Inhalt
Inhalt 2
Vorwort 3
Einleitung - Die Speisekarte 4
1. Kapitel - Die Vorspeise 6
2. Kapitel - Der Hauptgang 12
Anhang - Die Nachspeise (Quellenverweise) 15
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Vorwort
Subjektiv-motivationale Basis - selbstauferlegter Zwang und Erkenntnishunger
Man könnte das Zustandekommen dieser Arbeit - ihrer Thematik, Problematik und die daraus resultierenden methodischen, strukturellen und inhaltlichen Fokussierungen - prozessual beschreiben und chronologisch periodisieren. Gemäß (m)eines emanzipatorisch-individualistischen Menschenbildes, das ein selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelndes Individuum voraussetzt, würde dies bedeuten, dass die vorliegende Arbeit Resultat eines wechselseitigen Prozesses ist, welcher mit der Wahl dieses Studiengangs beginnt. Damit habe ich mich gezwungen ein Seminar aus diesem Modul zu wählen. Ferner habe ich mich, mit der Entscheidung für Ihr Seminar, dazu gezwungen, mich erstens mit den Institutionen der IPÖ theoretisch und empirisch auseinanderzusetzen, zweitens dazu, eine Vertiefung dieser Auseinandersetzung in Form eines Referates zur Einbettung der WTO in die drei Analyseperspektiven vorzunehmen, um das Recht zum Verfassen einer Hausarbeit zu erlangen, womit ich mich schließlich drittens dazu gezwungen habe, die thematischen und formalen Vorgaben für eine solche Arbeit zu akzeptieren.
Da ich diese Vorgaben bei der ersten Arbeit nicht eingehalten habe, weil mein Erkenntnishunger mich in eine andere Richtung trieb, war ich nunmehr gezwungen, einen Neuversuch zu starten. Um einen gleichartigen Fehler zu vermeiden, zwang ich mich zu einer konzeptionellen Vorarbeit, die sich aufgrund einer zu breit angelegten Fokussierung als korrekturbedürftig erwies. Somit habe mich gewissermaßen gezwungen den Fokus zu verengen und die Arbeit dementsprechend anzulegen. Auf all diesen Etappen spielte mein Erkenntnishunger eine beeinflussende Rolle, die verschiedenartig ausgeprägt war.
So könnte man subjektiv davon sprechen, dass die vorliegende Arbeit auf zwei motivationalen Säulen basiert, nämlich einerseits auf eben diesem Erkenntnishunger und andererseits auf den mir jeweils selbst auferlegten Zwängen.
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Wie ich mich diesmal zwinge, meinen Erkenntnishunger zu sättigen, soll der folgende „Menü-Plan“ einleitend skizzieren.
Einleitung - Die Speisekarte
Nach Aufnahme der konzeptionellen Korrekturvorschläge bin ich zu folgender Frage- bzw. Problemstellung gelangt:
Wie lässt sich die Dependenztheorie für eine Analyse der WTO fruchtbar machen?
In meiner These behaupte ich Folgendes:
Dies gelingt, indem man dependenztheoretische Kernelemente dergestalt operationalisiert, dass eine Einbettung der WTO in Form einer Situationsanalyse, die jeweiligen dependenztheoretischen Elemente evident bestätigt.
Mit diesem Gerüst aus Problemstellung und These werden zunächst einmal zweierlei Aspekte induziert:
1. Die Formulierung verdeutlicht, dass primär mein allgemeiner Erkenntnishunger nach dem Erklärungspotential von Theorien gesättigt werden soll und erst in zweiter Instanz versucht wird, den selbst auferlegten Zwängen gerecht zu werden.
2. Die Problemstellung impliziert eine unabdingbare Beschäftigung mit der Dependenztheorie im Voraus, um selektiv ein Filtrat von dependenz-theoretischen Kernelementen zu erhalten, welches dann schließlich anhand der WTO auf seine Gültigkeit überprüft werden soll. Die Präferenz einerseits und die Notwendigkeit andererseits schlagen sich im methodischen Vorgehen und der Struktur der Arbeit nieder. Dementsprechend werde ich zunächst eine Vorstellung der Dependenztheorie wagen, an deren Ende ein Filtrat von dependenztheoretischen Kernelementen stehen soll, welches schließlich, in einem zweiten Schritt, operativ für eine stringente und
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evidente Einbettung der WTO in diesen Theoriestrang fruchtbar gemacht werden soll.
Aus Platzgründen und argumentationsstrategischen Erwägungen belasse ich es an dieser Stelle bei dieser sehr abstrakten und groben Skizze meines Vorhabens, da sonst die Gefahr besteht, argumentativ vorzugreifen. Um überleitend trotzdem etwas Plastizität einzubringen, möchte ich folgende Arbeitshypothese präsentieren, die für den Hauptteil der Arbeit zielführend sein soll:
Wenn einem paradigmatisch-großtheoretisch angelegtem Dependenzansatz einerseits Evidenz abgesprochen, andererseits aber einem weniger dogmatisch-situationsanalytisch angelegtem Dependenzansatz Evidenz attestiert wird, dann sollte eine Operationalisierung wesentlicher Kernelemente eine evidente Einbettung der WTO ermöglichen.
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Arbeit zitieren:
Christian Posse, 2008, Eine dependenztheoretische Situationsanalyse, München, GRIN Verlag GmbH
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