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Inhaltsverzeichnis
Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen 3
Abbildungsverzeichnis 4
Anlagenverzeichnis 4
Tabellenverzeichnis 4
1 Zielsetzung und Vorgehensweise 5
2 Einführung in die Aufgabenstellung 6
2.1 Definition und Abgrenzung des Begriffes Konflikt 6
2.2 Konfliktarten 7
2.3 Konfliktursachen und -entstehung 8
2.4 Konfliktverlauf 9
3 Arten zur Konfliktlösung 10
3.1 Konfliktanalyse 10
3.2 Konfliktbewältigung 11
4 Fallbeispiel - Konflikt zwischen Mitarbeitern und Führungskraft 13
4.1 Beschreibung der Ausgangssituation 13
4.2 Konfliktanalyse und -verlauf 14
4.3 Bewertung 17
4.4 Lösungsstrategien und Voraussetzungen für die
Konfliktbearbeitung und -lösung 18
Schlussbetrachtung 20
Quellenverzeichnis 21
Anlagen 23
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Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen
bzw. beziehungsweise ggf. gegebenenfalls GL Geschäftsleitung IT Informationstechnologie M1 Mitarbeiter (lf. Nummer) QM Qualitätsmanagement u. a. unter anderem URL Uniform Resource Locater vgl. vergleiche www World Wide Web
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Abbildungsverzeichnis
Abbildung 2 Organigramm…………………..……………………………......13 Abbildung 3 Wechselwirkung im Verhalten Vorgesetzter - Mitarbeiter bei der Konfliktentstehung ………………….………………………………...…..22 Abbildung 4 Beobachtungspositionen…..………………………………...…23
Anlagenverzeichnis
1. Beispiel für die Konfliktentstehung zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter……………………………………………………………………....22 2. Konfliktanalyse aus verschiedenen Perspektiven………………………23
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1 Eskalationsmodell nach Glasl…………………………………….9
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1 Zielsetzung und Vorgehensweise
Im Berufsalltag treffen täglich unterschiedliche Ansichten, Weltanschauungen, Neigungen und adversative Einstellungen aufeinander, so dass Divergenzen zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten sowie auch untereinander vorprogrammiert sind 1 .
Es werden immer höhere Ansprüche an Berufstätige gestellt und der Druck auf den Mitarbeiter in einer Unternehmung nimmt immer mehr zu, da die Arbeitswelt von Neuordnung, Outplacement und immer neuen Technologien bestimmt ist und dies zu Beklommenheiten, Ängsten und auch Aggressionen führen kann - die Grundlage für Konflikte .
Eine Einbuße von ca.40 Milliarden Euro muss die deutsche Wirtschaft durch Konflikte jährlich hinnehmen. 2 Hier sollten Maßnahmen ergriffen werden, um die Mitarbeiter dahingehend zu präparieren und sie methodisch durch Schulungen auf die Konfliktsituationen in der Arbeitswelt vorzubereiten.
Jeder weiss aus eigener Erfahrung, dass Gegensätzlichkeiten die private und berufliche Umgebung immer begleiten und für viele als beklemmend empfunden werden, allerdings beschäftigt sich kaum jemand mit den Ursachen bzw. mit einem positiven und nutzbringenden Umgang in einer solchen Problemsituation 3 . Mit dieser Arbeit soll versucht werden, die Fragestellung zu beantworten, ob man Kontroversen verhindern kann bzw. ob eine Möglichkeit besteht das betriebliche und oder das private Umfeld dahingehend zu sensibilisiern das daraus ein Lernefekt destiliert werden kann 4 .
Zu diesem Zweck ist es notwendig, die Triebfedern 5 und die Abfolge eines Konfliktes zu erkennen und Wege zur Lösung und zu einer konzentrierten Konfliktbearbeitung aufzuzeigen 6 . Anhand eines Fallbeispieles wird nachgeprüft, ob es eine Kongruenz zwischen den hypothetischen Grundlagen und der Praxis gibt bzw. welche Voraussetzungen hier noch geschaffen werden müssen.
1 Vgl.Antoni,C.H., Teamarbeit gestalten -Grundlagen, Analysen, Lösungen
2 vgl. URL:http://www.wiwo.de/karriere/friedensengel-von-beruf/ [Stand: 05/08]
3 Vgl.Pelz, D.C. (1956 ) Some socail factors related to performance.in research organisation S.310 ff
4 Vgl. Kahn (1964)
5 Neuberger, O.(2002) Führen und Führen lassen 6.Auflage
6 Vgl. Nygaard / Dahlstrom (2002)
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2 Einführung in die Aufgabenstellung
2.1 Definition und Abgrenzung des Begriffes Konflikt
Semantisch stammt der Begriff Konflikt aus dem Lateinischen „confligere“, was soviel bedeutet wie „zusammentreffen“ oder „kämpfen“. Wissenschaftlich gesehen sind Konflikte Forschungsgegenstand verschiedener Fachbereiche wie der Psychologie, Soziologie und der Wirtschaftswissenschaften. Obwohl sich deren Begriffsbestimmungen stark unterscheiden, haben alle gemeinsam, dass der Antagonismus durch einen „Kontrast“ gekennzeichnet ist, die Kriterien dieser (positiv/negativ, objektiv/subjektiv) bleiben aber ungeklärt. Umgangssprachlich beschreibt das Wort nahezu jede Form einer schwierigen, kaum lösbar scheinenden Situation wie z.B. Verhaltens- und Zieldiskrepanzen sowie auch Konfrontationen zwischen mehreren Konfliktparteien 7 . In jedem Konflikt lassen sich idealtypisch drei Komponenten ausmachen: Gegensatz, d.h. eine Inkompatibilität von Zielen bzw. Neigungen ein den Konflikt anzeigendes Verhalten (z.B. Konkurrenz, Hass) eine auf den Konflikt bezogene und diese - bewusst oder unbewusst - rechtfertigendeHaltung. Diese ist eng gepaart mit den Wahrnehmungen und Annahmen der Konfliktparteien in Bezug auf ihre eigene Stellung im Konflikt, die Bewertung des Anderen und ihre Vermutungen zu den Konfliktursachen.
Nicht jede unlenkbare Situation entwickelt sich automatisch zu einem Konflikt 8 und ist hiervon abzugrenzen:
Verhandlung - zwar handelt es sich um einen Interessengegensatz, aber bestehen hier auch gemeinsame Ziele wie z.B. die Fortsetzung der Zusammenarbeit, erst beim Scheitern bzw. beim erreichen eines gewissen Schwellwertes kann ein Konflikt entstehen.
Auseinandersetzung - eine Meinungsverschiedenheit über ein Thema, der auf rationaler Ebene und nicht emotional ausgetragen wird, ist noch kein Konflikt.
Konkurrenz - eine Wettbewerbssituation, wenn z.B. Mitarbeiter sich wegen einer Gehaltserhöhung 9 gegenseitig übertreffen wollen, enthält durchaus Potential für die Entstehung eines Konfliktes, muss es aber nicht, da
7 Vgl.Schreyögg,G./Kliesch,M. (2006) Zur Dynamisierung Organisationaler Kompetenzen in: Zeitschrift für
betriebswirtschaftliche Forschung 58,S.31ff.
8 Vgl.Liebig,C. (2006):
9 Vgl. Steinman,H / Löhr,A. (1996) Lohngerechtigkeit Handwörterbuch des Personalwesens,2.Aufl.
Arbeit zitieren:
Sven Müller, 2010, Konflikte in Arbeitsgruppen – Entstehung, Charakteristik und Lösungsansätze , München, GRIN Verlag GmbH
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