Kognitive Entwicklung Lernen und Gedächtnis
Inhaltsverzeichnis
Seite
1. Einführung/ Hinführung zum Thema 2 - 3
2. Was ist eine Lernstrategie ?
Erl äuterung anhand von Definitionen 4 - 5
Eine Vorstellung der Typen und deren Strategien 5 - 10
a) Der Hörtyp 6 - 7
b) Der Sehtyp 7 - 8
c) Der Bewegungstyp 8 9
4. Verschiedene Lernstrategien -
Enkodierstrategien als zentrale Lern- und Gedächtnisaktivitäten 10 - 13
5. Kleiner Exkurs: Einsetzen von Strategien 13 - 15
6. Die vielen Möglichkeiten
der unzähligen Lernstrategien (richtig) einsetzen 15 - 18
7. Nicht zu vergessen: Weitere wichtige Faktoren für den Erfolg
durch Lernstrategien : Lernsituation, Lernkontrolle bzw. Überwachung 18 - 20
des Lernprozesses
8. Patentrezept: -MA-S-T-E-R - Plan ? 20 - 23
9. Fazit/Resümee 24 - 25
10. Literaturverzeichnis 26 - 27
Kognitive Entwicklung; Lernen und Gedächtnis
______________________________________________________________________ 1. Einleitung/ Hinführung zum Thema
Kognitive Entwicklung; Lernen und Gedächtnis
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Kognitive Entwicklung; Lernen und Gedächtnis
______________________________________________________________________ 2 .Was ist eine Lernstrategie? Erläuterungen anhand von Definitionen
Um sich mit dem komplexen Thema Lernstrategien auseinander setzen zu können muss allem eine Definition voran gestellt sein. Von Naus und Ornstein Handlungen, die unter dem freien Willen des Handelnden stattfinden und zur Steigerung der GedächtnisleistuSiegler 1991: 181 ff.). Welche Bedingungen müssen also, bezüglich der eben genannten Definition, erfüllt sein um von einer Lernstrategie zu sprechen? Nach Naus und Ornstein ist eine Lernstrategie also eine Handlung die frei vom Handelnden (in diesem Fall vom Lerner) ausgewählt wird und gedächtnissteigernde Wirkungen erzielt. Wichtig erscheint hierbei, dass die Strategie nicht vorgeschrieben wird, sondern sich der Lerner aus freien Stücken für die jeweilige Strategie entscheidet.
allgemein zielgerichtete Aktivitäten des Individuums verstanden, die dazu eingesetzt werden, Prozesse des Verstehens, Einprägens, Behaltens und Erinnern (www.fb10.uni-bremen.de/inform/strategielit.htm). Ballstaed beschreibt die Lernstrategie als intentionale Anstrengungen um , bezogen auf Lerner/Schüler, Stoff zu Verstehen, Wege und Möglichkeiten zu schaffen diesen besser einzuprägen, zu behalten und sich besser an das neu gelernte erinnern zu können.
Anhand der genannten Definitionen lässt sich allgemein festhalten, dass eine Strategie ein Vorgehen beschreibt, eine Art Plan um eine bestimmte Situation zu bewältigen. Dieser potentielle Plan wird vom Lernenden ausgewählt um ein Ziel zu erreichen oder ein bestimmtes Problem zu lösen.
Ich möchte an dieser Stelle noch auf eine weitere Definition (von Lompscher) von Lernstrategien eingehen, die Überlegungen und Ergebnisse der bisherigen Forschungen über Lernstrategien mit einschließt
weniger komplexe, unterschiedlich weit generalisierte bzw. generalisierbare, bewusst oder auch unbewusst eingesetzte Vorgehensweisen zur Realisierung
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Kognitive Entwicklung; Lernen und Gedächtnis
______________________________________________________________________ Lernstrategien sind demnach nicht identisch mit Lernhandlungen, eher betreffen sie die individuelle Art und Weise der Handlungsausführung. Sie sind in Struktur und Kontext einer Tätigkeit mit konkreten Motiven und Bedingungen und Mitteln eingebettet. Des weiteren wurde festgehalten, dass Lernstrategien das Ergebnis von Lernprozessen in unterschiedlichen Tätigkeiten und gleichzeitig auch eine der subjektiven Voraussetzungen für das Lernen sind. Sie entstehen durch unbewusste Anpassung an die jeweiligen Tätigkeitsbedingungen oder auch durch bewusste Orientierung auf bestimmte Ziele sowie Aufgaben. Wichtig ist (vor allem für angehende Lehrer), dass Lernstrategien durch pädagogische Tätigkeitsgestaltung gefördert, aber auch behindert werden können (vgl. http://pub.uni-potsdam.de/zsr/llt/LLF_PDF/LLF_13/EINLEITU.PDF). Nachdem nun anhand von mehreren unterschiedlichen Definitionen und verbunden damit Bezug zur bisherigen Lernstragieforschung genommen wurde können nun weitere Aspekte, die tiefer in das Thema eingehen, betrachtet werden.
Eine Vorstellung der Typen und deren Strategien
Obwohl es wenige klare empirische Belege für eine Art Einteilung in
Gesellschaft oft auftauchen und verwendet werden. Auch der Lernhilfe-Verlag -Gruppe bietet seinen Lesern und Interessenten Tests an um heraus zu finden, um welchen sog. Lerntyp es sich handelt. Aufgrund dessen will ich in dieser Hausarbeit auch Bezug darauf nehmen und versuchen verschiedene Lernstrategien in Beziehung zu dieser Typologie von Lerntypen setzen.
Im folgenden Teil werden Hörtyp, Sehtyp, sowie Bewegungstyp kurz vorgestellt werden.
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Kognitive Entwicklung; Lernen und Gedächtnis
______________________________________________________________________ Wichtig ist noch die Anmerkung, dass die Eigenschaften, die hier den drei Lerntypen zugeordnet werden von drei verschiedenen Kindern stammen, die alle drei Kinder (Hörtyp, Sehtyp, sowie Bewegungstyp) die gleichen vorschulischen Einrichtungen wie Kindergarten und Vorschule besucht haben und zum gleichen Zeitpunkt eingeschult worden sind. Trotzdem handelt es sich um verschiedene Lerntypen mit verschiedenen Lernstilen.
Natürlich spielt die Entwicklung der Persönlichkeit der verschiedenen Kinder eine Rolle, so dass wir nicht verallgemeinert sagen können, dass jedes Kind, dass über den vorgestellten Lerntyp verfügt automatisch alle Charakterzüge des hier vorgestellten Typs in sich vereint.
Im Anschluss sollen im nächsten Punkt dann die verschiedenen Strategien, die im Folgenden schon angesprochen werden, ausführlich erläutert werden. a) Hörtyp
Vorliebe für Laute und Worte haben. Das Sinnesorgan Ohr steht hier im Vordergrund, denn über diesen Weg lassen sich die Informationen leichter aufnehmen und verinnerlichen. Die Wahrnehmung über das Gehör wirkt sich auf das Sprechen aus, deshalb neigen Hörtypen dazu, früher zu sprechen, sie besitzen in der Regel einen umfangreichen Wortschatz. Im Kleinkindalter zeichnen sich Hörtypen dadurch aus, dass sie gerne Lieder singen und Reime aufsagen, der Fragestrom dieser Kinder scheint unendlich zu sein, sie sprechen jedoch klar und deutlich. In der Grundschulzeit lesen sie gerne laut vor, Anweisungen folgen sie problemlos. Ältere Hörtypen hören gerne Kassetten, und Radiosendungen, sie lernen schnell und leicht auswendig. Hörtypen stecken sehr viel von ihrer Energie in die Sprache und verwenden diese für das Sprechen (Vgl. Bradway/Albers Hill 1997: 28 ff.). Eine Frage die vor allem für Eltern und Lehrer interessant ist: Welche Hausaufgabenstrategien eignen sich für den Hör-, Seh- bzw. Bewegungstyp? Die meißten Hörtypen haben zwar kaum Schwierigkeiten mit den Hausaufgaben, das Schwierige ist jedoch, das Kind in diesem Fall davon zu überzeugen, dass es
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Arbeit zitieren:
Janine Weppler, 2007, Lerntypen und deren Lernstrategien, München, GRIN Verlag GmbH
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