Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS I
ABBILDUNGSVERZEICHNIS III
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS IV
1 GRUNDLAGEN DES QUALITÄTSCONTROLLING 1
1.1 Der Qualitätsbegriff 1
1.2 Definition Qualitätscontrolling 2
1.2.1 Abgrenzung - Qualitätsmanagement und Qualitätscontrolling 2
1.2.2 Unterscheidung von strategischem und operativem
Qualit ätscontrolling 3
1.3 Ziele und Aufgaben des Qualitätscontrolling 4
2 INSTRUMENTE DES QUALITÄTSCONTROLLING 5
2.1 Strategische und operative Instrumente des
Qualit ätscontrolling 5
2.2 Target Costing 7
2.2.1 Grundlagen des Target Costing 7
2.2.2 Ablauf des Target Costing 9
2.2.3 Vor- und Nachteile des Target Costing 12
2.3 Qualitätskostenrechnung 13
2.3.1 Qualitätskosten 13
3 FAZIT 17
Inhaltsverzeichnis - Seite II
LITERATURVERZEICHNIS XVIII
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Abgrenzung von operativem und strategischem Controlling
Abbildung 2: Arten der Zielkostenbestimmung
Abbildung 3: Berechnung des Zielkostenindex
Abbildung 4: Übersicht über die Qualitätskosten
Abbildung 5: Optimum qualitätsbezogener Kosten bei traditioneller Einteilung.
Abbildung 6: Optimum qualitätsbezogener Kosten bei moderner Einteilung
1 Grundlagen des Qualitätscontrolling
1.1 Der Qualitätsbegriff
Der Begriff „Qualität“ stammt vom lateinischen Wort „qualitas“ ab. Übersetzt ins Deutsche bedeutet dies „Beschaffenheit einer Leistung“. Dabei kann es sich bei der Art der Leistung um eine Sach- oder Dienstleistung 1 handeln.
Ein Ansatz mit mehreren Sichtweisen auf den Qualitätsbegriff stammt vom Amerikaner David A. Garvin. Es wird dabei zwischen fünf Definiti- 2 onsansätzen unterschieden:
Der transzendente Ansatz: Qualität ist einzigartig und absolut und damit ein Synonym für Hochwertigkeit. Qualität ist nicht messbar, sondern kann lediglich subjektiv wahrgenommen werden.
Der produktbezogene Ansatz: Qualität ist eine messbare Größe. Unterschiedliche Qualität basiert auf quantitativen Eigenschaften einer Leistung.
Der anwenderbezogene Ansatz: Qualität spiegelt sich in der Wahrnehmung des Kunden wieder. Die höchste Qualität besitzt die Leistung, die die Erwartungen und Bedürfnisse des Kunden am besten befriedigt.
Der prozessbezogene Ansatz: Qualität bedeutet das Einhalten von Qualitätsstandards beim Prozess der Leistungserstellung. Ziel ist eine möglichst geringe Fehlerquote.
Der wertbezogene Ansatz: Qualität wird als Kosten-/ Nutzenverhältnis verstanden. Eine qualitativ hochwertige Leistung entspricht 3 einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die DIN-Norm 8402 definiert Qualität als die Gesamtheit von Merkmalen einer Einheit bezogen auf ihrer Eignung zur Erfüllung vorgegebener Er- 4 fordernisse.
1 Vgl. Corsten, H./ Gössinger, R. (2008), S. 690
2 Vgl. Kamiske, G. F./ Brauer, J.-P. (2006), S. 172
3 Vgl. Keuper, F. (2001), S. 101-102; Horváth, P.; Reichmann, T. (2003), S. 629;
Liessmann, K. (1997), S. 553 4 Vgl. Ebel, B. (2001), S. 29-30
Nach dem Konzept Joseph M. Juran definiert sich Qualität als „fitness for use“, also die Eignung eines Produktes für den Gebrauchszweck. Die Definition ist nicht auf die Produktgestaltung begrenzt, sondern umfasst die Befriedigung der Bedürfnisse der Kunden. Dies ergibt sich, da die 5 Gebrauchstauglichkeit einbezogen wird.
1.2 Definition Qualitätscontrolling
1.2.1 Abgrenzung - Qualitätsmanagement und Qualitätscontrolling
Qualitätsmanagement oder auch Total Quality Management (TQM) ist die Gesamtheit aller qualitätsbezogenen Maßnahmen zur Gestaltung, Erhaltung und Förderung einer angestrebten Qualität von Sach- und Dienstleis- 6 Qualitätsmanagementist eine Führungsmethode, bei der die tungen.
Qualität zentrales Betrachtungsmerkmal ist. Ziel ist die Zufriedenstellung der Kunden und damit eine langfristige Sicherung des unternehmerischen Erfolges. Dabei umfasst TQM auch unternehmensinterne Strukturen, Abläufe und Regeln mit der Absicht motivierte und zufriedene Mitarbeiter zu 7 beschäftigen.
Qualitätscontrolling ist ein Controlling-Konzept zur Unterstützung des 8 Als Qualitätscontrolling bezeichnet man die Pla-Qualitätsmanagement.
nung, Durchführung und Kontrolle von qualitätsbezogenen Aktivitäten 9 Qualitätscontrolling bedeuunter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit. 10 tet Qualität messbar zu machen, sie zu bewerten und auch zu steuern. Das Qualitätscontrolling ist als ein Teilbereich des Qualitätsmanagements zu verstehen, da es nur ein gewisses Spektrum der Aufgaben des TQM 11 abdeckt.
5 Vgl. Horváth, P./ Urban G. (1990), S. 6-7; Liessmann, K. (1997), S. 554 6 Vgl. Schneck, O. (2000), S. 782; Corsten, H./ Gössinger, R. (2008), S. 691;
Horváth, P./ Reichmann, T. (2003), S. 635 7 Vgl. Steinle, C./ Bruch, H. (1999), S. 946 8 Vgl. Liessmann, K. (1997), S. 555 9 Vgl. Horváth, P./ Reichmann, T. (2003), S. 630 10 Vgl. Schulte, C. (1996), S. 640 11 Vgl. Steinle C./ Bruch, H. (1999), S. 947
Arbeit zitieren:
Claus Berg, 2009, Qualitätscontrolling - Grundlagen und Instrumente des Qualitätscontrollings, München, GRIN Verlag GmbH
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