2
Inhaltsverzeichnis
4
I Ferntourismus in Entwicklungsländern
1 Allgemeines zum Ferntourismus in Entwicklungsländern 4
1.1 Geschichte und Entwicklung des (Fern-) Tourismus 6
1.2 Voraussetzungen für den Tourismus in EL 7
1.3 Bedeutung und Ziele des Tourismus für EL 7
2 Vorteile des EL- Tourismus 8
3 Nachteile des Tourismus 10
13
II Tourismus in Mexiko
4 Allgemeine Fakten 13
5 Entwicklung des Tourismus 14
6 Touristisches Potential 15
7 Tourismusformen 16
7.1 Grenztourismus 16
7.2 Binnentourismus 18
7.3 Badetourismus 20
7.4 Kulturtourismus 22
7.5 Kreuzfahrttourismus 26
8 Staatlich geförderte Fremdenverkehrsentwicklung 27
8.1 Entwicklung und Aufgabe von FONATUR 27
8.2 Projekte von FONATUR 29
8.2.1 Cancún 29
8.2.2 Ixtapa-Zihuatanejo 33
8.2.3 Los Cabos 34
8.2.4 Loreto 34
8.2.5 Huatulco 35
8.3 Fazit 35
9 Auswirkungen des Tourismus in Mexiko 36
9.1 Informeller Sektor 36
9.2 Negative Auswirkungen des Tourismus in MEXIKO 38
9.2.1 Ökonomische Auswirkungen 38
3
9.2.2 Soziokulturelle Auswirkungen 40
9.2.3 Ökologische Auswirkungen 40
9.3 Positive Auswirkungen des Tourismus in Mexiko 43
9.3.1 Ökologische Positivwirkungen 43
9.3.2 Soziokulturell 44
9.4 Ökotourismus als Alternative? 45
10 Ausblick, Fazit, Zukunftsprognose 46
11 Literaturverzeichnis 48
Teil I. Ferntourismus in
Entwicklungsländern
Seit der Nachkriegszeit wuchs mit dem wirtschaftlichen Wohlstand auch die verfügbare Freizeit. Die Arbeitszeit verkürzte sich und die Löhne stiegen. Daher hat der Tourismus in diesen Jahren stark an Bedeutung gewonnen und die Tourismusindustrie breitete sich in einem rasanten Tempo aus. Auch der technische Fortschritt hat sich positiv auf den Fremdenverkehr ausgewirkt. Die Einführung von Großraumflugzeugen und günstigen Charterflügen auch nach Übersee öffnete den Markt für viele neue Reiseziele. Mittlerweile macht sich dieser Trend auch sehr stark in den Entwicklungsländern bemerkbar, die ein enormes Ansteigen der Übernachtungszahlen ausländischer Touristen registrieren können. Dieser verstärkte Tourismus in die Länder der Dritten Welt hat jedoch große Auswirkungen auf das jeweilige Zielland und auf die dort lebende Bevölkerung, die im Folgenden näher erläutert werden sollen.
1 Allgemeines zum Ferntourismus in
Entwicklungsländern
Abbildung 1 zeigt, dass der Internationale Tourismus in 25 Jahren um über 330% anstieg, was sich dementsprechend auch bei den Ausgaben der Touristen bemerkbar machte. Der World Travel and Tourism Council (WTTC) bezeichnete den Tourismus sogar als The World´s Largest Industry mit einer auch in absehbarer Zukunft großen Wachstumsdynamik. 1 Von 1950 bis 2005 ist die Zahl der internationalen Touristen weltweit sogar auf das 32- fache angewachsen, was für das Jahr 2005 808 Mio. internationale Touristenankünfte darstellte. (Quelle SECTUR 2005) Für das Jahr 2006 ist ein weiterer Anstieg der Besucherzahlen von +4 bis 5% vorausgesagt, wobei die höchsten Wachstumsraten dabei wohl in Asien auftreten werden. Bis zum Jahr 2020 prognostiziert die WTO sogar 1,6 Milliarden Reisen im internationalen Tourismus. Aber steigende Energiekosten werden in Zukunft die
1 vgl. Vorlaufer, Karl: Tourismus in Entwicklungsländern. Möglichkeiten und Grenzen einer nachhaltigen Entwicklung durch Fremdenverkehr. Darmstadt (1996). S.8
1 Allgemeines zum Ferntourismus in Entwicklungsländern 5
Fig. 1: Zahl der Auslandsreisenden und Reiseausgaben (Quelle: Büttner, Müller, Raab: EL (2000). S.137)
wirtschaftliche Entwicklung zwangsläufig bremsen, was auch Auswirkungen auf die Tourismusindustrie haben wird.
Der internationale Tourismus erwirtschaftet fast 11% des globalen BIP und stellt rund 8% aller direkten und indirekten Arbeitsplätze (Stand: WTTC 2002) Dieser internationale Tourismus findet nach wie vor hauptsächlich zwischen und in den westlichen Industrienationen statt. Der Anteil des Dritte-Welt-Tourismus ist jedoch gerade in den letzten Jahren stark angestiegen. Im Jahr 2000 lag die Zahl der Touristenankünfte in EL bei 190 Mio., was 1/3 des weltweiten Tourismus ausmacht. (Quelle WTO)
Zumindest bis zum Terroranschlag am 11. September zählte der Tourismus in Entwicklungsländern seit den 60er Jahren zu den am stärksten wachsenden Bereichen der Weltwirtschaft. Der EL- Tourismus verteilt sich jedoch extrem ungleich, da 50% aller Reisen auf 12 Länder entfallen. 2
2 vgl. Abbildung 2
1 Allgemeines zum Ferntourismus in Entwicklungsländern 6
1.1 Geschichte und Entwicklung des (Fern-)
Tourismus
Im 19. Jahrhundert richtete sich der Reiseverkehr vor allem in die Peripherie. Man wollte aus der Stadt hinaus auf das Land, an Seen oder ins Gebirge. Nur ein kleiner Teil der Oberschicht konnte es sich leisten, die zeit- und kostenaufwändige Reise nach Übersee zu unternehmen. 3 Danach erreichten die Touristenströme die Mittelmeergebiete. Von Europa aus waren die Gebiete Nordafrikas am schnellsten zu erreichen, zudem billig und boten dem Reisenden ein „exotisches”, unberührtes Land. Von den USA und Kanada aus breitete sich der Tourismus schon früh in das angrenzende Mexiko aus. Die bedeutendsten Zielgebiete des Dritte- Welt- Tourismus liegen daher auch aus Zeit- und Kostengründen in einem „Sonnengürtel” 4 um die Industrieländer. Unterbrochen durch den Zweiten Weltkrieg setzte der internationale Tourismus erst wieder verstärkt in den 50er Jahren ein. Ab 1960 jedoch, nach dem wirtschaftlichen Aufschwung, erreichte der Entwicklungsländer- Tourismus nun auch untere Schichten.
Dies ist vor allem auf einige wirtschaftliche, soziale, politische und technische Errungenschaften zurückzuführen. Hierzu zählen sozioökonomische Faktoren wie steigende Realeinkommen, die es zunehmend ermöglichen, Teile des Einkommens für nicht lebensnotwendige Güter, z.B. eben Urlaubsreisen, auszugeben. Dazu kommen die sinkenden Jahresarbeitszeiten, die auch Reisen über mehrere Wochen erlauben. Kürzere Wochenarbeitszeiten sind vor allem für den Tourismus in Mexiko von Bedeutung, da dort viele Wochenendausflüge getätigt werden. Auch technische Entwicklungen im Verkehrswesen, wie Langstreckenjets und die weltweite Motorisierung führen zu einer Erschließung, auch peripherer Regionen, in den Reiseländern. Zudem erleichtern Liberalisierungen im Grenzverkehr die Einreise. Global operierende Reiseunternehmen und die oft einfache Reservierung über den Computer führen zu einem weiteren Anstieg. Außerdem leisten die Medien als Informationsquelle ihren Beitrag zum steigenden Interesse am Reiseland. Häufig sind näher gelegene, traditionelle Reiseziele wie der Mittelmeerraum überlastet oder ihr
3 vgl. Vorlaufer, Karl: Tourismus in Entwicklungsländern. Möglichkeiten und Grenzen einer nachhaltigen Entwicklung durch Fremdenverkehr. Darmstadt (1996). S.17
4 vgl. Vorlaufer, Karl: Ferntourismus und Dritte Welt. Frankfurt/ Main (1984) S.26
1 Allgemeines zum Ferntourismus in Entwicklungsländern 7
Prestigewert ist gesunken, was zu einem Ausweichen auf neue, „exotische” Ziele wie die EL, führt. 5
1.2 Voraussetzungen für den Tourismus in EL
Als Voraussetzung für den Tourismus in den Zielgebieten, also den EL, gibt es drei Hauptaspekte. Am wichtigsten sind die natürlichen Faktoren wie der hohe Küstenanteil, angenehme Temperaturen und Trockenzeiten, die meist mit dem Nordwinter zusammenfallen. Hinzu kommen landschaftliche und ökologische Besonderheiten wie die tropische Vegetation, Tierwelt, Wüsten und Hochgebirge. Dementsprechend vielfältig ist die Nutzung durch die Touristen. Oft haftet den EL auch das Image des „Unberührten, Exotischen” an. Aber auch soziokulturelle Faktoren spielen eine entscheidende Rolle für den Tourismus in EL. So stellen bauliche Zeugen ehemaliger Hochkulturen, das heimische Kunstgewerbe oder traditionelle Lebensformen der (meist) indigenen Bevölkerung einen großen Anreiz dar.
Ökonomische Faktoren wie das niedrige Preisniveau bei einer zunehmenden Anzahl von Beherbergungsmöglichkeiten des internationalen Standards runden die Attraktivität der EL ab. 6
Heute gehören viele Entwicklungsländer bereits zu den klassischen Reisezielen (z.B. Kenia, Thailand, Mexiko). Deswegen dringen die Touristen oft in unberührte Räume vor, die bis heute von der Zivilisation wenig oder nicht erschlossen sind. Dazu zählen die Regenwälder Amazoniens und Indonesiens, die Bergregionen des Himalaya und der Anden, die arktische und antarktische Zone, sowie die Unterwasserwelten abgelegener Atolle. 7
1.3 Bedeutung und Ziele des Tourismus für EL
In den Ländern der Dritten Welt wird der Tourismus als Instrument einer „nachholenden Entwicklung” angesehen, das in der Lage ist, ein gesamt- 5 vgl.Büttner Wilfried/ Müller H.G./ Raab H.- D.: Entwicklungsländer. Freising (2000) S.138f. und - Vorlaufer, Karl: Tourismus in Entwicklungsländern. Möglichkeiten und Grenzen einer nachhaltigen Entwicklung durch Fremdenverkehr. Darmstadt (1996). S.33f.
6 vgl. Büttner Wilfried/ Müller H.G./ Raab H.- D.: Entwicklungsländer. Freising (2000). S.139
7 vgl. Vorlaufer, Karl: Ferntourismus und Dritte Welt. Frankfurt/ Main (1984). S.9
2 Vorteile des EL- Tourismus 8
wirtschaftliches Wachstum zu ermöglichen. 8 In Anbetracht einer immer weiter wachsenden Bevölkerung, steigender Arbeitslosigkeit und zunehmendem Massenelend, stehen die meisten EL unter dem Zwang mit möglichst geringen Investitionen möglichst viele Arbeitsplätze (auch für unqualifizierte Arbeiter) zu schaffen, um so das Pro- Kopf- Einkommen erhöhen zu können. Weitere Ziele der EL sind die Erhöhung der Deviseneinnahmen, um die Armut zu verringern, sowie die Milderung räumlicher und sozialer Disparitäten. 9 Außerdem sehen die WTO und immer mehr Länder im Tourismus auch ein wichtiges Mittel zum Umweltschutz. 10
Diese Ziele des Tourismus sind in einigen Bereichen erfüllbar, werfen jedoch andererseits auch Probleme auf. Die Vor- und Nachteile des EL-Tourismus sollen im Folgenden näher erläutert werden.
2 Vorteile des EL- Tourismus
Der Tourismus soll als Devisenbringer der EL dienen. Vielfach besteht ein enger Zusammenhang zwischen dem BIP und den touristischen Deviseneinnahmen pro Kopf. Dort kann der Tourismus zur Milderung der Armut beitragen, was sowohl auf flächengroße, bevölkerungsreiche Staaten mit hohen Besucherzahlen (z.B. Tunesien, Thailand, Mexiko), als auch auf kleine Inselstaaten mit geringer Bevölkerung und zahlreichen Touristen (z.B. Barbados, Seychellen) zutrifft. 11
In vielen Ländern leistet der Fremdenverkehr einen großen Beitrag zur Verbesserung der Zahlungsbilanz. Damit können Defizite im Warenhandel zumindest teilweise ausgeglichen werden.
Die Vorteile des Tourismus als Devisenbringer gegenüber anderen Wirtschaftszweigen sind vielfältig. Zum einen besitzen EL oft einzigartige und seltene touristische Attraktionen, die nicht oder kaum substituierbar sind. Dies bringt
8 vgl. Büttner Wilfried/ Müller H.G./ Raab H.- D.: Entwicklungsländer. Freising (2000). S.140
9 vgl. Vorlaufer, Karl: Tourismus in Entwicklungsländern. Möglichkeiten und Grenzen einer nachhaltigen Entwicklung durch Fremdenverkehr. Darmstadt (1996). S.139
10 der Tourismus als Mittel zum Umweltschutz wird in Kapitel 9 am Beispiel von Mexiko näher erläuert
11 vgl. Vorlaufer, Karl: Tourismus in Entwicklungsländern. In: Geographische Rundschau Bd. 55 Heft 3 (2003) S.5f.
2 Vorteile des EL- Tourismus 9
ihnen eine starke Position auf dem Weltmarkt ein. Im Unterschied zu anderen Exportgütern, die zum Verbraucher hin transportiert werden müssen, reisen die Konsumenten (Touristen) selbst zum Standort der Leistungserstellung. Durch den direkten Kontakt zum Verbraucher können sich die Tourismusunternehmen leichter auf dessen Wünsche einstellen und schneller darauf reagieren, als wenn für einen anonymen Markt produziert wird. Der Tourismus trägt auch zur Mobilisierung des heimischen Kapitals bei, das eher in die boomende Fremdenverkehrsbranche als in andere exportorientierte Zweige investiert wird. Viele EL haben außerdem keine oder kaum alternative Ressourcen für andere Exportzweige, da es beispielsweise oft an Rohstoffen oder Land mangelt, somit bietet die Tourismusindustrie einen guten Ausgleich hierfür. Mit den touristischen Deviseneinnahmen können somit in vielen EL die hohen Defizite aus dem Warenhandel zumindest teilweise ausgeglichen werden. 12 Zudem wird der Tourismus als Instrument zur Milderung der Massenarbeitslosigkeit eingesetzt. Im Vergleich zu anderen Branchen gilt die Fremdenverkehrswirtschaft als ein sehr arbeits-, aber wenig kapitalintensiver Bereich. Mit vergleichsweise geringen Investitionen können viele Arbeitsplätze geschaffen werden. In EL bietet der Tourismus noch mehr Arbeitsplätze, als in Industrieländern, da der informelle Sektor in EL weiter verbreitet ist. 13 Durch den Ausbau des Tourismussektors entstehen multiplikative Wirkungen auf vorgelagerte Branchen, wie das Baugewerbe oder die Landwirtschaft, die oft in engem Zusammenhang mit den Tourismusunternehmen stehen. 14 Der Tourismus bietet ausgeprägter als andere exportorientierte Wirtschaftszweige gerade den Menschen Arbeit, die sonst eher benachteiligt werden. Frauen z.B. stellen in vielen EL einen hohen Anteil der Beschäftigten im Hotelgewerbe dar. Auch im touristischen Einzelhandel sind Frauen stark vertreten, beispielsweise bei der traditionellen Souvenirherstellung. Der Tourismus bietet ihnen vielerorts sogar die einzige Möglichkeit einer Lohnarbeit. 15 Der Tourismus dient in vielen EL auch zur Regionalentwicklung vor allem
12 vgl. Vorlaufer, Karl: Dritte- Welt- Tourismus Vehikel der Entwicklung oder Weg in die Unterentwicklung? In: Geographische Rundschau Bd. 42 Heft 1 (1990) S.10
13 näheres zum informellen Sektor in Kap. 9.1.
14 vgl. Vorlaufer, Karl: Dritte- Welt- Tourismus Vehikel der Entwicklung oder Weg in die Unterentwicklung? In: Geographische Rundschau Bd. 42 Heft 1 (1990) S.12f.
15 vgl. Vorlaufer, Karl: Tourismus in Entwicklungsländern. In: Geographische Rundschau Bd. 55 Heft 3 (2003) S.8
3 Nachteile des Tourismus 10
peripherer Gebiete. Die meisten EL weisen ausgeprägte räumliche Disparitäten auf. Es existiert ein Nebeneinander von kleinen, relativ hoch entwickelten Zentren und größeren Gebieten der wenig entwickelten Peripherie. Oft ballen sich Wirtschaft und Bevölkerung auch nur in einer einzigen Primatstadt, die ein Vielfaches an Bevölkerung und Wirtschaftskraft der nachfolgenden Städte hat. Durch den Fremdenverkehr bietet sich nun die Chance, diese Strukturen abzuschwächen, da viele Standortansprüche des Tourismus eher periphere Lagen bevorzugen. Einsame Strände, ökologisch (noch) intakte Naturräume, eine artenreiche Flora und Fauna und scheinbar unberührte Völker seien hier beispielhaft genannt.
3 Nachteile des Tourismus
Der EL- Tourismus ist jedoch nicht nur positiv zu bewerten, da es einige, teilweise schwerwiegende Nachteile gibt. Ein außenwirtschaftlicher Nachteil ist, dass der Tourismus im Falle von Krisen stark zurückgeht, während Produktion und Export anderer Güter weiter erfolgen würden. Weltpolitische Instabilität, weltwirtschaftliche Turbulenzen, die Ausbreitung von Seuchen (z.B. AIDS, Vogelgrippe), Terroranschläge (z.B. Bali 2002, Madrid 2003), die Entführung von Touristen als Geiseln oder Naturkatastrophen (z.B. Hurricanes in der Karibik, Tsunami 2004 in SO- Asien) können zu drastischen Einbrüchen des EL-Tourismus führen. Jedoch muss man auch hier unterscheiden. Während sich z.B. in asiatischen Ländern der Tourismus schneller wieder erholt, muss das stark vom US-Markt abhängige Mexiko Einbußen hinnehmen. 16 Der Tourismus gilt somit als instabiler Sektor, der meist von den großen Tourismuskonzernen abhängig ist. Ebenso kann die Attraktivität eines Reiseziels darunter leiden, dass das Land im Vergleich zu anderen zu teuer ist oder dem jeweiligen Modetrend nicht mehr entspricht. Ein anderer wirtschaftlicher Nachteil ist die ungleiche Einkommensverteilung. Das Tourismusgewerbe bietet zwar viele Arbeitsplätze, jedoch wird gerade in der Anfangszeit und später mit steigender Qualität des touristischen Angebotes die Beschäftigung von qualifiziertem Personal notwendig, über das die meisten EL nur einge- 16 vgl.Vorlaufer, Karl: Tourismus in Entwicklungsländern. In: Geographische Rundschau Bd. 55 Heft 3 (2003)S.5ff; vgl. Abb. 20
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Bettina Müller, 2007, Auswirkungen des Ferntourismus auf Entwicklungsländer am Beispiel Mexiko, München, GRIN Verlag GmbH
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