-I-
Inhaltsverzeichnis
Seite
Abbildungsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis II
1. Einleitung 1
1.1. Einführung in das Thema 1
1.2. Aufbau und Zielsetzung der Arbeit 1
2. Unternehmensethik als Ausdruck sozialer Verantwortung 2
2.1. Ökonomik und Ethik 2
2.2. Unternehmensethik 3
2.3. Unternehmen und soziale Verantwortung 4
2.4. Beispiele und Gründe für soziales Engagement von
Unternehmen 8
3. Fazit 10
Literaturverzeichnis 11
Abbildung 1: CSR und Stakeholder 5
Abbildung 2: CSR Konzepte 7
Abkürzungsverzeichnis
AG Aktiengesellschaft
CG Corporate Governance
CSR Corporate Social Responsibility
e.V. Eingetragener Verein
MENA Mittlerer Osten und Nordafrika
UK United Kingdom
USA United States of America
-1- 1. Einleitung
1.1 Einführung in das Thema
Mit dem Ende des Kalten Krieges galt die freie Marktwirtschaft als großer Sieger im Wettkampf der Systeme. In den letzten Jahren geriet die marktwirtschaftliche Form des Wirtschaftens allerdings zunehmend in die Kritik. Schlagwörter wie „Turbokapitalismus“ oder „Kasinokapitalismus“ zeugen von der, vor allem in Zeiten der Finanzkrise, zunehmenden Kritik an der Entwicklung in den letzten Jahren. Häufig richtet sich diese Kritik, beispielsweise von Gewerkschaften, an sogenannte „Neoliberale“, die angeblich im Streben nach immer mehr Rendite moralische Aspekte gänzlich vernachlässigen. In Deutschland sehen viele die soziale Marktwirtschaft auf dem Rückzug. Gerade heute wird deswegen vermehrt über soziale Verantwortung im Wirtschaftleben und in der Gesellschaft diskutiert. In diesem Rahmen wird in der folgenden Arbeit der Begriff Unternehmensethik als Ausdruck sozialer Ver-antwortung diskutiert.
1.2. Aufbau und Zielsetzung der Arbeit
Zur Diskussion des Begriffs Unternehmensethik an sich, und als Ausdruck sozialer Verantwortung, werden in dieser Arbeit zunächst die grundlegenden Begriffe Ökonomik und Ethik definiert. Im Anschluss wird der Begriff Unternehmensethik näher betrachtet, um dann in einem weiteren Punkt auf das Thema Unternehmen und soziale Verantwortung einzugehen. Hier wird vor allem der Begriff Corporate Social Responsibility diskutiert. Anschließend werden Gründe für und Beispiele von sozialem Engagement von Unternehmen dargestellt. Zum Schluss wird ein Fazit mit kritischer Würdigung des Themas gezogen.
Die Arbeit soll, wie in der Einführung bereits erwähnt, gerade in Zeiten in denen die Marktwirtschaft und das Unternehmertum zunehmend in die Kritik geraten, die Be- deutung von sozialer Verantwortung im Wirtschaftsleben aufzeigen.
-2- 2. Unternehmensethik als Ausdruck sozialer Verantwortung
2.1. Ökonomik und Ethik
Nach einer Definition von Lionel Robbins aus den 30er Jahren des letzten Jahr-hunderts ist Ökonomik „die Wissenschaft, die menschliches Verhalten untersucht als eine Beziehung zwischen Zielen und knappen Mitteln, die unterschiedliche Verwendung finden können“ 1 . Der wesentliche Aspekt der Ökonomie ist wie auch in dieser Definition, der Umgang mit knappen Mitteln. Ziel ist hiermit bestmöglich umzugehen und das Bestmögliche aus den nicht unendlich zur Verfügung stehenden Ressourcen herauszuholen. Hierbei gibt es zwei verschiedene Prinzipien in der Ökonomie. Zum Einen das Minimalprinzip, bei dem ein Ziel vorgegeben ist und es um die Minimierung des Mitteleinsatzes, beziehungsweise Ressourcenverbrauches, geht. Zum Anderen das Maximalprinzip, bei dem die Mittel vorgegeben sind und der Ertrag maximiert werden soll. 2
Die Orientierung an der Maximierung des Ertrages, kann im Gegensatz zur Orientierung an moralischen Aspekten stehen. So ist die Entlassung eines langjährig verdienten Mitarbeiters eventuell wirtschaftlich sinnvoll, ethisch/moralisch aber nicht einwandfrei. Im Folgenden wird der Begriff der Ethik definiert.
Der Begriff Ethik stammt von dem griechischen Wort Ethos ab. Ethos bedeutet so viel wie Charakter, Sitte oder Sittlichkeit. Die ethische Wissenschaft, im griechischen die sogenannte ethike episteme frägt demnach nach dem entstehen und bestehen von Sitten. 3
Eine Sitte ist dabei nach dem digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache eine „auf Tradition und Gewohnheit beruhende, in einer bestimmten sozialen Gruppe … übliche und für den Einzelnen oft als verbindlich geltende menschliche Verhaltens-form“ 4 . Sittlichkeit ist die gesamte Menge an moralischen Werten und Regeln einer Gruppe. 5
1 Homann, K.; Suchanek, A. (2005): S.3
2 Vgl. Schmalen, H.; Pechtl, H. (2006): S.8 f
3 Vgl. Suda, M.J. (2005)
4 DWDS (2010)
5 Vgl. DWDS (2010)
Arbeit zitieren:
Dominik Sailer, 2010, Unternehmensethik als Ausdruck sozialer Verantwortung, München, GRIN Verlag GmbH
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