Inhaltsverzeichnis
1. Pädagogische Situation 1
1.1. Alters- und Geschlechtsstruktur der Klasse 1
1.2. Vorbildung der Schüler 2
1.3. Leistungsniveau und Leistungsbereitschaft der Schüler 3
1.4. Gruppenbeziehungen innerhalb der Klasse 4
2. Thematik 4
2.1. Sachanalyse 4
2.2. Stoffauswahl 7
2.3. Stoffanordnung 7
3. Intentionalität 7
3.1. Lernzieloperationalisierung 7
3.2. Lernzieldimensionierung 8
3.3. Lernzielhierarchisierung 8
4. Methodik 8
4.1. Methodenkonzept 8
4.1.1. Einstiegs- und Erarbeitungsphase 8
4.1.2 Erfolgssicherung 9
4.1.3 Didaktische Reserve 9
4.2. Artikulationsschemata 10
4.3. Sozialform 10
4.4. Aktionsform 10
5. Medieneinsatz 10
6. Verlaufsplanung 11
7. Literatur 12
8. Anlagen 12
Folie 1: Einführungsfolie
Folie 2: Werbeplakat
Arbeitsblatt
1. Pädagogische Situation
Zur Beschreibung der pädagogischen Situation werden die Alters-und Geschlechtsstruktur der Klasse, Vorbildung der Schüler, das Leistungsniveau und Leistungsbereitschaft der Schüler sowie die Gruppenbeziehungen innerhalb der Klasse näher betrachtet. Notwendig ist diese Betrachtung, um die Lernenden angemessen zu fordern, aber nicht zu überfordern und mit dem nötigen Einfühlungsvermögen auf die jeweiligen Bedürfnisse der Schüler eingehen zu können.
1.1. Alters- und Geschlechtsstruktur der Klasse
Die Klasse setzt sich aus 21 Schülerinnen und 5 Schülern zusammen. Zur Veranschaulichung dient die folgende Grafik.
Das Alter der einzelnen Auszubildenden liegt zwischen 16 und 24 Jahren. Diese Altersspanne lässt sich, wie beispielsweise bei zwei Schülern, auf einen Studienabbruch oder wie bei fünf anderen Schülern auf eine begonnene Ausbildung, die z. B. aus gesundheitlichen Gründen nicht abgeschlossen wurde, zurückführen. Darüber hinaus haben zwei weitere Schüler bereits ein Berufsgrundbildungsjahr erfolgreich beendet. Der große Altersunterschied erzeugt positive Synergieeffekte im Lernverhalten und erweist sich als leistungsfördernd für die Gesamtstruktur der Klasse, widerspiegelt aber auch die Wechselhaftigkeit im Verhalten und in der Leistungsbereitschaft. Die Alters- und Geschlechtsstruktur lässt sich wie folgt grafisch darstellen.
1
1.2. Vorbildung der Schüler
Das Allgemeinwissen sowie die Arbeits- und Lernkompetenzen sind bei den Schülern recht unterschiedlich entwickelt. Dies ist nicht zuletzt auf die unterschiedliche Vorbildung und die im Vorfeld der Ausbildung erreichten Bildungsabschlüsse der Schüler zurückzuführen. So sind beispielsweise zwei Schüler Aussiedler und obwohl Deutsch nicht ihre Muttersprache ist, verfolgen sie den Unterricht aufmerksam und erreichen gute und befriedigende Leistungen. In der Klasse befinden sich ein Schüler mit einem Hauptschulabschluss, acht Schüler, die einen Realschulabschluss erreicht haben, elf Schüler können einen erweiterten Realschulabschluss nachweisen, zwei Schüler haben den schulischen Teil der Fachhochschulreife erreicht und vier Schüler verfügen über die allgemeine Hochschulreife. Die Grafik ermöglicht einen Überblick über die Bildungsabschlüsse der Schüler zu Beginn der Ausbildung.
1.3. Leistungsniveau und Leistungsbereitschaft der Schüler
Die Klasse steht dem Fach Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sehr aufgeschlossen und interessiert gegenüber. Die Lerneinstellung und die Leistungsbereitschaft können grundsätzlich als positiv eingeschätzt werden. Dies zeigt sich einerseits im Leistungsniveau (vgl. Grafik) 1 als auch andererseits in der Bereitschaft, sich aktiv am Unterricht zu beteiligen.
Frau Knoch schätzt auf Grund ihre Unterrichtserfahrung den intellektuellen Entwicklungsstand der Schüler als heterogen ein. Einige Schüler nehmen die von ihr im Unterricht dargestellten wirtschaftlichen Sachverhalte und Problemstellungen nicht nur einfach als gegeben hin, sondern hinterfragen diese kritisch und transferieren diese auf andere betriebs- und volkswirtschaftliche Situationen.
Die Einbeziehung anderer Schüler kann durch gezielte Fragen sichergestellt werden. Sie nehmen, nach dem sie aufgefordert wurden, zu dem dargestellten Sachverhalt Stellung. Die Antworten auf diese direkten Aufforderungen verdeutlichen meist, dass sich auch zurückhaltende Schüler mit den gegebenen Problemstellungen beschäftigen und in der Lage sind, diese zu lösen.
Die gute Leistungsbereitschaft der Klasse ist der Grundstein zur Steigerung des Leistungsniveaus. Die Schüler sind wissbegierig und daher leicht zu motivieren. Zeitweise ist in der Klasse eine gewisse Unruhe zu verzeichnen. Diese ist einerseits auf die große Klassenstärke zurückzuführen, andererseits lassen sich einige Schüler leicht vom Unterrichtsgeschehen ablenken. Bei Ermahnung der Schüler, werden die Gespräche sofort eingestellt, so dass eine Fortsetzung des Unterrichts nach kurzer Unterbrechung möglich ist.
1 Eine Schülerin bekam keine Halbjahresnote und fehlt deshalb in der Darstellung
3
Arbeit zitieren:
Marina Wessels, 2009, Unterrichtsstunde: Nicht-Rechtzeitig-Zahlung, München, GRIN Verlag GmbH
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