1. Erwartungen an das Praktikum
Meine Praktikumsschule, die E-Gesamtschule in D, wurde mir vom Praktikumsbüro vorgeschlagen. Ich habe mich dann anschließend mit dieser Schule in Verbindung gesetzt, um nötige Formalitäten abzusprechen. Ende Januar habe ich dann mit dieser Schule Kontakt aufgenommen. Mein Ansprechpartner war Herr M., der an dieser Schule für die Betreuung der Referendare und Praktikanten zuständig ist. Der Umgang mit ihm war sehr unkompliziert. Wir haben alles nötige telefonisch besprochen. Persönlich musste ich vor dem Praktikum nicht erscheinen. Da es nicht mein erstes Praktikum in meinem Lehramtstudium als potenzielle Lehrerin ist, kam keine Nervosität oder Angst auf. Trotzdem machte ich mir Gedanken. Wie wird das Praktikum wohl diesmal laufen? Wie werden die Lehrer an dieser Schule mir entgegenkommen? Was für einen Eindruck werde ich bei den Schülern hervorrufen? Wird es eine positive oder eher negative Erfahrung für mich sein?
Ich denke, dass praktische Erfahrungen grundsätzlich immer sinnvoll sind, unabhängig vom Zeitpunkt und von der persönlichen Bewertung her. Auch wenn es eine negative Erfahrung sein sollte, ist es eine wertvolle Erfahrung. Ferner ist es auch eine gute Gelegenheit bildungstheoretische Ansätze, welche man sich an der Universität aneignet, in der Schulrealität beobachten oder nicht beobachten zu können.
Im Endeffekt pflege ich größtenteils dieselben Erwartungen an mein Praktikum wie viele andere Lehramtstudenten auch, d.h. so viel es geht, gute und wissenswerte Erfahrungen mit Lehrern, Schülern und der Institution Schule zu sammeln. Im Näheren heißt das, die Lehrer-Schüler-Interaktion aus einem ganz anderen Blickwinkel zu beobachten und einen Blick hinter die Kulissen der Institution Schule zu werfen, welcher einem in der Schulzeit oft vorenthalten wurde. Der Perspektivenwechsel im Vergleich zu der eigenen Schulzeit ist der entscheidende Faktor, worauf es bei diesem Praktikum ankommt. Somit wird es sicherlich eine ganz andere Erfahrung sein, aus der Lehrersicht zu beobachten, zu dokumentieren, zu erfahren und zu bewerten.
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2. Rahmbedingungen der Schule
Die E-Gesamtschule in D, beschäftigt ca. 95 Lehrkräfte. Der größte Teil der Lehrkräfte befindet sich im mittleren Alter, ein kleinerer Teil befindet sich im höheren Alter und der kleinste Rest besteht aus relativ neu eingestellten Lehrkräften, einschließlich der Referendare und Referendarinnen. Die Gesamtanzahl der Schüler und Schülerinnen liegt bei ca. 1000 SchülerInnen in der Sekundarstufe I und ca. 150 SchülerInnen in der Sekundarstufe II. Die Schule ist mit ihren zwei Gebäuden relativ weitläufig. Die Namen der zwei Gebäude sind den Straßennamen entnommen, somit das Gebäude an der S-Straße (Hauptgebäude) und G-Straße. Der Unterschied zwischen den Gebäuden liegt darin, dass im Hauptgebäude alle Jahrgänge ab dem 7. Jahrgang unterrichtet werden und der 5. und 6. Jahrgang im Gebäude G-Straße. Im „Nebengebäude“ (G-Straße) gibt es neben den Klassenräumen, dem Lehrerzimmer, dem Sekretariat und dem Büro des Abteilungsleiters 1 (Klassen 5-7) auch eine Mensa, einen Musiksaal, der gleichzeitig als Aula genutzt wird, eine Schülerbibliothek, eine Teestube und einen NW-Raum. Im Hauptgebäude (S-Straße) befinden sich auch die Büros der übrigen Abteilungsleiter (2 Klassen 8-10 und 3 Oberstufe), das Büro des didaktischen Leiters, der Beratungslehrer, des stellvertretenden Schulleiters, des Schulleiters und das Sekretariat. Des weiteren sind hier neben den Klassenräumen und dem Lehrerzimmer mehrere Informatikräume, Kunsträume, Musikräume, Theaterräume, NW-Räume, Technikräume, eine Schulbibliothek, eine Aula, eine Turnhalle mit einem Gymnastikraum, ein Schülercafe, eine Mensa und der SV Raum.
2.1 Was bedeutet Ganztagsschule?
Die E-Schule ist eine Ganztagsschule. Sie bietet ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, im Rahmen einer 5-Tage-Woche zusätzlich an bis zu drei Nachmittagen in der Schule betreut und/ oder unterrichtet zu werden (s. Abb. 1). Neben den verpflichtenden Unterrichtsstunden finden zusätzliche
Unterrichtsangebote in der Form von Fördermaßnahmen und Hausaufgabenbetreuung sowie im Freizeitbereich statt. Insoweit ist es Absicht der Schule, Eltern und Kinder in der häuslichen Freizeit zu entlasten und zugleich Vorraussetzungen dafür schaffen, dass den Kindern fachliche Hilfen angeboten werden. Der Ganztag
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ist eine wichtige Möglichkeit die Schule als Lebensraum zu gestalten. Er ist damit auch ein Ort des sozialen Lernens und ist vor allem in den Mittagspausen und den Arbeitsgemeinschaften angesiedelt.
Abb. 1: Ein Stundenplan zur Verdeutlichung
2.2 Verlauf eines Tages an der E-Schule
Von der 1. bis zu 6. Stunde (8:00-13:15 Uhr) findet der reguläre Fachunterricht statt. An zwei Tagen geht der Unterricht auch in der 7. und 8. Stunde (13:30-15:05 Uhr) weiter.
In zwei Stunden des Vormittagbereiches erfolgt der Förderunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch oder Mathematik. Dieser Unterricht wird vom jeweiligen Fachlehrer der Klasse unterrichtet. Alle SuS, die in einem der Fächer ein Leistungsdefizit aufzuholen haben, können daran teilnehmen.
In der anschließenden Mittagspause (12:30- 13:15 Uhr) können die SuS ihr Mittagessen einnehmen, spielen oder entspannen. In den Mittagspausen will die Schule in Zusammenarbeit mit dem Ganztagsverein den SuS nicht nur ein preiswertes, schmackhaftes und gesundes Essen anbieten und damit auch ihr Gesundheitsbewusstsein fördern und Essen als Gemeinschaftserlebnis und Teil der Kultur vermitteln, sondern auch Eigenaktivität fördern (Schülercafé, Teestube) und sie im Rahmen der offenen Angebote mit den Schwerpunkten Schulbibliothek, ruhiges Spiel, sportliche und musisch-künstlerische Angebote zu sinnvoller Freizeitgestaltung anregen.
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Mittwochs oder donnerstags können die SuS an den Arbeitsgemeinschaften in der 7. und 8. Stunde teilnehmen. Für die SuS der Jahrgänge 5 und 6 ist die Teilnahme an den zweistündigen Arbeitsgemeinschaften (AG) verpflichtend. Der Schwerpunkt liegt hier auf Arbeitsgemeinschaften im sportlichen und künstlerisch-musischen Bereich. Sie sollen für die spätere Teilnahme an Wettkämpfen der Schulmannschaften, an Theatergruppen und Musikensembles motiviert und vorbereitet werden. Die Schule will die sozialen Kompetenzen der SuS stärken und ihre Identitätsfindung unterstützen, ihre Verantwortungsbereitschaft entwickeln und der Zusammenarbeit in der Schule durch verpflichtende Arbeitsgemeinschaften in den Jahrgängen 7-10 neue Impulse geben.
Die Schule verfolgen damit folgende pädagogische Intentionen:
- Arbeitsgemeinschaften und offene Angebote bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten auch ohne unterrichtlichen Leistungsdruck Interessen und Neigungen zu entfalten und Akzeptanz, Anerkennung und Selbstwertgefühl zu erfahren (z. B. Sport).
- Im Ganztag lässt sich Zusammenleben erfahren, Gemeinschaft erleben und damit Integration gestalten.
- Mitschüler zu beraten und sie zu unterstützen ist ein Weg, Verantwortung wahrzunehmen, ebenso den Raum in der und um die Schule ästhetisch zu gestalten und zu pflegen (z.B. Streitschlichter, Aktion Schulklima).
- Es gibt vielfältige Möglichkeiten, das Schulleben zu dokumentieren und unsere Schule öffentlichkeitswirksam zu präsentieren (z. B. Schülerzeitung, Homepage, Theater).
- Insbesondere die von den Klassenlehrer/innen betreuten offenen Klassenzimmer als Ort der Begegnung von Schüler/innen mit Lehrer/innen außerhalb des Unterrichts sind eine der Möglichkeiten, in denen Beratung, aber auch Konfliktbewältigung und Erziehung stattfinden können.
- Der Ganztag lässt sich weiterentwickeln zu dem Ort, in dem eine Öffnung von Schule stattfindet, indem Eltern, Vereine und außerschulische Partner ihre Angebote, Erfahrungen und Interessen in die Schule einbringen. Darüber hinaus kann gelebte Hilfsbereitschaft durch die Unterstützung außerschulischer Projekte gefördert werden (z. B. Recife-Projekt für brasilianische Straßenkinder).
Innerhalb der vier Schuljahre (7-10) müssen die SuS mindestens zwei halbjährige Arbeitsgemeinschaften besuchen (z.B. Tutorenschaft einer 5./6. Klasse, Erste Hilfe,
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Mitarbeit bei der Verwaltung, Betreuung und Versorgung) oder diese durch anderweitiges soziales Engagement ersetzten. Die erfolgreiche Teilnahme wird durch eine Bescheinigung belegt.
2.3 Organisationsformen im Unterricht an der E-Schule
Der Unterricht an der E-Schule erfolgt in verschiedenen Organisationsformen:
es auf die Leistungsfähigkeit der Schüler und Schülerinnen an, was als Kriterium für die Einteilung in einen G- oder E-Kurs dient. In den Fächern Mathematik und Englisch ab Klasse 7, in Deutsch ab Klasse 8, Physik ab Klasse 9.
- Unterricht im Wahlpflichtbereich ab Klasse 6 (WP I) bzw. ab Klasse 9 (WP II). Hier können die Schüler und Schülerinnen nach ihren individuellen Vorstellungen und Neigungen aus folgenden Fächern wählen:
o Wahlpflichtfach I: Französisch, Latein, Türkisch, Arbeitslehre/Technik, Naturwissenschaften, Kunst/Darstellendes Spiel
o Wahlpflichtfach II: Französisch, Latein, Wirtschaft und Verwaltung, Handwerk, Sport, Mediendesign/Werbung, Versorgen und Betreuen, Neue Technologien, Naturwissenschaften, Abenteuer Mensch, Pädagogik, Mode-Werkstatt
- Unterricht in Grund- und Leistungskursen in der gymnasialen Oberstufe (Klassen 11- 13)
2.4 Die Fachleistungsdifferenzierung
Nach der Phase des Fachunterrichts im Klassenverband in den Klassen 5 und 6 beginnt ab Klasse 7 die Phase der Fachleistungsdifferenzierung. Die so genannte Fachleistungsdifferenzierung wird auf zwei Anspruchsebenen in Grundkursen und Erweiterungskursen organisiert. In Englisch und Mathematik beginnt die Differenzierung im 7. Jahrgang, im Fach Deutsch im 8. Jahrgang. Mit der 9. Klasse tritt Physik hinzu, so dass schließlich in vier Fächern differenziert wird. Für die verschiedenen Abschlüsse am Ende der Klasse 10 sind sowohl die Noten als auch die Kurszugehörigkeit in der Fachleistungsdifferenzierung ausschlaggebend. Die
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Zuweisung der Schüler und Schülerinnen in die einzelnen Kurse erfolgt durch die Klassenkonferenz auf der Grundlage, der in den jeweiligen Fächern erreichten Note und nach pädagogischen Gesichtspunkten. In bestimmten Fällen haben die Eltern ein Einspruchsrecht. Die Kurszuweisung gilt in der Regel für ein Schuljahr und wird danach überprüft, mit dem Ziel, dass also kurzfristige Schwankungen im Leistungsbild des Schülers nicht sofort zu einer Umstufung führen. Die Besonderheit der E-Schule, wie auch jeder anderen Gesamtschule liegt darin, dass Schüler durchaus im sprachlichen Bereich dem E-Kurs und im mathematischnaturwissenschaftlichen Bereich dem G-Kurs zugewiesen werden können. Bei fachlichen Defiziten muss folglich nicht sofort die Schule gewechselt werden, sondern es erfolgt „nur“ ein Kurswechsel.
2.5 Sinn und Zweck des Wahlpflichtbereiches
Die E-Schule hat breite Wahlmöglichkeiten, die es erlauben, Schwerpunkte in der schulischen Laufbahn selbst bestimmen zu können. Mit Beginn der 6. Klasse kann der Gesamtschüler zwischen drei Lernbereichen (zusätzlich zum Pflichtunterricht) bis zum Ende der Klasse 10 folgendes entscheiden:
a) Welche zweite Fremdsprache will ich haben?
b) Setzte ich meinen Bildungsschwerpunkt im Bereich Naturwissenschaften an, im Fach Arbeitslehre/ Technik oder im künstlerischen Bereich (Kunst/Darstellendes Spiel)
Diese Wahlentscheidung legt noch niemanden auf einen bestimmten Schulabschluss fest, sondern lässt noch alles offen, denn mit Beginn der 9. Klasse kann erneut gewählt werden:
a) Nehme ich noch eine 3. Fremdsprache hinzu oder bleibe ich bei nur zwei?
b) Wähle ich Berufsvorbereitende Fächer oder Fächer, die auf die Oberstufe vorbereiten?
Wer also zum Beispiel in der 6. Klasse unsicher ist, ob eine zweite Fremdsprache für ihn richtig ist und stattdessen Naturwissenschaften oder Arbeitslehre wählt, kann sich ab Klasse 9 für die zweite Fremdsprache entscheiden, die für die gymnasiale
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Oberstufe wichtig sein könnte. Sinn und Zweck ist es also, mit Hilfe eines Wahlbereiches Schullaufbahnen offen zu halten und jedem Schüler die Möglichkeit zu geben seinen individuellen Ausbildungsweg, der den Interessen und Fähigkeiten entsprechen sollte, zu wählen.
2.6 Förderungsmaßnahmen an der E-Schule
Bei der Klassenbildung der neuen 5. Schuljahre wird darauf geachtet, dass jede Klasse leistungsmäßig gemischt zusammengesetzt wird, damit überall leistungsstärkere und leistungsschwächere Schüler zusammenarbeiten und lernen, sich gegenseitig zu helfen (Bildung von heterogenen Gruppen). In solchen Klassen sollte an dieser Schule der Unterricht so gestaltet werden, dass auf die unterschiedlichen Fähigkeiten und Lernbedürfnisse des einzelnen Kindes eingegangen werden kann (Binnendifferenzierung). Zusätzlich wird, wie schon erwähnt, auch ein spezieller Förderunterricht angeboten mit folgenden drei Zielsetzungen:
a) Aufbereiten von fachlichen Defiziten
b) Abbau allgemeiner Lernschwierigkeiten
c) Förderung bereits vorhandener Fähigkeiten
Die Förderkurse haben nur eine sehr kleine Teilnehmerzahl und werden von dem entsprechenden Fachlehrer erteilt. Hinzu kommen auch spezielle Förderkurse für SuS mit Lese und Rechtschreibschwächen. Dann gibt es noch die Übungs- und Arbeitsstunden, wo Hausaufgabenbetreuung und Übungen von den jeweiligen Klassenlehrern erteilt werden.
2.7 E-Schule: „Wir sind die Alternative!“
Gesamtschulen generell sehen sich als die Alternative zum dreigliedrigen Schulsystem (Hauptschule, Realschule, Gymnasium). Auch die E-Schule wirbt damit, dass die Schüler und Schülerinnen hier die Möglichkeit besitzen, egal welchen Abschluss sie machen werden, die Schule nicht wechseln müssen (Hauptschulabschluss, Fachoberschulreife, Zugangsberechtigung zur gymnasialen Oberstufe, Abitur oder Fachabitur). Sie umfasst den Sekundarstufenbereich 1 und 2, was für alle Gesamtschulen in Deutschland gleich gilt.
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3. Übersicht über die Praktikumsaktivitäten
Nun zu den eigentlichen Praktikumserfahrungen. Fachdidaktische Praxisphasen haben einen Umfang von vier Wochen, was einem Schulaufenthalt von ca. 80 Stunden entspricht. Ich habe mich dazu entschieden, mein Praktikum im Block in der vorlesungsfreien Zeit zu absolvieren. Mein Blockpraktikum fand in der Zeit vom 18. Februar bis zum 14. März 2008 statt.
3.1 Unterrichtshospitationen
Bei den Erfahrungen über das Praktikum werde ich nur die für mich wichtigsten Ereignisse zusammenfassen. Ich habe vier Wochen lang, jeweils eins bis sechs Stunden am Tag hospitiert. Wie schon erwähnt war mein erster Tag an der Schule auch mein erster Praktikumstag. Herr M. hatte mich zum 18.02.2008 um 08:00 in sein Büro bestellt. Ich erschien pünktlich vor seinem Büro und kurz darauf traf auch Herr M. ein. Er überreichte mir den Hospitationsplan (s. Anhang) und ich stellte fest, dass ich zu dem Zeitpunkt, also in der 1. Stunde im anderen Gebäude sein musste. Auch Herr M. bemerkte dies und mit einem Blick auf seine Uhr versicherte er mir, dass ich es noch rechtzeitig zum Unterricht schaffen würde. So wurde mir die doch so unkomplizierte Art von ihm leicht zum Verhängnis. Ich musste meine erste Hospitationsstunde an dieser Schule in eigen Regie geführt antreten. Ich erhielt keine Einweisung in die Schule. Ich wurde keinem einzigen Lehrer vorgestellt. Mir wurden die Räumlichkeiten der Schule nicht erläutert. Unter diesen Voraussetzungen begann das Praktikum für mich eher negativ. Jedoch habe ich versucht aus der Situation das Beste zu machen. Mir war die Situation nicht völlig fremd, daher wusste ich wie ich mit ihr umzugehen hatte.
Da es an in Nordrhein-Westfalen den Gesamtschulen in der Sekundarstufe I das Fach Gesellschaftslehre (Erdkunde, Geschichte, Sozialwissenschaften) gibt und ich ausschließlich in der Sekundarstufe I hospitiert habe, habe ich in keinem „reinen“ Geschichtsunterricht hospitiert. In den Jahrgangsstufen 5 und 7 habe ich so zu sagen „fachfremd“ hospitiert, da Erdkunde behandelt wurde. Ebenso in der Jahrgangsstufe 6, in der Sozialwissenschaften unterrichtet wurde. Ausschließlich in den Jahrgangsstufen 6, 8 und 10 habe ich Geschichtsunterricht beobachten können. In der Jahrgangsstufe 6 stieß ich in der Unterrichtreihe „Stromkulturen: Ägypten“
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Arbeit zitieren:
Ayfer Ilgar, 2008, Der Geschichtsunterricht aus der Lehrerperspektive, München, GRIN Verlag GmbH
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