(How) Can bubbles exist on rational stock markets? I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Variablenverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis III
1 Einleitung und Problemstellung 1
2 Begriffe und Abgrenzung der Arbeit 2
2.1 Effiziente Märkte 2
2.2 Kritik an der Markteffizienzhypothese 3
2.3 Begriffserläuterung und Abgrenzung. 4
3 Formen von Bubbles 7
3.1 Deterministische Bubbles 7
3.2 Stochastische Bubbles 7
3.3 Agency-orientierte Bubbles 9
4 Modell von Allen/Gorton 9
4.1 Annahmen des Modells 9
4.2 Basis-Modell 10
4.3 Erweiterungen des Basis-Modells 13
4.4 Beurteilung des Modells 17
5 Fazit 18
6 Literaturverzeichnis IV
(How) Can bubbles exist on rational stock markets? II
Variablenverzeichnis
Blasenterm zum Zeitpunkt t B Betrag der Anleger Gesamter Investitionsbetrag der guten Portfolio-Manger Gesamter Investitionsbetrag der uninformierten Trader d Dividende Störterm E Erwartungswertoperator Informationsmenge der jeweiligen Stufe I () p Preis a p t aktueller Marktpreis zum Zeitpunkt t () erwarteter Preis zum Zeitpunkt t f p t Fundamentalwert zum Zeitpunkt t r Marktzins Wert der Aktien der Liquiditätsverkäufer t Zeitvariable V Erwartungswert einer Aktie y erwirtschafteter Betrag durch die Portfolio-Manager Gewinnanteil der Anleger Wahrscheinlichkeit für hohe Auszahlung Auszahlung an die Anleger Zufallsvariable Wahrscheinlichkeit für das weitere Bestehen einer Bubble Gewinn der uninformierten Trader Anteil der guten PM
(How) Can bubbles exist on rational stock markets? III
Abkürzungsverzeichnis
EMH Efficient-Market-Hypothesis
KGV Kurs-Gewinn-Verhältnis
TB Transversalitätsbedingung
PM Portfolio-Manager
WP-A Wertpapiere mit asymmetrischer Information
WP-S Wertpapiere mit symmetrischer Information
(How) Can bubbles exist on rational stock markets? 1
1 Einleitung und Problemstellung
Die aktuelle Finanzkrise zeigt einmal mehr, dass es auf den Finanzmärkten zu so genannten spekulativen Blasen kommen kann. Dabei tauchen schon seit Bestehen von Börsen immer wieder spekulative Blasen auf. Die wohl erste Spekulationsblase in der Geschichte der Menschheit ist die im 17. Jahrhundert in Holland aufgetretene Tulpenmanie (1634-1637). Auf dem Höhepunkt dieser Manie wurden für eine einzige Tulpenzwiebel, nach heutigem
Maßstab, zehntausende Euro bezahlt. 1 Weitere historische Beispiele sind - - - wobei letzteres - Jahrhundertwende(2001) einen raschen Wertverlust an den Börsen.
Doch wie kann es dazu kommen, dass rationale Akteure Vermögenswerte zu überhöhten Preisen kaufen, obwohl die fundamental gerechtfertigten Preise teilweise um ein Vielfaches niedriger sind?
Der Theorie der effizienten Märkte entsprechend können keine spekulativen Blasen auftreten, da kurzfristige Abweichungen vom Fundamentalwert durch Arbitrageure sofort gewinnträchtig ausgenutzt werden. Spekulative Blasen dagegen entstehen dadurch, dass sich Aktienkurse immer weiter von ihrem fundamental gerechtfertigten Wert entfernen und diese Abweichungen einen längerfristigen Bestand haben können. Da die zukünftigen Erträge bzw. Dividenden mit Unsicherheit behaftet sind und auch der Risikozins im Zeitablauf variiert, ist die Ermittlung eines Fundamentalwertes regelmäßig problematisch.
In dieser Arbeit wird zunächst auf das Postulat der Effizienten Märkte eingegangen sowie Begriffe und Definitionen in diesem Zusammenhang erläutert. Daraufhin erfolgt eine Kategorisierung von spekulativen Blasen, wobei kurz auf die Unterschiede eingegangen wird. Anschließend wird das Modell von Allen/Gorton vorgestellt, in dem es aufgrund von asymmetrisch verteilten Informationen zu spekulativen Blasen kommen kann, obwohl sich alle Marktteilnehmer rational verhalten. Abschließend wird das Modell kritisch beurteilt und die Ergebnisse zusammengefasst.
1 Vgl. WISU-Magzin (10/08) S. 1242
(How) Can bubbles exist on rational stock markets? 2
2 Begriffe und Abgrenzung der Arbeit
2.1 Effiziente Märkte
Gemäß der efficient-market hypothesis Märkte als effizient bezeichnet, wenn die Marktpreise jederzeit alle relevanten und verfügbaren Informationen vollständig
widerspiegeln. 2 Übertragen auf den Aktienmarkt bedeutet das, dass sich die rationalen Erwartungen der Investoren in den Aktienkursen niederschlagen. Somit kann keine überdurchschnittliche Rendite erzielt werden, da jede neue und wichtige Information ohne Zeitverzögerung die Preise beeinflusst. In der Literatur werden bezüglich der EMH drei Stufen der Informationseffizienz unterschieden:
1. Schwache Effizienz (I S ): Zukünftige Preise können nicht prognostiziert werden, indem vergangene oder historische Informationen über Kurse bzw. Kursveränderungen verwendet werden. Somit kann beispielsweise mit der Charttechnik keine systematisch überdurchschnittliche Rendite erzielt werden.
2. Mittel-starke Effizienz (I M ): Durch die zusätzliche Einbeziehung aller allgemein verfügbaren Informationen kann keine Überrendite erzielt werden. Somit ist eine Fundamentalanalyse nicht von Nutzen, da jegliches Wissen bereits in den Kursen eingepreist ist.
3. Starke Effizienz (I ST ): Auch durch die Einbeziehung von privaten bzw. geheimen Informationen kann keine Überrendite erzielt werden. Folglich können auch durch einen Insiderhandel keine Überrenditen erzielt werden.
Dabei gilt: I S I M I ST. Wobei I () die jeweils verfügbaren Informationen der entsprechenden Effizienzstufe bezeichnet.
Die klassische EMH unterstellt, dass alle Marktteilnehmer einen kostenlosen Zugang zu Informationen haben. Außerdem existieren keine Transaktionskosten. Die Marktteilnehmer sind Preisabnehmer und haben rationale Erwartungen. Erwartungen sind dann als rational zu bezeichnen, wenn die Preise auf Basis der zukünftig zu erwarteten Ausschüttungen der
Vermögenswerte berechnet werden. 3 Damit bewegen sich die Kurse um ihren Fundamentalwert und weisen nur bei neu eingetroffenen Informationen, die für die
Bewertung als relevant erachtet werden, Schwankungen auf. 4 Dabei passen sich die Preise aufgrund der neuen Informationen in unendlicher Geschwindigkeit an. Bereits bei
2 Vgl. Fama (1970), S. 383
3 Vgl. Copeland/Weston/Shastri (2007), S. 450
4 Vgl. Franke/Hax (2003), S. 400
Arbeit zitieren:
Lut Balci, 2009, Bubbles and Crises - (How) Can bubbles exist on rational stock markets?, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
BWL - Bank, Börse, Versicherung: Bubbles and Crises - (How) Can bubbles exist on rational stock markets? ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
BWL - Bank, Börse, Versicherung: neuer Titel erschienen: Bubbles and Crises - (How) Can bubbles exist on rational stock markets?
Lut Balci hat einen neuen Text hochgeladen
Wow the Dow!: The Complete Guide to Teaching Your Kids How to Invest i...
Lynn Roney, Pat Smith
How the Republicans Caused the Stock Market Crash of 1929: Gpt's, Fail...
Bernard C. Beaudreau
0 Kommentare