Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Wechseljahre 3
3 Soja - eine natürliche Alternative. 4
4 Phytoöstrogene und Isoflavone. 5
5 Isoflavonaufnahme 6
5.1. Wirkung von Soja-Isoflavonen. 6
5.2. Negative Wirkung von Sojaisoflavonen. 7
6 Conclusio 8
7 Literaturverzeichnis 10
Abbildungsverzeichnis
1. Diagramm 1: „Gehalt an Isoflavonen in Sojaprodukten“ 6
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1. Einleitung
Soja und Sojaprodukte erleben in den letzten Jahren in den westeuropäischen Ländern einen großen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Erkenntnisse über die bioaktiven Substanzen in der Sojabohne wecken ein reges Interesse der großen Gruppe der Bevölkerung - unter anderem auch der, von den Wechseljahresbeschwerden betroffenen Frauen. Diejenigen von ihnen, die auf die Hormonersatztherapie verzichten wollen und das Bedürfnis haben gegen ihre Beschwerden eine schonende, natürliche Therapie zu verwenden, greifen vermehrt zu Phytoöstrogenen. Es stellt sich die Frage, ob dieser Trend wirklich so wirkungsvoll ist wie angenommen und ob er keine Nebenwirkungen hat und man tatsächlich unbeschränkt die Phytotherapie verwenden kann.
2. Wechseljahre
Die Wechseljahre (Klimakterium) treten bei den meisten Frauen zwischen dem 45. und dem 55. Lebensjahr ein.
Die erste Phase des Klimakteriums kann sich ab dem 45 Lebensjahr bemerkbar machen. Aufgrund von Progesteronmangel kann es zu unregelmäßigen Zyklen kommen, zusätzlich zu Gewichtsproblemen, Ödemen und leicht depressiven Verstimmungen. In dieser Phase ist der Östrogen-Spiegel noch erhöht. In der zweiten Phase sinkt der Östrogen-Spiegel und löst die klassischen klimakterischen Symptome aus: Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Herzrasen und Schlafstörungen. Dazu kommt auch oft eine Reihe von anderen Symptomen, wie Gelenkschmerzen, Trockenheitsgefühl am ganzen Körper (vor allem in der Scheide und in den Augen), Muskelschmerzen und hoher Cholesterinspiegel. In der dritten Phase kommt es zum Androgenmangel- damit zum Libidoverlust, Gewichtzunahme und chronischer Müdigkeit.
Das am häufigsten auftretende Symptom, die Wallungen, äußert sich durch subjektives Hitzegefühl kombiniert mit starken Schweißausbrüchen. Noch immer greifen Millionen Patientinnen in dieser Lebensphase zu Hormonmedikamenten. Doch inzwischen zeigen sich viele Frauen alarmiert von den Ergebnissen mehrerer
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Studien, die vor den Risiken dieser Therapie warnen, wie häufigeres Auftreten von Thrombosen, Schlaganfällen, Herzinfarkten, Gallenblasen- und Gallenwegeerkrankungen, sowie Brustkrebs. [6; S.73].
3. Soja -eine natürliche Alternative
Die Suche nach schonenden pflanzlichen Alternativen hat das Interesse für die Sojabohne geweckt. Schon in den 80er Jahren war Wissenschaftlern aufgefallen, dass Japanerinnen in der Menopause wesentlich seltener unter typischen Wechseljahresbeschwerden leiden als europäische Frauen, was man auf die traditionelle sojareiche Ernährung in den asiatischen Ländern zurückgeführt hat. Soja ist eine seit Jahrtausenden kultivierte Hülsenfrucht, deren Ursprung in Ostasien liegt. Mittlerweile gibt es rund 3500 verschiedene Sorten und das Anbaugebiet erstreckt sich um den gesamten Erdball. Denn Soja ist vor allem als Tierfutterzusatz unentbehrlich geworden. Soja gewinnt aber auch für die direkte Ernährung des Menschen rasant an Bedeutung. Einerseits als pflanzliches Fett und Öl andererseits als Basisprodukt für eine Vielzahl von Sojaprodukten in fester und flüssiger Form. Die Vielfalt an Sojaprodukten ist groß. Grundsätzlich kann man zwischen vollfetten und entfetteten Sojaprodukten unterscheiden. Zu den vollfetten Produkten gehören Sojagetränke, Sojasauce, Sojakleie, Sojaflocken, Sojasprossen, Miso und Sojabohnen. Zu den entfetteten gehören Sojakonzentrat, Sojamehl und Sojawürstchen.
Soja hat einen fast 40%-igen Eiweißgehalt und verfügt über alle essentiellen Aminosäuren. Darüber hinaus enthalten die Sojabohnen die zu den sekundären Pflanzenstoffen zählenden Phytoöstrogene, vor allem ihre biologisch aktiven Verbindungen, sogenannte Isoflavone.
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Arbeit zitieren:
Mag. Agnes Budnowski, 2007, Einsatz von Soja Isoflavonoiden bei der Linderung von Wechseljahrebeschwerden, München, GRIN Verlag GmbH
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