ebd.
6 Vgl. URL: http://www.dfg-vk.de/stiftung/suttner01.htm ( 02.10.07, 21.10 Uhr)
7 Vgl. ebd.
4
Arbeit zitieren:
Kathrin Unger, 2008, Eine Frau für den Frieden: Bertha von Suttner, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Geschichte: neuer Titel erschienen: Eine Frau für den Frieden: Bertha von Suttner
Kathrin Unger hat einen neuen Text hochgeladen
Normtest Hotelfachmann/-frau, Restaurantfachmann/-frau. Abschlußprüfun...
807 programmierte Übungsaufgab...
0 Kommentare