II
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung. 1
2. Erhebung der Institutionellen Voraussetzungen. 2
2.1 Räumliche Bedingungen. 2
2.2 Materielle Voraussetzungen. 3
2.3 Organisatorische Gegebenheiten. 3
3. Planung der Makrostruktur. 4
3.1 Festlegung der Grobziele. 4
3.2 Beschreibung der Sachstrukturen/ Sachanalyse. 5
3.2.1 Technik der Armbewegung 5
3.2.1.1 Wasserfassen, Zug- und Druckphase. 6
3.2.2 Technik der Beinbewegung. 6
3.2.3 Koordination und Lage. 8
3.2.4 Atmung. 8
3.2.5 Dynamik. 8
3.3 Lernstrukturdiagramm. 13
3.4 Spezielle Vorraussetzungen der Teilnehmer. 14
3.5 Entwurf der Lehreinheiten. 16
3.5.1 Lehreinheit I. 16
3.5.1.1 Festlegung der Feinziele. 16
3.5.1.2 Methoden. 17
3.5.1.3 Medien. 19
3.5.1.4 Organisation. 19
3.5.2 Lehreinheit II. 20
3.5.2.1 Festlegung der Feinziele. 20
3.5.2.2 Methoden. 20
3.5.2.3 Medien. 21
3.5.2.4 Organisation. 21
3.5.3 Gliederung der Lehreinheiten. 21
3.6 Abschnittsplan. 22
4. Planung der Mikrostruktur. 27
4.1 Mikrostruktur der vierten Unterrichtseinheit. 27
4.1.1 Lernziele 27
III
4.1.2 Methodik. 27
4.1.3 Medien. 28
4.1.4 Organisationsformen. 28
4.1.5 Benötigte Geräte und Materialien. 29
4.2 Beschreibung einzelner Stundeninhalte. 29
4.2.1 Begrüßung und Organisatorisches. 29
4.2.2 Einschwimmen. 29
4.2.3 Übungen zum Beinschlag. 30
4.2.4 Kontrastübungen. 30
4.2.5 Koordinationsübungen. 30
4.2.6 Ausschwimmen. 30
4.2.7 Nachbesprechung. 31
4.3 Unterrichtsablauf. 31
5. Unterrichtsauswertung. 33
6. Literaturverzeichnis 35
IV
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Technik Armbewegung (aus Giehrl S.66)
Abb. 2: Technik Beinbewegung (aus Giehrl S.68)
Abb. 3: Beginn Atmung Delphinschwimmen.
Abb. 4: Atmung Delphinschwimmen
Abb. 5: Vorbereitung Rückführung der Arme.
Abb. 6: Abschluss Atmung.
Abb. 7: Rückführung der Arme.
Abb. 8: Einleitung Körperwelle.
Abb. 9: Vorbereitung Wasserfassen.
Abb. 10: Hintern kommt aus dem Wasser.
Abb. 11: Wasserfassen.
Abb. 12: Hintern kommt aus dem Wasser.
Abb. 13: Wasserfassen mit hohen Ellenbogen.
Abb. 14: Übergang Zug- Druckphase.
Abb. 15: Zweiter Beinschlag.
Abb. 16: Ende Druckphase.
Abb. 17: Gesamtbewegung auf einem Blick (aus Wilke Madsen, S.57)
Die Abbildungen 3 bis 16 stammen von der Internetseite http://www.svl.ch/butterfly-
/butterfly html
V
Tabellenverzeichnis
Tab.1: Spezielle Voraussetzungen der Teilnehmer.....................................................29 Tab. 2: Gliederung der Lehreinheiten..........................................................................29 Tab. 3: Abschnittsplan.................................................................................................29 Tab. 4: Unterrichtsablauf.............................................................................................29
1
1. Einleitung
Bereits in den Frühkulturen wie die Assyrer, Hethiter und Minoer konnten Ansätze von Brust- und Kraulschwimmen nachgewiesen werden. Denn dies beweisen Reliefe aus einem altägyptischen Grab aus der Zeit von 2000 vor Christus. Auf ihnen zu sehen ist eine dem Kraul ähnliche Schwimmart mit Armzügen über Wasser, sowie eine Form des Brustschwimmens. Das erste Wettkampfschwimmen ist wiederum in japanischen Quellen seit 36 vor Christus belegt.
Neben dem Brust- und Kraulschwimmen, das schon zu sehr früher Zeit Erwähnung fand wurde das Delphinschwimmen erst recht spät entdeckt und bedurfte einiger Zeit bis es sich auch im Wettkampfschwimmen durchsetzten konnte. 1934 fand der Trainer David Armbuster an der Universität von Iowa heraus, dass man beide Arme auch gleichzeitig über dem Wasser nach vorne zurückgeführt werden können. Dieses „Schmettern“ erhöhte die Schwimmgeschwindigkeit, kostet aber auch mehr Trainingsaufwand und Kondition. Zunächst wurde die Technik auf der Seite und mit den Beinen wie mit einem Fischschwanz schlagend geschwommen; später dann auf dem Bauch. Mit einem Studenten kombinierte Armbuster das Schmettern der Arme und den Beinschlag mit bis die Koordination saß. Das eigentliche Delphinschwimmen war geboren, allerdings gab man der Schwimmart anfangs den Namen Schmetterlings-Brustschwimmen. Es war schneller als das normale Brustschwimmen und wurde bei Wettkämpfen nicht toleriert. Erst Ende der 50er Jahre wurde das Delphinschwimmen als vierte eigene Schwimmart legalisiert. Heute gilt es nach dem Kraul als zweitschnellste und nach dem richtig ausgeführten Brustschwimmen als zweitanstrengenste Schwimmart.
Diese Lehrprobe befasst sich mit der Verbesserung der Grobform im Delphinschwimmen. Im zweiten Teil schwerpunktmäßig mit der Schwierigkeit der richtigen Koordination von zwei Delphinkicks und einem Armzug. Es wird davon ausgegangen, dass den Teilnehmern die Grobform der Technik bereits vertraut ist. Nun gilt es diese zu verbessern um sie zur Feinform hinzuführen. An ausgewählten Übungen werden den Teilnehmern Möglichkeiten hierfür aufgezeigt, um das Erlernte später auch selbstständig üben zu können.
2
2. Erhebung der Institutionellen Voraussetzungen
Unter den institutionellen Voraussetzung wird nach Heymen und Leue (2003) unterrichtsentscheidende Gegebenheiten verstanden. Welche bei der Planung der Lehreinheiten berücksichtigt werden müssen, da sie die Festlegung der Lernziele, Organisationsform und Methodenwahl beeinflussen. Im folgenden werden auf die räumlichen, materiellen und organisatorischen Gegebenheiten eingegangen (vgl. Heymen & Leue, 2003, S.4f).
Wobei unter den räumlichen Gegebenheiten die vorhandenen Sport- und sanitären Anlagen zu verstehen sind. Die materiellen Bedingungen beschreiben die zur Verfügung stehenden Materialien und deren Zustand. Die organisatorischen Gegebenheiten umfassen die vorliegenden Bedingungen und Maßnahmen, welche im Vorfeld des Unterrichts zu berücksichtigen und zu klären sind.
2.1 Räumliche Bedingungen
Die Universität der Bundeswehr München ist mit umfangreichen Sportanlagen ausgestattet. Neben einem Fußballplatz, Leichtathletikanlage mit Kunststoffbahn, Tennisplätzen, Kraftraum, drei Turnhallen, u.a. befindet sich auf dem Campus auch eine Schwimmhalle.
Das Becken hat fünf Bahnen von 25 m Länge und 12,5 m Breite (pro Bahn 2,5 m). Das Becken ist zur Hälfte aufgeteilt in einen Nichtschwimmerbereich mit einer Tiefe von 1,30 m und einem fließenden Übergang zum tieferen Teil mit 3,50 m Tiefe. Die Wassertemperatur beträgt gewöhnlich zwischen 25-28 Grad Celsius. Schwimmhilfen und Material für das Schwimmtraining sind vor Ort verfügbar und können nach Absprache beim Hallenwart empfangen werden. Im Gebäude befindet sich neben ausreichenden sanitären Anlagen bestehend aus Umkleide, Duschen und Toiletten auch ein Erste-Hilfe-Kasten und ein Festnetztelefon für Notfälle. Zusätzlich ist während der Öffnungszeiten ständig ein Bademeister vor Ort, sowie auf dem Gelände der Universität ein Sanitätszentrum der Bundeswehr in nächster Nähe. Da der Großteil der Studenten auf dem Universitätsgelände untergebracht ist, liegt die Anlage 5-10 min von den Unterkünften entfernt und ist problemlos für die Teilnehmer erreichbar.
Arbeit zitieren:
Katharina Kochinke, 2010, Delphinschwimmen von der Grobform zur Feinform, München, GRIN Verlag GmbH
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