Inhaltsverzeichnis
Gliederung
1. Einleitung 1
2. Begriffsdefinition
2.1 Sozialisation 2
2.2 vorberufliche Sozialisationsinstanzen 2
3. Sozialisationsinstanzen und dessen Einfluss in der Kindheit 3
3.1 Begriffsdefinition Kind und Kindheit 3
3.2 Sozialisationsinstanzen und dessen Einfluss auf das Kind 3
3.2.1 Die Familie 4
3.2.2 Die Schule 6
3.2.3 Weitere Sozialisationsinstanzen 8
3.2.4 Zusammenfassung 8
4. Vorberufliche Sozialisationsinstanzen und dessen Einfluss in der Jugend 9
4.1 Begriffsdefinition Jugendlicher und Jugend 9
4.2 Sozialisationsinstanzen und dessen Einfluss auf den Jugendlichen 10
4.2.1 Die Familie 10
4.2.2 Die Schule 10
4.2.3 Weitere Sozialisationsinstanzen 12
4.2.4 Zusammenfassung 13
5. Bedeutungswandel der Instanzen 13
6. Fazit 15
Literaturverzeichnis
1. Einleitung
Der Mensch wird frei und unbefangen geboren. Unbeeinflusst und weltoffen tritt er in das Leben ein. Durch seine Hilflosigkeit ist er jedoch auf soziale Beziehungen angewiesen und sein Verhalten wird wesentlich durch diese Beziehungen beeinflusst: Er durchläuft den Prozess der Sozialisation. Sozialisation ist hierbei als ein lebenslanger Prozess zu verstehen, bei dem ein Mensch sich im Laufe seines Lebens verändert und weiterentwickelt. Interessant ist bei diesem Thema, wodurch der Mensch in seinem Leben verändert wird, welche Bedeutung diese Einflussfaktoren haben und welche Auswirkungen ihr Wirken mit sich bringt.
In dieser Hausarbeit werde ich die vorberuflichen Sozialisationsinstanzen „Schule“ und „Familie“ sowie „weitere Instanzen“ als drei Einflussbereiche auf Kinder und Jugendliche untersuchen.
Zu Beginn, um das in das Thema einzuleiten und dieses näher erläutern zu können, werde ich die Begriffe „Sozialisation“ und „vorberufliche Sozialisationsinstanzen“ definieren. In dem darauf folgenden Teil wird die Hausarbeit in zwei Gebiete aufgeteilt, auf die die genannten Faktoren wirken. Mit dem Einfluss im Kindesalter möchte ich beginnen und anschließend mit der Wirkung der gleichen Instanzen auf die Jugend fortsetzen. Da man sich vor ab denken kann, dass die Familie und die Schule in der Kindheit eine andere Bedeutung und auch Aufgabe haben als in der Jugend, möchte ich anschließend die Einflüsse der Sozialisationsinstanzen in diesen beiden Lebensabschnitten miteinander vergleichen, um so einen eventuell bestehenden Bedeutungswandel festzustellen. In dem abschließenden Fazit werden die Erkenntnisse und Ergebnisse dieser Hausarbeit noch einmal zusammengefasst, wodurch ein abschließendes Bild des Einflusses vorberuflicher Sozialisationsinstanzen auf die Jugend und auf die Kindheit, sowie deren Bedeutungswandel gegeben werden soll.
1
2. Begriffsdefinition
Als erstes werden einige Begriffsdefinition vorgenommen, um so vorab eventuelle Fragen zu klären und in die Thematik einzuleiten.
2.1 Sozialisation
Die Sozialisation stammt aus dem lateinischen und ist ein „Prozess sowie Ergebnis des Hineinwachsens des Menschen in den gesellschaftl. Struktur-und
Interaktionszusammenhang.“ 1 Der Mensch entwickelt durch die Sozialisation seine eigene Persönlichkeit und erlernt soziales Verhalten und gesellschaftliche Normen, die seine Handlungsfähigkeit begründen. Sozialisation bedeutet demnach „Mitglied- werden in einer Gesellschaft“ 2 und ist ein lebenslanger Prozess, der in zwei grundlegende Phasen aufgeteilt werden kann: Das wäre zum einen die primäre und zum anderen die sekundäre Sozialisation. Erstere beinhaltet die Entwicklung von fundamentalen Mustern, einer Grundstruktur der Persönlichkeit, wie zum Beispiel das Sprechen, das Denken und das Empfinden. Diese Phase der Sozialisation findet in der frühen Kindheit statt. Die darauf folgende Weiterentwicklung dieser Verhaltensmuster wird als sekundäre Sozialisation bezeichnet. Die vorher entwickelten Grundstrukturen der Persönlichkeit werden hier weiter ausgebaut.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Sozialisation die lebenslange Übernahmen und Weiterentwicklung bestimmter Normen und Werte sowie Rollen und Positionen ist.
2.2 vorberufliche Sozialisationsinstanzen
Der Lebenslange Prozess der Sozialisation, die jeder Mensch durchläuft wird durch bestimmte Sozialisationsinstanzen unterstützt und beeinflusst. Dementsprechend sind Sozialisationsinstanzen Einflussgrößen, die auf einen Menschen wirken und ihr soziales Verhalten prägen. 3
Vorberufliche Sozialisationsinstanzen sind im Folge dessen, Einflussgrößen, die im vorberuflichen Alter, also von der Geburt an bis hin zum Eintritt in die Arbeitswelt, mit
1 Meyers großes Taschenlexikon (1999): Band 21 S.98
2 Popp/Reh (2004): Schule forschend entwickeln, Schule- du Unterrichtsentwicklung zwischen Systemzwängen
und Reformansprüchen, S.15
3 vgl. http://www.altenpflegeschueler.de/psychologie-soziologie/der-mensch-als-soziales-wesen.php
2
einem Menschen in Berührung kommen und so auf diese wirken können. Dies sind zum Beispiel: die Familie, der Kindergarten, die Freunde, die Schule etc. .
3. Vorberuflicher Sozialisationsinstanzen und dessen Einfluss im
Kindesalter
Die größte Veränderung, die der Mensch in seinem Leben erfährt, vollzieht sich in den ersten sechs Jahren seines Lebens 4 . Dementsprechend ist der Unterschied zwischen einem Neugeborenen und einem Sechsjährigen größer als zwischen einem Sechsjährigen und allen anderen Altersstufen. Diese Veränderungen in früher Kindheit erfolgen einerseits durch Steuerungsmaßnahmen von außen, andererseits durch Bemühungen, also „durch Eigenaktivität des Kindes selbst“ 5 . Einige Faktoren, die von außen das Kind beeinflussen werden in diesem Abschnitt weiter erläutert.
3.1 Begriffsdefinition Kind und Kindheit
Ein Mensch wird in seiner ersten Alters- und Entwicklungsphase als Kind bezeichnet. Im Allgemeinen jedoch unterscheidet man zwischen Neugeborenem, Säugling, Kleinstkind, Kleinkind und Schulkind. 6
Als Kindheit wird die Phase in dem Leben eines Menschen beschrieben ,die mit der Geburt beginnt und bis zum Eintritt der Pubertät andauert. Dabei wird unterteilt in frühe Kindheit und Kindergarten- bzw. Schulalter. 7 Auch in dieser Arbeit wird bei den Begriffen Kind und Kindheit von diesen standardmäßigen Altersphasen ausgegangen.
3.2 Sozialisationsinstanzen und dessen Einfluss auf das Kind
Als Hauptinstanzen für die soziale Entwicklung von Kindern „werden die Qualität der Schulausbildung und das von den Eltern vermittelte häusliche Milieu genannt“ 8 . Die
4 vgl. Oerter (1978):Entwicklung und Sozialisation-Kindheit, Jugend, Alter-,S.87
5 Oerter (1978), S.129
6 vgl. Meyers großes Taschenlexikon (1999): Band 11, S.295
7 vgl. http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/projekte/slex/seitendvd/konzepte/L52/L5251.htm
8 Schmerl (1978): Sozialisation und Persönlichkeit, zentrale Beispiele zu Soziogenese menschlichen
Verhaltens, S.67
3
Arbeit zitieren:
Marina Wessels, 2007, Vorberufliche Sozialisationsinstanzen, München, GRIN Verlag GmbH
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